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"Steinzeitpädagogik": Handyverbot an bayerischen Schulen könnte gekippt werden

 

An bayrischen Schulen gibt es ein gesetzliches Handyverbot, das nun fallen könnte.

Der Landesschülerrat forderte nun, dass Schulen selbstständig entscheiden können, ob Handys erlaubt seien oder nicht. "Wir reden über Digitalisierung, und wir reden über Beteiligung. Ein solches Handyverbot erinnert mehr an Steinzeitpädagogik", so der SPD-Politiker Georg Rosenthal.

Das Verbot wurde eingeführt nachdem Polizisten bei Razzien auf Pausenhöfen im Jahr 2006 auf den Handys der Schüler harte Pornos und brutale Gewaltvideos fanden.


WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Schulen, Handyverbot
Quelle: spiegel.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.11.2017 09:49 Uhr von Komikerr
 
+17 | -2
 
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"Im Bayerischen Erziehungs- und Unterrichtsgesetz heißt es in Artikel 56: "Im Schulgebäude und auf dem Schulgelände sind Mobilfunktelefone und sonstige digitale Speichermedien, die nicht zu Unterrichtszwecken verwendet werden, auszuschalten. Die unterrichtende oder die außerhalb des Unterrichts Aufsicht führende Lehrkraft kann Ausnahmen gestatten."
Ein Auszug aus dem Bericht.
Keine Ahnung wo das Problem ist. Smartphones und alles andere sind sehr wohl gestattet, einzig haben sie ausgeschaltet zu bleiben.
War in meiner Schulzeit nicht anders ( ok bis auf die Tatsache, da warens Walkmans / Discmans / Gameboys )
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24.11.2017 11:09 Uhr von Niels Bohr
 
+17 | -1
 
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Im Gesetz seht doch ausdrücklich wie, wann und wo die Mobilgeräte verwendet werden dürfen.
Die armen Kinder werden definitv NICHT sterben, wenn sie in der Schule nicht auf WhatsApp, FB, Snapchat usw. zugreifen können.
Die Kids sollen da was lernen und sich in der Schulzeit nicht mit den sozialen Medien privat beschäftigen. Alles was sie für den Unterricht brauchen, wird ihnen von der Schule gestellt und damit brauchen sie für den Unterricht auch nicht mehr.
Weiterhin ist es doch so, das dem Land die Schulen gehören und damit auch das Hausrecht haben. Das heißt auch, das das Land vorschreiben darf, was die Kids da machen dürfen und was nicht...so einfach.
Wenn ich Leherer wäre, dann hätte ich immer einen Mobilfunk-Scrambler in der Tasche, so das weder WLAN, LTE und GMS in meinem Unterricht zur Verfügung stände. Leider darf man das als Lehrer hier in D aber nicht offiziell machen.
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24.11.2017 12:19 Uhr von Fomas
 
+10 | -0
 
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Smartphones pauschal zuzulassen bringt keine Verbesserung der Unterrichtsqualität. Sind sie zugelassen, hat man eine Horde nach unten schauender Zombies im Klassenraum, von der sich der Großteil nicht mehr beteiligt.
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24.11.2017 13:10 Uhr von Max97
 
+14 | -1
 
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Bayerns Schüler haben nicht umsonst im Ländervergleich die besten Noten. Irgendwas muss Bayern also richtig machen.
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24.11.2017 13:54 Uhr von Petaa
 
+4 | -0
 
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Das Verbot in genau dem Wortlaut von Artikel 56 (Danke Komikerr) bitte auf ganz Deutschland ausweiten.
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24.11.2017 14:13 Uhr von derlausitzer
 
+0 | -1
 
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Handys und Smartphons unterstützen ja auch die Aufmerksamkeit für den Unterricht enorm.
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24.11.2017 19:18 Uhr von Doenerpanther
 
+2 | -0
 
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Smartphones verblöden die Kids. Ist halt so.
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25.11.2017 10:33 Uhr von ungetrackt-erwischt
 
+0 | -0
 
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Für mich ist das ein Angriff auf das einzige noch funktionierende Bildungssystem in Deutschland, bei dem vor allem noch Sand gestreut wird, denn das was der Schülerrat da fordert ist doch per Gesetz sogar jetzt schon so. Die Schule oder besser die Lehrer dürfen entscheiden ob und wie das läuft. So steht es im Gesetz. Es wird also sogar noch mehr Freiheit eingeräumt. Nicht die gesamte Schule muß sich daran halten was für alle bestimmt wurde, sondern die einzelnen Klassen an das was ihr Lehrer bestimmt hat. Die Forderung des Schülerrats wäre also sogar ein Rückschritt in dem vorhandenen und genehmigten Verfahren. Da man jedoch mit diesem Erreichen will, daß das Gesetz eliminiert wird, würde der Lehrbetrieb wehement gestört.

Somit wird deutlich, daß das Ziel nicht jenes ist, das vom Schülerrat benannt wird, wenn das von ihm benannte Ziel doch längst erreicht ist, weil ja genau das was gefordert wird gilt. Jeder Lehrer kann wohl nach dem Gesetz frei entscheiden. Also sehr wohl anordnen, so alle mal das Handy raus und recherchiert mal diesen oder jenen Sachverhalt. In 10 Minuten wollen wir dann Brainstormen und sehen zu welchem Ergebnis ihr gekommen seid.

[ nachträglich editiert von ungetrackt-erwischt ]
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26.11.2017 10:38 Uhr von NrEins
 
+0 | -0
 
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Handys sind bei Kindern unter 14 Jahren schon gesetzlich nicht erlaubt, weil gar nicht geschäftsfähig. Die Bedingungen zur handhabung eines Handys die jeder Nutzer bei der Ersteinstellung zustimmen muss gelten erst für Benutzer ab 18 Jahren. In sofern verstößt schon jeder Minderjährige Nutzer gegen die Regeln der Handynetzbetreiber und Handyhersteller. Es kann daher gar nicht an Schulen erlaubt werden Handy zu besitzen oder zu nutzen. Auch wenn Mama oder Papa es gekauft haben, die Nutzung ist erst ab 18 Jahren erlaubt...

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