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Syrien: Größte Rebellengruppe meldet sich zurück

 

Nach ca. 10 Monaten der Lethargie, der größten Rebellengruppe in Syrien, der Hai?at Tahrir asch-Scham, in der nur noch IS und die letzte kämpfende Rebellengruppe, die al-Rahman Legion im eingeschlossenen Jobar für Schlagzeilen sorgte, meldete sich nun auch wieder die HTS auf dem Schlachtfeld zurück.

So griff die HTS vor einigen Tagen in der Provinz Hama, das vom Regime schwer befestigte Dorf Abu Dali an. Da dieses zunächst nicht einzunehmen war, eroberte die HTS das südlich weiter liegende Dort Mushayrifa, wodurch die Truppen des Regimes in Abu Dali in einen Kessel gerieten.

Im weiteren Verlauf der Kämpfe fiel das Dorf Abu Dali. Die Verluste des Regimes an Soldaten und Material sollen beachtlich sein, zumal die Truppen in Abu Dali abgeschnitten und demoralisiert auch einen größeren SVBIED Angriff nicht abwehren konnten, die meisten Soldaten starben wohl auf der Flucht.


WebReporter: Tilt001
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Syrien, zurück
Quelle: pravda.rs

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58 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.10.2017 18:21 Uhr von Tilt001
 
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08.10.2017 19:01 Uhr von NordHorst
 
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Größte Rebellengruppe meldet sich zurück, es gab wieder frisches Geld aus den USA und Saudi-Arabien.
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08.10.2017 19:15 Uhr von Tilt001
 
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08.10.2017 19:15 Uhr von vagenis
 
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Zitat Wikipedia:

"Hai?at Tahrir asch-Scham (arabisch ???? ????? ????? Hai?at Ta?r?r asch-Sch?m ‚Komitee zur Befreiung der Levante‘) ist ein extremistisch-islamistisches Bündnis verschiedener Milizen, die im Bürgerkrieg in Syrien kämpfen.

Es wurde Anfang 2017 als Reaktion auf die Friedensgespräche in Astana gegründet, dies waren Friedensgespräche zwischen der Opposition und der syrischen Regierung, vermittelt durch die Türkei, den Iran und Russland. Mitglieder des Bündnisses lehnen jegliche Friedensgespräche ab, die nicht den Rücktritt von Baschar al-Assad beinhalten. Zu ihren Gründungsmitgliedern gehörte die Liwa al-Haqq, Dschaisch as-Sunna, Dschabhat Ansar ad-Din, Harakat Nour al-Din al-Zenki so wie die Dschabhat Fatah asch-Scham, die als größte Kraft innerhalb des Bündnisses gilt. Von ihren geschätzten 31.000 Kämpfern entfallen 20.000 auf die Dschabhat Fatah asch-Scham.[2][3] Diese gilt als Nachfolger der al-Nusra Front und steht damit der Chorasan Gruppe unter, diese gilt als syrischer Zweig der al-Qaida.[4]"




Ah. Al-Nusra und Al-Quaida melden sich also zurück, und werden hier als Rebellen dargestellt. Die meisten syrischen Soldaten wurden ohne Gegenwehr (auf der Flucht) erschossen. Es wäre eine Katastrophe, wenn die syrische Regierung den Krieg gegen die Islamisten gewinnt, weil die reichste Terrororganisation der Welt dann behaupten kann, den anderen Terrororganisationen ginge es nur ums Geld. Fühlt sich außer mir noch jemand beim Lesen dieser News verarscht?

Falls es jemanden interessiert: Ich hab mich mal mit der Situation in Syrien auseinandergesetzt. Ich kam zu dem Ergebnis, dass es da nur Assad, Islamisten, und Kommunisten gibt, und die Idioten das unter sich ausmachen sollen. Im Prinzip haben die da jetzt Religionskriege, und man kann eigentlich nur noch eine Mauer um das Land bauen, und in dreißig Jahren nachschauen, ob jemand überlebt hat. Mit etwas Glück haben die Einwohner dann auf die harte Tour kapiert, weshalb Religionskriege schlecht sind, und machens nicht noch einmal. So hats in Europa auch geklappt.
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08.10.2017 19:26 Uhr von vagenis
 
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Erinnert sich noch jemand an die APPD? An die musste ich beim Lesen der News denken. Teil deren Parteiprogramm war die Balkanisierung Deutschlands, um miteinander inkompatible Bevölkerungsteile voneinander zu trennen. Eine der Zonen, in die das Land aufgeteilt werden sollte, war der Gewalt-Erlebnis-Park, kurz GEP, in dem diejenigen, die auf Gewalt gegen Menschen stehen, ein glückliches, zufriedenes und schwer bewaffnetes Leben führen können, dessen Inhalt darin besteht, sich gegenseitig möglichst grausam und brutal abzuschlachten. Mir hat dieses Konzept immer gefallen, weil ich denke, dass auch mordlüsterne Psychopathen ein Recht auf ein glückliches und erfülltes Leben haben, und ich finde, man sollte das Konzept auf die destabilisierten Gegenden in Arabien anwenden. Zum Konzept des GEP gehört es, eine Mauer um den Park zu bauen, damit die restliche Bevölkerung von den glücklichen Psychopathen getrennt bleibt. Damit sollte man nun mal anfangen.
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08.10.2017 19:53 Uhr von Tilt001
 
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08.10.2017 20:24 Uhr von ruediger18
 
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Man muss ja die nächste Flüchtlingswelle legitimieren können.
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08.10.2017 20:34 Uhr von Tilt001
 
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08.10.2017 21:04 Uhr von Tilt001
 
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08.10.2017 23:07 Uhr von vagenis
 
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"Jeder Mensch in der Welt hat das Recht sich gegen eine Diktatur in seinem Land zu wehren, das schließt auch alle Muslime ein."

In Deutschland gibt es die Reichsbürgerbewegung, die denkt, dass die derzeitige Regierung diktatorisch vorgeht. Einige der Punkte, die sie ins Feld führen, sind durchaus legitim - zum Beispiel die inhaltliche Ähnlichkeit der Regierungsparteien passen eher zu einem Ein-Parteien-Staat wie China. Merkels Grenzöffnung war ein vollkommen undemokratischer Beschluss. Darf ich annehmen, dass Du den Reichsbürgern ebenfalls zugestehst, sich mit Waffengewalt gegen den Staat zu wehren? Versteh mich nicht falsch, ich bin durchaus der Meinung, dass Missstände, die sich nur durch Gewalt beseitigen lassen, mit Gewalt beseitigt werden sollen. Ich will nur wissen, ob Du Rechtsradikalen prinzipiell das selbe Recht einräumst, das Du Jihadisten einräumst.


"Auf was sonst will man auch die Armee los schicken? Die brauch doch ein Feindbild!
Wie man sieht das ist alles nicht wirklich objektiv."

Das selbe gilt für die Reichsbürgerbewegung. Man sieht in den Medien vorrangig die Spinner, von denen es viele gibt, aber den Grundgedanken von der Bundesrepublik zu sezessieren und einen eigenen Staat zu gründen halte ich für durchaus legitim. Ebenso in Syrien wie in Deutschland. Stimmst Du dem zu?


"Das ist das Problem in diesen Ländern, man kann gegen den IS nicht so leicht argumentieren, wie das etwa hier aussieht!"

Ich lese zum Einschlafen gerne solche Zeitschriften wie Dabiq und Rumiyah, und bin durchaus damit vertraut, welche Positionen der IS vertritt, und mit welchen Argumenten er versucht, neue Rekruten anzuwerben. Inspire hab ich auch schon gelesen, aber dieses Magazin fand ich schlechter gemacht, und nichtmal sowas wie Open Source Jihad konnte mich begeistern. Ich finde, dass die Artikel in Dabiq teilweise eine sehr hohe Qualität haben, und ich zahlreiche Sichtweisen nachvollziehen kann. Die Sichtweise des IS über den Westen teile ich zum großen Teil, wenngleich ich toleranter gegenüber dem bin, was die Menschen mit ihren Genitalien machen. In jedem Fall teile ich aber die Sichtweise, dass der Westen mit seiner internen Schwäche und "Diversität" eine weltweite Witzfigur ist, er sich für Dinge schämt, auf die man stolz sein sollte. Die Besiedlung Amerikas oder den Atombombenabwurf halte ich zum Beispiel für Meilensteine kriegerischer Leistung, die Bewunderung verdienen, und die als Vorbild dienen sollten. Selbstverständlich macht man sowas, wenn man einen gerechten Krieg führt, und man tut es mit Stolz.
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08.10.2017 23:08 Uhr von vagenis
 
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Fortsetzung:

Als resigniert würde ich den IS aber nicht bezeichnen. Die Theologie, die sie vertreten, hat Hand und Fuß, und bezieht sich ohne große Umschweife direkt auf Koran und Hadithen. Theologie ist etwas, womit sie sich hervorragend auskennen, und worüber sie ziemlich viel schreiben. Und zwar so, dass man es versteht, und es Sinn ergibt. Der IS ist wesentlich besser darin, den ursprünglichen Islam zu erklären, als die meisten Prediger, die ich bisher gesehen habe. Und genau darum geht es ihnen: Sie wollen ein islamisches Kalifat, in dem gelebt wird, wie in der Zeit vom zweiten Kalifen nach Mohammed, Omar.

Wenn ich die Unterschiede zwischen IS und Al-Qaida/Al-Nusra richtig verstanden habe, möchte der IS sich nicht an Ländergrenzen halten, sondern die Welt wieder in Das al-Islam und Dar al-Harb unterteilen, und die letztgenannten Gegenden durch Jihad, Migration, und Bekehrung dem Haus des Islam einverleiben. Al Qaida/Al-Nusra hingegen halten sich mehr an Ländergrenzen, und planen keinen expansiven Jihad. Die begnügen sich damit, religiöse Minderheiten zu vertreiben, während der IS tatsächlich einige Dhimmie-Christen duldet. Dafür versklavt oder genozidiert er die Jesiden. Insgesamt finde ich, dass man die Unterschiede zwischen IS und Al-Qaida vernachlässigen kann, und da ein Gegensatz aufgebaut wird, der gar nicht existiert. Das ist wie in Europa, wo ein Gegensatz zwischen Nazideutschland und der Sovietunion kreiert wurde, obwohl beide Länder nahezu identisch vorgingen und nahezu identische Ziele hatten.


Nach den letzten drei Absätzen wirst Du sicherlich nicht mehr sagen, dass ich ignorant gegenüber der Sichtweise der Jihadisten bin. Ich nehme ihre Position durchaus zur Kenntnis, und interessiere mich dafür, was sie sagen. Allerdings bin ich dennoch der Meinung, dass die muslimische Welt gerade einen Religionskrieg führt, und man sie lassen sollte, weil das ihrer kulturellen Weiterentwicklung genau so dienlich sein wird, wie der dreißigjährige Krieg in Europa. Eine kleine Nebenbemerkung: Damals ist mehr als die Hälfte der Bevölkerung in den betroffenen Gebieten gestorben. Die Alternative ist, dass die islamische Welt ihren gegenwärtigen, dürftigen Entwicklungsstand niemals überwinden wird, und auf dem Planeten Erde auch weiterhin für Rückschrittlichkeit und Elend sorgen wird. Ich möchte, dass die Menschheit das Weltall besiedelt, und ihre Ressourcen nicht damit verplempert, sich mit einer rapide wachsenden Zahl von Menschen herumzuschlagen, deren Grundüberzeugungen nicht mit der Realität in Einklang stehen, und die Ressourcen kosten, die man in technologischen Fortschritt stecken sollte.
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08.10.2017 23:08 Uhr von vagenis
 
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Fortsetzung:

Die Alternativen, die man derzeit in Syrien hat, sind folgende:

Assad - Eine einigermaßen weltliche Diktatur, die sich mit zahlreichen Feinden im Inneren herumschlagen muss, und die deshalb auf unterdrückerische Maßnahmen zurückgreift

Jihadisten - Der Versuch eine mittelalterliche Gesellschaft mit mittelalterlichen Regeln in der Moderne zu etablieren, die Minderheiten entweder vertreibt, oder versklavt und genozidiert, und die niemals einen Beitrag zum Fortschritt der Welt leisten wird, weil sie ihr Wissen aus dem Koran beziehen, und nicht aus Naturwissenschaftsbüchern.

Nicht vordergründig islamistische Klanstrukturen - Selbst Islamisten versuchen diese noch rückständigeren Strukturen zu bekämpfen, die man zum beispiel im pakistanischen Hinterland beobachten kann, die es zum Beispiel ermöglichen würden, dass meine Familie vor einem Dorfgericht veranlasst, dass Deine zwölfjährige Schwester von zehn Kerlen vergewaltigt wird, weil Du alleine mit meiner Schwester spazieren gegangen bist, und sie hättest ficken oder vergewaltigen können. Sowas geht selbst dem IS zu weit.


Wenn man für Ruhe ist, ist man auf der Seite von Assad. Wenn man für gesellschaftlichen Fortschritt ist, will man dass alle Gruppen sich bekämpfen, bis die Leute, die die Werte und Denkstrukturen verbreiten, die zu diesen Gesellschaftsstrukturen führen, mitsamt ihrer Familien allesamt ausgestorben sind. Da die Werte und Denkstrukturen der Normalität entsprechen, sind das viele Leute.


Dies ist zumindest meine Meinung. Wenn Du willst, kannst Du aber auch gerne versuchen mir zu erklären, warum Du es für eine gute Idee hälst, dass die Jihadisten gewinnen. Dass ich nichts gegen etwas radikalere Denkweisen habe, wirst Du bemerkt haben.
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09.10.2017 00:33 Uhr von detluettje
 
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@Tilt:
Ich wünsche Ihnen ein Land, dass so ist wie sie diese Welt sehen.
Auch wenn sie diese nicht verstehen würden und auch Ihr Glück in dieser nicht finden werden.
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09.10.2017 00:45 Uhr von detluettje
 
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@vagenis:
"Wenn man für Ruhe ist, ist man auf der Seite von Assad. Wenn man für gesellschaftlichen Fortschritt ist, will man dass alle Gruppen sich bekämpfen, bis die Leute, die die Werte und Denkstrukturen verbreiten, die zu diesen Gesellschaftsstrukturen führen, mitsamt ihrer Familien allesamt ausgestorben sind. Da die Werte und Denkstrukturen der Normalität entsprechen, sind das viele Leute."

Bevor die USA 1998 angefangen haben Syrien zu destabilisieren, war es ein blühendes und aufstebendes Land.
Ein Land in dem alle Religionen friedlich miteinander leben konnten.

Der eingebildette und schlecht informierte EU/USA-Bürger glaubt natürlich die Märchen von den unterentwickelten Daktator-Staaten.

Sauen Sie sich doch mal Bilder vom Irak, Lybien oder Syrien an, bevor den Ländern unsere demokratisch-freiheitlich "Werte" um die Ohren flogen.

Der Europäer und US-Amerikaner hat kein Interesse an Ländern an denen er nichts verdient.
Aber um zu überleben muss alle Länder bekämpfen die der EU/USA gefählich werden könnten.
Länder deren Regierungen nicht mehr mit sich spielen lassen werden einfach mit diversen Regimechanges destabilisiert.
Alles unter dem Vorwand: Freiheit, Demokratie, Wohlstand.

Es ist für unsere Länder der westlichn "Werte" ertragreicher und billiger Kriege zu führen und den Notleidenden Menschen "Überlebenshilfen" zu leisten, als ihnen beim Aufbau des Landes zu helfen.

Keiner, wirklich kein westlicher Politiker hat ein ernsthaftes Interesse daran diese Kriege zu beenden.

Keiner, wirklich kein westlicher Politiker hat ein ernsthaftes Interesse den Menschen dort langfristig zu helfen.

Wenn andere Länder oder Ländergemeinschaften erstarken, dann könnte die EU und USA wirtschaftlich auf der Srtecke bleiben.
Und dies gilt es zu verhindern.
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09.10.2017 00:51 Uhr von detluettje
 
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@vagenis,Tilt und alle anderen Kriegsbeführworter:

Die Erde wird gerade neu aufgeteilt.
Der Plan steht schon seit vielen Jahren und wird von allen Beteiligten auch zu Ende gebracht werden.

Alle die der Meinung sind ihr Sklavenhalterverhalten fort führen zu müssen wird sich dann enttäuscht verkriechen.

Es gibt eine Achse des Bösen: die EU/USA/Israel.

Und es gibt eine Achse der Guten:
Das sind alle Länder die unter den kriegerischen und erpresserischen Handeln der Globalplayer leiden mussten.

Und so dumm sich viele Religionsvernatiker verhalten.
Sie alle werden verstehen wer ihre Religionen gegeneinander aufhetzt. Die dummen Opfer sind die, die sich für diese Religionskriege einspannen lassen.

Die Achse der Guten wird sich nicht mehr einspannen lassen und sich wehren.
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09.10.2017 01:38 Uhr von vagenis
 
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@ detluettje

Syrien, der Irak, und die ganze Gegend drum herum waren vor dem Eingreifen der USA diktatorische und verarmte Entwicklungsländer mit einer furchtbaren Lebensqualität, davor Kolonien oder von den Kolonialmächten geduldete Staaten, davor eine Horde kriegstreiberischer, exzessive Sklaverei und Angriffskriege befürwortende Theokratien, wurden davor von Ghengis Khan platt gemacht, und waren davor exzessive Sklaverei und Angriffskriege befürwortende Theokratien.

Wenn es überhaupt jemals einen Aufschwung in diesen Ländern gegeben hat, wurde er durch das Kolonialzeitalter ausgelöst, und endete kurz nachdem die Kolonien in die Unabhängigkeit entlassen wurden. Aus der Zeit stammen die Bilder von einem modernen Kabul, in denen die Weiber in kurzen Röcken herumliefen. Dieser Zustand hielt aber nicht lange an, bevor er wieder von traditionelleren Normen abgelöst wurde. Damit hatten weder Russen noch Amis etwas zu tun, sondern so ist halt die Kultur vor Ort.


Ich möchte es aber nicht auf mir sitzen lassen, dass ich irgendwelche Kriege befürworte. Im Gegenteil, ich finde, man sollte die Afrikaner sich selbst überlassen, und den Kontakt, abgesehen vom Freihandel, weitestgehend abbrechen. Ich bin ein sehr starker Gegner von Interventionismus, und würde einen Krieg nur als Selbstverteidigung akzeptieren. Es geht mich nichts an, wie die Leute ihr Leben führen wollen, und ich will ihnen dabei nicht im Weg sein. Wenn sie es vorziehen, zu verhungern, oder sie sich gegenseitig umbringen wollen, dann ist das für mich ebenso okay, wie wenn sie eine florierende High-Tech-Wirtschaft aufbauen. Letzteres fände ich sogar super. Das wäre ein kultureller Fortschritt, für den es höchste Zeit ist.


Und... Es ist lustig, dass Du EU/USA/Israel als die Erzbösewichte siehst, und gleichzeitig einige primitiven Kacklöcher über den Klee lobst. Das zeigt, wie verwöhnt und weltfremd Du eigentlich bist. Solltest Du mal Urlaub in Pakistan machen, könntest Du mal versuchen, die Kultur näher kennen zu lernen, indem Du einige hundert Kilometer weit von Deinem Hotel entfernt einfach mal Dein Geld, Dein Auto, und Deine Papiere verlierst, und schaust, was dann passiert. Probiers aus, und nimm am besten auch Deine Freundin mit. Ich garantiere Dir, dass Du interessante Erfahrungen machen wirst, die Du, mit Glück, später Deinem Therapeuten erzählen kannst. Den wirst Du brauchen. Vielleicht. Wenn Du Glück hast.
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09.10.2017 07:15 Uhr von Tilt001
 
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"Darf ich annehmen, dass Du den Reichsbürgern ebenfalls zugestehst, sich mit Waffengewalt gegen den Staat zu wehren? Versteh mich nicht falsch, ich bin durchaus der Meinung, dass Missstände, die sich nur durch Gewalt beseitigen lassen, mit Gewalt beseitigt werden sollen. Ich will nur wissen, ob Du Rechtsradikalen prinzipiell das selbe Recht einräumst, das Du Jihadisten einräumst."

Ich bin ein Demokrat, mit Waffengewalt darf man sich als Demokrat nur gegen ein Regime mit undemokratischen Entscheidungsprozessen wehren, das sich auch nicht mehr reformieren lässt.

Die Reichsbürger sind aber auch nur für ein nicht näher definiertes Deutsches Reich.

Das ist nicht die Weimarer Republik die zeitweise wirklich demokratischer war als Deutschland heute. Nämlich genau bis zum 15. März 1926 als Hindenburg für Volksentscheide ein zusätzliches, nicht erreichbares Beteiligungsquorum von 50 % einführte um die Fürstenenteignung zu verhindern.

Damit war im Grunde Hindenburg der Totengräber für die Weimarer Republik, weniger Hitler. Mit der Fürstenenteignung und dem Volksentscheid gegen den Young-Plan bzw. die Reparationen wäre man nämlich weit gekommen.

Die Reichsbürger heute machen hingegen keine Volksbegehren mit Volksentscheid am Ende, ich hab sie jedenfalls noch nirgendwo sammeln sehen. Die internen Entscheidungsprozesse sind also eher unklar und für Demokraten damit wohl auch nicht geeignet.

Pauschal verbieten kann man die als Demokrat aber auch nicht, denn Deutschland heute ist ebenso auch keine direkte Demokratie. Das müssen diese zwei Systeme / Pseudodemokratien also eher unter sich aus machen!

Als Demokrat kann man nur daneben stehen und versuche beide Systeme über ihre Fehler aufzuklären!

Wenn die Reichsbürger eine Chance haben wollen, müssen sie sich viel mehr zur Weimarer Republik von vor 1926 bekehren! Das Dreiklassenwahlrecht noch aus der Zeit davor ist nämlich auch völliger Murks. Das ist alles viel wichtiger als nur die Grenzen von damals.
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09.10.2017 08:19 Uhr von tutnix
 
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@Tilt001

deine so geliebte marinebasis tartus besteht bislang aus 2 anlegern von gerade mal 120 meter länge und einigen lagerhallen und diente als reiner versorgungsstützpunkt. ob sich das ändern wird, ist abzuwarten, nötig wäre der stützpunkt im prinzip nicht.
aber so zeigt mal wieder, das du keine ahnung hast, worüber du so gerne referierst.

[ nachträglich editiert von tutnix ]
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09.10.2017 08:56 Uhr von Tilt001
 
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"marinebasis tartus besteht bislang aus 2 anlegern von gerade mal 120 meter länge und einigen lagerhallen und diente als reiner versorgungsstützpunkt"

Man sollte nicht alles glauben was in der Wikipedia steht. Die Russen nutzen den gesamten Hafen und nicht nur die zwei kleineren Schwimmanleger. Die hätten nur für den Waffennachschub des Regimes auch nie ausgereicht.

Die Russen liefern noch jeden Panzer des Regimes und jede Granate über Tartus nach. Die gesamte Schwarzmeerflotte passt in diesen Hafen.

Das sind auch diese drei großen Piers und die kilometerlangen Hafenschutzmauern. Wie die Russen dort ankern kann man auch gut auf Google Earth sehen, auf die Schatten achten!

[ nachträglich editiert von Tilt001 ]
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09.10.2017 09:14 Uhr von TendenzRot
 
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> auf die Schatten achten!

Genau! Wenn man weit genug reinzoomt, erscheint dort ein Schriftzug "Schatten von einem ganz großen, russischen Kriegsschiff".
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09.10.2017 09:18 Uhr von Tilt001
 
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Es ging um die Silhouette der Kriegsschiffe, direkt von oben erkennt man die nicht. 34°54´31.66"N 35°51´46.87"E

Daran sieht man auch die Nähe der Türkei zu Russland und dem Regime, denn die Türken lassen ja auch noch jedes russische Kriegsschiff durch den Bosporus Kanal ins Mittelmeer, obwohl sie es verhindern könnten!

[ nachträglich editiert von Tilt001 ]
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09.10.2017 10:25 Uhr von tutnix
 
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das können sie nicht verhindern, dazu müsste die türkei sich erst einmal in einen krieg befinden. an deiner stelle würde ich mich erst einmal schlau machen bezüglich "vertrag von montreux", bevor du weiterhin so steile thesen aufstellst.
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09.10.2017 12:34 Uhr von detluettje
 
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@vagenis:
"Syrien, der Irak, und die ganze Gegend drum herum waren vor dem Eingreifen der USA diktatorische und verarmte Entwicklungsländer mit einer furchtbaren Lebensqualität, "
"Ich möchte es aber nicht auf mir sitzen lassen, dass ich irgendwelche Kriege befürworte. Im Gegenteil,"
"ich finde, man sollte die Afrikaner sich selbst überlassen, "

Mit Verlaub, aber das passt nicht zusammen.

Unsere "Wertegemeinschaft" bombt den Menschen ihre Kultur und ihren Besitz weg.
Unsere "Wertekultur" möchte nur das Beste für das Land, und das sind die Bodenschätze und die strategisch wichtige Lage zu Russland und China.
(über 50.000 "Militärbeobachter)

"Und... Es ist lustig"
Wenn Sie zwischen den Zeilen lesen können, oder es glauben, dann schreiben sie es doch auch (primitiven Kacklöcher).

Eine Kultur, wie alt und brutal sie auch sein mag, werden sie nicht schaffen mit Waffengewalt zu ändern oder abzuschaffen.
In Deutschland waren die Menschen bis nach dem 2.WK auch keine freien Menschen, genau so wenig wie in Russland.
Sie erwarten, dass in streng religiösen Ländern von heute auf Morgen mit Waffengewalt ein Umbruch stattfindet. Das kann nicht funktionieren. Siehe Sunniten und Schiiten. Selbst in Deutschland leben Menschen nach ihren primitiven, brutalen Religionen.
Jeder der diese „unterentwickelten“ Länder für seine Zwecke braucht, muss nur die Religionen gegeneinander aufhetzen. Dann werden die UN angerufen und schon darf man in diese Länder intervenieren.
Auf Deutsch: Krieg führen und das so lange bis die Aggressoren ihr Ziel erreicht haben.
Ich habe in den letzten Jahren viele Syrier kennen gelernt.
Den größten Teil ging es in Syrien gut. Erst nach dem die UN(USA) mittels „Beweise“ Sanktionen gegen Syrien ausgesprochen haben, verschlechterte sich die Lage. Durch die weiteren Sanktionen war das Land dann am Ende.
Bevor Sie sich hinstellen und die Menschen dort verurteilen (egal wie unmenschlich ihre Religionen sind), denken Sie erst mal nach welchen langen Weg Europa hinter sich hat um das zu sein was es heute ist.
Hinterland: Ich war sehr lange in Ägypten unterwegs. Nicht nur in den Metropolen. Die Menschen haben dort nicht viel, aber sie sind glücklich. Natürlich können wir diesen Menschen unsere „Werte“ bringen: Arbeitslosigkeit, Hunger, ein marodes Krankensystem, Harz IV, Angst jeden Tag durch Krankheit oder wegen Einsparungen alles zu verlieren.
Reisen Sie mal durch Peru und erklären Sie den Menschen dort unser Sozialsysteme. Das ist etwas was die Menschen da definitiv nicht wollen.
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09.10.2017 12:38 Uhr von detluettje
 
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@vagenis:
Nachtrag: Sie schrieben ausser Freihandel.
Afrika wird seit den Gegensanktionen mit polnischen subventionierten Eiern zugebombt.
Die einheimischen Geflügelzüchter leiden darunter.
Freihandel ist das Letzte was diese Länder brauchen.
Sie brauchen Aufbauhilfe zur Selbsthilfe so wie das hier möchlich wäre:

http://translate.google.com/...

[ nachträglich editiert von detluettje ]
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09.10.2017 12:40 Uhr von detluettje
 
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Anders hat shortnews den Link leider nicht übernommen.

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