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Ägypten: Britin droht wegen Schmerztabletten im Koffer Todesstrafe

 

Eine Britin sitzt derzeit in Ägypten in Haft und ihr drohen bis zu 25 Jahre Gefängnis oder gar die Todesstrafe.

Das Vergehen der Frau: Sie hatte eine größere Menge Schmerztabletten in ihrem Koffer, weil sie ihren Mann Omar besuchen wollte, der seit einem Unfall schlimme Rückenschmerzen habe.

Wegen der Tramadol-Tabletten landete sie im Gefängnis, da dieses Mittel in Ägypten als Heroinersatz dient. Die 33-Jährige sitzt nun mit 25 weiteren Frauen in einer Zelle, ihre Familie sorgt sich massiv um ihre Gesundheit und gab bereits 11.000 Euro für Anwaltskosten aus.


WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Ägypten, Todesstrafe, Koffer
Quelle: huffingtonpost.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.11.2017 12:59 Uhr von cantstopfapping
 
+23 | -17
 
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lol, warum fliegt man auch in so ein Land...
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06.11.2017 13:02 Uhr von Bigobelix
 
+24 | -13
 
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Was ich einfach nicht verstehen kann, es gibt so viele zivilisierte Länder, wo man Urlaub machen könnte, was will ich in einen Land, wo das Mittelalter regiert?
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06.11.2017 13:03 Uhr von HarrisHolstead
 
+12 | -21
 
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Das ist in jedem Islamisch geprägten Land so nicht nur in Ägypten.

Das weiß man aber auch also denke ich das sie bewusst diese Medikamente mitnahm und gerechtfertigt bestraft wird.


Hier nochmal an die Vorposter...

Dort stehen die Pyramide und die Sphinx die sehenswert sind wie auch das Rote Meer und der Nil also in dem Land gibt es sehr viel zu sehen und wenn man sich an die Regeln hält macht es auch sehr viel Spaß.

[ nachträglich editiert von HarrisHolstead ]
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06.11.2017 13:14 Uhr von bigpapa
 
+18 | -8
 
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Und wo ist das Problem.

Sorry. Aber es sollte allgemein bekannt sein, das wenn man chemische Produkte über die Grenze bringt, man sich grundsätzlich VORHER informieren muss, ob diese Produkte erlaubt sind. Das selbe Problem sieht man doch im Erziehungs-TV von RTL + Co. wenn die Dussel Lebensmittel einführen wollen, und das Zeug in der Tonne landet. Nur bei uns ist der Spass günstiger als dort ;).

Wenn du Viagra aus Asien nach DE mitbringt, kann es dir nämlich genau so passieren das der Zoll das Zeug einkassiert.

Und wer sagt nicht, das diese ganze Geschichte nur eine faule Ausrede ist. Und wieso bekommt der Mann nix gescheites von den ortsansässigen Ärzten. ?

Sorry aber in mein Augen ist das entweder Dummheit hoch 10 oder die sitzt völlig zu recht im Knast.

Was das Land angeht. In meinen Augen handeln die besser gegen das Drogenproblem als bei uns.

Gruß


BIGPAPA

[ nachträglich editiert von bigpapa ]
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06.11.2017 13:40 Uhr von Bycoiner
 
+6 | -10
 
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Tramadol gehört zur Gruppe der morphinartigen Schmerzmittel die auch als Opioide bekannt sind.

Die Schmerzen nehmen bereits innerhalb der ersten Stunde spürbar ab.

Tramadol-Tabletten werden in der Regel dann verschrieben, wenn leichtere Schmerzmittel, wie Paracetamol, nicht mehr wirken.

Mögliche Nebenwirkungen sind Übelkeit, Schwindelgefühle, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schweißausbrüche und ein trockener Mund
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06.11.2017 13:53 Uhr von Steven_der_Weise
 
+7 | -2
 
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Anwaltskosten gibt es überall, und die anderen Gefangenen müssen sich keine Sorgen um ihre Gesundheit machen?
Und Drogenschmuggel dürfte in den wenigsten Ländern ein Kavaliersdelikt sein.
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06.11.2017 14:26 Uhr von Paul78
 
+5 | -2
 
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Unwissenheit schütz vor Strafe nicht !
Einfach mal vorher Informieren,Googel weiss alles.
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06.11.2017 15:43 Uhr von Mauzen
 
+6 | -0
 
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"die 33-jährige hatte allerdings keine Bedenken, die Medikamente mit nach Ägypten zu nehmen"

Hat sie sich nicht gefragt, warum ihr Mann die Tabletten nicht einfach vor Ort kauft? Da wird sie auch in ihrem Land nicht einfach so rangekommen sein.
Tippe auf entweder sehr große Dummheit, oder versuchte Beteiligung an einem lohnenswerten Drogengeschäft.
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06.11.2017 17:06 Uhr von Dr_Simi
 
+3 | -1
 
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@HarrisHolstead
"Das ist in jedem Islamisch geprägten Land so nicht nur in Ägypten.
Das weiß man aber auch also denke ich das sie bewusst diese Medikamente mitnahm und gerechtfertigt bestraft wird."

Es ist sicherlich nicht in JEDEM islamischen land verboten Schmerzmittel einzuführen. Aber wie überall richtet sich die zulässige Menge der einzuführenden Medikamente nach dem sogenannten Eigenbedarf.
Das gilt auch für Medikamente, die im bereisten Land keine Zulassung haben.
Leider führte die Lady die Schmerzmittel nicht für ihren Eigenbedarf, sondern für ihren Mann ein, was die Sache natürlich etwas verkompliziert.
Auch hatte sie sich wohl auch nicht darüber informiert, dass genau dieses Schmerzmittel in Ägypten gerne Ersatzdroge verwendet wird (wer macht das schon so detailliert?)
Langjährige Gefängnisstrafe oder gar die Todesstrafe wegen eines solchen Delikts sind weit überzogen.
Eine Beschlagnahmung und das Erheben einer Geldstrafe würden dafür völlig ausreichen, auch in einem islamisch geprägten Land.
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06.11.2017 17:11 Uhr von Fishkopp
 
+3 | -0
 
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Eine größere Menge werden vermutlich nicht zwei Packungen gewesen sein sondern 10, 20 oder gar 30 Packungen. Wenn man dermaßen viel eines opiopiden Stoffes einführt sollte klar sein das man eins auf die Waffel bekommt.

Kleiner Reisetipp : Mit sowas nicht auf die Philipinen, dort droht einem dann vergleichbares :)
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06.11.2017 18:03 Uhr von Old_Spice
 
+1 | -1
 
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Abartig wie Gefühlslos die Leute hier inzwischen sind. Die Frau hat zwar aus Naivität aber nicht aus böswilliger Absicht gehandelt und dafür soll ihr das Leben zerstört werden. Fehler macht jeder und allwissend ist keiner. Es gibt Leute die haben schon größere Dummheiten verbrochen (ob absichtlich oder nicht) und sind Straffrei davon gekommen.
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06.11.2017 20:08 Uhr von det_var_icke_mig
 
+2 | -1
 
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@Old_Spice: " Es gibt Leute die haben schon größere Dummheiten verbrochen (ob absichtlich oder nicht) und sind Straffrei davon gekommen."

jep, dass sind dann immer die Urteile wo sich alle darüber aufregen, warum die so lasch sind

und Unwissenheit schützt vor Strafe nicht und bevor man mehr Medikamente als für den Eigenbedarf notwendig irgendwo einführt ist man in der Pflicht sich über die Einfuhrbestimmungen zu informieren
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06.11.2017 22:37 Uhr von Bycoiner
 
+1 | -0
 
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>>Die Frau hat zwar aus Naivität aber nicht aus böswilliger Absicht gehandelt<<

Wobei die böswillige Absicht die Naivität nicht ausschließt.
-

Naive Menschen sind in der Regel leicht bzw. leichter beeinflussbar als andere Menschen. Naivität steht auch für die Nichtnutzung sachlich nüchterner analytischer Prozesse, sowie die Beschränktheit in der Anwendung analytisch geistiger Prozesse.

[ nachträglich editiert von Bycoiner ]
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06.11.2017 22:44 Uhr von RycoDePsyco
 
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Ein Haufen Fachmänner hier!
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06.11.2017 23:16 Uhr von Bycoiner
 
+1 | -0
 
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Wieso nur Männer? Kommen Frauen in deinem Jargon nicht vor?
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07.11.2017 00:44 Uhr von Old_Spice
 
+1 | -1
 
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@det_var_icke_mig

"und Unwissenheit schützt vor Strafe nicht und bevor man mehr Medikamente als für den Eigenbedarf notwendig irgendwo einführt ist man in der Pflicht sich über die Einfuhrbestimmungen zu informieren"

Ja richtig Unwissenheit schützt nicht vor Strafen aber das ist eine Sache für das Gericht. Nur weil es so ist, verliere ich nicht meine Menschlichkeit. Es ist kein Grund sein Mitgefühl abzulegen nur weil sie selber Schuld ist. Für euch scheint es normal zu sein, sich über alles zu informieren. Unfehlbarkeit ist das was ich wahrnehme wenn ich eure Kommentare lese doch nicht alle Menschen sind so klug und so perfekt wie ihr es seid. Es sind Menschen die Fehler machen und nicht immer an alles denken.

Ich weiß nicht ob ihre Geschichte wahr ist aber sollte es so sein, so wünsche ich ihr und ihrer Familie alles Gute.

"jep, dass sind dann immer die Urteile wo sich alle darüber aufregen, warum die so lasch sind"

Und genau das ist der Punkt. Nur weil es Gesetze sind, müssen sie nicht Richtig sein und wir müssen unsere Empathie nicht danach richten.

Da heißt immer selber schuld bis man selber in der Scheiße steckt. Ich weiß hier sind die meisten unfehlbar aber in den höchst unwahrscheinlichsten Fall das mal doch ein Fehler passiert. Immer schön daran denken, selber schuld und erwartet kein Mitleid!
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07.11.2017 08:49 Uhr von Pavlov
 
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Größere Mengen: 291 Pillen
Sowohl in GB als auch Ägypten verschreibungspflichtig: sie hatte wohl kein Rezept dabei.

Und an die ersten beiden Kommentare: Man merkt, dass ihr euer Kackdorf nicht oft verlassen habt. Es gibt nichts vergleichbares, Ägypten war einer der ersten Hochkulturen, und die Vielzahl an kulturellen Bauwerken bietet euch sicher nicht der Bierkönig auf Mallorca.
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07.11.2017 08:58 Uhr von JaGutGell
 
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Dummheit schützt vor Strafe nicht.. weltweit
Horror Trips - Wenn Reisen zum Alptraum werden
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07.11.2017 09:14 Uhr von diREKTor
 
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auch bei uns kriegst du bei soviel tramadol ohne rezept richtig ärger, das weiss JEDER!

und dort gibt es halt nen bisschen mehr ärger ^^

das sind immer noch drogen & keine hustentabletten ^^

[ nachträglich editiert von diREKTor ]
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07.11.2017 13:39 Uhr von Bycoiner
 
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Wer hat ihr denn soviel verschrieben, auf legalem Wege kommt man doch nicht an solche Mengen verschreibungspflichtiger Drogen?

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