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Katalonien: Spanische Regierung steigert wirtschaftlichen Druck

Die spanische Regierung hat nun den wirtschaftlichen Druck auf Katalonien erhöht. Firmen und Banken wurde nun dank eines Dekrets in Madrid der Weggang aus der nach Unabhängigkeit strebenden Region erleichtert.

Nötig ist dazu nun nur noch eine Entscheidung des Aufsichtsrats. Bisher musste eine Gesellschafterversammlung abgehalten werden.

Der Wirtschaftsminister Luis de Guindos erklärte: "Es ist nicht die Schuld der Unternehmen, wenn eine unverantwortliche Politik Unsicherheit und Unruhe verbreitet". Die Bank Banco Sabadell hatte bereits angekündigt umzuziehen, es wird erwartet, dass sowohl La Caixa als auch Freixenet nachziehen.


WebReporter: Eule92
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Regierung, Druck, Katalonien
Quelle: t-online.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.10.2017 17:33 Uhr von hannes759
 
+0 | -13
 
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06.10.2017 17:53 Uhr von shadow#
 
+5 | -5
 
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Das ist kein wirtschaftlicher Druck, das ist das direkte Ergebnis der Politik von Puigdemont.
Dass Spanien zwei der größten Banken des Landes nicht dem von den Katalonen verursachten Chaos aussetzt, dürfte ja wohl klar sein.
Im Übrigen ist es nur der wirtschaftliche Sitz samt Barcelonas Steuereinnahmen..
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06.10.2017 19:53 Uhr von hannes759
 
+7 | -8
 
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Freiheit für Katalonien.

Nieder mit dem Groß-Europäischen Reich Merkelscher Schulden-Nation.
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06.10.2017 20:22 Uhr von Buck-Ofama
 
+5 | -8
 
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wenn ein volk unabhängig sein will sollte man es nicht mit gewalt daran hindern , siehe jugoslawien, gross britanien, kurdistan etc.
wenn die katalanen keinen bock mehr haben die melkkuh für spanien und die eu zu sein, haben die spanier eben pech gehabt und die eu genauso.
ich habe weder mit den spanien noch mit den katalanen irgendwelche probleme aber es scheint ja wohl nicht übersehbar zu sein das der allergrösste teil der katalanen nicht mehr zu spanien gehören wollen und ich finde das sie da moralische recht haben das auch klar zu äussern und durchzuführen.
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06.10.2017 21:13 Uhr von uwele2
 
+1 | -8
 
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ein Bürgerkrieg ist unausweichlich
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06.10.2017 23:00 Uhr von detluettje
 
+3 | -4
 
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Also ich glaube nicht das Katalonien auf die Bank Sabadell angewiesen ist.
Sie geht nicht zwangsläufig sondern weil sie seit Jahren Gelder vom Staat bekommt.
Die Bank ist seit Jahren pleite.
Dass die Katalaren diese weiter mitfinanzieren werden ist komplett ausgeschlossen.
Alle verschuldeten Banken werden Katalonien verlassen.
Die die keine "Subventionen" benötigen werden liebend gerne bleiben.
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07.10.2017 16:02 Uhr von Dr_Simi
 
+1 | -0
 
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@Buck-Ofama
"es scheint ja wohl nicht übersehbar zu sein das der allergrösste teil der katalanen nicht mehr zu spanien gehören wollen und ich finde das sie da moralische recht haben das auch klar zu äussern und durchzuführen."

Ob der größte Teil der katalanischen Bevölkerung dieses Ansinnen hat weiß niemand so genau, da die Wahlbeteiligung sehr nieder war. Wer am lautesten schreit, ist noch lange nicht in der Mehrheit, denn die ist meist schweigend.
Was das moralische Recht angeht, stimme ich dir allerdings zu, auch wenn ich einen Austritt nicht befürworte.
Doch auch die Katalanen sollten sich an die Spielregeln halten und der spanischen Regierung Zeit für eine entsprechende Verfassungsänderung geben bzw. sie dazu auffordern.

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