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Telekom, Siemens, Aldi & Co.: Konzerne fordern von Politik Kohleausstieg

 

In den Jamaika-Koalitionsgesprächen ist der Streit um den Kohleausstieg ein Knackpunkt von vielen: Nun mischen sich auch Konzerne in die Debatte ein.

Ein Bündnis mehrerer Unternehmen, darunter Telekom, Siemens und Aldi Süd, appellieren an die Politik für die Abschaltung von Kohlekraftwerken.

Die Firmen, die den Appell unterstützen, beschäftigen allein in Deutschland rund 400.000 Menschen und erwirtschaften Umsätze von mehr als 300 Milliarden Euro pro Jahr. Die Konzerne wollen durch ihr Schreiben eine größere Planungssicherheit durch klare Vorgaben der Politik.


WebReporter: mozzer
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Politik, Telekom, Siemens, Aldi
Quelle: spiegel.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.11.2017 12:31 Uhr von tvpit
 
+10 | -6
 
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Wie z.B. stellt Aldi sich das vor? Ein eigenes Windrad auf jeden Parkplatz einer Filiale,oder woher soll der Strom kommen? Die meisten Kernkraftwerke sind ja dank Merkel konzeptlos abgeschaltet worden.
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07.11.2017 12:47 Uhr von hannes759
 
+8 | -6
 
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Telekom ist sowieso skrupellos

Siemens würde davon profitieren

Aldi möchte sich vor den Hausfrauen mit seinen Solar-Dächchen profilieren
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07.11.2017 12:50 Uhr von Max97
 
+7 | -8
 
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Bin dagegen. Nicht weil ich etwas gegen sauber Luft habe, aber wir steigen ständig aus ohne wirkliche alternativen zu haben. In den letzten 10 Jahren hat sich in Deutschland der Preis für 1kw/h verdoppelt. Ich spare Energie wie ein Blöder, aber bezahle jedes Jahr mehr für Strom. Denn wir als eine Industrienation haben uns für die teuerste Art der Energie entschieden. Und nun wollen wir auch noch etwas abschaffen, was unsere Energie etwas billiger macht.

Die guten Windkraftwerke produzieren Strom wenn wir es nicht brauchen, und liefern nichts wenn wir es brauchen. Und weil sie zwar viel Strom produzieren wenn wir es nicht brauchen, und es irgendwie weg muss, müssen wir es ins Ausland verschenken. Die Kosten tragen wir.
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07.11.2017 13:15 Uhr von DiggerDigger
 
+6 | -5
 
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Natürlich würden viele Unternehmen davon profitieren, Kohlekraftwerke abzuschalten.

Wo ist denn da ein Problem? Ist es nicht genau das, was - zum Klimaschutz - geschafft werden soll? Technische Neuheiten installieren, die Wirtschaft einbinden und durch eine Energiewende auch Arbeitsplätze schaffen?

Zur Zeit profitieren nur die Energieunternehmen von den Kohlekraftwerken. Ausser ihrem Profit interessiert die sowieso nix. Immer noch wird Braunkohle im Tagebau abgebaut, viel zu teuer im Verbrauch und enorm unweltschädlich. Abgesehen davon wird durch den Abbau immer noch der "Lebensaum" vieler Bürger vernichtet, ganze Dörfer und sogar Naturschutzgebiete einfach weggebaggert; da versickern auch seit Jahrzehnten Unmassen an Steuergeldern in Form von Subventionen!

Auch die heimische Kohle: Viel zu teuer im Abbau, wieder durch Steuergelder wird hier eine überflüssige und schädliche Industrie am Leben gehalten. Kohle aus dem Ausland wird verfeuert, und nicht die sauberste, sondern die billigste!

Und so ganz nebenbei: Deutschland exportiert Strom, und nicht wenig! Nun ratet mal, wer davon profitiert? Ihr bestimmt nicht, es sei denn Ihr seid Aktionäre der Energiekonzerne...

[ nachträglich editiert von DiggerDigger ]
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07.11.2017 13:53 Uhr von Bycoiner
 
+3 | -7
 
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Endlich, nur gemeinsam ist man Stark!

Hat sich ausgekohlt - bevor die letzte Kohle ausgebuddelt wird.

Gut so!
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07.11.2017 14:44 Uhr von Max97
 
+2 | -3
 
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@DiggerDigger

"Und so ganz nebenbei: Deutschland exportiert Strom, und nicht wenig! Nun ratet mal, wer davon profitiert? Ihr bestimmt nicht, es sei denn Ihr seid Aktionäre der Energiekonzerne..."

Schuld sind die Grünen und Leute wie du. Wie ich oben bereits gesagt habe, produzieren Windräder dann Strom, wenn der Wind weht. Und das muss nicht dann sein wenn man ihn braucht. Nur was soll man mit der Energie tun? Man hat von etwas zu viel und muss es zum Sportpreis bezahlen. Schuld sind wie gesagt Leute wie du, denn so einfach Windräder bauen ohne sich abzusichern, das machen die Energieunternehmen nicht. Die sorgen schon für Sicherheit für sich. Und wir müssen das bezahlen.

Schön, dass du das auf die bösen Aktionäre abschiebst. Nur die sind nicht die bösen. Leute wie du, die ohne verstand Sachen fordern, ohne die Konsequenzen zu kennen. Und die Konsequenzen sind die, ohne Kohlekraftwerke wird die Energie noch teurer. Aber für dich werden es wohl wieder die Aktionäre sein die schuld sind.
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07.11.2017 15:19 Uhr von erdengott
 
+2 | -2
 
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Bei https://www.energy-charts.de/... (Fraunhofer) kann man sich an ein paar Charts anschauen warum dass alles nicht so ganz einfach ist. Wer gute Alternativen anbieten kann, dem werden doch die Türen eingerannt. Niemand der sich mit Energie beschäftigt denkt zB dass Braunkohle ein Wunschenergieträger ist. Der wird genutzt weil er regional verfügbar ist und zuverlässig Energie liefert. Das ist so wichtig dass man die bekannten erheblichen Nachteil in Kauf nimmt.
Auf wieviel Prozent Strom wäre Aldi Süd bereit zu verzichten? Könnten wir die Tiefkühler von Aldi vorzugsweise ausschalten wenn mal Strom zeitweise knapp wird, weil wir die grundlastfähigen Techniken verdrängt haben?

[ nachträglich editiert von erdengott ]
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07.11.2017 16:13 Uhr von sunny.crockett
 
+4 | -0
 
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Naja, die Konzerne können davon ausgehen, dass ihre Lobbyarbeit für stabile Stromkosten bei ihnen selbst sorgt. Den Mehrpreis müssen doch wie immer die Privathaushalte zahlen.

Trotzdem sollte man geordnet aus der Kohle aussteigen. Betonung liegt auf geordnet, und nicht so hau-ruck wie die Grünen das meinen. Denn gleichzeitig die Stromproduktion runterfahren und gleichzeitig nur noch e-Autos zuzulassen, wird nicht bis 2030 funktionieren.
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07.11.2017 16:46 Uhr von Salomon111
 
+2 | -1
 
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@digger
Wir müssen sogar noch dafür bezahlen, damit andere Länder uns den überproduzierten Strom abnehmen. Bei Sonne und Wind haben wir mehr als genug. Und wir bezahlen mit der EEG-Umlage sogar die festgelegten Preise für Strom den wir gar nicht verbrauchen.
Nur wenn der Ökostrom nicht läuft brauchen wir die Kohlekraftwerke. Die abstellen bedeutet wir kaufen Atomstrom und Kohlestrom aus dem Ausland. Wir schalten die hier einfach ab und die globalen Energieunternehmen bauen dann in Frankreich neue und liefern uns den Strom von da. Wirklich sinnvoll.
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07.11.2017 17:21 Uhr von DasWachsameAuge
 
+2 | -1
 
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@verdoppelt? Ich habe im Jahr 2000 gerade mal 9 Pfennig pro KW bezahlt (4,5 Cent). Jetzt bleche ich mittlerweile 27 Cent/KW

Normalerweise müsste ich jedes Mal(!), wenn ich einen Grünen sehe, ihm ordentlich die Frexxe polieren.

Und zu den Windkraftanlagen. Der Energieaufwand, um ein so ein Dingen zu bauen, ist höher, als es in 20 Jahren wieder erwirtschaften kann....
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07.11.2017 18:29 Uhr von det_var_icke_mig
 
+1 | -1
 
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ah reichlich Probleme auf die Kohleabschaltung reduziert

wie immer nix zu Ende gedacht

das erste was kommen muss sind ordentliche Investitionen in die Leitungsnetze, sobal sich aber in jedem Dorf an der Nord-Süd Verbindung jemand findet, der sowohl gegen Oberirdische als auch Erdkabel ist wird das nix werden

und es wehren sich alle gegen "intelligente" Lösungen wo also Geräte wie z.B. Wasch- oder Spülmaschienen dann gestartet werden wenn viel Energie da ist

außerdem werden Kohlekraftwerke noch als Reserve vorgehalten gegen teuer Geld und die AKW´s sollen ja auch erst noch alle abgeschaltet werden

das Gesamtkonzept der erneuerbaren Energien ist nach wievor unausgegoren und nicht komplett durchdacht wie immer und alles in Dtl., von daher wird das alles nur immer unnötig teurer und langsamer umgesetzt
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08.11.2017 10:06 Uhr von ljjogi
 
+0 | -1
 
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@det_var_icke_mig:

Das Konzept ist nicht unausgegoren sondern scheitert an den ganzen Leuten die:
- Grundsätzlich gegen alles Neue sind
- Die denken dass Windräder die Landschaft verschandeln
- keine Stromtrasse in 5 Km Entfernung am Haus haben wollen
- Keine Intelligenten Stromzähler/Verbraucher wollen (erst damit kann man Verbraucher je nach Netzauslastung steuern !!!!)
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08.11.2017 12:55 Uhr von sunny.crockett
 
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@Ijjogi

Doch, das konzept ist komplett unausgegoren. Es geht ja nicht nur um die großen Stromtrassen, sondern große Teile des Stromnetzes bundesweit muss hier erneuert werden.

Wenn ein einziges e-Auto wie z.B. der Tesla bei Schnellladung mit über 200A Strom zieht, dann wird das mit der Haushalts-Sicherung mit 16A schwierig. Wenn an einem Straßenzug dann viele Häuse mit vielen e-Autos stehen, die gleichzeitig laden, dann wirds schnell dunkel in der Straße. Man muss hier das ganze Netz aufrüsten, und das dauert Jahrzehnte. Die Kosten dafür muss auch jemand tragen, und das wird der Bürger sein. Davon erzählt aber niemand etwas, könnte die Öko-Phantasien dann doch stören.

Ich bin mir sicher, dass keiner der Politiker, die in den Sondierungsgesprächen sitzen, den Unterschied von Watt, Volt und Ampere kennen.
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08.11.2017 20:55 Uhr von det_var_icke_mig
 
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@sunny: ein einziger Häuslebesitzer braucht aber keinen Schnelllader, schonmal daran gedacht?

die gewöhnlichen Ladestationen für zu Hause hängen an 16A Drehstrom, den hast du heute schon

das Problem sind also nicht die Leitungen zu den Häusern sondern die Trafos in den Verteilstationen und da sind wir unter anderem wieder bei den intelligenten Systemen wo du nach der Arbeit angeben kannst wann du wieder los willst, und dann wird dein Auto eben erst irgendwann mitten in der Nacht geladen und nicht wenn alle Leute vor der Glotze hängen

aber da du ja der Meinung bist, dass jeder einen 5 Minuten Schnellader zu Hause haben muss ...
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09.11.2017 12:25 Uhr von tvpit
 
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@sunny.crockett

...Wenn ein einziges e-Auto wie z.B. der Tesla bei Schnellladung mit über 200A Strom zieht, dann wird das mit der Haushalts-Sicherung mit 16A schwierig.....

Ich weiß zwar nicht,mit wieviel Volt ein E-Auto betrieben wird,aber wenn ich von 12V ausgehe
dann entsprechen 200A runtergerechnet auf 230V ca. 10-13A.

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