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ADAC: 90 Millionen-Euro-Steuernachzahlung angeordnet

 

Das Bundeszentralamt hat eine jahrzehntelange Großzügigkeit der bayerischen Finanzbehörden beendet und dem ADAC eine kräftige Steuernachzahlung aufgebrummt.

Der Automobilklub muss demnach für die Jahre 2014 und 2015 fast 90 Millionen Euro Steuern nachzahlen.

Der ADAC muss nämlich in Zukunft auch Versicherungssteuer zahlen, wie das Bundeszentralamt entschied. Die bayerische Finanzverwaltung hatte darauf verzichtet.


WebReporter: mozzer
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Euro, ADAC, Steuernachzahlung
Quelle: stern.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.11.2017 12:16 Uhr von Kati_Lysator
 
+9 | -2
 
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ist das vielleicht der wahre grund für die stellenstreichung?
http://www.shortnews.de/...
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14.11.2017 12:33 Uhr von OO88
 
+4 | -1
 
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wenn der Beitrag mit Versicherungssteuer ist dann müssen sie diesen meiner Meinung nach auch weiter geben und nicht einfach behalten.
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15.11.2017 16:25 Uhr von Fishkopp
 
+0 | -1
 
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Oh prima, wenns den Club betrifft und nicht den nervigen Verlag dann verlangen die bald noch mehr Mitgliedsgebühr. Ich wollte sowieso den Quatsch immer mal kündigen, die 70 Euro im Jahr und seit über 10 Jahren nicht einmal abgeschleppt worden. Aber ich wette wenn ich dann kündige bleibe ich nachts um 3 auf der Autobahn liegen.

Obwohl 10 Jahre mal 70 Euro = 700 Euro, das eine mal lasse ich mich von einem Humwee abschleppen :)
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26.11.2017 09:50 Uhr von frederichards
 
+1 | -1
 
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Genau genommen ist der ADAC keine Versicherung, da er nicht regulierend eingreift, sondern Mitarbeiter des Vereins Mitgliedern kostenlos hilft.

Die Versicherungen bedienen sich allesamt Fremdfirmen, die für sie tätig werden, eben genau nach den Vorgaben der Versicherungen, die eben selten im Einklang stehen mit der Mobiltät, die der ADAC gewährleistet.

Ich hatte schon mehrere Einsätze des ADAC, die immer das Ergebnis hatten, dass das Auto danach so einsatzbereit war, dass ich zur nächsten Werkstatt fahren konnte. Also Daumen hoch - ich fühle mich als Vereinsmitglied von dieser Art der Besteuerung gegängelt. Sie stinkt stark nach dem Gewinnmaximierungprinzip für Steuereinnahmen.

Der ADAC sollte gerichtlich dagegen vorgehen - denn das Bundeszentralamt ist ein ausführendes Organ und wenn man es genau nimmt, müsste dann auch jeder Sportverein, der für seine MItglieder da ist, Versicherungssteuer zahlen.
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30.11.2017 18:08 Uhr von ungetrackt-erwischt
 
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Scheint so als ob man in letzter Zeit immer mehr Steuern eintreibt und zwar immer noch zusätzlich im nachhinein, so daß Unternehmen davon wirklich getroffen werden und dann die Steuerverzinsung dieser nachträglichen Forderungen an steuern erleben. Ein Unternehmen, daß im Jahr X+3 einen Betrag von X tausenden Euro mehr verdienen muß ist nun mal gezwungen in diesem Jahr einen solchen Überschuß zu erwirtschaften. Bei einem Verein wie dem ADAC könnte es durchaus nicht zur Konzernprämisse gehören Gewinne zu erwirtschaften und eine Schwarze 0 wäre da sehr gut gewesen. In dem Fall jedoch bedeutet es, daß die Summe des Steueraufkommens gleich noch einen Batzen an Steuer Gewerbesteuer und anderen Steuern für Gewinn aufruft. Wäre die Änderung nur für die Zukunft geltend, dann käm diese Steuerverzinsung von mehr als 15% nicht dazu. Wie hoch sie tatsächlich ist hängt von der Art der Besteuerung ab aber ich sehe das ganze sehr wenig gelassen und vermutlich sind die 400 Arbeitsplätze die der ADAC abbaut dieser Steuernachzahlung zu verdanken. Leider wird damit dann ebenso die Leistung reduziert.

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