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Bayerns FDP-Chef Albert Duin zu Koalition: "Jamaika ist eine Totgeburt"

 

Die Sondierungsgespräche für eine mögliche Regierungskoalition zwischen Union, Grünen und FDP laufen nicht gut und vor allem aus der Ecke der Liberalen regen sich Zweifel am Gelingen dieser.

Bayerns FDP-Chef Albert Duin sagte: "Ich sehe kaum eine Chance. Jamaika ist eine Totgeburt. Der ideologische Hypermoralismus der Grünen macht jede Form einer gemeinsamen Regierungsbildung unmöglich."

Zudem prophezeite er: Es werde monatelang weiterhin eine geschäftsführende Bundesregierung unter Angela Merkel geben. Wenn sich dann die erste Aufregung um die AfD gelegt habe, werde es zu Neuwahlen kommen.


WebReporter: mozzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Chef, FDP, Koalition, Jamaika, Totgeburt
Quelle: t-online.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.11.2017 11:05 Uhr von stahlbesen
 
+18 | -5
 
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Mit den gestörten Grünen ist keine vernünftige Regierungsbildung möglich...allerdings war das doch im Vorfeld schon mehr als klar ersichtlich.
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03.11.2017 11:16 Uhr von Eule99
 
+13 | -5
 
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Die Grünen können nichts , das haben sie schon früher in der Schule bewiesen und jetzt wollen sie mit regieren.
Wacht endlich auf das funktioniert nicht
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03.11.2017 11:20 Uhr von MarlonTom
 
+6 | -7
 
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Merkel wird es richten.
Sie hat es einfach, denn der Michel macht, was sie will. Und was sie macht, ist gut.
Deshalb finde ich es auch gut, wenn das Renteneintrittsalter angehoben und ein unbegrenzter Familiennachzug ermöglicht wird.
Außerdem sollten alle Staaten dieser Welt zu nicht sicheren Staaten erklärt werden, so dass somit ein Jeder Bürger dieser Welt, egal wo er wohnt, in Deutschland Asyl erhalten kann.

[ nachträglich editiert von MarlonTom ]
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03.11.2017 11:48 Uhr von dillschwaiger
 
+9 | -5
 
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Sollte es zu Neuwahlen kommen , fallen die Jamaikaparteien + SPD erst recht kräftig auf die Schnauze.
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03.11.2017 12:45 Uhr von zocs
 
+5 | -8
 
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Hier zeigt sich wieder mal GANZ DEUTLICH, wie unvollständig, lückenhaft und sinnlos unsere Art von "Demokratie" ist.

(z.B. hat die Schweiz eine "Konkordanz-Demokratie", ein sehr glückliches Land wie Bhutan hat einen König ;-))

Probleme:
Wir können wählen wie wir wollen, die EU hat zuviel Macht, die Banken, Versicherungen und andere Lobbies haben den anderen Teil der Macht. Geld reGIERt die Welt .... egal ob Grün, links, oder schwarz (die sowieso nur Marionetten sind)
Ausserdem, die die wählen sollten, gehen erst gar nicht hin ...
Die meisten Medien bei uns, betreiben Propaganda für die Machthaber ....
Und die meisten Menschen (Wähler) sind eigentlich zu dumm und unwissend, wählen zu dürfen (ich denke da an Argumente wie: "...das hat schon meine Oma gewählt", oder "...die anderen können es auch nicht besser ....", oder ".xyz kommt so symphatisch rüber und spricht immer so nett ...."
Da wird einem Angst und bange ...

Von daher .... abhaken, das war und ist (jetzt erst recht) zum scheitern verurteilt.
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03.11.2017 13:41 Uhr von sunny.crockett
 
+3 | -4
 
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Ich konnte mir Jamaika noch nie vorstellen. Wie soll das funktionieren? Die Grünen sind mit ihren Forderungen so extrem weit weg von den anderen. Speziell die CSU wird hier wenig Kompromisse zulassen können, weil die Landtagswahlen in Bayern ja schon nächstes Jahr anstehen.
Sollte Seehofer sich hier den Zorn der Wähler einfangen, ist es nicht nur mit der absoluten Mehrheit vorbei, sondern es wird dann nicht mal Schwarz-Gelb reichen. In Bayern sind die Gräben zur SPD ja auch recht tief, da ist eine Groko auch kaum denkbar.

Ich stelle mich schon mal auf Neuwahlen ein.
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03.11.2017 21:51 Uhr von capricorn5x
 
+3 | -2
 
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mit dem Grünen wird es nie was, die sind nur noch für die BIO Tonne
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03.11.2017 22:49 Uhr von Weltenwandler
 
+3 | -2
 
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Hypermoralismus - Das ist ja mal ein geniales Wort. Aber sowohl die FDP als auch die Grünen bekleckern sich nicht unbedingt mit Ruhm hier. Ob das nun der absolut schwachsinnige Vorschlag ist den verbrennungsmotor zu verbieten(ich fand die Energiewende ja schon witzig, anscheinend sind also erneuerbare Energien eben doch nicht systemtragend für ein Industrieland, welch großes und überraschendes Wunder) oder die Vorstellung der FDP welche Minister sie am liebsten alle stellen würden...als eine Partei mit knapp über 10%. Und natürlich wo sie alle sitzen wollen. Manchmal wünschte ich mir sie wären in einem Kindergarten, dann wäre das Problem nämlich in 5 minuten gelöst. Doch an die Effizienz eines Kindergartens kommt der Bundestag bei weitem nicht heran was doch viel über sie aussagt.

Ich habe mir so viele politische Talkshows angesehen in denen die Vertreter beider Parteien immer wieder gesagt haben die AfD sollte sich nicht anmaßen die Stimme des Volkes zu sein weil sie ja nur 12,6 Prozent haben. Dem stimme ich zwar zu, doch es ist reichlich merkwürdig es von Parteien zu hören die denselben Anspruch bei weit weniger Stimmen für sich stellen. Beide Parteien sind schlussendlich, und seien wir hierbei doch mal ganz ehrlich, prozentuales Füllmaterial damit die CDU regieren kann. Ich sehe irgendwie eine Minderheitenregierung kommen, denn bei Neuwahlen...ich glaube dann könnte die AfD zu einem echten Problem werden, nicht nur zu einen eingebildeten. Mit Jamika können sie das auch bestenfalls um 4 Jahre herauszögern, was soll denn bitte eine solche Regierung geregelt kriegen? Man wird über jeden Punkt erstmal Monate verhandeln müssen und ihre Legislaturperiode wird wohl schon 1/4 vorbei sein bevor die überhaupt einenn Koalitionsvertrag gebacken kriegen.

Fazit - Nichts schadet der Demokratie so sehr wie ein Demokrat. Besser als mit ihren sinnlosen Debatten die das Volk sicher jetzt teilweise schon extrem nerven kann man das Land doch gar nicht runter kriegen.

[ nachträglich editiert von Weltenwandler ]
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04.11.2017 03:32 Uhr von AntiDepp
 
+2 | -3
 
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Auch wenn es dieses Jahr nicht mehr zu einer Regierungsbildung kommt, wäre das kein Beinbruch,
die sollen sich ruhig Zeit lassen...

Jamaika, Minderheitsregierung oder Neuwahlen?

... auch eine GroKo würde ich nicht ausschliessen, falls Schulz doch noch aufgibt,
oder Merkel zugunsten einer GroKo freiwillig zurücktritt.(unwahrscheinlich)

Neuwahlen würde ich ausschliessen, auch wenn SPD und FDP Tendenzen zeigen.

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