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Kabarettist Rainald Grebe zieht gegen Toilettengebühr an Autobahnen vor Gericht

 

Der Kabarettist Rainald Grebe hat das Bundesland Rheinland-Pfalz verklagt, weil er es unmöglich findet in Raststätten an Autobahnen eine Toilettengebühr entrichten zu müssen.

Das Koblenzer Verwaltungsgericht muss nun über einen Fall urteilen, bei dem der Streitwert oft nur 70 Cent beträgt, so viel kostet ein Toilettengang dort meistens.

Laut Grebes Anwalt verstoße die Gebühr gegen die Gaststättenverordnung Rheinland-Pfalz, die eine kostenlose Klonutzung vorschreibe und zugleich gegen das Prinzip der Daseinsvorsorge, die eine Grundversorgung der Bürger vorsehe.


WebReporter: mozzer
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Gericht, Kabarettist
Quelle: spiegel.de

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31 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.11.2017 19:11 Uhr von det_var_icke_mig
 
+24 | -23
 
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jep und die Reinigung zahlt der Betreiber oder wie?

sorry ich zahl lieber eine kleine Gebühr an einer Raststätte für ein sauberes Klo statt die kostenlosen an den Parkplätzen die meist hygenisch jenseits von gut und böse sind
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17.11.2017 19:32 Uhr von Bycoiner
 
+6 | -24
 
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17.11.2017 19:41 Uhr von sweetwater
 
+7 | -19
 
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17.11.2017 21:53 Uhr von Thoretische-Technik
 
+20 | -8
 
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komisch überall auf der welt gehe ich irgendwo rein wo ein klo ist...und kann da "machen"...nur in deutschland und einigen anderen ländern wie spanien, östereich....muß man dafür bezahlen.

die klos werden ja auch schließlich mit steuergeldern gebaut, da eine gebühr zu verlangen...zeigt wie abwegig und asozial man geworden ist. grade der deutsche gaststättenverband/ärztekammer, handwerkskammer etc pp halten an zöpfen fest...die weder zeitgemäss, noch einem "kundendienst" entsprechen.

leider ist man aus habgirr und unsozialem denken...als heute lebender mensch, grundsetzlich als krank im psychatrischen sin zu betrachten...da der mensch nicht für egoismus und einzelperson "erdacht" ist. der mensch ist im warsten sinne ein herdentier. wobei ich im wirtschaftlichen ehr das tier als die herde sehe.

dieses grundsäzlich unsoziale denken (was selbst der politisch linkste hat!), bricht auch dem menschen das genick...wird ihn aussterben lassen.

[ nachträglich editiert von Thoretische-Technik ]
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17.11.2017 22:05 Uhr von stahlbesen
 
+5 | -15
 
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17.11.2017 23:26 Uhr von JustMe27
 
+3 | -11
 
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Thoretische-Technik, das ist Unsinn, in jedem zivilisierten Land gibt es Klos, die Geld kosten. Ob man das jetzt toll findet ist davon unberührt, aber es ist so.
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17.11.2017 23:55 Uhr von shadow#
 
+10 | -5
 
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@ stahlbesen
War dein Kommentar jetzt eine Initiativbewerbung?
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18.11.2017 00:00 Uhr von Bycoiner
 
+17 | -1
 
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Zitat (Gaststättenverordnung Berlin)
§ 4 Toiletten
(4) ... Die nach Absatz 2 notwendigen Toiletten dürfen nicht durch Münzautomaten oder ähnliche Einrichtungen versperrt oder nur gegen Entgelt zugänglich sein.

In den USA hat selbst ALDI kostenlose Toiletten.
Alle Rasthöfe die ich in diesem Land besucht habe, hatten auch die kostenlose Benutzung der Toiletten als Standard.

Das mit der Bezahlung für eine eigentlich selbstverständliche Sache scheint irgendwie ein deutsches Phänomen zu sein.

Da gab es doch mal was von der Klo-Geld-Mafia in einer Reportage im ÖR.
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18.11.2017 00:50 Uhr von The Roadrunner
 
+14 | -2
 
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Im Grunde ist das bezahlen ja in Ordnung - irgendjemand muss sie ja sauber machen.
ABER: fast alle Autobahntoiletten sind an SANIFAIR verkauft und die haben somit eine Monopolstellung und heben den Preis alle 2 Jahre um 10 Cent an.

Und damit hoert der Spass auf!

[ nachträglich editiert von The Roadrunner ]
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18.11.2017 01:36 Uhr von Er.Wischt
 
+19 | -0
 
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Früher ging das an den Raststätten auch ohne SANIFAIR, Musikgedudel und aufwendigen Schildern sowie Drehkreuzautomaten für zehntausende von Euronen - und sauber waren die Klos trotzdem.
Wer wollte klimperte 10 oder 20 Pfennig in den Teller, so das die Klofrau auf immerhin stolze 300 Mark /Tag kam (statistisch erwiesener Schnitt).
Bei den abgehobenen Preisen an den Raststätten sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, das die Klos für umme von den Betreibern gereinigt werden. Oder denkt ihr, das ein Käffchen für 3,80 € gerade so kostendeckend ist?

Die verdienen sich an den Raststätten dumm und dämlich...
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18.11.2017 01:55 Uhr von Phone83
 
+1 | -12
 
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18.11.2017 02:10 Uhr von sweetwater
 
+2 | -6
 
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verklagt er dann auch die Bahn? da kostet die benutzung ja auch 70cent bis 1€. oder "Dixi-Klos" die muss man ja auch Mieten. oder was ist mit "keine öffentliche Toilette" schildern?
ich war die letzten 7 jahre sehr oft in Clubs und ganz ehrlich in 95% der fälle waren die Klos versifft und in schrecklichem Zustand, so das man ausser in einem absoluten Notfall von der Benutzung absehen sollte.

selbes gilt für Restaurants, da ist die Chance 50/50 das die Klos sauber sind.

und wo ist da jetzt der Unterschied ob vor der Toilette eine KloFrau/ KloMann sitzt und dafür sorgt das alles sauber ist?

doch es gibt einen Unterschied, wenn mann/frau freiwillig einen Betrag zahlen kann dann wird sehr oft nichts auf denn Teller gelegt! da ist es dann egal das die meisten Servicekräfte NUR das Geld vom Teller bekommt und kein festgehalt!!

wie ich schon geschreiben hab ich bin gerne bereit für eine saubere Toilette etwas zu bezahlen, entweder "auf den Teller" oder am drehkreuz Automaten.

aber geiz ist ja immer noch geil,
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18.11.2017 03:45 Uhr von sweetwater
 
+6 | -0
 
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auszug aus der Berliner Zeitung 05.2016
"Betreiber kann von Passanten Geld verlangen
In vielen Ländern gilt: Gaststätten müssen WCs für ihre Gäste bereithalten, wenn sie Alkohol ausschenken. Bahr erklärt dies so: Bei Alkohol konsumierten die Gäste oft größere Mengen – und nicht nur ein oder zwei Gläser beim Essen.
Anders sieht es aus, wenn Passanten das WC einer Gaststätte nutzen möchten. Dann können sie sich in Deutschland nicht unbedingt darauf verlassen, dass dies kostenfrei ist. „Jedem Gastwirt steht es im Rahmen seines Hausrechts frei, selbst zu entscheiden, ob er jemanden Zutritt zu den Toilettenräumen gewährt oder nicht“, erläutert Bahr. Darf der Passant das WC nutzen, kann der Betreiber ein Entgelt verlangen. Wird sie verweigert, kann der Passant den Gastwirt aber nicht wegen unterlassener Hilfeleistung strafrechtlich belangen."
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18.11.2017 04:09 Uhr von z3us-TM
 
+0 | -1
 
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18.11.2017 04:10 Uhr von z3us-TM
 
+1 | -1
 
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das ist in Sachsen Recht:
http://www.sz-online.de/...
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18.11.2017 06:10 Uhr von fromdusktilldawn
 
+4 | -0
 
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gut so, 100 sympatiepunkte
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18.11.2017 08:54 Uhr von ljjogi
 
+10 | -0
 
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Bei den überteuerten Essens-preisen an den Raststätten müssten die Kloschüsseln und Wasserhähne eigentlich vergoldet sein.....
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18.11.2017 09:21 Uhr von Secret74
 
+1 | -3
 
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Im Grunde zahlt man nicht für die Benutzung, sondern für die Reinigung. Es gibt genug kostenlose Toiletten an Parkplätzen, allerdings sehen diese dann auch dementsprechend aus. Da zahle ich lieber 70 Cent für ein sauberes Klo.
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18.11.2017 09:30 Uhr von Bycoiner
 
+12 | -0
 
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Service - schon mal was von Service gehört?

Wenn ich ein Geschäft hätte - dann wäre es in meinem ureigensten Interesse - Die Sanitäranlagen hygenisch einwandfrei zu halten - (evtl. freiwille Spende) - gepflegte Toiletten sind das Aushängeschild - Da geht man mit Freuden rauf und ohne Ekel und kommt immer wieder .


Wer da nicht sauber ist - ist es in der Küche auch nicht!
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18.11.2017 09:54 Uhr von Suffocatio
 
+1 | -8
 
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Wenn´s nur Pippi ist, sollte es umsonst sein!

Frauen, übt schon mal im Stehen p…en!
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18.11.2017 12:11 Uhr von untertage
 
+1 | -2
 
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Man zahlt doch am Ende nur 20 Cent weil man einen 50 Cent Gutschein mit dem Bon hat oder ist das in RLP an den Raststätten anders geregelt ?

20 Cent für eine saubere Toilette zahl ich persönlich gerne, finde es gibt nichts schlimmeres als diese öffentlichen Toiletten an Raststätten ohne Klopapier und die letzten Benutzer standen auf der Schüssel weil der Kackberg so hoch ist.
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18.11.2017 12:12 Uhr von honso
 
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servicewüste deutschland.......
.
traurig......
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18.11.2017 12:55 Uhr von dirkdertolle
 
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kleine gebühr , ja ,20 Cent , ok , das ist wucher mit 70 cent.
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18.11.2017 14:55 Uhr von Winneh
 
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Es geht doch nicht darum ob man es gern zahlt oder wieviel es ist - sondern darum, das es einem verweigert wird, sollte man tatsächlich kein Geld dabei haben obwohl die Gesetzeslage in R-P es als kostenlos vorschreibt.
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18.11.2017 15:49 Uhr von denksport
 
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Hat sich Herr Grebe in die Hose gepinkelt oder warum diese Verbissenheit?

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