22.10.17 18:00 Uhr
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Uni Hamburg veröffentlicht Verhaltenskodex zur Religionsausübung

 

Die Uni Hamburg hat mit einem Verhaltenskodex für Religionsausübung auf diverse Vorfälle auf dem Campus reagiert. So gab es salafistische Aktivisten, die öffentlich zu den Gebeten aufgerufen haben, einen Vorhang zur Trennung von Mann und Frau im allgemeinen Raum der Stille.

Auch soll Druck auf Studentinnen ausgeübt worden sein, damit diese Kopftücher tragen. Von der Uni ist zu hören, dass die Gesetze der Bundesrepublik Deutschland auch auf dem Campus gelten müssen.

Man will von Seiten der Uni auch das Tragen einer Vollverschleierung einschränken. Auch Versuche, religiösen Druck auf andere auszuüben, will man eindämmen. Dass Studenten sich weigern, Zeugnisse von Frauen entgegenzunehmen, will man auch nicht mehr hinnehmen.


WebReporter: sunny.crockett
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Hamburg, Uni, Verhaltenskodex, Religionsausübung, Uni Hamburg
Quelle: shz.de

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22.10.2017 18:04 Uhr von hostmaster
 
+27 | -2
 
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"Dass Studenten sich weigern, Zeugnisse von Frauen entgegenzunehmen, will man auch nicht mehr hinnehmen."

Warum hat man das und Weiteres überhaupt sang- und klanglos akzeptiert?
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22.10.2017 18:21 Uhr von poseidon17
 
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@ hosti:

Frag Typen à la Hoffe. Denen haben wir das zu verdanken.

Und das witzige ist, sie finden sich immer noch trotzdem alle ganz arg toll. Ganz ganz gute Menschen halt.
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22.10.2017 18:22 Uhr von brochterbeck
 
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Wo genau hat nochmal Mohammed Atta , der Hauptattentäter des 9/11 studiert ? Ja genau !
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22.10.2017 18:41 Uhr von sunny.crockett
 
+14 | -2
 
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Es gibt diese Probleme ja auch an anderen Unis oder Schulen. Islamische Ideologie nimmt sich hier Freiheiten raus, die gegen das Gesetz sind, aber wegen Angst vor Islamophobie dann hingenommen werden.

Hier auch ein aktuelles Beispiel, da trifft es zwei österreichische Schulen, wo es kein Schweinefleisch bei der Schülerverpflegung mehr geben soll

http://www.heute.at/...

oder in einem Kindergarten hat man auch Schweinefleisch gestrichen, weil sich Eltern beschwert hätten

http://www.nachrichten.at/...




[ nachträglich editiert von sunny.crockett ]
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22.10.2017 19:21 Uhr von det_var_icke_mig
 
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@sunny: " Islamische Ideologie nimmt sich hier Freiheiten raus, die gegen das Gesetz sind, aber wegen Angst vor Islamophobie dann hingenommen werden. "

geb ich dir sogar Recht,

aber die sich ausbreitende Islamophobie verhindert eben auch gezieltes Vorgehen gegen solche Stilblüten

sie einfach nur die Diskussion um den Schleier, eine sinnvolle Auseinandersetzung findet nicht statt, die die für das Verbot unterstellen Zwang und fordern ein absolutes Verbot, damit bleibt kaum Spielraum zur Verteidigung, da jede Verteidigung mit dem Vorwurf der "schleichenden Islamisierung" und dessen Befürwortung abgetan wird

so lange also Islamgegner nur absolute Standpunkte vertreten im Extremfall das Verbot des Islam in Deutschland bleibt ja nichts anderes übrig, denn solche islamophoben Vertreter verhindern am Ende jede sinnvolle Auseinandersetzung mit der Religion und eben auch das Aufzeigen von Grenzen der Religionsfreiheit
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22.10.2017 20:53 Uhr von sunny.crockett
 
+9 | -1
 
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@det
Ein Burkaverbot ist für mich eigentlich nicht diskutierbar, weil z.B. schon eine Integration mit Vollverschleierung überhaupt nicht mehr möglich ist. In einer offenen Gesellschaft soll man sich nicht jeglichem sozialen Kontakten verschließen.

Bei anderen Themen kann man diskutieren, allerdings besteht dann eben die Gefahr, dass man bei Kritik am Islam als Rassisst oder Nazi und als Islamophob hingestellt wird.

Wenn du von "ausbreitender Islamophobie" sprichtst, dann kommt das von den Islam-Befürwortern und nicht von den Kritikern. Die Islam-Beführworter verhindern damit eine Diskussion über religiöse Verhaltensweisen, und das ist diesen Personen auch recht, da es mit Argumenten meist nicht gut aussieht.

"so lange also Islamgegner nur absolute Standpunkte vertreten..."

Ich denke, das sind die wenigsten. Dagegen sind viele Muslime von absoluten Standpunkten getrieben, weil der Koran bestimmte unumstößliche Vorgaben macht, die nicht verhandelbar sind.

Islamverbände sind auch nur immer am jammern, wenn sie ihre Idiologie nicht ausleben können. Unterstützt werden sie von kritiklosen "Ungläubigen", die nie die Schuld bei Muslimen sehen.

Dabei fällt mir bei deinem Beitrag auch auf, dass du auch keine Kritik am Verhalten von den muslimischen Studenten siehst. Die islamophoben Menschen sind laut deinem Beitrag schuld, dass Geschlechtertrennung an der Uni gemacht wurde, dass Frauen zum Kopftuch genötigt wurden, dass Zeugnisse nicht aus Frauenhänden angenommen wurden. Und schon sind die Muslime wieder die unschuldigen Opfer.
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22.10.2017 21:18 Uhr von det_var_icke_mig
 
+0 | -9
 
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@sunny: "weil der Koran bestimmte unumstößliche Vorgaben macht, die nicht verhandelbar sind. "

das glaube ich eher weniger, wenn dem so wäre gäbe es weder soviele Auslegungen noch soviele Unterschiede

"Ein Burkaverbot ist für mich eigentlich nicht diskutierbar"

ich schrieb nicht von Burka sondern von Schleiern, da geht der Unterchied nämlich schon los und wenn man es genau nehmen würde bräuchte man kein Burkaverbot in Deutschland, da die Burka bei genauerer Betrachtung durch das Vermummungsverbot in Dtl. bereits untersagt ist

"Dabei fällt mir bei deinem Beitrag auch auf, dass du auch keine Kritik am Verhalten von den muslimischen Studenten siehst"

weil es nicht Bestandteil meines Beitrages war, bzw. nur am Rande ich zitiere mich mal selber:
"aber die sich ausbreitende Islamophobie verhindert eben auch gezieltes Vorgehen gegen solche Stilblüten"

" Die islamophoben Menschen sind laut deinem Beitrag schuld,"

in gewisser hinsicht, da sie in allem und jedem was ein Moslem tut die schleichende Islamisierung Europas sehen

sieh mal simples Beispiel ist ja schon alleine die von dir geposteten Links zum "Schweinefleischverzicht"

das ist übertrieben, gar keine Frage

aber wie würdest du dich stellen, wenn es "nur" eine Kennzeichnungspflicht und eine vegetarische Alternative geben würde?

auch das ist für "islamophobe" ja bereits ein rotes Tuch nur nicht abweichen und es am besten noch unter Zwang verfüttern

es gibt extreme auf beiden Seiten, aber wie schonmal geschrieben hat es für mich nichts mit Islamisierung zu tun, wenn Muslime zur gemeinschaftlichen Weihnachtsfeier inkl. Essen auftauchen, hab ich selber erlebt
sie haben halt bei den weihnachtlich religiösen Liedern nicht mitgemacht und wo ist da das Problem?

"Bei anderen Themen kann man diskutieren, allerdings besteht dann eben die Gefahr, dass man bei Kritik am Islam als Rassisst oder Nazi und als Islamophob hingestellt wird."

das ist zur Zeit eines der Hauptprobleme, basiert aber in meinen Augen zum grössten Teil an der Unsachlichkeit der Kritik bzw. der Debattenführung: Stichwort Muslime sind rückständige Eselzüchter weil die Flüchtinge so dargestellt wurden, oder Muslime sind Vergewaltiger weil ein Teil der Flüchtlinge Vergewaltiger sind

dann ist logisch, dass Rassist, Nazi und islamophob kommen, da die Religion in diesem Fall nur als Vorwand genutzt wird und eben auch verunglimpft, es hat nichts mit sachlicher Kritik an religiösen Vorgängen zu tun und verhindert eben in meinen Augen auch das Aufzeigen von Grenzen der Religionsfreiheit da z.B. die geforderte (und ausgeübte) Geschlechtertrennung nichts mit der Religionsfreiheit zu tun hat
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22.10.2017 22:46 Uhr von vagenis
 
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Der Prophet Mohammed hat Kinder gefickt, Sexsklaverei praktiziert, Ungläubige köpfen lassen, und Angriffskriege begonnen. Der IS hält sich peinlich genau an dessen Vorbild. Für gläubige Muslime ist der Prophet Mohammed ein Vorbild, und gilt als perfekter Mensch.

Wer ein Kopftuch trägt, sagt damit aus: Ich finde jemanden toll, der Kinder gefickt hat, Sexsklaverei praktizierte, Ungläubige ermordete, und Angriffskriege begann, und ich möchte auch heute nach dessen Anweisungen leben. Ich persönlich würde mich schämen, diesen Eindruck zu erwecken, und würde mich davon genau so energisch distanzieren, wie ich mich jetzt von verweichlichten Gutmenschen distanziere. Die aber nicht. Die sind stolz auf ihre "Identität". Eigentlich könnte man die Aussage ein Kopftuch zu tragen bereits als inakzeptabel betrachten. Die bürgerlichen Freiheiten werden schon wegen harmloserer Dinge ausgehöhlt. Man darf Angela Merkel zum Beispiel nicht sagen, dass sie eine dumme Fotze ist. Gehirnwäsche kleiner Kinder mit einem pädophilen Propheten hingegen ist okay. Naja. Die Einen sind schambefreit, die Anderen sind merkbefreit. Sucht Euch aus, auf welcher Seite Ihr stehen wollt.

Ich persönlich fühle mich schon seit einer ganzen Weile jedes Mal geehrt, wenn jemand mich als Nazi bezeichnet. Ich habe zwar nicht viel Ähnlichkeit mit diesen komischen Sozialisten aus den 1930ern, aber dennoch halte ich "Nazi" oder "Faschist" mitlerweile für ein Kompliment. Es wird halt von Leuten ausgesprochen, die nicht sehr helle sind, mit denen man nichts zu tun haben will, und die nicht kapieren, worum es eigentlich geht. Ein Kompliment bleibt es dennoch. Die sagen damit, dass man nicht auf ihrer Seite steht.
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23.10.2017 07:27 Uhr von bigX67
 
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@vagenis:

wo die leute recht haben, haben sie recht.
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23.10.2017 08:53 Uhr von Tomo85
 
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Religionsausübung an Unis?

Unis/Studenten sind auch nicht mehr das was sie mal waren...
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23.10.2017 10:10 Uhr von DEvB
 
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@Brochterbeck

„Wo genau hat nochmal Mohammed Atta , der Hauptattentäter des 9/11 studiert ? Ja genau !“

Ja genau eben nicht! Mohammed Atta hat nicht an der Uni Hamburg studiert, sondern an der TUHH. Man mag es kaum glauben, aber als zweitgrößte Stadt Deutschlands, gibt es hier bei uns ein paar mehr Hochschulen...
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23.10.2017 10:20 Uhr von sunny.crockett
 
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@det
"das glaube ich eher weniger, wenn dem so wäre gäbe es weder soviele Auslegungen noch soviele Unterschiede"

Aber es ist weder eine radikale, noch eine vermeindlich liberale Auslegung mit unseren Gesetzen konform. So spricht man auch beim unterstützten ZMD den Frauen ihre Rechte ab, die z.B. ohne einen Mann keine Verträge unterzeichnen dürfen.

" wenn man es genau nehmen würde bräuchte man kein Burkaverbot in Deutschland, da die Burka bei genauerer Betrachtung durch das Vermummungsverbot in Dtl. bereits untersagt ist"

Aber warum gibt es dann Burkaträgerinnen auch in der Uni, wenn es gegen das Gesetz ist? Wieder eine Extra-Wurst für Moslems, nur weil man Angst vor Rassissmusvorwürfen hat, wenn man gesetzeskonform handelt ?!

"" Die islamophoben Menschen sind laut deinem Beitrag schuld,"
in gewisser hinsicht, da sie in allem und jedem was ein Moslem tut die schleichende Islamisierung Europas sehen"

Nein, nicht in allem und jedem. Wenn ich nicht als Islamophob gelten will, muss ich demnach die Drohungen an Frauen ohne Kopftuch ertragen? Wenn nicht, bin ich schnon wieder am Pranger.

"Unsachlichkeit der Kritik bzw. der Debattenführung: Stichwort Muslime sind rückständige Eselzüchter weil die Flüchtinge so dargestellt wurden"

Klar gibt es unsachliche Kritik, andererseits wird aber jegliche Kritik abgelehnt. Ich habe schon öfters geäußert, dass der Islam die Entwicklung extrem verschlechtert, dazu auch schon viele Beispiele angeführt. Kann das nochmal machen:

- Es gibt kein muslimisch geprägtes Land, das eine Demokratie hat. Länder die demokratische Verhältnisse hatten, wurden durch den Islam zu Diktaturen
- In überproportional vielen muslimischen Ländern herrscht Krieg
- Kein Land der Welt hat sich mit einer Islamisierung verbessert, alle nur verschlechtert.
- Der Bildungsstand in muslimischen Ländern ist extrem schlecht, bedingt sicher auch durch die Religion. Auswendig lernen von Koransuren ist da wichtiger, als Allgemeinbildung
- Islamische Verbände sind sehr fordernd, wenn sie ihren Willen nicht bekommen, beklagen sie sich ständig und verunglimpfen die Nichtmuslime

Gegenargumente gibt es nicht, ausser die Nazi-Keule.


Hast du dich schon mal gefragt, warum es nur den Begriff "Islamophob" gibt, und nicht Buddhismusphob oder Hinduphob? Ich denke, das hängt mit der agressiven Missionierungsarbeit von Muslimen zusammen, andere Religionen leben ihre Religion für sich aus und bedrängen (teils gewalttätig) nicht Andersgläubige, ihre Vorgaben zu übernehmen.
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23.10.2017 12:40 Uhr von mayan999
 
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wenn die das zeugnis
von der frau lehrerin
nicht annehmen wollen,
bekommen sie halt KEINS.

nur fair ^^
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23.10.2017 14:49 Uhr von bigX67
 
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<<< Es gibt kein muslimisch geprägtes Land, das eine Demokratie hat. Länder die demokratische Verhältnisse hatten, wurden durch den Islam zu Diktaturen>>>
türkei, tunesien, ägypten VOR dem militärputsch, iran, ...

aber, wie üblich, tun unsere geheimdienste ihr möglichstes um das ungeschehen zu machen.
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23.10.2017 17:56 Uhr von Dr_Simi
 
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Solche Leute gar nicht auf die Uni lassen bzw. sie von dieser verweisen, wenn man erst später merkt wie die ticken.
Wer sein Zeugnis nicht entgegen nimmt, sollte dann auch keins mehr bekommen.
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23.10.2017 20:59 Uhr von det_var_icke_mig
 
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"- Es gibt kein muslimisch geprägtes Land, das eine Demokratie hat. Länder die demokratische Verhältnisse hatten, wurden durch den Islam zu Diktaturen"

Türkei vor Erdogan, mit den anderen hab ich mich nicht näher beschäftigt und auch nicht allzuviel mitbekommen

"- In überproportional vielen muslimischen Ländern herrscht Krieg"

wieviele dieser Kriege sind musliminterne und wieviele sind der "Kampf der Demokratien gegen "Terroristen" ?

"- Kein Land der Welt hat sich mit einer Islamisierung verbessert, alle nur verschlechtert."

Spanien zur Zeit der Maurenbesetzung, Europa hat noch sämtliches Wissen im Auftrag der Kirche vernichtet, die Mauren haben es gehortet und die Bibliotheken bewahrt

"- Der Bildungsstand in muslimischen Ländern ist extrem schlecht, bedingt sicher auch durch die Religion. Auswendig lernen von Koransuren ist da wichtiger, als Allgemeinbildung"

die muslimische Welt war mal wesentlich weiter als die europäische, ich müsste jetzt aber erst nach den Ursachen des Abbruchs forschen, denke aber mal die "Zivilisiation" in Form der Kolonialmächte ist da nicht ganz unschuldig dran, im schwedischen TV gab es eine Serie die die Hintergründe der Kriege etwas beleuchtet hat unter anderem Syrien ... die Wurzeln der heutigen Auseinandersetzungen liegen in der Kolonialzeit, ein Teil sind auch mal simple "Grenzkriege" da die Kolonialmächte willkürliche Grenzen festgelegt hatten, "völkische" Grenzen haben bei dieser Aufteilung keine Rolle gespielt
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24.10.2017 00:51 Uhr von vagenis
 
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@det_var_icke_mig:

"die Wurzeln der heutigen Auseinandersetzungen liegen in der Kolonialzeit, ein Teil sind auch mal simple "Grenzkriege" da die Kolonialmächte willkürliche Grenzen festgelegt hatten,"


Die Kolonialmächte haben die Musel platt gemacht, weil die Musel seit Beginn ihrer Zeitrechnung alles und jeden bekämpft haben, der kein Musel war, und die Kolonialmächte sich dies irgendwann nicht mehr bieten lassen mussten.

Zur Zeit, als es in Spanien noch einen von Muslimen besetzten Teil gab, waren die Küstenregionen Südeuropas fast komplett verlassen, weil die Bewohner jederzeit mit Überfällen muslimischer Piraten auf Sklavenjagd rechnen mussten. Bevor die Kolonialmächte die Musel platt machten, landete eine im Millionenbereich liegende Anzahl von Europäern auf arabischen Sklavenmärkten. Diese endeten dann entweder als Sexsklavinnen, oder sie starben bei ihrer Kastration. Über die Jahrhunderte andauernden Konflikte mit dem osmanischen Reich, das zu einem Zeitpunkt bis nach Wien vorgedrungen waren, und das auf dem weg dahin ganze Landstriche versklavte, will ich gar nicht erst anfangen. Der erste Krieg, den die USA nach ihrer Gründung führte, war ein Krieg mit den Berberesken-Staaten, die sich ihr Recht, amerikanische Schiffe zu überfallen um die Besatzung zu versklaven, nicht nehmen lassen wollten, so lange Mohammeds Wort nicht auch in den USA gilt. Thomas Jefferson, der ansonsten die Politik der totalen Nichteinmischung der USA in ausländische Belange verfolgte, erklärte daraufhin den damaligen Berbereskenstaaten den Krieg. Später finalisierten die Engländer diese Länder, und beendeten damit die von dort ausgehenden Überfälle auf europäische Schiffe und Siedlungen zum Zweck ihrer Versklavung.

Muslime als rückständige und fanatische Halbaffen zu bezeichnen, mit denen man nicht friedlich auskommen kann, ist nichts neues, sondern ist eine seit spätestens der Renaissance prakizierte Tradition. Wir sollten uns nicht wegen dem schämen, was die Kolonialmächte taten, sondern stolz darauf sein. Die Kolonialmächte haben ein zivilisationsfeindliches, totalitäres System zum Einsturz gebracht, das nichts als Sklaverei und Stagnation gebracht hat, und in seinen Heimatgebieten immer noch bringt. Über die Jahrhunderte gerechnet hat der Islam auf seinen Eroberungszügen um ein Vielfaches größere Leichenberge hinterlassen, als selbst die verschiedenen Ableger des Sozialismus im vergangenen Jahrhundert zusammengerechnet.

Wenn überhaupt, sind die Kolonialmächte nicht weit genug gegangen, als sie die Musel einfach so in Ruhe ließen, nachdem sie ihre Armeen geschlagen hatten. Hätten sie die islamische Bevölkerung durch Europäer ausgetauscht, wäre heute Ruhe in Nordafrika, und diese Länder hätten außer Asozialität auch noch andere Exportschlager. Taten sie aber nicht. Dafür waren sie viel zu nett. Sie haben den islamischen Ländern stattdessen versucht beizubringen, wie moderne Zivilisation auszusehen hat. In einigen Gegenden hatten sie sogar Erfolg damit. Es gab zum Beispiel mal eine Zeit, in der der Teheran und Kabul fast schon zivilisiert aussahen. Das hielt aber nicht lange an, weil die meisten islamischen Länder nach dem Kolonialismus innerhalb einiger Jahrzehnte zu ihrer primitiven Art zurückgekehrt sind, und die modernen Einflüsse abgelegt haben.

Und genau so sehe ich den Einfluss der westlichen Geheimdienste und Militäroperationen - Die hätten alle nichts lieber auf der Welt, als eine moderne, zivilisierte, und wohlhabende islamische Welt, mit der man Handel treiben und in Frieden leben kann. Kapitalistische Länder greifen ihre Handelspartner nicht an, weil Handel beiden Seiten Gewinn, und Krieg beiden Seiten Verlust beschert. Leider scheint sich dies nicht mit der Natur der islamischen Welt vereinbaren zu lassen.




" "völkische" Grenzen haben bei dieser Aufteilung keine Rolle gespielt"

Sag mal, wäre es für Dich okay, wenn ich mit einem Terrorfeldzug beginnen würde, weil mal irgendwer keine Rücksicht auf meine völkischen Grenzen genommen hat? Oder gilt diese Rücksicht nur für Araber? Mach Dir mal Gedanken darüber.

Ich persönlich rechne damit, dass es innerhalb der nächsten 25 Jahren in Europa einen Bürgerkrieg mit ethnischen Säuberungen geben wird, bei dem es ebenfalls um "völkische Grenzen" gehen wird. Es würde mich interessieren, ob Du bis dahin immer noch einen Krieg entschuldigen wirst, der aufgrund von gegensätzlichen kulturellen Sichtweisen innerhalb eines geografischen Gebiets entstanden ist. Oder, ob Du dies nur bei Arabern tust. Auch dann wird sich nämlich eine Bevölkerung gegen die Einflüsse eines anderen Kontinents wehren, und ihr ihnen angestammtes Gebiet dagegen verteidigen. Mach Dir keine Hoffnungen, dass die Pussyfizierung der europäischen Bevölkerung sie davon abhält, einen Krieg zu führen. Moderne Waffen bedient man aus sicherer Entfernung mit einem Joystick, und deren Zerstörungspotenzial wird von den Amis und Russen in Syrien und dem Irak nichtmal im Ansatz ausgereizt.
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24.10.2017 08:40 Uhr von sunny.crockett
 
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@det
"Türkei vor Erdogan, mit den anderen hab ich mich nicht näher beschäftigt und auch nicht allzuviel mitbekommen"

Türkei ist ein gutes Beispiel. Vor Erdogan gab es die Trennung von Religion und Staat, das hat der Diktator wieder geändert. Seitdem zählt wieder mehr und mehr die Sharia, damit Menschenrechtsverletzungen und Unterdrückung. Du solltest dich aber damit mehr beschäftigen, dann siehst du auch, was auf uns zukommt, wenn der Islam mehr Einfluss bekommt und die Regeln bei uns im Land bestimmen will.

"wieviele dieser Kriege sind musliminterne und wieviele sind der "Kampf der Demokratien gegen "Terroristen" ?"

Meinst du den Kampf der Demokraten im Iran gegen den IS? Oder die Demokraten in Syrien gegen den IS? Wie das bei den islamischen Gruppierungen läuft, sieht man momentan im Irak. Da kämpften Iraker und Kurden gemeinsam gegen den IS. Jetzt wurde dieser vertrieben und schon beschießt man sich wieder gegenseitig.

"
die muslimische Welt war mal wesentlich weiter als die europäische, ich müsste jetzt aber erst nach den Ursachen des Abbruchs forschen.."

Nicht die muslimische Welt war weiter, sondern die Arabische Welt, die mit Handel teils sehr reiche Gebiete hervorgebracht hat. Auch die Kultur war hier schon sehr ausgeprägt. Das endete dann mit Kriegsführer Mohammed und seinem Islam.
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24.10.2017 20:18 Uhr von det_var_icke_mig
 
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" Vor Erdogan gab es die Trennung von Religion und Staat, das hat der Diktator wieder geändert. Seitdem zählt wieder mehr und mehr die Sharia, damit Menschenrechtsverletzungen und Unterdrückung. "

das war aber nicht deine Frage, denn die Türkei war vorher auch muslimisch geprägt und eine Demokratie, oder willst du behaupten erst Erdogan hat den Islam in die Türkei gebracht?

"Meinst du den Kampf der Demokraten im Iran gegen den IS?"

nein ich meine allgemein den Einsatz der "Demokraten" in dieser Region

https://www.youtube.com/...

https://www.youtube.com/...

2 Videos aus "Der Anstalt" die den "Kampf der Demokraten" im Nahen Osten ganz gut darstellt
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25.10.2017 01:30 Uhr von vagenis
 
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Meine Texte sind für die Idioten zu kompliziert, oder? Ich vergesse immer wieder, dass man nicht ohne Grund zum Idioten wird.
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25.10.2017 20:57 Uhr von det_var_icke_mig
 
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"Meine Texte sind für die Idioten zu kompliziert, oder?"

nope zu lang und zu weit am Thema vorbei und außerdem beweist du immer wieder recht krude Ansichten

"Sag mal, wäre es für Dich okay, wenn ich mit einem Terrorfeldzug beginnen würde, weil mal irgendwer keine Rücksicht auf meine völkischen Grenzen genommen hat? Oder gilt diese Rücksicht nur für Araber? Mach Dir mal Gedanken darüber."

ah und gegen welche willkürlich gezogene Grenze wölltest du ziehen?

welchen geteilten Volksstamm willst du einen?

und wieso Araber, in Europa haben wir ziemlich gewachsene Grenzen, auch durch Kriege gewachsen, aber eine mit dem Lineal gezogene Grenze suchst du relativ vergeblich

schaust du jedoch in die "kolonisierte" Welt findest du nahezu überall schnurgerade Grenzverläufe, schau einfach mal z.B. auf die Kurden die auf 3 Staaten aufgeteilt sind und ziemlich vergeblich um einen eigenen Staat kämpfen und die Kurden sind noch eine verhältnismäßig große Volksgruppe

und die Aussagen zu den Hintergründen stammen auch nicht von mir, sondern wurden in einer Geschichtsreportage veröffentlicht ergo da steckt Recherche von Historikern mit drin, die du einfach mal beiseite schiebst und mich fragst ob ich sowas gut heiße

etwas verstehen und etwas für gut oder schlecht befinden sind imemr noch 2 Paar Schuhe

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