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Barcelona: Bürgermeisterin spricht sich gegen Unabhängigkeitserklärung aus

Für Ada Colau - der Bürgermeisterin Barcelonas - ist das kürzlich durchgeführte Unabhängigkeitsreferendum "keine Grundlage dafür [...] die Unabhängigkeit zu proklamieren".

Dem spanischen Ministerpräsidenten Rajoy riet sie zu "Gesten der Entspannung" und forderte den Abzug der Polizei.

Bereits jetzt zeigen sich Auswirkungen des Referendums. Mehrere große Firmen wollen Ihren Sitz aus Katalonien verlagern.


WebReporter: tester33
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Barcelona
Quelle: welt.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.10.2017 14:04 Uhr von VincenzoZapatani
 
+7 | -9
 
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Was die Bürgermeisterin möchte interessiert niemanden.
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10.10.2017 14:15 Uhr von bo0z
 
+5 | -5
 
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Gesten der Entspannung, während man das Land gleichzeitig wirtschaftlich wie auch von der Finanzwirtschaft her aushungern lassen will im Falle der Fälle. Sehr entspannend.
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10.10.2017 15:32 Uhr von LyranX
 
+2 | -6
 
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Bin mal gespannt wie lange es dauert bis Katalonien merkt, das idee doch ziemlich dumm war. Wenn es nur noch katalonische Firmen dort gibt, merken die vielleicht was ..
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10.10.2017 18:12 Uhr von Tilt001
 
+2 | -4
 
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Ein Unabhängigkeitskampf in dem die Feinde der Unabhängigkeit im eigenen Land noch zu Wort kommen ist eigentlich keiner, weil das ist ja bereits die Konterrevolution der Spanier.

Die Katalonier scheinen nicht besonders engagiert zu sein.
Das ganze wird sich wohl von selbst in Wohlgefallen auflösen. Was bleibt ist ein Hauch der Exotik, vielleicht profitiert ja noch der Tourismus und die Postkartenindustrie davon.

[ nachträglich editiert von Tilt001 ]
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10.10.2017 19:18 Uhr von Thomas66
 
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LyranX
Das dürfte so hinaus laufen wie in Großbritannien.
Erst für den Brexit stimmen und danach sich kundig machen um was es eigentlich genau geht.
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10.10.2017 20:51 Uhr von shadow#
 
+3 | -2
 
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Puigdemont hat wohl auch schon gemerkt dass sein planloser Plan nicht ganz aufgegangen ist und wollte den heutigen Abend nicht im Gefängnis verbringen.
Die ersten Firmen sind bereits weg und er glaubt immer noch dass das Chaos-Referendum eine demokratische Legitimation darstellt, in der Hoffnung dass die EU oder irgendwer anders ihn jetzt Ernst nimmt.
Wird aber nicht passieren.
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11.10.2017 14:03 Uhr von Abdul_Tequilla
 
+1 | -0
 
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Spanien hat sich äußerst ungeschickt angestellt. Anstatt ein gigantisches Polizeiaufkommen nach Katalonien zu schicken, um eine Wahl zu stören, die laut Verfassungsgericht eh keine Auswirkungen hat, hätte man sich die hohen Steuerausgaben auch lieber sparen können und sich sagen können: Sollen die doch Wahlzettel in Urnen werfen, wie sie wollen. Ändern tut`s eh nichts.

Und darüber hinaus sind dabei Bilder entstanden, die die Polizei und somit den spanischen Staat in keinem besonders positiven Licht darstehen lässt. Man stelle sich vor, die Sache wäre passiert, als noch nicht jeder mit einer Handykamera ausgestattet war, welche er "voll draufhalten" konnte. Dann wäre die Polizei vermutlich noch brutaler gegen Frauen und Greise vorgegangen.

Von denjenigen, die ihr Kreuz bei "no" machen wollten, sind vermutlich etliche in das "sí"-Lager gewechselt.

Ich denke, dass in einer erneuten Abstimmung, ohne polizeiliche Repressionen, weit über 80% FÜR eine Abspaltung von Spanien wären. Katalonien unter diesen Umständen noch auf Krampf binden zu wollen, hat langfristig keine Zukunft.

Die Wahl hat zwar keine Abspaltung gebracht, dafür aber eine zukünftige Abspaltung ein wesentliches Stück weiter in die Gegenwart gerückt.
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11.10.2017 15:07 Uhr von JustMe27
 
+2 | -0
 
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Auch wenn der Landstrich "Katalonien" heißt, die Bewohner heißen trotzdem "Katalanen", und das Adjektiv "katalanisch" ihr Banausen^^
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11.10.2017 18:48 Uhr von shadow#
 
+0 | -0
 
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@Abdul_Tequilla
An die 80% glaube ich nicht, aber eine Mehrheit könnte dabei rauskommen. Und die gab es vor dem Referendum definitiv nicht.

Der Spaß ist ja auch noch nicht vorbei: Die Aussagen von Rajoy heute kann man nicht anders übersetzen als eine Stichelei a la "Hey Großmaul, willst du wirklich in den Knast oder lässt du den Scheiß jetzt endlich?"

Das Konfliktpotential ist weiterhin groß, die Chance für die Unabhängigkeit ziemlich genau Null.

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