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Höchste ermittelte Diskrepanz: Autos verbrauchen 42 Prozent mehr als angegeben

 

Laut einer Studie der unabhängigen Forschungsorganisation ICCT verbrauchen Autos im Durchschnitt 42 Prozent mehr als angegeben.

Diese Diskrepanz ist die bisher höchste zwischen dem im Labor ermittelten Normverbrauch von Neuwagen und deren realen Verbrauch.

Vor zehn Jahren habe die Diskrepanz nur etwa 15 Prozent betragen, so die Studienleiter. Inzwischen nutze man offenbar immer mehr "Schlupflöcher" in den Tests aus. Dadurch zahlten die Autofahrer im Jahr 400 Euro mehr für Sprit als eingeplant.


WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Prozent
Quelle: sueddeutsche.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.11.2017 11:29 Uhr von ljjogi
 
+6 | -3
 
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Tja, unsre Regierung stopft sich ja lieber selbst die Taschen voll anstatt mal was gegen die ganzen Schlupflöcher, sei es in der KFZ-Industrie oder bei den ganzen ´Steuervermeidungsgeschichten´, zu machen.....
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06.11.2017 12:12 Uhr von Fishkopp
 
+6 | -3
 
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Wooohooo, endlich mal NEUIGKEITEN !

Das, liebes dummes deutsches Mondkablb hätteste dir jetzt nicht gedacht, wo du doch nur fleissig den Zapfrüssel ins Auto steckst und dir nichts dabei denkst. Wenn man jetzt noch bedenkt das die deutschen Tachos eklatant der wirklich gefahrenen Geschwindigkeit abweichen wäre das schon annähernd ein Skandal. Wir fahren alle im Grunde langsamer und verbrauchen enorm mehr Benzin. Und gedeckt wird das durch den Staat und alle machen mit.

Was wäre das doch für eine kurde Welt in der Tachos wirklich die gefahrene Geschwindigkeit anzeigen würden und Autos wirklich den Verbrauch hätten den Hersteller versprechen.
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06.11.2017 12:30 Uhr von AgentShorty
 
+2 | -5
 
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es gibt ja noch spritmonitor als mögliche quelle ...
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06.11.2017 12:48 Uhr von hurg
 
+2 | -2
 
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wenn der Konkurrent alle legalen Tricks nutzt und ich nicht, werde ich untergehen.
die Regierung hat schlechte Vorgaben gemacht.
die trifft die Hauptschuld.
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06.11.2017 12:55 Uhr von HarrisHolstead
 
+0 | -4
 
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Da dran ist nur der Dobrindt schuld und und die Junge Union möchte ja auch nicht nur den Seehofer loswerden.
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06.11.2017 12:59 Uhr von NetCrack
 
+6 | -2
 
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Ach die Sau wird auch immer wieder durch´s Dorf getrieben. Was die Leute einfach nicht begreifen wollen: Der aktuelle Spritsparzyklus erhebt überhaupt nicht den Anspruch realistischen Verbrauch auf der Straße abbilden zu wollen. Er dient lediglich zum Vergleich des Spritverbrauchs von Neuwagen untereinander.

Wenn ein 7er im ECE-Zyklus 20% mehr verbraucht als ein 5er, wird er bei gleicher Fahrweise auch auf der Straße ca. 20% mehr verbrauchen, unabhängig von den absoluten Verbräuchen. Das ist die Aussage und wer mehr reininterpretiert ist selber schuld.

Aber klar, man kann sich auch hinstellen und sagen "Der Verbraucher wird getäuscht wuäh wuäh".
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06.11.2017 14:09 Uhr von erdengott
 
+1 | -0
 
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"Wenn ein 7er im ECE-Zyklus 20% mehr verbraucht als ein 5er, wird er bei gleicher Fahrweise auch auf der Straße ca. 20% mehr verbrauchen, unabhängig von den absoluten Verbräuchen."

Bei gleichem Motorkonzept dürfte das so sein, wenn man ein Modell mit einfachem Saugmotor mit einem anderen Modell mit höchsttechnisierten Antrieb aber gleichem Normverbrauch verrgleicht, kann das im Realbetrieb recht unterschiedlich werden.
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06.11.2017 14:57 Uhr von AL2000
 
+5 | -0
 
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es wäre sehr einfach das zu unterbinden, will unsere Politik aber wohl garnicht !! Wie bei so vielen Belangen wo die mitverdienen !!!

[ nachträglich editiert von AL2000 ]
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06.11.2017 15:29 Uhr von Jean_Luc_Picard
 
+4 | -1
 
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Wer seinen Spritverbrauch vor dem Kauf aufgrund Herstellerangaben plant, hat es nicht anders verdient.

Jeder mit einem IQ über Raumtemperatur weiß, dass bei Verbräuchen und Abgaswerten seit Jahren gemogelt wird, was das Zeug hält. Die EU beschließt fröhlich immer niedrigere Grenzwerte und die Hersteller passen die Testbedingungen an, um diese zu erfüllen.

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