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G20-Proteste: Filmemacher zeigt bislang unveröffentlichte Bilder im Kino

 

Der G20-Gipfel kommt ins Kino. Der Filmemacher und Regisseur Rasmus Gerlach zeigt in seinem Film "Der Gipfel - Performing G20" bislang unveröffentlichte Bilder der Ereignisse vom Juli diesen Jahres. Darunter auch zahlreiche Szenen erwiesener Polizeigewalt.

Max Bryan, der in dem Film anteilig auch Kamera führte, interviewte dazu einen Polizei-Professor, der den verantwortlichen Einsatzleitern der Gipfel-Tage keine gute Noten gab. So sei die Taktik der Kesselbildung vom 6. Juli schlicht "veraltet" und von vielen Polizisten "so auch nicht mehr gewollt".

Auch sei die Durchsetzung einer Kennzeichnungspflicht für Polizisten im Einsatz reine "Utopie", weil die Politik zwar wolle, die Gewerkschaften aber nicht mitzögen. Der Film zeige vor allem aber auch gelungenen, friedlichen Protest.


WebReporter: fernsehkritik
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Kino, G20, Filmemacher, Proteste
Quelle: hamburger-wochenblatt.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.10.2017 20:18 Uhr von fernsehkritik
 
+3 | -11
 
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Ungeachtet der Einschätzung, dass den Machern des Films offenbar (und verschiedenen Berichten zu Folge) ein kleines "Meisterwerk" mit Potential zum "Dokument der Zeitgeschichte" gelungen ist (FINK), lässt sich doch feststellen, dass kaum ein G20 zuvor einen solch nachhaltigen Wirbel auslöste. Selbst jetzt und fast 4 Monate danach.

https://fink.hamburg/...
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26.10.2017 20:30 Uhr von fernsehkritik
 
+3 | -9
 
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Nicht auszuschließen, dass dieser auch Film wie ein Katalysator für weitere Enthüllungen wirkt. Dann nämlich, wenn auch der letzte Hobbyfilmer seine Handyvideos raus kramt und zu Tage fördert, was noch keiner gesehen hat.

Website zum Film: http://www.der-gipfel.hamburg

"Gut, dass es so Filme gibt, denn nur so kommen die Dinge in Bewegung - nur so generiert sich Veränderung", erklärte Max Bryan am Rande der Premierenfeier neulich im Hamburger Metropolis. Auch seine Bilder sind im Film mit enthalten.

https://www.facebook.com/...

Mehr und mehr wird deutlich, wie eklatant die Polizei während der G20-Einsätze versagt hat. "Lügen, Exempel und geschwärzte Akten" schrieb die Frankfurter Rundschau erst dieser Tage und die Aufarbeitung der Vorkommnisse wird voraussichtlich noch bis kommenden Sommer andauern.

Am 9. November jetzt soll erst einmal Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) vor dem Sonderausschuss der Hamburgischen Bürgerschaft erscheinen. Er habe mit der Erklärung, „Polizeigewalt hat es nicht gegeben“ für Unmut gesorgt. Unzählige Videos und Bilder belegen nämlich das Gegenteil. Unter anderem hier: http://www.g20-doku.org

Der Bundestagsabgeordnete der LINKEN a.D. Jan van Aken sei sich aus diesem Grunde auch „nicht sicher, dass es nicht doch zu einem Untersuchungsausschuss kommt“. Denn das mit den Schwärzungen „dürfte sich auch die SPD nicht bieten lassen“, so van Aken gegenüber der FR.

http://www.fr.de/...
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26.10.2017 20:44 Uhr von Tilt001
 
+13 | -3
 
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Die Autonomen haben nur die eigenen Arbeiterviertel verwüstet. Die G20 Stars selber haben völlig ungestört sogar noch ein Konzert gefeiert, so gesehen muss die Polizei doch wohl irgendwas richtig gemacht haben.
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26.10.2017 20:44 Uhr von Doenerpanther
 
+15 | -3
 
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Oje, Polizeigewalt. Was anderes verstehet die verlauste rote SA ja auch nicht. Dazu fehlt es den Amöben an Gehirnzellen.
Die nehmen bei ihren Aktionen nichtmal Rücksicht auf wirtschaftlichen Bankrott unbeteiligter.
Oder sogar den Tod unbeteiligter.
Rote SA marschiert, die Reihen fest geschlossen.
Trifft man die einzelnd und die sehen nen Schlagring blitzen, schmeissen sie sich wimmernd in die nächste Ecke. Zerstörung und hohl sein ist ihr einzigstes können.

goo.gl/fDyRB8

goo.gl/VwXRiN

Sollen sich die Idioten lieber weiter gegenseitig auf die Omme hauen. Minderbemitteltes Pack.
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26.10.2017 21:03 Uhr von brochterbeck
 
+12 | -3
 
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Kann ich mir wunderbar vorstellen was für ein tendensziöses Machwerk das sein wird. Geschickt gesetzte Schnitte , lange Grossaufnahmen von verheulten Gesichtern , bei den Aktionen der Polizei die bisschen an die Geschwindigkeit schneller laufen lassen die jeweiligen Szenen mit der passenden Musik unterlegt und schon kriegt man das gewünschte Ergebniss.
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26.10.2017 21:29 Uhr von fernsehkritik
 
+3 | -7
 
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Erst schauen, dann meckern.
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26.10.2017 21:49 Uhr von brochterbeck
 
+7 | -3
 
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@fernsehkritik
Och ich kann mir schon gut vorstellen das der Handwerklich perfekt ist , nur eben alles andere als objektiv.
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27.10.2017 07:07 Uhr von Salomon111
 
+3 | -4
 
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Es ist gesetzlich geregelt, dass die Polizei Gewslt ausüben darf. Der Umstand, dass die Polizei Gewalt anwendet ist also grundsätzlich kein Skandal. Macht die Polizei jeden Tag.
Streiten kann man nur darüber obs gerechtfertigt ist oder nicht.
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27.10.2017 10:02 Uhr von Boon
 
+6 | -3
 
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linke propaganda - kann weg

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