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Uni-Städte: Mieten für Studentenwohnungen werden immer höher

 

Nach einem Gutachten des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln müssen Studenten für ihre Wohnungen immer mehr Geld ausgeben. Seit 2010 sind die Durchschnittspreise bei Neuvermietungen für Studenten um 70 Prozent gestiegen.

Dieser Anstieg ist vor allem bei Universitäts- und Großstädten zu beobachten. In Berlin waren die Erhöhungen der Nettomietpreise am stärksten ausgeprägt. Während man im Jahr 2010 noch sechs Euro für einen Quadratmeter bezahlen musste, zahlt man jetzt elf Euro.

Danach folgen die Städte Stuttgart, München, Hamburg und Köln, aber auch in Bonn, Kiel und Leipzig sind die Preise deutlich gestiegen. Diese Umstände könnten "nur durch mehr Neubauwohnungen und zusätzliche Studentenwohnheime entspannt werden", so ein IW-Experte.


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WebReporter: WalterWhite
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Uni, Mieten
Quelle: spiegel.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.10.2017 15:05 Uhr von abrahamklein2000
 
+5 | -22
 
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05.10.2017 15:37 Uhr von detluettje
 
+11 | -7
 
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@über mir:
Den Wohnungsmangel gibt es nicht erst seit den Flüchtlingen.
Vor dieser Kriese gab es schon zu wenig Wohnungen, da die Schwarz/Roten die Förderprogramme für selbst genutztes Wohneigentum abgeschafft haben.
Daran wird auch die von der FDP vorgeschlagene Steuervergünstigung bei der Grunderwerbssteuer nichts ändern.

Nur:
Wenn ich weis, dass unsere (auch aus dem Ausland kommende) Studenten keinen bezahlbaren Wohnraum bekommen, dann lade ich doch nicht noch mindestens 1 Millionen Wohnungssuchende ein.
Das erst sorgt für eine nochhöhere Nachfrage am Wohnungsmarkt und lässt die Preise explodieren.

Vor 2 Jahren hat unsere große Tochte keine Mietwohnung in der Stadt gefunden in der sie studiert. Auch nicht in der Nähe.
Deshalb mussten wir ihr eine kaufen.
Nun haben aber nicht alle Eltern das nötige Geld dafür.

Ich bin dafür, dass für selbstgenutztes Wohneigentum:
gebraucht, 3500€ Steuervorteil auf 5 Jahre,
neubau, 6000€ Steuervorteil auf 5 Jahre gegeben werden.
Für jedes Kind zusätzlich 2500€ jährlich auf 5 Jahre.
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05.10.2017 15:48 Uhr von Schwartelappe
 
+7 | -6
 
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Alternative:
Mehr Universitäten in die Provinz bauen.
Da gibt es noch billigen Wohnraum.
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05.10.2017 15:49 Uhr von Feinripptraeger
 
+7 | -10
 
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Welch ein Schwachsinn des abrahamklein!

Wer heutzutage Wohnraum zur Miete anbietet, der muss zuallererst einmal kräftig investieren.
Das beginnt mit dem derzeit herrschenden Dämmungswahn, setzt sich fort über das Energieeinsparungsgesetz und der Auflage zur Nutzung von Solarenergie.
Die nächste Forderung wird sein, für jede Wohneinheit eine Ladestation für Elektroautos vorzuhalten u.s.w.

Hat sich dann jemanden zur Miete eingerichtet, wird man den so gut wie nichtmehr los.
Ein Mieterschutz der schon quasi einer Enteignung gleich kommt.

Leute, ich hätte eine Menge Wohnraum zu vermieten, aber ich denke nicht im Traum daran das zu tun.
Die ganzen Auflagen zu erfüllen kosten Unmengen Geld und am Ende glauben die Mieter noch, sie würden über den Tisch gezogen.
Gerichte, die einem glatt die Selbstbestimmung über das Eigentum absprechen.
Das gibt es nur in Schland.

Nee, nee, njente, no way. Lieber lasse ich meine Immobilien verotten.
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05.10.2017 17:11 Uhr von erdengott
 
+11 | -0
 
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"Wann kommen wohl die ersten Stirnbremser mit "Danke Merkel" und "Nur wegen den Flüchtlingen"?"

So kann man natürlich das Thema auch einbringen.
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05.10.2017 17:19 Uhr von erdengott
 
+4 | -1
 
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"Das erst sorgt für eine nochhöhere Nachfrage am Wohnungsmarkt und lässt die Preise explodieren."

Es sind halt mehrere Faktoren die zusammenkommen. Deswegen wird es auch nichts mit einer kurzfristigen Lösung. Wer Freiheit und Offenheit will, der bekommt auch mehr Konkurrenz. Preislich ist noch reichlich Raum nach oben. In vielen europäischen Metropolen sind 25€/m² durchaus erzielbare Mietpreise, warum also nicht auch hierzulande?
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05.10.2017 17:52 Uhr von Feinripptraeger
 
+7 | -5
 
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Seltsamerweise entlädt sich die Wut der Mieter auf die Vermieter, statt auf den Staat der ja die Preise in die Höhe treibt mit immermehr Forderungen und Steuern.

Was der Staat hier treibt, ist in meinen Augen Betrug.

Ich nenne euch mal ein Beispiel:

Wer Wohnraum schafft, muss zu jeder Wohneinheit mindestens 2 Stellplätze für Automobile nachweisen.
In manchen Kommunen noch zusätzlich eine Garage.

In Ballungsräumen ist das nicht überall möglich und so hat die Kommune beschlossen, dass da wo das nicht geht, der Bauherr für jeden nicht gebauten Stellplatz eine Abstandszahlung an die Kommune leisten muss.
Ich habe vor vielen Jahren 6500€ müssen zahlen für jeden nicht gebauten Stellplatz. Für diese Abstandszahlung will die Kommune angeblich selbst Parkraum schaffen.

In Wirklichkeit sieht das dann so aus, dass die Kommune entweder Parkhäuser baut für die sie dann ordentlich abkassiert, oder Parkuhren irgendwo aufstellt und für den von mir bezahlten Parkraum Gebühren kassiert.

Der Witz ist nämlich der, dass die Parkplätze für die du die Abstandssumme gezahlt hast, garnicht in deiner Nähe gebaut werden müssen, die können irgendwo sein.

So werden nämlich die Bauherren über den Tisch gezogen.
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06.10.2017 20:18 Uhr von Feinripptraeger
 
+0 | -2
 
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Fortsetzung des Staatsbetruges:

Du hast jetzt 6500€ für jeden nichtgebauten Stellplatz an die Kommune bezahlt, mindestens 2 pro Wohneinheit, also 13000 Bucks pro Wohnung, egal wie gross sie ist.

Die Kommune denkt aber garnicht daran von diesem Geld Parkraum zu schaffen, zumindest nicht in der Nähe deiner Wohnung(en).

Nein, je knapper der Parkraum, desto teuerer.
Also macht man rund um deine Wohnungen den Parkraum rar, für Anwohner stellt man "Anwohnerparkausweise" aus.
Solche Anwohnerparkausweise gibt es selbstverständlich nicht umsonst. Im Schnitt werden für solche Ausweise zwischen 30 und 50€ pro Jahr verlangt. Nein, nicht von den Wohnungseigentümern, die ja den Parkraum bezahlt haben, sondern die Kommune kassiert das Geld.

Jetzt möchtest du deine für teueres Geld erstellte Wohnung, für die du auch eine solche Abstandszahlung geleistet hast, vermieten.
Da kommt ein Interessierter und sagt: Ey Alter, eine Wohnung ohne Parkplatz, alternativ 50 Tacken für eine Anwohnerparkplakette die dich meistens garnichts nutzt, weil abends alle Parkplätze belegt sind, komm eyhhh, dafür willst du 500€ Miete.....Mann gehts noch. Mein 5er BMW kostet mich schon soviel, wie soll ich das bezahlen?

Der ganz normale Wahnsinn in Schland....
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06.10.2017 23:28 Uhr von TheRoadrunner
 
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@ detluettje
"Ich bin dafür, dass für selbstgenutztes Wohneigentum:
gebraucht, 3500€ Steuervorteil auf 5 Jahre,
neubau, 6000€ Steuervorteil auf 5 Jahre gegeben werden.
Für jedes Kind zusätzlich 2500€ jährlich auf 5 Jahre."
Gehen wir von 200.000 € für eine Wohnung in halbwegs vernünftiger Gegend und Größe aus. Diejenigen, die das finanzieren können, freuen sich über deinen Vorschlag sicher. Wer aber 200.000 € nicht finanziert bekommt, wird sehr wahrscheinlich auch keine 195.000 € stemmen können.
Wenn man wirklich etwas bewirken will, müsste man es schaffen, die Anschaffungskosten für Immobilien um 50% oder mehr zu drücken.

@ Feinrippträger
Ich glaube das einfach mal für eine Sekunde. Wenn du leerstehende Immobilien hast, hast du laufende Kosten ohne Einnahmen. Wäre es nicht geschickter, die Immobilien zu verkaufen?
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07.10.2017 06:39 Uhr von Feinripptraeger
 
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Zitat: " Feinrippträger
Ich glaube das einfach mal für eine Sekunde. Wenn du leerstehende Immobilien hast, hast du laufende Kosten ohne Einnahmen. Wäre es nicht geschickter, die Immobilien zu verkaufen? "

Die Kosten kann man von der Steuer absetzen, Einnahmen müssen versteuert werden.
Klar, kann man die Immo verkaufen, ich warte einfach bis der Wohnraum so knapp ist, dass ich entsprechende Preise erzielen kann.
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07.10.2017 13:22 Uhr von Alexius03
 
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Studenten haben in der Regel viel Zeit ihre Mietschulden (Bafög) zurück zu bezahlen.
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08.10.2017 10:11 Uhr von TheRoadrunner
 
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@ Feinripptraeger
"Die Kosten kann man von der Steuer absetzen, Einnahmen müssen versteuert werden."
Du zahlst dann weniger Steuern, richtig. Allerdings sinkt nur das zu versteuernde Einkommen, bei maximalem Steuersatz holst du also 42% deiner Kosten wieder rein und trägst die restlichen 58% selbst. Auf die Einnahmen müsstest du max. 42% Steuern zahlen und könntest 58% behalten - und die Ausgaben könntest du natürlich weiterhin absetzen.

"Klar, kann man die Immo verkaufen, ich warte einfach bis der Wohnraum so knapp ist, dass ich entsprechende Preise erzielen kann."
Achso, du bist also ein Spekulant. Bzw. wärst einer, wenn ich das länger als eine Sekunde glauben würde.
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08.10.2017 12:40 Uhr von Feinripptraeger
 
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@TheRoadrunner
Nein, deine Rechnung geht überhauptnicht auf!
Was nach der Steuer übrig bleibt, musst du ersteinmal zum Erhalt der Wohnung wieder investieren. Da gibt es jede Menge "nichtumlagefähigen" Kosten.
Beispiel: Wer vor 30 Jahren eine Heizung gekauft hat, der durfte sich freuen, dass sie bis heute gehalten hat. Aber, obwohl sie noch gut arbeitet, zwingt dich der Staat zur Erneuerung (Energieeinsparungsgesetz).
Wer heute eine neue Heizung kauft, kann allenfalls noch mit einer Nutzungsdauer von 15 Jahren rechnen, dann ist das Ding Schrott und bis dahin hat sie viele Euronen Reparaturkosten verschlungen. Der Mieter hat ja schliesslich Anspruch auf eine geheizte Wohnung.

Das Zweite ist, wenn du eine Wohnung verkaufen willst, dann darf sie nicht vermietet sein. Eine vermietete Wohnung ist so gut wie unverkäuflich.

Zum Dritten: Ob ich einSpekulant bin oder nicht, geht niemanden was an. Ich kann mit meinem Eigentum machen was ich will. Wohneigentum ist kein Allgemeingut und spekulieren ist nichts Verbotenes.

Wem das alles nicht passt, soll sich einfach Wohneigentum kaufen, statt hier rum zu mosern.

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