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Bundesverfassungsgericht: Dritte Geschlechtsangabe muss ermöglicht werden

Das Bundesverfassungsgericht hat in einem Beschluss gefordert, dass man künftig neben weiblich und männlich auch ein drittes Geschlecht im Geburtenregister angeben kann.

Intersexuellen Menschen solle damit ermöglicht werden ihre geschlechtliche Identität "positiv" eintragen zu lassen, argumentierten die Richter aus Karlsruhe. Bis Ende 2018 ist der Gesetzgeber damit verpflichtet, eine dementsprechende Neuregelung zu schaffen.

Geklagt hatte ein intersexueller Mensch, der laut Chromosomenanalyse weder Frau noch Mann ist. Dessen Klagen scheiterten in sämtlichen Instanzen, zuletzt vor dem Bundesgerichtshof.


WebReporter: mozzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Bundesverfassungsgericht
Quelle: bild.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.11.2017 10:27 Uhr von bingobanga
 
+14 | -7
 
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Da muss man erst eine Chromosomenanalyse machen um zu wissen ob man Frau oder Mann ist?
Die Welt geht echt vor die Hunde!
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08.11.2017 10:27 Uhr von Naikon
 
+7 | -8
 
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Da sucht nur Jemand nach Aufmerksamkeit - mehr ist das nicht.
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08.11.2017 10:38 Uhr von S.H.A.X.
 
+11 | -1
 
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Bei Auffälligkeiten wird eine Chromosomenanalyse sofort nach der Geburt gemacht,
früher wurden die Neugeborenen auch sofort operiert,
von wegen "das gibt´s nicht" bzw. "zwingend ein eindeutiges Geschlecht"
und dann wurde, je nach Möglichkeit ein "Stammhalter" zurechtgeschnitzt und so,
oder aber auch nach der Devise verfahren "a hole is easier to make, than a pole"
da wurden für´s Leben todunglückliche Menschen hergestellt, anstatt sie einfach "zu lassen" wie sie sind...
Nur damit der "normale"(was ist schon normal) Bevölkerungsanteil es schön einfach hat...
P.S.: googelt doch mal "Klinefelter Syndrom" oder "XXY"
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08.11.2017 10:47 Uhr von S.H.A.X.
 
+12 | -5
 
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Die Welt geht vor die Hunde,
weil Menschen andere Menschen, nicht einfach in Ruhe und Frieden IHR Leben leben lassen können
und sich an allem ereifern und auf alles herumtrampeln müssen, was ihnen nicht in den Kram passt,
sei es religiös, politisch, sexuell, idealistisch, es gibt nichts, was es nicht gibt
und wenn man will, findet man gegen jeden etwas herabwürdigendes...
da gibt´s einen passenden Spruch:
"man schüttelt über einen Teller Suppe solange den Kopf, bis man endlich ein Haar darin findet"
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08.11.2017 11:03 Uhr von Aurora111
 
+9 | -7
 
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@S.H.A.X.
Danke für deine Worte. Es gibt noch Hoffnung. :)

@Naikon
Wenn du keine Ahnung von den medizinischen Hintergründen hast, maße dir doch bitte kein Urteil an! Dein Kommentar ist auf widerwärtigste Art und Weise ignorant. Suchen Menschen mit geistiger Behinderung (z.B. altersbedingter Demenz) also auch nach Aufmerksamkeit? Wo zieht man die Grenze? Ab wann ist eine Krankheit nur noch haschen nach Aufmerksamkeit? Ich sollte jemandem wie dir nicht so viel Aufmerksamkeit zuteil werden lassen...

[ nachträglich editiert von Aurora111 ]
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08.11.2017 15:19 Uhr von Modellbahnfahrer
 
+1 | -0
 
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@S.H.A.X.

Oder besser gesagt:
Es kann der beste Mensch nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt.
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08.11.2017 22:56 Uhr von detluettje
 
+1 | -3
 
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Ich habe meinen Kindern heute gesagt, wenn sie auch mal Kinder in diese Welt setzen sollten, dass sie kein Geschlecht des Kindes angeben sollen.
1. Wissen sie nicht ob das Kind später diese Klassifikation akzeptiert.
2. Die Kinder könnten ihre Eltern später wegen Beleidigung oder Diskriminierung verklagen
3. Statt dem Kinde einen Namen bitte nur eine Nummer geben, da ein falscher Name auf ein falsches Geschlecht hindeuten kann.

Warum das ganze?
In Deutschland muss der Name des Kindes auf das Geschlecht hindeuten.
Eltern dürfen ihre Tochter nicht Klaus nennen und ihren Sohn nicht Luise.
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08.11.2017 23:34 Uhr von Front777
 
+0 | -3
 
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"Geklagt hatte ein intersexueller Mensch"

Und wegen "einem" der eine Minderheit vertritt müssen neue Formulare usw. für Millionen von Steuergeldern produziert werden.

Gibt es nicht irgendwo eine gesunde Welt.
Dann wäre ich sofort weg.

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