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Experten: Wenn man sich die Hände wäscht, sollte man Happy Birthday singen

 

Nach der Royal Pharmaceutical Society ist es nötig, sich die Hände 20 Sekunden lang zu waschen, um wirklich alle Bakterien loszuwerden. Deswegen wird geraten, während des Händewaschens ein- oder zweimal das Lied Happy Birthday zu singen.

Wenn man sich so lange die Hände wäscht, könnte die Chance, dass man sich erkältet, an Darm- und Magenerkrankungen sowie an der Grippe erkrankt, drastisch minimiert werden. Indem Menschen ihre Hände gründlicher waschen, würde zudem der Einsatz von Antibiotikum sinken.

Damit könnte man dem Umstand entgegenwirken, dass Antibiotika immer resistenter werden. Nach einer Umfrage waschen sich 84 Prozent der Menschen nicht lang genug die Hände. 65 Prozent waschen sich nicht die Hände bevor sie essen und 21 Prozent waschen sich nicht die Hände nach dem Toilettengang.


WebReporter: WalterWhite
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Happy, singen
Quelle: thesun.co.uk

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.10.2017 13:46 Uhr von Eule99
 
+7 | -7
 
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Was für eine ´ sinnfreie´ News
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05.10.2017 14:11 Uhr von Tilt001
 
+10 | -2
 
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Man sollte die Wirkung der natürlichen Immunisierung nicht unterschätzen. Ein Immunsystem das keine Arbeit hat, weil alles glänzt ist auch ein schwaches Immunsystem.

Wenn die Gesundheit bereits leidet, macht die ganze Hygiene natürlich Sinn, viel mehr auch mal eine Grundreinigung der ganzen Wohnung.

Jemand der sich völlig gesund füllt, kann getrost aber auch mal auf den einen oder anderen Waschgang auslassen!

[ nachträglich editiert von Tilt001 ]
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05.10.2017 14:14 Uhr von Steven_der_Weise
 
+4 | -4
 
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Sind bei den Briten Uhren im Badezimmer verboten?
Wer weiß wie viel Nivea für solche Blödsinnsmeldungen zahlt

[ nachträglich editiert von Steven_der_Weise ]
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05.10.2017 14:42 Uhr von dillschwaiger
 
+6 | -4
 
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Für die Füße schlage ich ,,Schwarzbraun ist die Haselnuss " vor.
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05.10.2017 14:52 Uhr von Steven_der_Weise
 
+8 | -0
 
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Übrigens zur Beruhigung der 65 % Nicht vor dem Essen Wascher, ist nicht so schlimm, da ein erstaunlich großer Anteil der schlimmeren 21% im Restaurant und Gaststättengewerbe sowie in der Lebensmittelherstellung arbeitet.
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05.10.2017 15:37 Uhr von Biblio
 
+5 | -1
 
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Wichtig: Hände VOR dem urinieren waschen. Danach kann es zu spät sein.
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05.10.2017 15:48 Uhr von vagenis
 
+3 | -6
 
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Antibiotikaresistenzen kommen aus der Viehzucht und der dritten Welt.

Resistenzen entwickeln sich, wenn die Gabe von Antibiotika beendet wird, bevor die Erreger einer Infektion komplett ausgerottet wurden, und die Gewebeschäden ausreichend verheilt sind. Wenn dann eine Reinfektion mit den selben Erregern auftritt, sind diese Erreger mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit resistenter gegenüber der Antibiose. Da Bakterien über Plasmiden artenübergreifend Gene transferieren können, und Antibioseresistenzen in nicht pathogenen Bakterien bereits verbreitet ist, gibt es diese Plasmiden überall, und es wird immer wahrscheinlicher, dass die Bakterien bei der Reinfektion resistent sind.

Im Westen werden Antibiotika am Menschen so lange verabreicht, bis die Infektion vorüber ist, und das Immunsystem eine Reinfektion verhindern kann. Aufgrund der Hygienestandards und der guten Ernährung ist es unwahrscheinlich, dass sich bakterielle Infektionen verbreiten, selbst, wenn die Bakterien transferiert werden. Wenn man gesund und unverletzt ist, sind bakterielle Infektionen sehr unwahrscheinlich.

In der dritten Welt werden Antibiotika eher wie Vitamintabletten genommen. Das heißt, sie werden nicht gezielt verabreicht, bis der Erreger ausgerottet und das Gewebe verheilt ist, sondern sie werden unregelmäßig genommen, und abgesetzt, sobald Besserung eingetreten ist. Schließlich sind sie teuer und schwer erhältlich. Die Reinfektion ist dadurch viel wahrscheinlicher, und es können bereits während der Behandlung Resistenzen auftreten. Ebenfalls sind Hygiene und Ernährung schlechter, so dass die Bakterien häufiger transferiert werden, und häufiger ein geschwächtes Immunsystem vorfinden, in dem sie sich ausbreiten können.

Und in der Viehzucht sind Infektionen allgegenwärtig, Hygienestandards schlecht, und Antibiotika werden massenhaft verabreicht. Sobald da irgendwo eine Infektion auftritt, die nicht behandelt wird, hat man einen resistenten Bakterienstamm, der sich und seine Resistenz verbreitet. Für Bakterien sind Viehzuchtbetriebe eine sechsspurige Autobahn ohne Geschwindigkeitslimit auf dem evolutionären Pfad zur Resistenz.


Händewaschen bringt übrigens nur bei manchen, mitlerweile selten gewordenen, Bakterien wie dem Typhuserreger etwas, und ist schädlich bei viralen Erregern wie den Erkältungs- und Grippeerregern. Man hat Pilze und Bakterien auf der Haut, die Viren als Nahrung betrachten, und diese innerhalb einiger Minuten ausschalten. Häufiges Händewaschen - insbesondere mit Desinfektionsmitteln - verringert die Zahl dieser Mikroorganismen auf der Hautoberfläche drastisch. Wer keine Lust auf eine Virusinfektion hat, der sollte kranke Menschen einfach meiden. Wem das nicht reicht, der kann kranke Menschen auch diskriminieren und sozialen Druck aufbauen, sobald sie in die Öffentlichkeit gehen, und zu einem Infektionsvektor werden. Das ist die einzige Form der Hygiene, die im Alltag etwas gegen ansteckende Viruserkrankungen bringt.
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05.10.2017 15:49 Uhr von Abdul_Tequilla
 
+5 | -3
 
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Der ganze Desinfektionswahn macht uns krank:
All ihr Händewasch- und Sakrotanfetischisten seid es doch, die am häufigsten wegen Grippe flach liegen. Nach dem Kacken macht es Sinn, sich die Hände zu waschen. Aber doch nicht 10x am Tag.
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05.10.2017 16:17 Uhr von DesWahnsinnsFetteKuh
 
+3 | -4
 
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Besonders geil find ich auch das Bakterien auf den meisten Metall und Plastikstoffen unserer Umwelt nicht lange überleben können und trotzdem haben Menschen Angst in Bussen die Haltestangen anzufassen, weil die das in der Sagrotanwerbung gezeigt haben. Doch wahrlich schon wundersam, dass bisweilen niemand auf die Elektrolyte hinwies.
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05.10.2017 16:33 Uhr von wapolexx
 
+9 | -0
 
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Das hat aber auch Nebenwirkungen.
Wenn man laufend Happy Birthday beim Händewaschen singt kann man schnell in die Klapse kommen.
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05.10.2017 16:34 Uhr von vagenis
 
+8 | -1
 
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@ DesWahnsinnsFetteKuh

Bakterien und Viren überleben (wobei Viren nicht wirklich leben, da sie keinen Stoffwechsel haben) auf Plastik und Metallteilen deutlich länger, als sie auf Deiner ungewaschenen Haut überleben würden. Auf einer kalten Türklinke im Winter können Grippeviren durchaus länger als 24 Stunden infektiös sein, auf Deiner warmen, ungewaschenen Haut sind sie es maximal 5 Minuten. Voraussetzung ist, dass Du nicht bereits infiziert bist. Wer erkältet ist, ist ansteckend, egal, was er tut.
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05.10.2017 16:36 Uhr von klemmbrett
 
+0 | -2
 
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Es sei denn, man ist schon drin :)
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05.10.2017 19:35 Uhr von Leichenvater
 
+0 | -1
 
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ist nicht mal imaginäre Lettern Wert eine solche Schrottmeldung
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05.10.2017 20:02 Uhr von Dienst
 
+0 | -0
 
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Zum Glück kann ich schnell singen. Wenn ich sonst an meine Wasserrechnung denke...
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05.10.2017 20:20 Uhr von Marco Werner
 
+3 | -0
 
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Man kriegt wahrscheinlich relativ schnell ein Date mit der Gummizelle, wenn man mehrfach erwischt wird, wie man dem Wasserhahn ein Ständchen bringt :-D
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06.10.2017 09:13 Uhr von RZH
 
+0 | -0
 
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Was sagt eigtentlich der Stationsarzt dieser "Experten" dazu?
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06.10.2017 12:13 Uhr von Kati_Lysator
 
+0 | -1
 
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ich gehöre auch zu denen, die sich kürzer als 20 sek die hände waschen. und ich bin sehr selten krank. ja, im kopf, aber das zählt hier ja nicht ;-p

ich werde wahrscheinlich nicht am zu kurzen händewaschen sterben, eher an sarkasmus im falschen moment.

@ wapolexx
das hab ich mir auch gedacht. wenn man das zu oft macht, bekommt man dann diese eine jacke angezogen wo man sich nicht mal mehr die hände waschen kann.

[ nachträglich editiert von Kati_Lysator ]
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09.10.2017 17:57 Uhr von JustMe27
 
+0 | -0
 
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Ich hasse "Happy Birthday", schon auf Vorsingen steht bei mir die Todesstrafe^^ Ich kann aber "The Rains of Castamere" auswendig, geht das auch? :D

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