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G20-Proteste: Hamburgs Innenbehörde fehlen Beweise für bisherige Darstellung

Der G20-Gipfel kommt nicht zur Ruhe. Wie Hamburgs Innenbehörde dieser Tage zugeben musste, gibt es keine Beweise für die bislang von Polizei und Senat vorgebrachte Darstellung der Ereignisse rund um die G20-Krawalle.

So seien auch drei Monate nach intensiven Nachforschungen keine Beweise dafür gefunden worden, dass sich am Abend des 7. Juli Gewalttäter auf den Dächern im Hamburger Schanzenviertel versammelt hätten, um die Polizei "mit Steinen, Gehwegplatten, Eisenstangen und Molotowcocktails zu bewerfen".

Ein Untersuchungsausschuss wird nun immer wahrscheinlicher. Auch weil Akten geschwärzt und geladene Zeugen nicht erschienen sind. Das dürfe sich "auch die SPD nicht bieten lassen", erklärt Jan van Aken von den Linken. Am 9.11. soll Oberbürgermeister Olaf Scholz vor dem Sonderausschuss erscheinen.


WebReporter: fernsehkritik
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Hack, G20, Darstellung
Quelle: fr.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.10.2017 19:56 Uhr von fernsehkritik
 
+3 | -7
 
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In dem Bericht der FR heißt es, Jan van Aken fühle sich bestätigt. „Wir haben das Gleiche erlebt wie beim G8-Gipfel 2007 in Heiligendamm“, sagte der einstige linke Bundestagsabgeordnete aus Hamburg, der die Proteste gegen den G20-Gipfel Anfang Juli organisieren half. „Zuerst wurde gelogen. Und dann stellte sich heraus, dass es gar nicht so war.“ Van Aken bezieht sich auf die Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linken-Abgeordneten Christiane Schneider. Darin räumte die Hamburger Innenbehörde ein, dass sich ihre Darstellung der G20-Krawalle in wesentlichen Punkten nicht beweisen lasse. So gebe es keine Belege für die Behauptung, dass sich Gewalttäter auf Dächern in der Straße Schulterblatt versammelt hätten, um die Polizei mit Steinen, Gehwegplatten, Eisenstangen und Molotowcocktails zu bewerfen.

Die Aufarbeitung der Ereignisse ist noch in vollem Gange und wird bis mindestens nächsten Sommer andauern.
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26.10.2017 20:28 Uhr von Max97
 
+4 | -3
 
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Und was ist mit den Fernsehbildern?
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26.10.2017 20:40 Uhr von fernsehkritik
 
+4 | -5
 
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Zuschauer, Schaulustige, Anwohner?

Nur auf einem einzigen Dach am Schulterblatt 1 sah man Leute, die was vom Dach warfen. Das waren aber keine Gehwegplatten oder Molotowcocktails - wie behauptet. Der Helikopter mit Super Scheinwerfern hätte das von oben auch leicht sehen können. Gab es aber nicht. Das Argument wurde dennoch genutzt, um in das berühmte Schanzen-Viertel nicht einzurücken und den Plünderern am Boden stundenlang das Feld zu überlassen. Die wahren Gründe der Zurückhaltung liegen offenbar woanders und könnten auch politisch motiviert sein. Spiegel hatte das ja auch schon gebracht.

http://www.spiegel.de/...
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27.10.2017 00:10 Uhr von detluettje
 
+3 | -1
 
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Der Maas hat alle Beweise gelöscht oder zur Verschlusssache erklärt. Der nationalen Sicherheit wegen.

Ich habe diese Regierung nicht gewählt.
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27.10.2017 06:46 Uhr von BRILLOCK2003
 
+0 | -3
 
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hey fernsehkritik lies dir das mal durch,da sieht man mal ganz Deutlich,wie wunschdenken aussieht.War nicht dabei,weiß aber anscheinend alles zu diesem Fall.und erzählt nur wirres zeug..............................
Wenn man schon mist macht und dabei gefilmt wird,sollte man eigedlich auch dazu stehen,aber dieser komische ähh staat,hat mich doch wieder etwas anderes gelehrt,junge,junge.........

http://www.shortnews.de/...

[ nachträglich editiert von BRILLOCK2003 ]

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