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1,1 Millionen offene Stellen in Deutschland gemeldet

 

Laut einer Betriebsbefragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) gibt es derzeit in Deutschland 1,1 Millionen offene Stellen zu besetzen.

In Westdeutschland gibt es demnach 842.200 offene Stellen zu vergeben, im Osten 255.400.

Diese Zahl ist ein neuerlicher Zuwachs, denn das sind 174.400 mehr als ein Jahr zuvor.


WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Stellen
Quelle: n-tv.de

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.11.2017 12:22 Uhr von Perkeo68
 
+19 | -1
 
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Das Problem dabei ist:
1. es sollen billige Arbeitsktäfte sein und
2. Fachkräfte und keine "Fachleute"
;-)
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06.11.2017 12:27 Uhr von hannes759
 
+14 | -1
 
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Werbeblättchen-Austräger und Mausefallenvertreter
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06.11.2017 12:34 Uhr von dillschwaiger
 
+17 | -2
 
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Und die kann man nicht an die ,,offiziellen " 2,6 Mio Arbeitslosen vermitteln?
Wozu gibt es dann die Agentur eigentlich noch?

Wer schon mal in diese Stellen- Anzeigen geschaut hat,der weiß auch das viel verschiedene Personalvermittlung oder Leihfirmen ein und dieselbe Stelle anbieten,nur um ständig ihren Pool voll mit potenziellen Arbeitskräften / Leiharbeitern zu haben.
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06.11.2017 12:53 Uhr von Tomo85
 
+18 | -1
 
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Man wird sich wundern wieviele Stellen angeboten werden die unter Vollzeit nichteinmal einen Menschen durchbringen, geschweige eine ganze Familie.

Tja...warum nur will die keiner besetzen?
Ob wir dieses Rätsel je lösen werden können?

Man, man ,man.
Schluß mit der Verarsche!
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06.11.2017 13:08 Uhr von HarrisHolstead
 
+2 | -5
 
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900.000 sind in der Zeitarbeit und der Rest bei der Polizei,Feuerwehr und in der Pflege wo niemand hinmöchte weil man keine Aufstiegsmöglichkeiten hat und nach wenigen Monaten langweilig wird nicht der Vorstellung entspricht und am Ende heißt es ist nicht der Montag sondern dein Job.

[ nachträglich editiert von HarrisHolstead ]
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06.11.2017 13:13 Uhr von Bigobelix
 
+12 | -2
 
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Schaut euch doch die offenen Stellen mal an. Auf eine echte Stelle kommen 20 Parasiten von der Nutzlosbranche Arbeitsvermittler, die genau die gleiche Stelle anbieten. Der Rest ist Drückerkolonne.
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06.11.2017 13:14 Uhr von 24slash7
 
+16 | -2
 
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Wie entstehen "offene Stellen"?


Zurzeit sind in Deutschland 1,1 Million offene Stellen gelistet.
Ein Grossteil ist künstlich erzeugt. Fake!

Das Prinzip der Zeitarbeit ist es, Personal an Kunden zu verleihen, die für Auftragsspitzen Engpässe haben. Dafür rufen sie kurzfristig mit einer Vorlaufzeit von teilweise 1-2 Tagen bei den Leiharbeitsfirmen an und ordern diese Mitarbeiter!

Es ist hier für jeden nachvollziehbar, dass die Zeitarbeitsfirmen nicht erst aktiv werden, wenn nach Personal angefragt wird, sondern schon im Vorfeld ein erheblicher „Pool“ an Bewerbern vorrätig sein muss!

Um diesen „Pool“ an Bewerbern zu bilden sind die Leiharbeitsfirmen im Vorfeld aktiv. MÜSSEN sie sein! Sie rekrutieren über Inserate Blindbewerbungen und … über die Bundesagentur für Arbeit!!

Dabei meldet man nicht nur eine Stelle sondern gleich 20 offene Helferstellen.. 10 Maler.. 10 Industriemechaniker…15 Kaufmännische Kräfte… und … und … und…

Wirklicher Bedarf zurzeit? Keiner!

Obs zulässig ist? Nein.. natürlich nicht!!

Um wie viele Stellen geht es eigentlich? 10.000? 20.000?

Bei in Deutschland knapp 15.000 Zeitarbeitsfirmen sieht das dann so aus.
Meldet jede Firma -nur- 30 offene Stellen (erfahrungsgemäss sind es mehr!) reden wir von knapp 500.000 offenen Stellen die nicht existieren und die schlichtweg ein Fake sind!

Aber GENAU diese offenen Stellen sind auch das Argument für härtere Sanktionen an Arbeitslosen! Genau ihre träge Besetzung!

Aber was soll auch besetzt werden?
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06.11.2017 13:19 Uhr von Bycoiner
 
+9 | -2
 
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Vollbeschäftigung von der man leben kann? Ohne Aufstockung vom Jobcenter? Glaube ich nicht!
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06.11.2017 13:27 Uhr von Marco Werner
 
+10 | -0
 
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Ich arbeite in einem Callcenter eines Maschinenherstellers, bei uns ist im Sommer Hochbetrieb. 90% der Belegschaft sind über Zeitarbeitsfirmen angestellt, alle von den selben 4 Zeitarbeitsfirmen. Schaut man sich im Frühsommer die Stellenanzeigen an, finden sich aber immer ca 8 verschiedene Firmen,die jeweils 4 Leute suchen,obwohl maximal höchstens 3 Stellen wirklich zu besetzen sind. Sprich: auf dem Papier sind 32 Stellen frei, in Wirklichkeit nur 3.
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06.11.2017 13:49 Uhr von erdengott
 
+6 | -1
 
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Wenn man Jahrzehntelang Millionen Arbeitslose aushält, dann hält man auch einige Jahre mit ner Millionen offenen Stellen aus. Wenn Löhne steigen, dann entfallen auch Jobangebote, so funktioniert Marktwirtschaft. Man muss ihr nur etwas Zeit geben. Unternehmen die nur mit Minimalstlöhnen existieren können müssen in Namen des Fortschritts wegfallen.
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06.11.2017 14:17 Uhr von Paul78
 
+8 | -1
 
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Der Großteil der offen Stellen ,sind nur über Zuhälter (Zeitarbeitsfirmen) zu bekommen.Und das braucht wirklich niemand !
Viel Arbeit für wenig Geld !!
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06.11.2017 17:22 Uhr von Fishkopp
 
+6 | -1
 
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Zuerst müssen diese verfluchten Skavenfirmen verschwinden und dann reden wir von fairen Arbeitsmarktbedinungen. Niemand will den ganzen Tag malochen und Abends nichts zu fressen haben und dann Tag für Tag um seinen Job bangen müssen. Und diese Rosinenpickerei muss aufhören. Am besten 20 Jahre jung und 30 Jahre Berufserfahrung und 100 Zusatzqualifikationen.

Diese Firmen sind ihr Elend zum Teil selbst Schuld.
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06.11.2017 17:25 Uhr von detluettje
 
+4 | -1
 
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Allein in Berlin gibt es über 40 Zeitarbeitsfirmen.
Alle suchen für die selben Tätigkeiten 10.000 Mitarbeiter.
Das sind nach Berechnungen des Jobcenters 400.000 freie Arbeitsplätze.

Und das sind die Zahlen aus Berlin.

[ nachträglich editiert von detluettje ]
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06.11.2017 17:29 Uhr von Perkeo68
 
+5 | -3
 
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zu einem gewissen Teil auch die (nicht finanzielle) Attraktivität von Stellen im Handwerk

- Brötchen werden nun mal morgens ab 04.00 gebacken
- Die Hände werde u.U. schmutzig
-Wertschätzung in der Öffentlichkeit???
usw.

Man hat nun über Jahrzehnte unseren Abkömmlingen vermittelt, das Abitur und Studium eine "Notwendigkeit" seien.
Und wenn dann die Fähigkeiten nicht ausreichen werden die Anforderungen gesenkt
(Abi mit Hüpfen, Singen und Beten als Hauptfach...;-))
und absehbar arbeitslose Akademiker in den ...ogen und ...ofen Disziplinen

BTW: ich kann momentan 3 Elektrikern eine Arbeit anbieten, finde aber keine
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06.11.2017 19:33 Uhr von Me007
 
+2 | -0
 
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@Perkeo
Das geht so weit das ich nach meiner regulären Tätigkeit einem befreundeten Elektriker helfe und die arbeiten erledige die er mir ohne gefahren für sich und mich und die Umwelt zumuten kann, z.B. heute habe ich in einem 70 Wohnungen MFH im Treppenhaus die Beleuchtung angebracht. Und warum weil er keine Elektriker findet und ich in 2 Stunden Arbeit genauso viel verdiene wie in 3 Stunden im Hauptberuf, und das alles offiziell.
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06.11.2017 22:13 Uhr von Thoretische-Technik
 
+2 | -2
 
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200000 bnd spizel fürs internet....500000 verfassungsschützer um fake news aufzuspüren....400000 politiker für parteien cdu/csu/fdp/grüne.
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07.11.2017 03:41 Uhr von 1Beamy1
 
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Dass Fachkräfte fehlen ist nicht zu bestreiten. Dies ist allerdings nicht flächendeckend der Fall, sondern nur Ponktuell und regional unterschiedlich ausgeprägt.

Reden wir von einem Mangel an Lehrkräften, so ist dieser hausgemacht von der Politik (man hat zu spät auf die demografische Entwicklung der eigenen Belegschaft reagiert und die Schulen zusehens wie Wirtschaftsunternehmen geführt). Reden wir von einem Mangel an Handwerkern, so haben die Handwerker selbst den schwarzen Peter.
Bei den Löhnen, die grade nach der Wende und in den 2000er gezahlt wurden braucht man sich nicht wundern, dass dort keiner arbeiten will.

Beispiel: Ein einfacher Gärtner im Osten verdiente noch vor 7 Jahren 4,5 - 5 €. Jetzt wurde beschlossen, den Mindestlohn dieser Branche auf 9,1€ anzusetzen. 100% Aufschlag un 7 Jahren und die Betriebe existieren weiter. Da braucht sich niemand zu wundern, dass in der allgemeinen Wahrnehmung immernoch die meisten davon ausgehen, dass man studieren muss um ein gutes Leben führen zu können.
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07.11.2017 05:49 Uhr von LangUndDick
 
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Die Hälfte der kleineren Firmen, die Probleme bei der Mitarbeitersuche haben, gab an, dass sie die geforderten oder von anderen Unternehmen gebotenen Löhne nicht bezahlen könnten.
http://www.rp-online.de/...
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07.11.2017 10:26 Uhr von rubberduck09
 
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@LangUndDick

So schade und schlimm das für die einzelne Firma ist aber so funktioniert nunmal der Markt. Und wenns wieder weniger Firmen sind die im gleichen Teich fischen und sich die Beute gegenseitig wegfischen dann steigen auch die Preise und Gehälter zwangsläufig.
Ich kann halt in einem Kaff mit 1000 Einwohnern keine 20 Autowerkstätten halten, so oft gehen die Kisten nun auch wieder nicht kaputt. So als Beispiel.
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07.11.2017 19:13 Uhr von marktwirtschaft
 
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@Perkeo68
Wenn Du keine Elektriker findest gibt es nur zwei Möglichkeiten entweder bieten Deine Konkurrenten bessere Bedingungen oder aber Du bietest zu wenig.

Wir haben Marktwirtschaft, da kann es rein logisch keinen Mangel geben. Fachkräftemangel heißt somit nichts weiter als "ich bin nicht bereit die notwendigen Bedingungen zu erfüllen um den Mangel zu beseitigen". Ist ja nicht so das es innerhalb der EU keine Arbeitslosen mehr gäbe oder junge Menschen die gerne eine Ausbildung hätten.
Ich weiß schon was kommt, "ich kann aber nicht mehr zahlen oder die Arbeitsbedingungen verbessern, dann müsste ich ja die Preise erhöhen und das zahlen die Kunden nicht". Wenn das die, vorweg genommene, Antwort wäre, dann bestätigt es nur das es keinen wirklichen Mangel gibt. Denn entweder Deine Kunden können Ihren "Mangel" bei Deiner Konkurrenz günstiger decken oder aber Deine Leistung ist im Vergleich zu Deiner Konkurrenz zu schlecht.

Nochmal, Angebot und Nachfrage regeln den Markt. Es ist bedauerlich wenn Du keine Elektriker findest aber das liegt ganz sicher nicht daran das es plötzlich keine mehr gibt :-)
Die, die es gibt wollen eben nur nicht zu Deinen Bedingungen bei Dir arbeiten.

Noch zum Thema: Ob die Zahlen stimmig sind ist eigentlich nicht so wichtig, wenn jedem klar ist das es Rein aus dem Arbeitsmarkt heraus immer einen gewissen Prozentsatz an offenen Stellen und an Arbeitslosen geben muss, denn wenn ein Unternehmen nur einen Tag benötigt um einen neue Stelle zu besetzen dann ist an diesem Tag eine Stelle offen, und umgekehrt wenn ein Arbeitnehmer nur einen Tag benötigt um eine neue Stelle zu finden ist er dennoch einen Tag arbeitslos. Hochgerechnet auf die Republik können das allen schon einige 1000 Stellen sein. Reale Vollbeschäftigung ginge also nur wenn einfach niemand mehr seine Stelle wechselt und auch keiner mehr entlassen wird.
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09.11.2017 08:25 Uhr von wer klopft da
 
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"1 Mill offene Stellen"
Quatsch!

Stellen wurden früher von der Personalabteilung selber gesucht.
Heute suchen Vermittler für die Personalabteilung.
Das heisst das eine Stelle an 4 oder 5 Vermittler vergeben wird und somit nicht eine Offene Stelle vorhanden ist sondern angeblich 4 oder 5.
Ich habe bis vor ein paar Jahren in D gearbeitet und da ist es eine typische Vorgehensweise.

Ein generelles Problem ist die Bezahlung in D.
Schlechter geht´s schon fast garnicht mehr.
Die Gewinnoptimierung nimmt überhand.
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12.11.2017 18:29 Uhr von Me007
 
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@rubberduck

So schade und schlimm das für die einzelne Firma ist aber so funktioniert nunmal der Markt.

Nur das sich große Firmen mehr erlauben können wie kleine und die bessere Personalabteilung haben mir dem besseren know how
Z.B. 10% unbezahlte Überstunden =10 %weniger Lohn
28 Tage Urlaub die bei schlechter Auftragslage auf 21 Tage gekürzt werden.
............

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