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Dortmund: Jobcenter fordert von Bettler ein Einnahmenbuch

In Dortmund geht ein Hartz-IV-Empfänger betteln und das Jobcenter hat ihm deshalb seine staatlichen Leistungen gekürzt.

Das Geld, das er durch das Betteln bekomme, sei als Einnahmen zu werten, weshalb die Behörde von dem 50-Jährigen nun auch ein Einnahmenbuch verlangt. Ihm wurden monatlich 300 Euro abgezogen, denn angeblich erbettele er pro Tag zehn Euro.

Sein Anwalt hält die Angelegenheit für absurd und schrieb an das Amt: "Nahezu grotesk ist, zu verlangen, dass über die Geldausgaben der Passanten Buch geführt wird. Als nächstes erwarten Sie wahrscheinlich noch, dass den Geldgebern eine Quittung ausgestellt wird".


WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Dortmund, Jobcenter, Bettler
Quelle: sueddeutsche.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.11.2017 10:51 Uhr von dillschwaiger
 
+22 | -1
 
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Demnach müßten in Zunkunft auch alle Flaschenammler eine Kopie ihrer Pfandbons von der Kassiererin verlangen ,um sie vorlegen zu können.
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21.11.2017 10:55 Uhr von Eule99
 
+23 | -3
 
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penetrante Gängelung von der in der Gesellschaft schon ärmsten Klasse .
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21.11.2017 10:57 Uhr von Naikon
 
+20 | -3
 
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Der Mitarbeiter des Jobcenters sollte sich zu tiefst schämen und freiwillig sein Amt niederlegen.

Das ist ein Witz und absolut lächerlicht.
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21.11.2017 12:12 Uhr von Bycoiner
 
+6 | -4
 
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Ein Bekannter spielt in der Fußgängerzone Wilmersdorfer Straße immer Gitarre - ein zwei Stunden - der geht nie unter 50€ -
manchmal doppelt zu viel - nach Hause.
Monatsanfang ist immer die beste Kasse.
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21.11.2017 12:14 Uhr von Feinripptraeger
 
+4 | -19
 
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21.11.2017 13:07 Uhr von Wut_im_Bauch
 
+5 | -2
 
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Man man man ich finde das geht ja jetzt echt langsam zu weit.
Gibt es da keine Möglichkeit, die da auszubremsen, das nimmt ja mittlerweile Formen an.
Jetzt wollen Sie von dem Bettler eine Einnahme Buch demnächst geht es beim Flaschen sammeln weiter.
Dann die Leute die zur Tafel rennen müssen und abgelaufene Lebensmittel essen damit Sie über die Runden kommen.
Den rechnet man das dann auch noch an
dabei werden unsere Steuerhinterzieher und reichen Geldsäcke immer dreister.
Und unsere sogenannten Politiker sind nicht in der Lage und wollen auch gar nicht etwas ändern.
Ich hatte ja schon geschrieben das bei uns was faul ist, aber wenn man sowas hört oder liest, dann fasst man sich schon an den Kopf.
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21.11.2017 13:14 Uhr von Tomo85
 
+6 | -1
 
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01.11.17 - 0,05€
02.11.17 - 0.08€
03.11.17 - 0.03€
...;)

Solchen Leuten gibt man es wie sie es brauchen.
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21.11.2017 13:29 Uhr von supermeier
 
+1 | -2
 
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Asoziales Denken.
ich glaube immer mehr an die Existenz von geistigen Untermenschen, wie sozial unterentwickelt muss man sein um solch ein Regelwerk auszuhecken.

Da geht er mal arbeiten, dann werden ihm noch Knüppel zwischen die Beine geworfen.

Erinnert an einen Rentner der ein Kleingewerbe nebenher hatte. Der hatte plötzlich einen Steuersatz jenseits von gut und Böse, nur hat er dicht gemacht, einen entlassen und hat netto mehr in der Kasse.
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21.11.2017 14:26 Uhr von shadow#
 
+5 | -5
 
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"Da geht er mal arbeiten, dann werden ihm noch Knüppel zwischen die Beine geworfen..."

Er geht eben nicht arbeiten, er geht betteln!
Hätte er sich wenigstens ein Einnahmenbuch ausgedacht als das Amt darauf gekommen ist, hätte er keine pauschalen Abzüge gehabt.
Dass er keines geschrieben hat, lässt vermuten dass er die Einnahmen komplett an Steuer und Jobcenter vorbei behalten will und sich das trotzdem lohnt.
Und einen Anwalt hat er dann plötzlich wieder...

Grotesk ist hier nur, sich auf die Straße zu setzen und zu erwarten, sämtliches Geld an das man zusätzlich irgendwie kommt, wäre unabhängig von den Leistungen des Jobcenters.
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21.11.2017 16:59 Uhr von Bycoiner
 
+3 | -1
 
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Da sind sich heimlich prostituierende Leistungsempfänger -ungleich besser dran?!

---

Apropo - Anwalt - der ist für klagende Leistungsempfänger kostenfrei - den bezahlt das Amt!!!

[ nachträglich editiert von Bycoiner ]
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21.11.2017 17:23 Uhr von Dr_Simi
 
+2 | -2
 
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Leider ein weiteres beispiel dafür, dass man völlig entmündigt und entwürdigt wird sobald man auf staatliche Leistungen angewiesen ist.
Ein an sich gutes System von sozialer Sicherheit wird damit pervertiert, Eigeninitiative ist nicht erwünscht.
Da ist es schon fraglich, ob es den Menschen in den sogenannten Entwicklungsländern immer unbedingt schlechter geht, weil kein Sozialstaat vorhanden ist. Wer dort keine richtige Arbeit hat, geht oftmals einer "informellen" Beschäftigung nach und wenn er nur Kaugummis auf der Strasse verkauft. Reich wird er davon nicht und man kommt auch nicht locker damit über den Monat, aber man führt wenigstens ein Leben ohne behördliche Gängelung.
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21.11.2017 17:50 Uhr von shadow#
 
+3 | -7
 
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Sich auf die Straße zu setzen und diejenigen anzubetteln die eh schon für seinen Lebensunterhalt bezahlen ist jetzt also Eigeninitiative? Geht´s noch?!?
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21.11.2017 20:33 Uhr von stahlbesen
 
+2 | -1
 
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...er sollte sich dunkel schminken und Drogen am Ebertplatz verkaufen, da lässt man in Ruhe.

Und es gibt dort sogar noch dumme, die singen auch noch von der „Hoffnungsmaschine“....
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21.11.2017 21:30 Uhr von buggybu
 
+5 | -0
 
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Jo aber wenn gewisse Kundschaft mit dicken BMW, Designeranzug und teurer Uhr und Iphone in der Hand im Jobscenter antanzen, trauen sie die Mitarbeiter sich nicht ihr Maul aufzumachen......
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21.11.2017 21:33 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+0 | -0
 
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Egal ob Hartz IV oder ein anderes Sozialsystem, keines kann bei offenen Grenzen funktionieren.

Es ist scheinbar lukrativer Alg II + Betteln als ALG II + 450€Job.

Natürlich wäre ein richtiger Job immer noch besser, aber das ist nicht mehr für jeden Möglich (ab ein gewisses Alter ist dann eh Schluss)

Aber wir leben in einem Land wo man gut und gerne lebt und sämtliche Rentner nur Pfandflaschen sammeln weil sie Bewegung brauchen.
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21.11.2017 21:36 Uhr von stahlbesen
 
+2 | -1
 
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Genau so ist es!

SS Siggi (Borchadt) brauchte, übrigens auch in Dortmund, gar nicht mehr persönlich erscheinen...die Kohle kam von alleine.
Der hätte denen die Möbel zurecht gerückt.


Der oder Die Sachbearbeiterin welche(r) den 50-jährigen angezinkt hat, gehört komplett geoutet. Mit Adresse, Telefonnummer, und allem Zipp und Zapp...und dann mal sehen wie dick die Eier(stöcke) sind...
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22.11.2017 03:49 Uhr von Weltenwandler
 
+1 | -0
 
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Wird bettlen demnächst dann auch als Beruf anerkannt? Ich meine, wenn es schon zu versteuernde Einnahmen generiert? Was ist mit Krankenversicherung? Und wenn es ein Ausbildungsberuf wird, wie lange muss man dafür studieren?

Ja, ich weiß, weniger lustig als es sein sollte, doch das Universum ist ein grausamer Ort. Das hier ist schlichtweg Überbürokratisierung, nichts weiter. Es würde wohl mehr kosten diese Daten zu erfassen als man am Ende dadurch sparen würde. Wie heißt es doch so schön, das einzige was uns vor der Bürokratie schützt ist ihre eigene Ineffizienz.
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22.11.2017 05:41 Uhr von Garstel
 
+0 | -0
 
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@Shadow ihm wurde das Geld geschenkt, er hat nicht dafür gearbeitet.
Ihm Geld zu schenken geschieht ja freiwillig ,er zwingt ja niemanden das zu tun.
Einzigst wenn er das Geld als Vermögen anhäuft kann es ihm gegengerechnet werden.

[ nachträglich editiert von Garstel ]
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22.11.2017 09:56 Uhr von dagi
 
+3 | -0
 
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aber mit 11 indentitäten hartz4 kassieren ist rechtens und wird auch nicht verfolgt !!! wir müssen unsere illegalen gäste doch belohnen die schleusung war sehr teuer und das jobcenter übernimmt gerne die kosten !

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