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Mitteldeutschland: Ist die Kirche pleite?

In Mitteldeutschland soll es nur noch eine Pastorin für 13 Dörfer geben und auch die Dorfpfarrer stöhnen wegen der unhaltbaren Zustände.

"Viele von uns haben inzwischen so viele Gemeinden zu betreuen, dass wir keine echte Nähe mehr zu den Menschen aufbauen können, der Kontakt reißt ab, alles ist im Niedergang", so ein Pfarrer, der aus Sorge als "Nestbeschmutzer" beschimpft zu werden, anonym bleiben möchte.

Die vorhandenen Strukturreformen produzieren Frust. Dazu befindet sich die Evangelische Kirche in einem Dilemma, einerseits fehlen ihr die Einnahmen in Ostdeutschland, anderseits wird durch immer stärkere Sparzwänge das Gemeindeleben stark eingeschränkt.


WebReporter: Bycoiner
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Kirche, Mitteldeutschland
Quelle: zdf.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.10.2017 08:22 Uhr von Eule99
 
+25 | -2
 
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Pleite ? Quatsch !

Keiner wird mehr Pfarrer / Pastorin

Wenige gehen noch in die Kirche

Man braucht schließlich keine 2 Pfarrer für 50Personen
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31.10.2017 08:33 Uhr von Zaina
 
+33 | -10
 
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Wird auch Zeit, dass der Verein Pleite geht, der ist sowas von überflüssig!
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31.10.2017 08:36 Uhr von Bycoiner
 
+15 | -12
 
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Wahrscheinlich ist den Kirchenleuten - da Oben - gar nicht klar, wie sehr die - zeitgenössische Gesellschaft - Gott braucht?

So bleibt der Mensch letztlich mit sich selbst allein
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31.10.2017 08:46 Uhr von Werner36
 
+14 | -3
 
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glaube den "großen kirchen" gehts finanziell ausgezeichnet, aber die kleinen scheinen wohl extreme probleme zu baben und anscheinend wird da nicht wirklich solidarisch unterstützt

ich habe in meiner direkten umgebung 3 große kirchen und die verdienen wegen dem massenzustrom prächtig. alle gut gefüllt wegen integrationskursen, interkulturrelle tanzkurse und was weiß ich nicht alles

[ nachträglich editiert von Werner36 ]
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31.10.2017 08:55 Uhr von Tilt001
 
+9 | -11
 
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Die Geschichte der Kirche im Osten ist eigentlich recht interessant, denn nach der Wende hatte die natürlich auch die große Hoffnung, das der Atheismus dort jetzt auch überwunden wird.

Deswegen hat man auch mit großen Pomp die Frauenkirche wieder aufgebaut. Tatsache ist aber seit 1989 ist nicht das Christentum ist in den Osten geschwappt, sondern genau umgekehrt, der Atheismus in den Westen!

Hier mal eine Statistik zum Thema:
http://www.kirchenaustritt.de/...

Die CDU, mutmaßlich eine christliche Partei, hat sicher auch ihren Teil dazu beigetragen. Wie kann man ein Land wie etwa Saudi Arabien, in dem für die Ausübung des Christentum die Todesstrafe steht, immer nur als wertvollen Partner für die Stabilität bezeichnen?

Die Christen heucheln einfach zu viel und mit Merkel die offenbar auch längst zum Islam konvertiert ist, folgen ihr natürlich auch viele!

Im Islam ist ja auch nicht wirklich alles schlecht, das mit dem Alkohol und Drogenverbot nehmen die da wesentlich ernster.

[ nachträglich editiert von Tilt001 ]
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31.10.2017 09:07 Uhr von Steven_der_Weise
 
+8 | -3
 
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Nun dann sollte die Römisch Katholische Kirche wohl endlich mal die die feindliche Übernahme der Evangelischen angehen um die es wohl in der News geht. Lol
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31.10.2017 09:27 Uhr von michel29
 
+12 | -3
 
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Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit...
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31.10.2017 09:54 Uhr von wapolexx
 
+11 | -5
 
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Ich kann dieses Gejaule wegen Geldprobleme der Kirchen nicht mehr hören.
Nur ein weiterer Versuch von den dummen Gläubigen mehr Kohle abzupressen.
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31.10.2017 10:05 Uhr von brochterbeck
 
+8 | -8
 
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Könnte vielleicht helfen Pfaffen nicht mehr nach Beamtentarif zu bezahlen sondern das die wie in praktisch in allen anderen Ländern üblich einer ehrlichen Beschäftigung nachgehen zu lassen.
Ist dann natürlich nicht mehr sonderlich attraktiv für Leute die eigentlich zu faul zum arbeiten sind trotzdem aber einen sicheren überbezahlten Job haben wollen. Bitte keine Widerspruch , ich kenne da mehrere. Die sind zwar weder gläubig noch Religiös und dann ihren Abschluss eingeklagt ! Vollzeitpfaffen kommen sowieso nur auf doofe Ideen wie "Flüchtlingsarbeit" und anderes Gemeinwohlschädliche.
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31.10.2017 10:58 Uhr von RZH
 
+6 | -8
 
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Diese sexuell gestörten Popen sollen aufhören zu jammern, die haben genug Geld.
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31.10.2017 10:59 Uhr von Tilt001
 
+9 | -3
 
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Man sollte nicht vergessen wie die Evangelische Kirche überhaupt entstanden ist. Man schiebt das immer auf Luther, den Reformer.

In Wahrheit begann der Niedergang der Kirche aber schon mit den Bauernkriegen vorher. Luther war auch die Gegenreaktion der Fürsten darauf!

Mit Luthers Thesen gegen den Papst konnten die Fürsten und Adligen noch gut leben, mit den Zwölf Artikeln von Memmingen und ähnlichen Forderungen der Bauern, die noch weit darüber hinaus gingen, hingegen nicht.

Luther war im Grunde nur die gesponserte und voll aufgezogene Uhr, um die Bauernaufstände auch zu konsolidieren.

Dieser Makel des Verrates wirkt auch bis heute nach. Vielleicht auch noch die Zwangstaufe von Sachsenkönig Widukind.

Deswegen war z.B. auch nie Luther auf den 5-Mark Scheinen in der DDR, das war sein quasi Vorgänger Thomas Müntzer.
Das ist nicht alles sozialistische Propaganda gewesen!

Es wirkt wie man den Statistiken entnehmen kann eindeutig nach, die Kirche stirbt aus, zwar langsam aber sicher!

[ nachträglich editiert von Tilt001 ]
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31.10.2017 14:28 Uhr von NrEins
 
+6 | -3
 
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ja und ? Kirche wird eh überbewertet... ich kann drauf verzichten - auf die frei erfundenen Märchenstunden aus dem frei erfundenen Bibelbuch
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31.10.2017 14:28 Uhr von Fomas
 
+5 | -2
 
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*Gähn*. Wen interessierts? Ich freue mich über den schwindenden Einfluss der institutionalisierten Blödheit. Andererseits möchte ich auch nicht, dass andere Religionen dadurch immer mehr auf dem Vormarsch sind. Ich frage mich sowieso, wie in der heutigen Welt, wenn man nur mal die Augen aufmacht und die Geschichte gewisser "heiliger" Schriften betrachtet, immer noch Leute fest an so einen Käse glauben können. Die Religion ist ein Relikt aus dümmeren Zeiten. Wir sollten uns davon komplett verabschieden.
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31.10.2017 16:10 Uhr von Dr_Simi
 
+3 | -0
 
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@Tilt001
"Deswegen hat man auch mit großen Pomp die Frauenkirche wieder aufgebaut."

Die Frauenkirche wurde in erster Linie aus kulturhistorischen Gründen wieder aufgebaut, nicht weil die Kirche mit einem immensen Platzbedarf für die Gläubigen rechnete.
Sonst hätte man die Ruine abreisen und einen modernen Neubau hingestellt.

"Im Islam ist ja auch nicht wirklich alles schlecht, das mit dem Alkohol und Drogenverbot nehmen die da wesentlich ernster."

Sowohl Alkohol, als auch Drogen sind im Christentum nicht explizit verboten. Im gegenteil, beides wird dort sogar in Zeremonien verwendet (Messwein, Weihrauch)
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31.10.2017 19:06 Uhr von Joyrider
 
+4 | -2
 
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@ Kessel-Reini: Ist ja n netter Text, nur geht er zu 100% am Thema der News vorbei. Denn da geht es um die evangelische Kirche, die finanziell erheblich schlechter dasteht als die katholische.

@ brochterbeck: Beamtentarif? Pfaffen? Klingt als lebst du in Bayern. Wo ist dann der Zusammenhang mit der evangelischen Kirche in Mitteldeutschland?
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06.11.2017 08:35 Uhr von silent_1
 
+1 | -0
 
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Endlich! Das Christentum ist genauso wie der Islam und das Judentum eine aus dem nahen Osten eingeschleppte Religion! Scheint so, als würden endlich einige Menschen aufwachen...
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06.11.2017 22:57 Uhr von RycoDePsyco
 
+0 | -0
 
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Schon lang. Ohne den Inhalt gelesen zu haben.
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07.11.2017 13:46 Uhr von Cone
 
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Pleite?!?! Die Gehälter zahlt doch in Deutschland der Staats....

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