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Samuel Schirmbeck: Islam viel rechtsradikaler als die AfD

 

Der frühere ARD-Algier-Korrespondent Schirmbeck kritisiert die skandalöse Islamverharmlosung der Linken und Grünen, ohne die es einen Aufstieg der AfD gar nicht gegeben hätte. Der Islam sei rechter als die ganze AfD. Der Rechtspopolismus sei gegen die Islam-Wirkungsmächtigkeit nur ein "Klacks".

Betrachte man Muslime zu den Themen Minderheitenschutz, Frauenrechte, Gewissensfreiheit und Selbstkritik, dann sehe man "etwas ganz Rechtes". Die Islamkritik müsste logischerweise von den Linken und Grünen kommen. Auch der Islamismus ist als Teil des Islams anzusehen.

Man sei in Deutschland auch mehrheitlich nicht islamophob, sondern die Menschen seien gewaltophob oder intolerantophob. Die Menschen in Deutschland störe nicht das Fremde am Islam, sondern das allzu Bekannte aus der Vergangenheit des eigenen Landes.


WebReporter: sunny.crockett
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Islam, AfD, Rechtsradikaler
Quelle: kath.net

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110 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.10.2017 11:10 Uhr von TheRoadrunner
 
+4 | -8
 
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@ sunny.crockett
"Als Gabriel die Merkel "rückstandslos entsorgen" wollte, krähte kein Hahn danach. "
Kleine Unterschiede: es ging damals nicht um eine Person, sondern um die gesamte Regierung.
http://www.tagesspiegel.de/...
Es wurde auch kein Bezug auf die Herkunft genommen.

" dagegen dürfen Islamvertreter offen gegen Gleichberechtigung der Frauen auftreten oder Homophobe Aussagen treffen"
Wer sagt, dass sie das dürfen?

"Und Merkel war dann da das Zünglein an der Waage, weil sie sich mit Alleingängen über Britische Ansichten hinweggesetzt hatte."
Merkel gibt es seit 2005. Sie dann als Grund für den Brexit hinzustellen ist schon gewagt. Vor allem aber kann Merkel weder in der EU noch in Deutschland irgendetwas im Alleingang entscheiden. In der EU benötigt sie die Zustimmung anderer Länder, in Deutschland des Bundestags oder zumindest des Regierungskabinetts.
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07.10.2017 12:10 Uhr von Max97
 
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@Karl-Paul-Otto

"Wenn du so blind bist, dass du nicht erkennen kannst, das die AfD momentan die braunste Sch . . ße in der deutschen Politiklandschaft ist"

Ich denke, wäre heute 75 Jahre früher, würde ich fragen wo bitte sehr sieht ihr alle eine jüdische Weltverschwörung? Du würdest antworten: "das sieht man doch, und der Führer ist auch der Meinung. Streicher hat paar ´aufklärende´ Artikel im Stürmer veröffentlicht. Jeder weiß also wie die Juden ticken".

"dann hast du in der Schule zu oft gefehlt. Dein "Zeige mir, wo . . " ist dafür Beweis genug."

Das ist es ja, ich habe seht gut aufgepasst, habe mich ausführlich über die Ideologie informiert, auch die der Neonazis heute. Ich sehe mehr Gemeinsamkeiten zwischen den Nazis und den Grünen oder Linken, als zwischen Nazis und der AfD. Ich weiß noch nicht mal wo da Gemeinsamkeiten sind.

Aber ich habe schon gesehen, dass TheRoadrunner mit geantwortet hat (ich habe seine Antwort noch nicht gelesen). Evtl. hat er paar Beweise. Mal sehen.
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07.10.2017 13:05 Uhr von Leichenvater
 
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@Burned

Sage mal burni so hinter´n Mond kannst Du doch nicht sein oder?
Warum werden die Kommentare gelöscht 2 Gründe

1. es braucht nur eine Handvoll von linken Idioten die sich immer über solche Kommentare beschweren. Dann ist der Beitrag weg.

2. Immer wenn kritische Beiträge kommen die gegen das Merkel gehen und Wahrheiten zeigen
werden die auch gelöscht.

Also ist deine Äußerung zu den Beiträgen Falsch.

Bring bitte gute Argumente falls das Ihnen überhaupt möglich ist.
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07.10.2017 14:01 Uhr von BurnedSkin
 
+4 | -11
 
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@ Leichenvater

Tja, auch meine Beiträge werden immer wieder gelöscht, auch in diesem Thread fehlt schon einer. Keine Ahnung, welcher Feigling hier lieber ständig nach der Administration kräht, anstatt auf Kritik einzugehen.
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07.10.2017 14:38 Uhr von olli58
 
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Kann den BurnedSkin mal jemand löschen? Ist ja nicht mehr auszuhalten das Geheule.
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07.10.2017 14:41 Uhr von Max97
 
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@TheRoadrunner

"Ich habe eigentlich überhaupt nicht von der AfD geschrieben, sondern vom Islam."

Stimmt, sorry, mein Fehler. Ich habe es aus dem Umkehrschluss und aus der Konsequenz verstanden, denn das Thema ist ja, dass: "Islam viel rechtsradikaler als die AfD [ist]". Du hast dem widersprochen, dass der Islam rechtsradikal ist, nicht aber, dass die AfD rechtsradikal ist. Du hast es also indirekt behauptet, weil du nur einem Teil widersprochen hast, nicht aber beiden.

Ich will auf deine Beispiele im Ganzen antworten. Zuerst ich habe das alles schon mal gehört, aber nicht in der Tiefe beleuchtet. Aus meiner Lebenserfahrung weiß ich, dass Medien sich gerne einzelne Sätze rauspicken, oft dahinter aber etwas anderes gemeint war. Aktuelles Beispiel ist Martin Schulz der sich beschwert hat, dass sein "Was die Flüchtlinge uns bringen, ist wertvoller als Gold" aus dem Zusammenhang gerissen wurde. Danach will er gemeint haben, dass der Ansturm auf Europa uns zeigt wie toll unsere Demokratie ist. Demnach meinte er nicht die Flüchtlinge selbst, sondern die Bestätigung, dass wir es richtig machen. Und diese Gewissheit will er mit dem Gold gemeint haben. Nun, ich will ihm seine Meinung lassen.

Ich habe mich mal mit den Fall Eva Herman beschäftigt. Bereits am Anfang habe ich mir die Aufnahme angehört und verstanden was sie meinte. Übrigens hat auch später ein Gericht Eva Herman recht gegeben, dass sie missverstanden wurde, also ihr Satz bewusst falsch gedeutet wurde. Mit einem Komma im Satz hatte der Satz eine ganz andere Bedeutung, ohne ein Komma klang das so, als ob sie die Nazis für ihre Familienpolitik gelobt hätte. Hier ging es also nur um ein Komma, das einem Satz ein ganz andere Bedeutung gab. Interessierte keinen, der Ruf der Frau ist für immer ruiniert. Wie gesagt, damals habe ich mich mit dem Fall sehr genau beschäftigt, wollte erkennen wie Medien funktionieren. Ich wollte sogar ein Buch schreiben, weil ich da sehr viel Zeit in die Analyse der Artikel gesteckt habe, es kam aber nicht dazu.

Auf jeden Fall funktioniert das Ganze in etwa so: die erste Zeitung (A) behauptet etwas falsches, ob bewusst oder weil schlecht recherchiert. Eine andere Zeitung (B) sieht darin eine Geschichte und schreibt ebenfalls einen eigenen Artikel. Noch mit dem Hinweis, dass die Zeitung A es berichtet. Auch eine dritte Zeitung (C) beruft sich auf den Artikel der Zeitung A. Sowohl die zweite, wie auch die dritte Zeitung (B und C) haben als lediglich behauptet, dass Zeitung A etwas berichtet. Spätestens hier gibt es eine Zeitung (D), die es nicht mehr für nötig hält sich auf die Zeitung A zu berufen, weil die Geschichte ja wahr sein muss. Denn schließlich ist es nicht die einzige Zeitung die darüber berichtet. Auch die Zeitungen B und C berichten darüber, es sind also sch drei unabhängige Quellen. Die Zeitung D beruft sich also nicht mehr auf eine andere Zeitung, sondern schreibt, dass es so gewesen ist. Die Zeitung D hat nicht zum Thema recherchiert. Sie geht davon aus, dass es die anderen Zeitungen gemacht haben, sie sich das also sparen kann. Nun kommen weitere Zeitungen (E, F, G, H), die sehen inzwischen vier Zeitungen die diese Geschichte bringen. Sie gehen davon aus, dass hier nichts mehr recherchiert werden muss, denn vier andere Zeitungen sind Quellen genug. Also schreiben sie nur ab. Spätestens ab hier ist die Lawine nicht mehr aufzuhalten. Es berichten einfach zu viele andere Zeitungen darüber. Keiner recherchiert, da die Geschichte ja bekannt ist. Alle schreiben darüber, und keiner ist der Meinung irgendwas zu überprüfen. Und wie hat das angefangen? Mit einer Zeitung die etwas falsch berichtet hat.
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07.10.2017 14:42 Uhr von Max97
 
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Zurück zum Thema. Ich lasse mal deine Beispiele so stehen, werde sie aber bei Gelegenheit mir genauer überprüfen. Ich wollte es jetzt machen, aber es ist so wie es oben beschreiben habe, alle Zeitungen reiben sich an den Zitaten, aber keiner berichtet wie die Zitate zu Stande kamen, und in welchen Zusammenhang sie gesagt wurde. Jetzt nicht falsch verstehen, weder versuche ich es zu bagatellisieren, aber gucken wir uns mal das Beispiel mit der "Entsorgung". Würde ein Politiker sagen: "lasst uns gemeinsam gegen die rechte AfD vorgehen, und diese Partei wie auch ihre Parteispitze im Sog der Geschichte entsorgen.", kein Mensch hätte sich darüber aufgeregt. Übrigens, ich habe damals ein Experiment und meinen Kollegen zugehört. Ohne dass die Kollegen es bemerkt haben, haben sie an nur einem Tag über zehnmal irgendwas "entsorgt". Und das ist nur das was ich gehört habe. Das Wort ist derart allgemein geworden und gehört inzwischen derart zum Sprachgebrauch, dass viele Leute es nutzen, ohne es zu merken. Entsorgen ist das Synonym für Entfernen oder Loswerden. Und wenn man sich anhört wie oft sich Özoguz über die Deutschen und Deutschland abfällig geäußert hat, was ihr keine Zeitung und kein andere Politiker übel nimmt, denn Deutschlandbashing ist in, sehe ich nichts rechtsradikales an der Aussage Gaulands. Ob es unhöflich war was er gesagt hat? Ja. War es sehr unhöflich? Vielleicht. Aber rechtsradikal war es nicht.

Die Frau Özoguz ist öfters negativ aufgefallen. Mal hat sie die Polizei dafür kritisiert bei Salafisten eine Durchsuchung nach Waffen gemacht zu haben, dann spricht sie sich für Kinderehen aus und verteidigt die. Dann sprichst sie den Deutschen eine Kultur ab, mit dem Hintergrund, dass sich Flüchtlinge nicht in eine Kultur integrieren müssen, usw. usw. Also, diese Rede war eindeutig gegen die Frau Özoguz gerichtet und hat im Kern die Aussage, dass kaum jemand mehr fehl am Platz ist, als die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoguz. Natürlich hat es die AfD gesagt, also muss man dem Ganzen eine Rechte note geben, und das Wort "Entsorgen" betonen. Die Aussage soll ja Menschenverachtend sein. War sie aber nicht. Höflicher ausgedrückt hätte es so geklungen: "die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Frau Özoguz ist falsch besetzt. Sie sollte ihren Platz räumen." Gauland hat es reißerischer ausgedrückt, so wie viele Politiker es bei Reden machen. Ich denke kein Mensch hat es so verstanden, dass man die Frau wirklich entsorgen will. Aber es hat die AfD gesagt, also wird es aufgebauscht.

Was die Wehrmacht angeht, auch da muss man verstehen um was es ging. Gauland hat nicht die NSDAP gelobt, auch nicht die SA, oder SS oder die Waffen SS, auch nicht die Nazis, auch nicht die Nazizeit, sondern die Wehrmacht. Ich habe mich mal, ist aber schon fast 15 Jahre her, mich mit den Armeen der Welt beschäftigt, und den Kriegsverbrechen die sie begangen haben. Die Wehrmacht hat im Verhältnis nicht mehr Kriegsverbrechen begangen als andere Armeen. Nur interessieren sich andere Völker nicht für die Kriegsverbrechen ihre Armeen. Mal wird darüber berichtet, sonst aber interessiert es keinen. Nur in Deutschland ist es üblich alles aufzuarbeiten. im Grunde spricht nichts dagegen, wenn man immer alle gleich behandelt. Macht man aber nicht. Was also Gauland da gesagt hat war, wenn andere Länder keine Probleme damit haben, warum haben wir damit Problem?

Nun, ob es klug war das zu sagen, lassen wir beiseite, aber was ist daran Rechtsradikal? Hier wird weder der Nationalsozialismus schön geredet, noch die Wehrmacht glorifiziert.
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07.10.2017 14:42 Uhr von Max97
 
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Gucken wir uns mal Höckes Äußerung zum Mahnmal in Berlin an. Zuerst was er nicht gesagt hat: er hat keine antisemitischen Äußerungen von sich gegen, er hat nicht verneint, dass es den Holocaust und KZs gab, er hat also nicht die Vernichtung der 6 Mio Juden in Frage gestellt, er hat auch nicht den Sinn eines Mahnmals in Frage gestellt, auch hat er gesagt, dass diese Tat eine Schande für das deutsche Volk ist. Er sagte ja, dass es ein Mahnmal der Schande ist, er sagte nicht, dass das Mahnmal eine Schande ist. Er hat schon zugegeben, dass das deutsche Volk hier eine Schande begangen hat. Das einzige was er nicht gut fand war, dass man es mitten in Berlin so groß in der Nähe des Reichstages aufgestellt hat.

Nun, ich habe kein Problem mit dem Mahnmal: Auch finde ich, dass jedes Land solche Mahnmale aufstellen sollte, und an die Geschichte erinnert zu werden, denn aus dem Auge, aus dem Sinn. Aber was findest du an seiner Aussage rechtsradikal? Bitte verstehe mich jetzt nicht falsch, aber entweder habe ich den Demokratie nicht verstanden oder warum muss man alles gut finden was von oben verordnet wurde? Denn - lassen wir mal beiseite was Höcke gesagt hat - warum muss er das Mahnmal gut finden? Wie gesagt, er stellt die Wahrheit über die 6 Mio. Juden nicht infrage, er hat sich nur über das Mahnmal mitten in Berlin aufgeregt. Wieso darf man das nicht? Ok, hier geht es um das Mahnmal für die 6 Mio Opfer, aber was ist mit einem Mahnmal für Opfer der Zigarettenindustrie? Wogegen darf man sein, wogegen nicht? Wer entscheidet das? Was daran ist also rechtsradikal? Wie gesagt, ich bin für das Mahnmal, weil ich es für wichtig halte, Höcke nicht. Mir würde aber nie in den Sinn kommen ihn deswegen als Rechtsradikalen zu beschimpfen. Ich würde in einer Diskussion versuchen ihn den Sinn zu erklären.

Was die anderen Themen angeht, so habe ich mich nicht näher damit beschäftigt, werde aber noch. Deine Beispiele listen Aussagen die oft nicht nett, manchmal an der Grenze des guten Geschmacks sind, manchmal sie auch überschreiten, manchmal Meinungen wiedergeben, trotzdem, ich sehen nicht wo die AfD jetzt rechtsradikal ist.

Sorry, ist etwas länger geworden. War keine Absicht.
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07.10.2017 14:57 Uhr von jupiter12
 
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Eine typische "sunny.crockett" News.

Es wird ein X-beliebiger Satz aus einer News als Aufreisser genommen und der eigendliche Inhalt so darstellt das der gewuenschte Eindruck entsteht.

Die Kernaussage hat der Autor leider vergessen, die da waere:
„Ohne diese skandalöse Islamverharmlosung der Linken hätte es den Aufstieg der AfD nicht gegeben, deren Führung brandgefährlich ist und den Islam in einer die Muslime als Menschen beleidigenden Weise kritisiert, die den Fundamentalisten noch Auftrieb gibt“

Es geht also primaer um die AfD Fuehrung und nicht den "Rechtsradikalismus" im Islam. Des weiteren sagt er aus:"
Eigentlich müsste Islamkritik die logische Folge des Linksseins sein, statuierte der islamerfahrene Journalist. Doch auf diesem Auge seien die Linken und die Grünen blind."

Ein AfD kritischer Bericht wird so also zur AfD Existenzberechtigung ungedichtet...........und die Meinung Schirmbeck´s zum Islam wird als Tatsache dargestellt.....

die wilde 13 klatscht Beifall......
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07.10.2017 15:06 Uhr von TheRoadrunner
 
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@ Max97
"Du hast dem widersprochen, dass der Islam rechtsradikal ist, nicht aber, dass die AfD rechtsradikal ist. Du hast es also indirekt behauptet, weil du nur einem Teil widersprochen hast, nicht aber beiden."
Der Behauptung, dass der Islam rechtsradikal ist, habe ich nicht nur widersprochen, ich finde sie sogar absurd. Der Behauptung, dass die AfD rechtsradikal ist, stimme ich zwar nicht zu, ich halte sie aber nicht für absurd. Die AfD ist in ihrer Gesamtheit m.E. rechts, aber nicht rechtsradikal. Angesichts der rechtsradikalen Äußerungen durch teils führende AfD-Mitglieder kann ich die Ansicht, dass die AfD rechtsradikal wäre, aber durchaus nachvollziehen.

>> Ohne dass die Kollegen es bemerkt haben, haben sie an nur einem Tag über zehnmal irgendwas "entsorgt". <<
Vielleicht irgend*was* (also Sachen), aber auch irgend*jemand* (also Menschen)? Das ist doch der springende Punkt.
Ich ´entsorge´ auch meinen Müll, aber ganz sicher nie einen Menschen. Das ist meines Erachtens menschenverachtend.

"Aber rechtsradikal war es nicht."
Meines Erachtens schon, da das Entsorgen *in Anatolien* direkt auf die Abstammung zielte.

"Aber was findest du an seiner Aussage rechtsradikal?" (bezogen auf Höckes Mahnmalaussage)
Diese Aussage habe ich überhaupt nicht aufgeführt. Ich stimme ihr zwar sicher nicht zu, würde sie aber auch nichts als rechtsradikal ansehen.
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07.10.2017 15:26 Uhr von Max97
 
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@TheRoadrunner

Zu deinem: "Nachschlag @ Max97, bezogen auf BurnedSkin:"

Du hast geschrieben:

"Nein, das hat er nicht behauptet. Folglich hast *du* gelogen."

Doch, der Beitrag wurde wohl entfernt, warum auch immer.

Als ich das gelesen habe, habe ich sofort nach oben gescrollt habe um die Visitenkarten von sunny anzusehen.
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07.10.2017 15:47 Uhr von Max97
 
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@TheRoadrunner

"Kleine Unterschiede: es ging damals nicht um eine Person, sondern um die gesamte Regierung."

Und? Wo ist da für dich jetzt der große Unterscheid? Ist das entsorgen vieler Personen in deinen Augen harmloser als einer Person? Oder wird hier versucht eine künstliche einen Unterschied zu produzieren?

"Es wurde auch kein Bezug auf die Herkunft genommen."

Und? Frau Özoguz betont bei jeder Gelegenhiet ihre Herkunft und die Nähe zu türkischen Traditionen. Sie selbst hat in einer Talkshow (allerdings vor den anderen Aussagen) betont, dass bei ihr zuhuse türkischen Traditionen hoch gehalten werden, ihre Eltern nur türkisch reden, sie in türkischer Tradition erzogen wurde, eine nähe zu der türkischen Tradition verspürt. Sie selbst sagt, dass sie sich als Türkin fühlt, aber wenn jemand anders das anspricht, ist das Rassismus?

"Wer sagt, dass sie das dürfen?"

Sie tun es und werden dafür nicht kritisiert.

Mal ein Beispiel, Frau Alice Schwarzer. Ich muss keinem erklären wer das ist, ist ist eine Institution. Trotzdem, als sie ml bei einer Veranstaltung an einer Uni es wagte den Islam und das Frauenbild im Islam zu kritisieren, wurde sie von anderen linken Feministinnen als Rassistin ausgepfiffen und ausgebuht. Das muss man sich vorstellen, die Oberfeministin des Landes wird von Feministinen ausgepfiffen, weil sie es wagt das Bild der Frau im Islam zu kritisieren.

"Vor allem aber kann Merkel weder in der EU noch in Deutschland irgendetwas im Alleingang entscheiden."

Du ahst anscheinend keine Ahnung wie mächtig Merkel in der EU ist.
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07.10.2017 15:55 Uhr von TheRoadrunner
 
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@ Max97
"Doch, der Beitrag wurde wohl entfernt, warum auch immer."
Das kann ich nun nicht nachvollziehen, es würde mich aber sehr verwundern. Naheliegender wäre, dass du aus sunnys Aussage, dass 92% seiner News nicht gesperrt wurden, darauf geschlossen hast, dass BurnedSkin das Gegenteil behauptet hätte.

"Wo ist da für dich jetzt der große Unterscheid?"
Ich habe doch gesagt, dass es ein kleiner ist.

" Sie selbst sagt, dass sie sich als Türkin fühlt, aber wenn jemand anders das anspricht, ist das Rassismus?"
Es ist eine Frage dessen, *wie* es angesprochen wird.

"Sie tun es und werden dafür nicht kritisiert."
Das werden sie hier regelmäßig.

"Du ahst anscheinend keine Ahnung wie mächtig Merkel in der EU ist."
Diese Macht hat sie nur, solange sie die Zustimmung vieler Leute in Deutschland und in anderen Ländern hat. Wenn sie mit ihrer Ansicht alleine da stünde, hätte sie keine Macht.
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07.10.2017 16:10 Uhr von BurnedSkin
 
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@ TheRoadrunner

Du hast natürlich recht. Entfernt wurde mein Beitrag, indem ich mich darüber aufgeregt habe, dass User wie sunny.crockett laufend Ausländerhetze betreiben - so, wie ich schon bei PolatAlemdar kritisiert hatte, dass der Deutschenhetze betrieben hatte. Find ich halt von beiden Seiten Mist.

Also ja: Behauptet hab ich nur, dass sunnys News regelmäßig gelöscht werden, Prozentzahlen hab ich nie ins Spiel gebracht.

Aber gut, Max97 dreht sich halt gern alles so hin, dass es ihm passt.
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07.10.2017 16:22 Uhr von vagenis
 
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Warum es die AFD gibt:

Ich habe den britischen und amerikanischen Wahlkampf verfolgt. Die Briten haben für den Brexit gestimmt, weil sie keinen Bock auf den Migrantenstrom hatten, den Merkel in die EU gelassen hat. Ein wichtiger Punkt im Wahlkampf der UKIP war, dass man die Leute, die von Merkel einen Aufenthaltstitel bekommen haben, nicht mehr ohne weiteres an den britischen Grenzen abweisen kann. Die Kontrolle über die Grenzen zu behalten, um muslimische Masseneinwanderer nicht ins Land lassen zu müssen, war das Ziel David Camerons Reformversuch, den er kurz vor der Abstimmung aushandeln wollte, der den Briten jedoch nicht weitreichend genug war. Die Amis waren aus dem selben Grund ziemlich verärgert, weshalb eine der ersten Amtshandlungen des Donalds war, die Einreisebedingungen für die EU im Allgemeinen und Deutschland im Besonderen dahingehend zu verschärfen, dass die Transitstrecke "Muselland -> Deutschland -> USA" geschlossen wird. In den Medien stand dann, dass irgendwelche armen Mohammeds und Abdullahs keine Einreiseerlaubnis nach Kalifornien erhalten haben, als sie mit ihren Kindern Disneyland besuchen wollten. Ein Franz oder Hermann bekam seine Einreiseerlaubnis jedoch auch weiterhin ausgestellt.

Das sind jetzt nur zwei Beispiele, aber die Ablehnung von Sozialismus im allgemeinen und Masseneinwanderung im besonderen waren die zentralen Themen von UKIP und Trump, weil Merkel ihnen eine Steilvorlage geliefert hat, die Briten und Amerikaner zutiefst ablehnten. Ohne Merkel hätte es weder Trump noch den Brexit gegeben. Themen wie die nationale Souveränität waren am Ende nebensächlich, und sowas wie die wirtschaftliche Förderung des Rust Belt interessierte nur den Rust Belt. Die Amis wollten, abgesehen von der Bekämpfung der Masseneinwanderung, auch noch mit ihrer korrupten politischen Kaste aufräumen, was sich in den Slogans "Lock her up" und "Drain the swamp" äußerte. Vollkommen zurecht, möchte ich hinzufügen. Angies Truppe sollte ebenfalls für die rechtswidrig verursachten Schäden haftbar gemacht werden. Ich würde mir wünschen, dass mindestens deren Privatbesitz komplett gepfändet, und zur Deckung der von ihnen verursachen Schäden herangezogen wird, damit sie ihrem Land in Zukunft als abschreckendes Beispiel dienen können. Aber weiter im Text.

In jedem Fall wurde das Thema Einwanderung in den USA und England in einer Weise behandelt, die in Deutschland den Verfassungsschutz auf den Plan gerufen, und zu einem gerichtlichen Maulkorberlass geführt hätte, einmal ganz abgesehen vom vollkommen einseitigen und unglaubwürdigen Shitstorm, den die Medien veranstaltet haben. Die AFD ist im internationalen Vergleich vollkommen harmlos und viel zu lieb. Auch in Deutschland hat niemand Lust auf politische Korruption, das Vorbeiregieren an der Bevölkerung, und die politische Korrektheit, aber das wird nicht direkt angesprochen, und die AFD entschuldigt sich auch noch dafür, wenn eins ihrer Mitglieder mal unhöflich wird. Das mag für jemanden, der nur die deutschen Medien kennt, komisch klingen. Im Vergleich zu Menschen wie Donald Trump oder Nigel Farage sind jedoch selbst die radikalsten AFDler eine Truppe herumheulender Schwanzlutscher, die nicht zum Punkt kommen, weil sie sich ständig entschuldigen. Donald und Nigel haben den Teilen der Regierung, die den Interessen der Bevölkerung zuwiderhandeln, die Existenzberechtigung abgesprochen, und hielten es für das gute Recht des Volkes, deren Existenz zu beenden. Ganz gleich, was mit denen passiert, die davon profitieren. Die AFD nähert sich diesem Level von Entschlossenheit nichtmal an.
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07.10.2017 16:22 Uhr von vagenis
 
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Fortsetzung:

Das hängt mit dem Overton Window zusammen. In Deutschland ist das Overton Window so eingeschränkt, dass man mit Fug und Recht behaupten kann, die deutsche Bevölkerung habe den Kopf im Arsch stecken. Wenn man in den USA das Wort "Nigger" mit Bezug auf deren "Race-Relations" ausspricht, erntet man dort die selbe Hysterie, die man in Deutschland erntet, sobald man den Mund bezüglich der Multikulti-Probleme überhaupt nur öffnet. Beides ist, mit etwas Abstand betrachtet, vollkommen lächerlich. Diese Hysterie führt dazu, dass in den USA nur die durchgeknallten Extremisten von Niggern sprechen, und in Deutschland nur die durchgeknallten Extremisten es wagen, den Mund überhaupt aufzumachen. Normale Menschen fürchten einfach zu sehr um ihren sozialen Status, der den Verrückten egal sein kann, da sie sowas eh nicht haben. Letzteres ist ein Problem. Man kann eine beliebige Aussage treffen, ohne das Wort "Nigger" zu verwenden. Man kann jedoch keine beliebige Aussage treffen, ohne überhaupt den Mund zu öffnen.

Da es in Deutschland außerhalb des Bereichs akzeptierter Äußerungen ist, die aktuellen Probleme öffentlich anzusprechen, und die Lösungsvorschläge, die Aussicht auf Erfolg haben, im Bereich dessen liegen, was nicht einmal gedacht werden darf, werden hierzulande die durchgeknallten Extremisten auch weiterhin die einzigen sein, die Probleme und deren Ursachen ansprechen, und die Lösungsvorschläge anbieten. Die Gefahr ist natürlich, dass Durchgeknallte kein Problem mit durchgeknallten Problemlösungen haben, und dazu neigen, über das Ziel hinaus zu schießen. So wird es aber kommen, weil die Probleme weiter zunehmen, nicht behoben werden, und die Extremisten die einzigen sind, die das Maul aufmachen. Menschen sind Herdentiere, die nicht selbst denken, sondern sich Gruppen anschließen, und Gruppenpositionen übernehmen. Sobald genug Menschen wollen, dass die gegenwärtigen Probleme behoben werden, werden die extremen Lösungen die einzigen sein, die zur Debatte stehen, weil es zu spät für gemäßigte Herangehensweisen sein wird, und außer den Extremisten niemand in der Vergangenheit diese Probleme angesprochen hat. Diesen Glaubwürdigkeitsbonus wird man nicht negieren können.

Ich denke aber, dass das im Ganzen eine positive Entwicklung ist. Die Zukunft wird wahrscheinlich so aussehen, dass die aktuellen Verrückten die Probleme weiter anwachsen lassen, und deshalb die derzeitigen Extremisten die Verrückten der Zukunft sein werden, die die Probleme beheben und dabei übers Ziel hinaus schießen, und danach beide Ideologien auf der Müllhalde der Geschichte landen, auf die sie gehören. Ein alternativer Pfad, den ich sehe, ist, dass uns das, was aus den Masseneinwanderern werden wird, von den derzeitigen Verrückten befreien wird, und etwas gänzlich unvorhersehbares ins Leben ruft. Man kann Krankheiten nicht immer unterdrücken. Manchmal muss man deren Ausbruch einfach überstehen, bis das Immunsystem sich um die Erreger gekümmert hat. Mit etwas Glück lernt die Bevölkerung daraus. Im Augenblick ists im Westen wie in der Muselwelt. Es gibt eine Reihe miteinander verfeindeter Lager, die allesamt der Meinung sind, dass es besser wäre, wenn ihre Gegner aufhören zu existieren, und die mit dieser Einschätzung alle richtig liegen.
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07.10.2017 16:29 Uhr von ksros
 
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D.h. entweder ist die AfD eine Religion oder der Islam eine Politik. Ich gehe mal vom Letzeren aus.
Und da bei uns Staat und Religion getrennt sind, hat sich das Thema erledigt.
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07.10.2017 16:42 Uhr von sunny.crockett
 
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@TheRoadrunner
" dagegen dürfen Islamvertreter offen gegen Gleichberechtigung der Frauen auftreten oder Homophobe Aussagen treffen"
"Wer sagt, dass sie das dürfen?"

...sie machen es einfach. So stand auf der Seite islam.de (Seite des Herrn Mazyek) in den FAQ einiges Grundgesetzwiedriges, das jetzt eben seit einem Jahr vermeindlich überarbeitet wird.

Aber auch andere Islam-Vereine schreiben online diverse Vorgaben, die leider unkritisiert bleiben.

So z.B. das Islamische Zentrum München:

http://www.islamisches-zentrum-muenchen.de/...

"Der Frau obliegt es, ihren Mann zu beraten und zu unterstützen, um gemeinsame Entscheidungen zu fällen. Die Frau ist die Person, welche die Kinder empfängt, in sich trägt, gebiert, stillt und erzieht; sie trägt die Hauptverantwortung für das Wohl der Kinder. Dies ist ihre wichtigste Aufgabe. Allerdings bedeutet das keineswegs, dass die Erziehung der Kinder ausschließlich der Frau überlassen bleiben soll, genauso wenig wie sie ihren Mann in seiner Aufgabe als Familienoberhaupt auf sich alleine gestellt lassen darf. "

Frau an den Herd! Gleichberechtigung?


Zum Thema, ob der Mann die Frau schlagen darf, steht dort:
"Der Koranvers macht deutlich, dass im Falle einer in größeren Schwierigkeiten steckenden Ehe der Ehemann diese drei Schritten auf jeden Fall einhalten muss: Ermahnung, Trennung im Ehebett und Schlagen. Damit ist vor allem das Schlagen im Affekt verboten, was wohl in fast allen Fällen vorkommt. Zudem hat das Schlagen, wie es der Koran beschreibt, nach den Gelehrten eher einen symbolischen Charakter."

Schlagen der Frau ist also genehmigt, wenn es nicht im Affekt sondern überlegt passiert. Grundgesetzkonform?

Oder zum Punkt Scheidung und gemeinsamen Kinder:
"Die Mutter hat die Sorge bei Mädchen bis zur Pubertät oder bis zur Heirat, bei Jungen bis zum Alter von sieben Jahren oder bis zur Pubertät. Die gesetzliche Vertretung liegt jedoch beim Vater. Üblicherweise geht die Frau nach der Scheidung ohne die Kinder in ihr Elternhaus zurück. "

Die Frau hat also generell estmal kein Recht auf die eigenen Kinder. Grundgesetzkonform?

Zum Thema Zeugenaussage:
"Grundlage für den Sachverhalt der Zeugenaussage bildet der Koranvers 2:282: "Und lasset zwei Zeugen unter euren Männern es bezeugen, und wenn es keine zwei Männer gibt, dann sollen es bezeugen ein Mann und zwei Frauen von denen, die euch als Zeugen geeignet erscheinen, damit, wenn sich die eine der beiden irrt, die andere von ihnen daran erinnert."

Eine Frau kann also nichts bezeugen, geht in verschiedenen Kombinationen immer nur, wenn auch ein Mann dabei ist. Grundgesetzkonform ?
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07.10.2017 16:51 Uhr von Max97
 
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@TheRoadrunner

"Der Behauptung, dass der Islam rechtsradikal ist, habe ich nicht nur widersprochen, ich finde sie sogar absurd."

Sieh mal, manchmal führt einen das Leben irgendwo hin, wo man es gar nicht geplant hat. Ich will jetzt nicht auf die Details eingehen, aber ohne dass ich es geplant habe hat es sich ergeben, dass ich mich mit dem Nationalsozialismus auseinender setzen musste, d. h. ich musste mich näher mit deren Ideologie beschäftigen, als man so allgemein in der Schule lernt oder es im Fernsehn mitbekommt. Was mir aber wirklich viel Wissen gebracht hat, war die genauer Auseinandersetzung mit den Neonazis. Damit meine ich die wirklichen Neonazis, nicht die dem was die Linken alles als Nazis ansehen. Ich habe mich tatsächlich mit richtigen Neonazis beschäftigt. Was die für ein Weltbild haben und welche Vorstellungen und was die so alles vorhaben, das willst du gar nicht wissen. Vielleicht diese Erfahrung der Grund wieso ich die AfD so entspannt sehe. Das ist nicht die gleiche Liga, es ist noch nicht mal der gleiche Sport.

Wer die AfD in die Nähe der Nazis stellt, der verharmlost die Ideologie und Verbrechen des Nationalsozialismus. Denn seinen wir mal ehrlich, die AfD Politiker hören höhsten gerne deutschen Volksmusik, mehr aber auch nicht. Das ist deren Anteil an Rechtssein.

Was ist so schlimm daran klein wenig an der eigenen Kultur festzuhalten? Ist man deswegen gleich Rechtsradikal?

Führen wir mal eine Diskussion: warum sind die Linken so sehr dagegen, wenn man von deutscher Leitkultur und von dem Erhalt der deutschen Kultur spricht? Ist dir schon eingefallen, dass das verneinen der Überlegenheit der deutschen Kultur rassistisch ist?

Was kann ein ein eingewanderter Syrer oder Marokkaner in Deutschland besser machen, als in seinem alten Land, wenn er sich nicht in die deutsche Leitkultur nicht eingliedert? Wenn die deutsche Leitkultur unwichtig ist, macht es keinen Unterschied ob er in seiner Heimat bleibt. Er müsste in seinem Heimatland genauso erfolgreich sein wie in Deutschland. Denn die Kultur des Landes ist ja unwichtig.

Kommen wir zu dem rassistischen Aspekt. Mal ein Gedankenexperiment: wenn also ein Deutscher erfolgreicher ist als ein Syrer oder Marokkaner, der Erfolg nicht der anderen Kultur zugesprochen werden kann, muss der Unterschied in der Rasse liegen. An dieser Stelle mache ich mal ein Cut. Ich glaube nicht an den Unsinn mit der Rasse, halte das ganze für Quatsch, vielmehr bin ich der Meinung, dass es keine Unterschiede in einer Rasse gibt. Selbst die Theorie der Rassen lehne ich ab. Aber wir sind in einem Gedankenexperiment. Wenn also Deutsche so viel erfolgreicher sind, muss es dafür einen Grund geben. Wenn man die Kultur als Grund ablehnt, landet man automatisch bei der Rassenfrage. Womit Linke in Grunde Rassisten wären, auch wenn sie das Thema nicht ansprechen. Es kann nur zwei Gründe geben: entweder die eine Kultur führt zum Erfolg oder (und hier kommt die Nazis- und Rassisten-Version), es ist eine Frage der Rasse.

Natürlich ist den Linken der Denkfehler auch aufgefallen, also haben sie einen dritten Grund gefunden: es sind Nachwirkungen der Kolonialzeit, außerdem sind die Kriege die wir finanzieren schuld daran. Afrika, Orient und das vordere Asien haben kein Kultur oder Rasse-Problem, sondern Kolonial-Problem.

Natürlich darf man nichts ausschließen, aber warum sind so viele Länder in Asien innerhalb einer Generation auf Industriestandard angehoben, obwohl sie Kolonien waren, während es kein Land in Afrika gibt das das eine Industrienation ist? Mal von Südafrika abgesehen. Natürlich können Kriege Entwicklungen hemmen, aber ohne Ausnahme?

Also, was kann ein Syrer oder Marokkaner hier besser machen, wenn er die Kultur seines alten Landes nicht ablegt und genauso wie in seinem Heimatland funktioniert? Ich sage es dir: es gibt keinen Unterschied. Wenn er sich nicht ändert, kann er genauso auch da bleiben. Der Grund für unseren Erfolg ist, dass wir eine Kultur pflegen, die erfolgreicher ist.

Und nun wird die AfD als rechtsradikal kritisiert, weil sie der Meinung ist, dass wenn wir unsere Kultur nicht bewahren, wir in Zukunft keinen Erfolg haben werden.

Für BurnedSkin kein Problem. In einem anderen Beitrag hat er geschrieben, dass Deutschland zerstört werden muss, komme was wolle. BurnedSkin gehört zu den Leuten, die Deutschland zerstören wollen. Er hasst die Deutschen wie die Nazis die Juden hassten.
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07.10.2017 16:51 Uhr von Max97
 
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"Ich ´entsorge´ auch meinen Müll, aber ganz sicher nie einen Menschen"

Wie gesagt, das Wort ist synonym für loswerden. Ich finde zum erwachsen werden gehört es auch nicht nach der Pfeife der Medien zu tanzen, sondern sich auch selbst Gedanken zu etwas machen. Ich habe, als ich den Satz zum ersten mal hörte es nicht als verachtend verstanden, eher wie: die soll da gehen wo der Pfeffer wächst. Das Wort war harmlos gedacht, und wurde vorschnell ausgesprochen, erst die Medien haben es aufgebauscht.


"Meines Erachtens schon, da das Entsorgen *in Anatolien* direkt auf die Abstammung zielte. "

Ich verstehe immer noch nicht was du für ein Problem mit Ihrer Abstammung hast? Dann soll sie nicht so ein hohes Lied auf ihre Abstammung singen. Wenn sie ihre türkische Kultur so in den Himmel lobt, regt sich keiner auf, wenn einer die Abstammung anspricht, ist er plötzlich ein Rassist.
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07.10.2017 18:48 Uhr von TheRoadrunner
 
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@ sunny
Wenn jemand gegen das Grundgesetz verstößt, dann zeige ihn doch an, statt dich hier darüber auszulassen.

@ Max97
Wo ist im Beitrag von 16:51 der Zusammenhang zum Zitat?

"Wie gesagt, das Wort ist synonym für loswerden. "
Meines Erachtens wie gesagt nicht. Das wurde aber länglich diskutiert, als es aktuell war.

"Ich verstehe immer noch nicht was du für ein Problem mit Ihrer Abstammung hast?"
Ich habe damit überhaupt kein Problem, sondern anscheinend Herr Gauland.

Es mag sein, dass ihr heute nichts besseres mehr vorhabt, als längliche Kommentare zu schreiben - ich schon. Also einen schönen Abend.
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07.10.2017 19:21 Uhr von Max97
 
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@TheRoadrunner

"Wenn jemand gegen das Grundgesetz verstößt, dann zeige ihn doch an, statt dich hier darüber auszulassen."

Meine Güte, kennst du dein Land und seine Gesetze so wenig? Ist das wirklich deine Antwort? Das Grundgesetz nennt sich sich zwar eingesetzt, ist aber eine Verfassung. Du kannst keinen anderen Bürger wegen Verstoßes gegen die Verfassung anzeigen. Das Grundgesetz schreibt deine Rechte, an die sich der Staat, öffentliche Organe, sowie zum Teil Firmen halten müssen. Ob Peter Müller gegen das Grundgesetz verstößt, weil er der Meinung ist das Frauen nicht die gleichen Rechte haben sollten, interessiert keinen. Erst wenn Peter Müller eine Firma gründet und ihnen nicht die gleichen Rechte zubilligt, kann man sie einklagen, ihn aber nicht dafür verklagen.

Wenn also eine Organisation homophob ist, dann kann man ihr das nicht so ohne weiteres verbieten. Erst wenn ein Schwuler seine Rechte einfordert, kann man etwas dagegen tun.

Was also sunny schreibt kann durchaus stimmen, das bedeutet jetzt aber nicht, dass man irgendwen deswegen verklagen kann.


"Wo ist im Beitrag von 16:51 der Zusammenhang zum Zitat?"

Auf was bezieht sich das jetzt?

"Ich habe damit überhaupt kein Problem, sondern anscheinend Herr Gauland."

Wieso soll Gauland damit ein Problem haben? Die einen Schickt man da wo der Pfeffer wächst, die anderen nach Buxtehude, die Frau nach Anatolien. Ich verstehe immer noch nicht was für ein Problem du hast? Die Frau hat sich abfällig über die Deutschen und deren Kultur geäußert, was dir anscheinend am Arsch vorbei geht. Anscheinend kann sich, als Ex-Türkin, denn auch wenn sie in Deutschland geboren ist, ist sie als Türkin geboren. Sie hat erst als sie Mitte Zwanzig war die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen. Der Bezug zu Anatolien, was ein Synonym für Türkei ist (den asiatischen Teil ohne den kleinen europäischen Zipfel oben) ist da. Sie ist eine Ex-Türkin.
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07.10.2017 23:42 Uhr von vagenis
 
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Mal eine Hypothese: Angenommen, der wirtschaftliche Erfolg eines Menschen hinge überwiegend von dessen Intelligenz ab, Intelligenz wäre überwiegend erblich und nicht kulturell bedingt, und zudem geographisch ungleich verteilt - Wäre es dann nicht genau der falsche Ratschlag, wenn man Menschen aus Niedrig-IQ-Gegenden sagt, sie sollten ihre Kultur ändern? Es wäre eine falsche Versprechung, weil sich durch den Kulturwechsel nichts daran ändert, dass sie nichts anbieten können, was in Hoch-IQ-Gegenden mit ihrer Automatisierung und Spezialisierung gefragt wäre, wenn man mal von den Klassikern "Putzen und Prostitution" absieht. Zudem wird ihre Kultur irgendwelche Mechanismen ausgebildet haben, die ihnen dabei helfen, mit der Tatsache umzugehen, dass sie nicht die hellsten Kerzen auf der Torte sind.

Genau so scheint es nämlich zu sein. Menschen haben häufig ein Problem mit Tatsachen, die man rassistisch deuten kann, und ignorieren deshalb die Realität. Das hilft niemandem. Diejenigen, die, erblich bedingt, nicht die gleichen Anforderungen erfüllen, geben ihre Kultur auf, und diejenigen, die die Tatsache ignorieren, dass manche Dinge halt erblich bedingt sind, werden regelmäßig enttäuscht werden, weil ihre Erwartungen zu hoch sind. Man macht selbst mit den besten Absichten Fehler, wenn man die Realität ignoriert. Etwas gut zu meinen bewirkt nicht automatisch ein gutes Resultat. Versuch einfach mal, Daten zu finden, die meine Hypothese widerlegen, wenn Du denkst, dass ich falsch liege.

Zum Thema Rassen: Es gibt eine Studie, bei der das Genom zahlreicher Menschen sequenziert, und auf seine Ähnlichkeit mit den Anderen getestet wurde. Das Ergebnis war, dass es einige Cluster von Menschen gibt, die miteinander enger verwand sind, als mit Angehörigen aller anderen Clustern, und sich diese Cluster nahezu exakt damit decken, was die getesteten Leute auf ihrem Fragebogen selbst hinter "Race" eingetragen haben. In der Studie wurde auch betrachtet, womit die Gensequenzen in Verbindung gebracht werden, durch die sich die Cluster voneinander unterschieden. Das wenig überaschende Ergebnis war, dass Gensequenzen, die mit der neuronalen Entwicklung in Verbindung gebracht werden, sich zwischen den Clustern stark unterschieden. Dies liegt nahe, da das Gehirn das Organ mit dem höchsten Kalorienverbrauch ist, und das deshalb einem sehr starken Selektionsdruck unterliegt. Es gab noch andere Punkte, aber dieser eine Punkt ist wichtig, wenn man annehmen will, dass unterschiedliche geistige Leistungsfähigkeit kulturell bedingt ist, und sich durch einen Kulturwechsel ändern lässt.

[ nachträglich editiert von vagenis ]
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07.10.2017 23:43 Uhr von vagenis
 
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Daran ändert nichts, dass 99.1% des menschlichen Genoms weltweit identisch ist. Unser Genom entspricht zu 95-99.0% dem eines Gorillas, zu 90% dem einer Katze, und zu 60% dem einer Banane. Ebenfalls besagt es nichts, dass es innerhalb einer Population erhebliche Varianzen bei der Allelbildung gibt. Dies ist ein häufig zitierter Fehlschluss, der besagt, dass Du aus genetischer Sicht enger mit einem Neger in Afrika übereinstimmst, als mit dem Nachbarn aus dem inzüchtigen Geburtsort Deiner Großeltern, weil die Allelbildung Deines Genoms zufällig ist, und erst dadurch festgelegt wird, welches Gen wie zum Ausdruck kommt. Die Unterschiede bezüglich der Allelbildung innerhalb einer Population sind größer, als die tatsächlichen genetischen Unterschiede zwischen Populationen. Das ist aber ein Fehlschluss, der zwar gerne von der "Es-gibt-keine-Rassen"-Fraktion gebracht wird, aber aus Zeiten stammt, in denen die Mendelsche Vererbungslehre noch neuesten Stand der Forschung darstellte. Seither hat sich einiges geändert. Allelbildung ist zufällig, das dahinterliegende Genom ist dies nicht, und es geht um die Bereiche, in denen sich die Genome voneinander unterscheiden.

Die aus meiner Sicht einzig relevante Frage bezüglich der Herkunft ist, ob es eine zwangsweise Umverteilung von Ressourcen gibt, durch die Herkunft1 auf Kosten von Herkunft2 lebt. Falls dies nicht der Fall ist, kümmere ich mich nicht um Herkunft. Andernfalls sehe ich Anlass zu einer Trennung der Gruppen, um diesen Zustand zu beenden, weil es sich um kollektives parasitäres Verhalten handelt. Vielleicht halte ich es auch für einen Faktor, ob es ein politisches System gibt, das Unterdrückung ermöglicht, weil ich nicht als unterdrückte Minderheit enden möchte. Einer unterdrückten Minderheit anzugehören war im letzten Jahrhundert für über 300 Millionen Menschen eine schlechte Entscheidung. Das ist die Anzahl der Menschen, die von ihrem zu Unterdrückung neigenden politischen System innerhalb des letzten Jahrhunderts außerhalb von Kriegen umgebracht wurden. Solche Fragen werden gerne mal ausgeblendet, wenn man den Gutmenschen spielen möchte.
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08.10.2017 09:22 Uhr von TheRoadrunner
 
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@ Max97
>> "Wo ist im Beitrag von 16:51 der Zusammenhang zum Zitat?"
"Auf was bezieht sich das jetzt?" <<
Na, auf deinen Beitrag, den du um 16 Uhr 51 abgeschickt hast.

"Ich verstehe immer noch nicht was für ein Problem du hast?"
Dann wird es wohl auch nichts mehr.

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