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Europäischer Gerichtshof: Zwölf Tage Arbeit am Stück zulässig

 

EU-Beschäftigte müssen laut einer Entscheidung des EuGH erst nach zwölf Tagen Arbeit am Stück frei bekommen.

Demnach muss die wöchentliche Ruhezeit nicht an dem auf sechs Arbeitstage folgenden Tag gewährt werden. Die Ruhezeit könne beliebig innerhalb jedes Siebentageszeitraums erfolgen.

Daher ist es durchaus möglich, dass ein Beschäftigter ohne einen Ruhetag bis zu zwölf Tage am Stück arbeitet.


WebReporter: marc01
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Arbeit, Stück, Gerichtshof, Europäischer Gerichtshof, Zwölf
Quelle: focus.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.11.2017 20:20 Uhr von MitchellHolstead
 
+15 | -5
 
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Für mindestens 5000 Euro im Monat kann man das auch machen zumal der Job einem absolut garnichts abverlangt.
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09.11.2017 20:21 Uhr von Zaina
 
+3 | -12
 
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Da habe ich schon mehr als das doppelte hinter mir, solange es nicht die Regel ist, sollte das auch kein Problem sein.
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09.11.2017 20:36 Uhr von derlausitzer
 
+26 | -5
 
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Wenn die Globalisierungsbefürworter und EU-Befürworter immer noch jubeln und net erkennen, für wem EU und Globalisierung gemacht ist, ist denen nicht mehr zu helfen.
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09.11.2017 20:57 Uhr von OO88
 
+28 | -2
 
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Hauptsächlich würde ich das an allen Ämtern einführen dass Samstag und Sonntag offen ist.
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09.11.2017 21:02 Uhr von Pils28
 
+11 | -1
 
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Habe auch mal einen ganzen Monat durchgearbeitet. Gibt halt Jobs, da kommt das halt mal vor.
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10.11.2017 05:36 Uhr von Erikdwi
 
+10 | -3
 
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Das ist doch nichts Neues. Das deutsche Arbeitszeitgesetz erlaubt noch mehr:
Das Arbeitszeitgesetz (ArbZG) geht von sechs Werktagen (Montag bis Samstag) aus. Grundsätzlich ist die Höchstarbeitszeit zu beachten. Sie dürfen maximal pro Woche 48 Stunden beschäftigt werden, wobei auf 60 Stunden erweitert werden kann, wenn innerhalb von 26 Kalenderwochen ein Ausgleich auf 8 Stunden werktäglich bzw. entsprechend 48 h/Woche stattfindet (§ 3 Arbeitszeitgesetz).

In den meisten Branchen ist der Sonntag auch Ruhetag. In bestimmten Bereichen ist Sonn- und Feiertagsarbeit jedoch notwendig und zulässig. Nach § 11 Abs. 3 ArbZG ist für Sonn-und Feiertagsarbeit ein Ersatzruhetag notwendig, der für die Sonntagsarbeit innerhalb eines den Beschäftigungstag einschließenden Zeitraums von zwei Wochen zu gewähren ist. Ferner gilt nach § 11 Arbeitszeitgesetz, dass im Jahr mindestens 15 Sonntage arbeitsfrei sein müssen. Für Arbeit an einem auf einen Werktag fallenden Feiertag beträgt der Ausgleichszeitraum acht Wochen.

Wenn jemand am Montag anfängt zu arbeiten und dann einschließlich der nächsten 2 Sonntage durcharbeitet, tritt die Verpflichtung zur Gewährung des Ersatzruhetages erst nach dem 1. Sonntag auf. Damit könnte also 7 + 12 Tage hintereinander gearbeitet werden. Somit sind im Extremfall auch 19 Arbeitstage in Folge möglich.

Allerdings sollen bei der Arbeitszeitgestaltung die gesicherten arbeitswissenschaftlichen Erkenntnisse (§ 6 ArbZG) berücksichtigt werden. Eine dieser Erkenntnisse ist, dass es keine Arbeitsperioden von 7 oder mehr Arbeitstagen in Folge geben soll.
Da es jedoch kein optimales Schichtsystem gibt, ist jedes Schichtsystem der betrieblichen Praxis einer zusammenfassenden, globalen Betrachtung im Rahmen der vom Arbeitgeber zu erstellenden Gefährdungsbeurteilung (§ 5 Arbeitsschutzgesetz) zu unterziehen.

Weitere Abweichungen sind durch Tarifvertrag oder durch eine Dienst- oder Betriebsvereinbarung auf Grund eines Tarifvertrages möglich (vgl. §§ 7 und 12 ArbZG).
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10.11.2017 12:45 Uhr von Dienst
 
+0 | -12
 
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10.11.2017 14:36 Uhr von derlausitzer
 
+4 | -0
 
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@Dienst,
das mag in Deinem Fall zutreffen.
Aber kannst Du Dir vorstellen, wie viele schwarze Schafe, unter Unternehmen gibt, welche das mißbrauchen würden. Oder wieviele Arbeitnehmer diesen gesetzlichen Schutz brauchen?
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11.11.2017 22:25 Uhr von Chiccio
 
+0 | -0
 
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Vollpfosten sowas nennt sich Volksvertreter ....eu = Lobby und Establishment Zuarbeiter

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