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Japan: Reporterin nach 159 Überstunden in einem Monat gestorben

Der Tod trat durch Herzversagen ein. Die Reporterin hatte über zwei Wahlen nacheinander berichtet, so hatte sie nur zwei freie Tage in dem Monat.

In Japan ist Überarbeitung derart verbreitet, dass sogar ein eigenes Wort dafür erschaffen wurde: Karoshi.

Nach einer Studie der Regierung im Jahr 2016 gaben 23 Prozent der Firmen an, dass manche Mitarbeiter auf mehr als 80 Überstunden im Monat kämen. Zuvor wurden 93 Fälle von Selbstmord oder Selbstmordversuchen bekannt, die auf Überarbeitung zurückzuführen sind.


WebReporter: Brunnenbeschuetzer
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Japan, Monat, Überstunden
Quelle: focus.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.10.2017 19:56 Uhr von Brunnenbeschuetzer
 
+18 | -19
 
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In Deutschland gibt es auch einen Trend in diese Richtung, aber wir erhalten ja jetzt Hilfe durch Facharbeiter, die zu Millionen in das Land gekommen sind. Dadurch wird sich die Belastung des Einzelnen spürbar und nachhaltig vermindern.
Unsere Regierung hat rechtzeitig die Reißleine gezogen, um uns zu schützen.

[ nachträglich editiert von Brunnenbeschuetzer ]
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06.10.2017 22:43 Uhr von TheRoadrunner
 
+13 | -9
 
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Ich kannte mal einen Professor, der laut eigener (glaubhafter) Aussage 80-100 Stunden pro Woche arbeitete. Meines Erachtens muss jeder wissen, wie viel er leisten kann und will.

@ Brunnenbeschuetzer
Muss man erst mal schaffen, bei diesem Thema auf Flüchtlinge zu schwenken. Denkst du noch an irgendwas anderes?
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06.10.2017 23:57 Uhr von walker007
 
+8 | -3
 
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@TheRoadrunner:
Sarkasmus ist Dir aber schon bekannt?
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07.10.2017 08:36 Uhr von Tilt001
 
+0 | -0
 
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An was arbeiten die eigentlich alle? Irgendwie scheint es mit der Automatisierung und japanischen Pflegerobotern wohl doch noch nicht so weit her zu sein.
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07.10.2017 09:21 Uhr von Johnny Cache
 
+3 | -3
 
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Überstunden sagen nicht viel aus wenn man nicht die Regelarbeitszeit kennt. Aber wenn man schon mit 31 Jahren an Überarbeitung stirbt dürfte das wohl kaum ohne vorherige gesundheitliche Probleme passiert sein.
Schon blöd wenn Leute ihre eigenen Grenzen nicht kennen und sich so dermaßen kaputt machen. Ich kenne auf der anderen Seite leider nur Leute die bestenfalls mit halber Kraft arbeiten... und das auch noch toll finden.
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07.10.2017 09:28 Uhr von TheRoadrunner
 
+1 | -3
 
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@ walker007
"Sarkasmus ist Dir aber schon bekannt?"
Durchaus, ja.
Es ging mir aber in erster Linie darum, dass manche Leute an verschiedensten Stellen eine Verbindung zum Thema Flüchtlinge herstellen. Dass sie sich dann nicht sachlich mit dem Thema auseinandersetzen, sondern sich ständig in Sarkasmus flüchten, macht es nicht besser.
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07.10.2017 12:10 Uhr von fraro
 
+2 | -1
 
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Die müssen in Japan wirklich spannende Wahlen haben!
In Deutschland kann man während der Wahlen nur einschlafen oder sich übergeben (was zum Glück nicht tödlich endet).
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07.10.2017 15:19 Uhr von Xaardas
 
+5 | -0
 
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@ Johnny Cache:

"(...) wenn man schon mit 31 Jahren an Überarbeitung stirbt dürfte das wohl kaum ohne vorherige gesundheitliche Probleme passiert sein."

Leider oftmals doch. DIe Japaner haben ein seltsames Verhältnis zu Arbeit. Angefangen von der Tatsache, dass es "ehrenhaft" ist, wenn man sich für seine Firma aufopfert. Da ist es zum Beispiel sogar gerne gesehen, wenn amn am Arbeitsplatz aufgrund der vielen Arbeit einschläft. Auch geht man grundsätzlich nicht vor dem Chef nach Hause und wenn der länger macht? Pech gehabt! Hat der Chef dann noch lust einen trinken zu gehen geht man an Angestellter natürlich mit. Am nächsten Tag wird trotzdem normal mit der Arbeit begonnen.

Und gerade Frauen haben es in der Japanischen (Aber eigentlich mehr Asiatischen) Kultur des arbeitens extrem schwer. Da werden auch schonmal Frauen so lange von Vorgesetzten, Kollegen und der eigenen Familie genötigt sich das Kind abtreiben zu lassen weil man ja sonst sein Gesicht verliert vor der Firma und der Gesellschaft.

So sehr ich die japanische Kultur in den meisten Facetten Zelebriere, gruselt es mich vor der Arbeitsmoral der Asiaten etwas, zumal ich mir habe sagen lassen, dass die Asiaten zwar viel, aber ineffizient arbeiten.
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07.10.2017 15:28 Uhr von Steven_der_Weise
 
+0 | -3
 
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Was soll man von einem Land erwarten, wo die Regierung vorsätzlich Meßwerte manipuliert, um die Leute wieder in Strahlungsverseuchten Gebieten anzusiedeln.
Könnte aber Erklären warum Wahlen da wichtiger genommen werden.
Das einzige was mich erstaunt, wie so ein Land nach zwei Atombomben und Fukushima noch korrupter als Deutschland sein kann.

[ nachträglich editiert von Steven_der_Weise ]
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08.10.2017 14:23 Uhr von CheesySTP
 
+0 | -0
 
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@Xaardas

"... zumal ich mir habe sagen lassen, dass die Asiaten zwar viel, aber ineffizient arbeiten."

Also das sieht hier aber nicht so aus. ;)

https://www.youtube.com/...
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08.10.2017 20:03 Uhr von Fomas
 
+1 | -1
 
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In Deutschland gibt es auch ein eigenes Wort dafür. Nennt sich "Überarbeitung".
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09.10.2017 16:26 Uhr von Dr_Simi
 
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@Johny Cache
"Schon blöd wenn Leute ihre eigenen Grenzen nicht kennen und sich so dermaßen kaputt machen. Ich kenne auf der anderen Seite leider nur Leute die bestenfalls mit halber Kraft arbeiten... und das auch noch toll finden."

Genau das ist der Unterschied zwischen deutscher und japanischer Arbeitsmoral.
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09.10.2017 21:39 Uhr von Frostkrieg
 
+0 | -1
 
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Tod durch Überarbeitung? Das kann meinem Chef nicht passieren. Der hat eine 20 Stunden Woche und mindestens 3 Monate Urlaub im Jahr.
Sich wie blöde im Hamsterrad abzustrampeln dient meistens nur der Umverteilung von fleißig zu reich.

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