12.10.17 17:54 Uhr
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"Tempo 30": Erste Stadt testet generelles Tempolimit

 

Hoher Stickoxid-Ausstoß, Lärm und Unfälle befeuern die Diskussion um ein generelles Tempolimit von 30 km/h, in geschlossenen Ortschaften immer wieder. Mit Berlin macht nun die erste Stadt einen konkreten Schritt in Richtung des generellen Tempolimits.

Ab November 2017 wird in der Hauptstadt - an fünf Straßen - der Verkehr gemessen und ermittelt, inwiefern das Tempo von 30 km/h die bestehenden Verhältnisse im Bezug auf die Stickoxid-Belastung verbessern könne.

Die betroffenen Abschnitte liegen an der Leipziger Straße (Mitte), der Potsdamer Straße, der Hauptstraße (beide Schöneberg), der Kantstraße (Charlottenburg) und am Tempelhofer Damm (Tempelhof).


WebReporter: Ghost1
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Stadt, Tempo, Limit
Quelle: autozeitung.de

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25 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.10.2017 18:31 Uhr von seth0s
 
+24 | -0
 
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"...der Kantstraße (Charlottenburg) und am Tempelhofer Damm (Tempelhof)..."

Wer am Tempelhofer Damm schneller als 30 fährt, fährt entweder Nachts, oder mit dem Fahrrad auf dem Radweg. ;)

Aber ändern wird sich mit Sicherheit nichts.
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12.10.2017 18:41 Uhr von det_var_icke_mig
 
+7 | -14
 
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die durchschnittsgeschwindigkeit in Berlin liegt bei rund 20 km/h, von daher könnte ein solches Tempolimit dazu führen dass der Verkehr flüssiger läuft und somit die Durchschnittsgeschwindigkeit steigt, das würde aber auch bedeuten, dass man die Ampelschaltungen anpassen muss und nicht nur neue Schilder aufstellen

und die Autofahrer überzeugen, sonst bringt das beste Tempolimit nichts
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12.10.2017 18:48 Uhr von Heuchlerix
 
+21 | -4
 
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Tempo 100 dem Wald zuliebe, funktioniert doch auf der Landstraße auch :)
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12.10.2017 18:49 Uhr von brochterbeck
 
+38 | -1
 
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Flächendeckendes Tempo 30, auf die Idee können auch nur Leute kommen die nicht von der Tapete bis zur Wand denken können.
Umwelt : Ein Katalysator arbeitet erst wenn er heiss ist. Bei Tempo 30 dauert das deutlich länger , falls überhaupt.
Verkehrssicherheit : Wenn Ampelgespickte Durchgangsstrassen auf Tempo 30 gebremst werden , was bitte soll einen dann da von abhalten nicht gleich durch die Wohngebiete abzukürzen.
Mit so einen Quatsch erreicht man nur das komplette Gegenteil.
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12.10.2017 19:38 Uhr von ljjogi
 
+32 | -1
 
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Klar, 30 fährt man in nem kleineren Gang als 50, also sind mehr Motorumdrehungen pro Wegstrecke nötig, somit steigt der Kraftstoffverbrauch und auch der Schadstoffausstoß.....
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12.10.2017 19:39 Uhr von ljjogi
 
+17 | -2
 
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Und dann sind da noch die Idioten die grundsätzlich 10 Sachen weniger fahren als erlaubt, also wird alles noch langsamer....
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12.10.2017 19:42 Uhr von OO88
 
+9 | -0
 
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da kann man theoretisch beim Autofahren schnell mal rausspringen und sich einen Kaffee holen und wieder rein springen während der Wagen weiter rollt.
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12.10.2017 19:45 Uhr von Fishkopp
 
+15 | -1
 
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Warum nicht gleich das Auto schieben ?

Da werden Katalysatoren und noch und nöcher verbaut und wenn das nicht reicht fahren wir halt alle langsamer ? Das ist genauso idiotisch wie der Zirkus der mit der Maut gerade abläuft.

Wenn alle jetzt nur noch fast halb so schnell durch die Gegend kriechen, bedeutet das nicht irgendwie auch das man annähernd doppelt so lang unterwegs ist ? Und erwarten die superschlauen im Amt das ein Abgasreinigungsystem im Kriechgang auf Arbeitstemperatur kommt ? Dieser behördliche Unsinn ist irgendwie nur noch faszinierend.
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12.10.2017 20:38 Uhr von det_var_icke_mig
 
+2 | -18
 
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12.10.2017 23:07 Uhr von Steven_der_Weise
 
+12 | -2
 
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Schnallt ihr das nicht?? Die Berliner Kassen sind leer.
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13.10.2017 07:04 Uhr von Leichenvater
 
+10 | -2
 
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Was sagte Einstein nochmal, die Dummheit des Menschen und das Universum sind endlos.

Wobei er beim Universum sich nicht sicher ist.

Hier wird wieder gezeigt was Grüne anrichten mit Ihrer (keine Sicht) nicht erklärbaren Handlungen..

Eindeutig unhaltbare Regierung in Berlin.
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13.10.2017 07:21 Uhr von mpex3
 
+1 | -13
 
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13.10.2017 13:28 Uhr von hypertrax
 
+3 | -0
 
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Das größte Problem ist wohl eher, dass man alle paar Meter anhalten muss und nicht das Tempo. Durch das ständige anfahren wird deutlich mehr Stickoxid freigesetzt als beim konstanten fahren.

Die sollten einfach mal die Preise für Bus und Bahn senken bzw. for free machen, dann würde es deutlich mehr bringen.
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13.10.2017 13:35 Uhr von cat008
 
+4 | -0
 
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Berlin will ermitteln ob Tempo 30 was bringt?
Sie können ja in Potsdam gleich nebenan nachfragen ob was bringt.
Pförtnerampel an allen Zufahrtsstrassen
Tempo 30 auf Hauptstrassen
Einspuriger Verkehr auf der B1.

Was hat es gebracht rein gar nichts bei den Schadstoffen.
Nur der normale Arbeitnehmer braucht Morgens und Abends für 5km durch Potsdam über eine Stunde.

von der lange diskutierten ISIS will keiner was wissen, kostet auch nur Geld, Tempo 30 bringt Geld ins Stadtsäckel, also eine Erfolgsstory jedenfalls für den Haushalt.
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13.10.2017 13:40 Uhr von Domenicus
 
+5 | -0
 
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Find ich klasse, da werden in Berlin die Mieten sinken, braucht ja keiner mehre eine Wohnung wenn er gleich im Wagen sitzen bleiben kann.
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13.10.2017 14:00 Uhr von Iglaubnix
 
+0 | -8
 
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ein Vorschlag:

ausserhalb von Städten genügend Parkmöglichkeiten bauen, totales Kfz-Fahrverbot innerhalb von Städten (Ausgenommen Zuliefererverkehr, der aber auch nur noch mit Elektro- oder Gasfahrzeugen), innerhalb der Städte kostenlose öffentliche Verkehrsmittel (auch Elektro oder Gas betrieben).
Die Kosten werden über die Parkgebühren eingeholt.
Ist nur ein Basisvorschlag, Ideen zum verbessern sind dann immer angesagt; aber im Moment ist es hirnrissig innerhalb einer Großstadt alles mit dem Auto zu machen. Da wird man nur krank und kaputt dabei!
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13.10.2017 19:36 Uhr von BoroBMW
 
+1 | -0
 
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Uj...Berlin...
Ist das nicht die Stadt,wo alles so wunderbar klappt?
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13.10.2017 19:39 Uhr von cat008
 
+3 | -0
 
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Ich stell mir gerade vor ich gehe mit meiner Frau zum Wochenendeinkauf mit öffentlichen und zwänge mich einer Kiste Bier, einer Kiste Limo und 5 Einkaufstaschen in den völlig überfüllten Bus.

Man sollte einfach einen Stadtteil ausuchen Kreuzberg oder Friedrichshain und dort die grünen Spinner einquartieren und dort jeglichen Verkehr (auch GV) untersagen, es wäre ein gutes Experiment und die grüne Fraktion löscht sich auch selbst dabei aus.

Ich sag nur Grüne sind Umweltfreundlich besonders Politiker Fahrrad predigen und mit dickem Audi A8 Dieselstinker durch die Stadt fahren 500 meter vom Abgeordnetenhaus zum Reichstag.

[ nachträglich editiert von cat008 ]
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14.10.2017 16:36 Uhr von Teufelskeks
 
+5 | -0
 
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Völliger Quatsch! Die allermeisten Autos fahren bei Tempo 30 noch im 2. Gang. Bedeutet mehr Drehzahl, mehr Verbrauch mehr Lärm, längere Fahrzeiten durch die betroffenen Gebiete.

Wie kann man die offensichtlichen Nachteile einer solchen Entscheidung nur so vehement ignorieren?
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14.10.2017 16:37 Uhr von Teufelskeks
 
+1 | -0
 
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Wie wärs, wenn wir die Mineralölindustrie mal verpflichten, ohne Aufpreis ein edleres Benzin herzustellen?

Geht bei gereinigtem Petroleum doch auch....
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15.10.2017 01:07 Uhr von ungetrackt-erwischt
 
+2 | -0
 
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Also zuerst muß man sich überlegen ob diese Straßen umfahren werden können. Dann was durch die künstliche Verkehrsdichte Erhöhung denn noch so außer dem erhöhten Spritverbrauch direkt an Energie verbräuchen entsteht, denn Wenn die Bürger den gleichen km Satz fahren müssen, fallen dadurch ca. 60% mehr Verkehr an, weil die Leute ja ca. 60 % länger am Tag fahren müssen. Diese Künstliche Erhöhung der Verkehrsdichte dürfte zusätzliche Stehzeiten ergeben, in denen Energie völlig um sonst verbrannt wird.

Was jedoch alle nicht erkennen ist, daß diese 60% an den Stellen wo sie Übersättigung mit sich bringen, für mehr als 60% sorgen, weil der Bürger eben dort länger ausgebremst wird, wenn zusätzliche 60% Autos zur gleichen Zeit auf der Straße sind. Der effektive Satz dürfte dann bei vielleicht realen 100% mehr Verkehrsdichte liegen. Da stellt sich für mich nur die Frage, welche Stadt oder welches Land kann auf eine Verdoppelung aller Transportkosten und auf eine Bruttosozialprodukt Bremse solchen Ausmaßes überhaupt richtig reagieren? Bremen hat es nicht gekonnt, denn Bremen ist heute eines der Ärmsten Bundesländer und das obwohl Daimler dort Produziert. Die haben vor 30 Jahren den Versuch mit den 30 Kilometern in der Innenstadt gefahren. Möglicherweise geht es den Berlinern einfach noch viel zu gut, als daß sie sich wohl fühlen würden und vielleicht wollen die einfach mehr Länderausgleichsgelder abgreifen, weil wenn man da am Schluß an kommt, kann man wohl mehr Abgreifen. Der Haken daran ist, daß wenn es alle so machen kein Geld mehr da ist, daß man so verteilen kann, weil es erst mal keine Arbeit mehr geben wird. Die Zeit, die man Braucht um zu Leben ist nun mal fix limitiert und wenn alle plötzlich doppel so viel Zeit für ihre Wege brauchen, dann sinkt der Wohlstand ganz gehörig und sei es nur weil alle wenger Schlaf bekommen.


Also ich glaube, die suchen eine Entschuldigung für den BER und so kann man von der Unfähigkeit oder möglicherweise Sabotage besser ablenken.

[ nachträglich editiert von ungetrackt-erwischt ]
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15.10.2017 01:19 Uhr von ungetrackt-erwischt
 
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@det_var_icke_mig

schon mal darüber nach gedacht, daß die Tempo Limits erst für die Verkehrsdichte verantwortlich sind. Über leg dir mal, was es bedeutet, wenn 1000 Leute eine Strecke zurück legen müssen und sie auf der Strecke mit 100 fahren dürfen und was passiert wenn sie mit 10 fahren dürfen. Weil bei dem Beispiel sieht man es besser als bei 50 und 30. Fahren alle 100 dann ist gerade mal ein Zehntel der Zeit zum Fahren notwendig so lang es sich nicht staut. Das bedeutet aber auch, daß gleichzeitig nur ein 10tel der Leute auf der Straße ist, weshalb erst mal gar kein Stau mehr entsteht. Wenn alle 10 fahren, dann brauchen sie 10 mal so lang und sind folglich am Tag 10 fach länger unterwegs. Selbst wenn sie irgend wie verteilt fahren wird dadurch die Verkehrsdichte um das Zehnfache zunehmen und komisch, daß so viele Autos gleichzeitig auf der Straße dann zu einem Stau führen, der möglicherweise noch langsamer wird.

In Berlin habt ihr einfach zu viel Geld daß für nichts zu haben ist. Unsere Heutigen Politiker sollten mit Optionsscheinen bezahlt werden, dann würde es wenigstens so sein, daß sie selbst nicht mehr jene sind, die sich einen Lenz machen und das noch vorhandene Geld verprassen während sie die den Menschen ihre Zukunft und ihr Brot nehmen in dem sie einen Wirtschaftsschaden in Billiardenhöhe einfach nur in der Hauptstadt erzeugen.
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15.10.2017 22:19 Uhr von NordHorst
 
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@ Teufelskeks

"Wie kann man die offensichtlichen Nachteile einer solchen Entscheidung nur so vehement ignorieren?"

Wenn wir hier beginnen würden, mit offensichtlichen Nachteilen behaftete Entscheidungen unserer "Volksvertreter" aufzuzählen, würde das den Platz dieser Diskussion sprengen.
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15.10.2017 23:14 Uhr von auru
 
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Rein rechnerisch nimmt die Verkehrsdichte damit um 66 Prozent zu (50:30=1,67). Die Motordrehzahl wird höher, weil mit niedrigeren Gang gefahren werden muss. Tempo 30 taugt einzig und allein für die Verkehrsicherheit.
Darum ist der Verbrauch und damit der Schadstoffausstoß pro gefahrenen km Überland geringer.
Einen Test braucht nur, wer nicht mehrstufig logisch denken kann. Bei den meisten Menschen zeigt sich das, wenn Mathematik nicht zu den Lieblingsfächern gehört. Dieses Fach ist die Mutter aller Naturwissenschaften und für das Verstehen der Realität enorm wichtig.
Da wundert es keinen, warum in Berlin (siehe Flughafenbau) so vieles schief läuft.
Das Gegenteil von gut ist übrigens nicht schlecht, sondern gut gemeint.
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15.10.2017 23:38 Uhr von NordHorst
 
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@ auru

"Tempo 30 taugt einzig und allein für die Verkehrsicherheit."

2x Nein / 1x Ja:
- Der Fahrzeugführer ist länger unterwegs, muss sich also länger konzentrieren.
- Es gibt Studien, nachdem Fahrzeugführer bei sehr langsamen erlaubten Geschwindigkeiten nach kurzer Zeit deutlich unkonzentrierter Fahren und sich viel leichter ablenken lassen.
- Bremsweg und und der gefahrene Weg während der Schrecksekunde verkürzen sich natürlich.

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