22.11.17 10:51 Uhr
 2.018
 

Massive sexuelle Übergriffe im Skisport der 70er: "Wir waren ja Freiwild"

 

Nicola Werdenigg, österreichische Abfahrtsmeisterin von 1975 und Olympia-Vierte von 1976, hatte mit ihren schockierenden Erlebnissen den Stein ins Rollen gebracht: Sie wurde von einem Mannschaftskollegen vergewaltigt, sexuelle Übergriffe seien alltäglich gewesen.

Nun berichtet eine zweite Ex-Rennläuferin über Gewalt und Machtmissbrauch im Skisport der Siebzigerjahre.

"Wir waren ja Freiwild", sagt diese Ex-Sportlerin, die anonym bleiben will: "Diese Erzählung hat mich sehr aufgewühlt. Ich stehe zu Nicola, damals ist jeder irgendetwas passiert".


WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Übergriffe, sexuelle Übergriffe, Skisport
Quelle: derstandard.at

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.11.2017 10:59 Uhr von stahlbesen
 
+9 | -6
 
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...die nächste die mit den ollen Kamellen um die Ecke kommt....laaaaangweilig.
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22.11.2017 11:50 Uhr von wapolexx
 
+10 | -9
 
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-die anonym bleiben will-

Daran erkennt man den Wahrheitsgehalt.
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22.11.2017 12:28 Uhr von Hanna_1985
 
+9 | -4
 
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Ja und? Ich bin selbst eine Frau.
Man hat drei Möglichkeiten: Da nicht mitmachen und mit den Konsequenzen leben und was anderes machen als Sport.
Da nicht mitmachen und trotzdem beim Sport bleiben, seine Chance wird man auch so bekommen, wenn man gut ist - die Trainer müssen ja auch Erfolge bringen.
Oder: Bereitwillig die Beine breit machen um schneller vorwärts zu kommen - dann aber auch Jahrzehnte später die Fresse halten.
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22.11.2017 12:56 Uhr von hostmaster
 
+5 | -3
 
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Warum berichten betroffene Opfer erst Jahrzehnte später über diese Übergriffe und meldeten diese nicht unverzüglich nach der Tat?

Ähnlich späte Aussagen erfolgten offenbar auch bei den Opfern gewisser "barmherziger" Heime: Die Taten fanden vor vielen Jahrzehnten statt, die Berichte Betroffener geraten erst jetzt an das Tageslicht.

http://www.derwesten.de/...
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22.11.2017 13:00 Uhr von Gierin
 
+6 | -5
 
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Wenn heutzutage eine Frau sich wegen einer Belästigung beklagt, ist meine erste Frage: "Warum hast Du dich nicht gewehrt?"

Aber in den 1970er Jahren war das schon anders. Eine Frau hatte nicht den gleichen Stand und die gleichen Rechte wie heute. Im Gegenteil: Damals hätte man wohl hauptsächlich ihr die Schuld für den Übergriff gegeben.
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22.11.2017 17:30 Uhr von det_var_icke_mig
 
+6 | -1
 
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@Gierin: "Damals hätte man wohl hauptsächlich ihr die Schuld für den Übergriff gegeben."

das versucht man heute immer noch, sieht man hier im Thread, weil nicht sein kann was nicht sein darf
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22.11.2017 19:04 Uhr von Hanna_1985
 
+3 | -2
 
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@ det_var_icke_mig

Blödsinn.
Es gibt mehrere Arten sexueller Belästigung.
Wenn ich als Frau abends auf dem Heimweg in einem Park von einem fremden vergewaltigt werden, ist das wohl nicht meine "Schuld". Aber dann gehe ich auch gleich zur Polizei.
Wenn nun ein "Teamkollege", "Schauspielkollege", "Regisseur", was auch immer, mir Avancen macht, Andeutungen, mehr bedrängt - dann passiert das in Stufen. Wenn ich das alles geschehen lasse, bis es zur tatsächlichen Vergewaltigung kommt. Nun, dann ist man auch in gewisser Weise mit schuldig. Wenn man es niemanden sagt, nicht anprangert, es schweigend hinnimmt. Was soll die Gegenseite dann denken, wenn ich mich nicht wehre?
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22.11.2017 20:13 Uhr von det_var_icke_mig
 
+1 | -2
 
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@Hanna: "Wenn man es niemanden sagt, nicht anprangert, "

und jetzt stell dir vor sie sagen etwas und dann kommen solch schlaue Sprüche:

"der ist halt immer so"
"das war nur ein Scherz"
"er hatte getrunken"

u.s.w.

was dann?

sind die dann immer noch Schuld?

stell dir vor dir passiert sowas auf Arbeit und du gehst zu deinem Chef und der kommt dir mit solchen Sprüchen, was tust du wenn du den Job trotzdem brauchst?

was tust du wenn du den Job brauchst und dein Chef sowas versucht? Er hat es in der Hand ob du den Job weiter hast oder nicht, bis wohin würdest du es "schweigend hinnehmen" weil du den Job behalten willst?

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