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Bad Karlshafen: Bürgermeisterwahl muss wegen Scherz wiederholt werden

Im nordhessischen Bad Karlshafen muss die Bürgermeisterwahl wiederholt werden, weil Wahlhelfer einen Scherz machten.

Ein Wähler fragte aus der Wahlkabine heraus, ob er auch unterschreiben müsse. Weil man dies für einen Witz hielt, wurde ihm lachend mit "Ja" geantwortet.

Der Wähler tat dies, doch damit ist der Zettel ungültig und da der parteilose Kandidat Marcus Dittrich mit nur einer Stimme Vorsprung gewann, muss die Wahl wiederholt werden.


WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Wahl, Bad, Scherz
Quelle: n-tv.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.11.2017 18:22 Uhr von Bycoiner
 
+8 | -2
 
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Im Stadtgebiet, das sich auf 14,85 km² Fläche ausbreitet, leben 3778 Einwohner, davon 2300 im Stadtteil Bad Karlshafen und 1600 im Stadtteil Helmarshausen.

""ob er auch unterschreiben müsse"

Solche Kandidaten sind für Versicherungsvertreter, Autoverkäufer, Bänker und Haustürverkäufer u.a. ein gefundenes Fressen.
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03.11.2017 19:43 Uhr von Klassenfreund
 
+11 | -3
 
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Das ist der Nachteil der Demokratie. - Auch geistige Tiefflieger wie dieser dürfen wählen.
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04.11.2017 10:05 Uhr von Schäff
 
+2 | -4
 
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Ich schätze der nachfragende Wähler war zuvor ausschließlich Briefwähler. Insofern: Es gibt keine dummen Fragen, sondern nur dumme Antworten.

Ich hoffe, dass die beteiligten Wahlhelfer für ihr Handeln zur Verantwortung gezogen werden. Auf geistige Tiefflieger wie diese Scherzkeksesollte man in Zukunft verzichten.
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04.11.2017 17:30 Uhr von MarlonTom
 
+2 | -0
 
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@Klassenfreund.
Leider dürfen auch geistige Tiefflieger gewählt werden.
Und leider werden diese auch gewählt.
Und die Gewählten benehmen sich obendrein noch wie Diktatoren und Diktatorinnen und handeln nicht selten absolut gegen die Interessen der Bürger, weil sie außerdem auch noch größenwahnsinnig werden.
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05.11.2017 01:35 Uhr von ungetrackt-erwischt
 
+2 | -0
 
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@Klassenfreund

Naivität hat nichts mit Dummheit zu tun. Wenn jemand einen Wahlhelfer etwas frägt und die Antwort ernst nimmt, dann ist das zwar naiv aber es ist kein Zeichen von Dummheit, wenn ein Bürger möglicherweise nicht so viel Zeit in die Information über den Wahlvorgang investiert., denn er kann normal annehmen, daß man ihm von Seiten des Wahlbüros in so fern hilft. Sicher hat er mehr Hebel, wenn er sich genau informiert aber bei einer Bürgermeisterwahl hat´s da nicht so viel, daß man falsch machen kann und das mit dem Unterschreiben mag vielen klar sein, nur einigen halt nicht und es ist ferner schwer zu verstehen, warum es so ist, so lange man nicht mal genauer darüber nachdenkt, wie man das wiederum mißbrauchen kann.

Immerhin ist die Wahlregulierung eine Regel, die im Normalen Leben völlig überflüssig ist und wenn der Mann sich zum Bsp. durch den Urwald alleine und ohne Hilfe schlagen könnte, sie jedoch schon am ersten Abend irgend welches Wild füttern würden, wird vermutlich niemand darauf kommen, daß sie Dumm sind, nur eben unerfahren und das läge dann wohl daran, daß sie einfach normal diese Aufgabe nicht so gestellt bekommen. Der Wähler geht nun mal nicht laufend wählen und die Wahl ist für ihn sogar freiwillig, so daß es sein kann, daß der Wähler möglicherweise das erst mal wählen war.

Wie schon Schäff schrieb, es gibt keine dummen Fragen aber eben solche Antworten.

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