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Erpresser-Schadcode "Ordinypt" wird momentan in Bewerbungs-E-Mails verschickt

 

Erpresser verschicken momentan vor allem an deutsche Personalabteilungen E-Mails, in deren Anhang sich die Schadsoftware "Ordinypt" versteckt. Die E-Mails werden als Bewerbungen getarnt, damit die Empfänger denken, dass es sich bei dem Absender um einen Jobinteressenten handelt.

Die Nachrichten sind sehr professionell verfasst und in einem makellosem Deutsch. Wenn der Anhang mit den vermeintlichen Bewerbungsunterlagen geöffnet wird, ist ein Trojaner auf dem Rechner des Opfers und verschlüsselt alle Dateien der Festplatte.

Die Betrüger fordern dann Geld und versprechen, dass die Daten bei Bezahlung wiederhergestellt werden. Experten warnen aber, dass die Daten unwiderruflich gelöscht sind und man sich nicht darauf einlassen soll.


WebReporter: WalterWhite
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Erpresser, Schadcode
Quelle: spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.11.2017 14:19 Uhr von rubberduck09
 
+3 | -1
 
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Nunja - das sortiert dann aber auch massenhaft unfähiges HR Personal aus denn wenn man Bewerbungen Online entgegennimmt sollte man auch die Grundregeln im Umgang damit beherrschen. Sonst ist man kein Profi sondern Murkser.
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13.11.2017 16:37 Uhr von Steven_der_Weise
 
+4 | -1
 
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Sicher und die kleinen und mittleren Firmen haben ja auch sooo viel Fachpersonal für die dort oft gar nicht existierende Personalabteilung, gesegnet seien die einfältigen.
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14.11.2017 23:30 Uhr von TendenzRot
 
+2 | -0
 
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Bitte? Bewerbungen in einem makellosen Deutsch fallen doch sofort auf.
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15.11.2017 06:13 Uhr von NordHorst
 
+0 | -0
 
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Und was passiert, wenn in einer vernünftig administrierten Firma die Daten eines PC verschlüsselt sind? Man schreibt einfach das Image mit dem Betriebssystem zurück. Die Daten liegen ja auf dem Server. Und ganz wenige Ransomware kann überhaupt mit gemappten Laufwerken umgehen.

Und fast jedes Sicherheitspaket verhindert inzwischen das Öffnen von so billig getarnten .exe-Dateien (*.pdf.exe) aus Mailanhängen.

Übrigens ist der Ausbruch von Ordinypt sehr überschaubar:
https://www.heise.de/...
Um hier mal eine fachlich kompetente Seite einzubringen.

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