05.10.17 10:13 Uhr
 3.669
 

AfD-Chaos: Nächster Abgeordneter verlässt die Partei

Das Chaos in der AfD nimmt kein Ende. Nach Frauke Petrys Austritt aus der Bundestagsfraktion und später der Partei, woraufhin auch ihr Ehemann Marcus Pretzell ausgetreten war, verlässt nun ein weiterer Abgeordneter die AfD.

Mario Mieruch gab seinen Rückzug bekannt. Er ist Gründungsmitglied der AfD und gilt als Anhänger von Pretzell. Auch ihm missfällt der starke Rechtsruck der Partei. Er bevorzugt wie Petry einen realpolitischen Kurs und lehnt eine Fundamentalopposition ab.

Mieruch beobachtet seiner Aussage zufolge eine Entwicklung, "die viele in der Partei mit Sorge betrachten und vor der sie schon viel zu lange hoffen, dass sie umkehrbar sei". Namentlich geht es um den Thüringer Scharfmacher Bernd Höcke sowie Skandalrichter Jens Maier.


WebReporter: Jan.DeeLey
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Partei, AfD, Chaos, Abgeordnete
Quelle: focus.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

US-Weltraumpläne: Trump will Mond- und Marsmission
Kampf gegen Kriminelle in NRW: Berufsfahrer wollen Polizei helfen
Trotz massiver Proteste: Umstrittene Korruptionsreform tritt in Kraft

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

30 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
05.10.2017 10:20 Uhr von call_me_driver
 
+16 | -18
 
ANZEIGEN
da werden noch mehr kommen. ich finds gut.mir sind diverse kollegen in der afd auch zu extrem. bin gespannt was petry da auf die beine stellt.
Kommentar ansehen
05.10.2017 10:36 Uhr von ghostdog76
 
+27 | -22
 
ANZEIGEN
Warum denn Chaos, die Partei ist neu, die muss sich jetzt halt mal ordnen , oder will hier wieder jemand Propaganda machen.... alles gut, die Partei wird noch sehr lange bestehen ..
Kommentar ansehen
05.10.2017 10:42 Uhr von gerndrin
 
+29 | -22
 
ANZEIGEN
Und wo genau ist nun das Chaos?
Wenn einer aus einer anderen Partei austritt, kräht kein Hahn danach... das Ganze ist doch nur gewollte Stimmungsmache der übelsten Art.
(Ähnlich dass der "Lanz Gauland fertiggemacht hätte"... in Wirklichkeit hat Gauland professionell und gut geantwortet, das dümmliche Lachen von Lanz war eher verzweifelt).
Aber so ist das halt, wenn durch die GEZ-Zwangszahler die Herrschaften mit unglaublichen Gehältern gepimpt werden.
Kommentar ansehen
05.10.2017 10:58 Uhr von Tilt001
 
+14 | -17
 
ANZEIGEN
Ganz normale Selbstbereinigung wie sie jede neue Partei durchmacht.
Für den realpolitischen Schmusekurs mit der CDU sind bereits die SPD, FDP und Grünen zu ständig.
Damit hätte die AfD also auch keine Chance.

Die SPD nennt sich jetzt zwar selber auch "Opposition". Frau Nahles hat allerdings auch schon klar gestellt - eine Kursänderung gibt es mit ihr auch nicht.

Die AfD ist wichtig um den Konservativen in Deutschland wieder eine Stimme zu geben, der merkelsche Kulturkommunismus gehört da einfach nicht zu. Wer sich mehr für die sozialen Aspekte interessiert, wählt allerdings wohl doch eher die Linken.

Wählt einfach mehr die Ränder!

Oder auch eine gute Lösung als Demokrat - ungelesen immer die Parteien mit der niedrigsten prozentualen Rate an Politiker-Nebenjobs in der Fraktion = Korruption!

[ nachträglich editiert von Tilt001 ]
Kommentar ansehen
05.10.2017 11:06 Uhr von Paul78
 
+22 | -25
 
ANZEIGEN
Die AfD ist und war und wird nie eine Alternative für Deutschland sein ! Weil diese pseudo Partei nur aus schwachköpfen besteht.
Traurig aber wahr.
Kommentar ansehen
05.10.2017 11:15 Uhr von funi31
 
+11 | -10
 
ANZEIGEN
Tilt001 - Aber wenn man diese Selbstreinigung vor der Wahl gemacht hätte, hätte man als ALTERNATIVE nicht die Wähler verarschen müssen wie es die anderen Parteien auch machen.

Sehen aber zum Glück nur linksversiffte Gutmenschen so.
Kommentar ansehen
05.10.2017 11:16 Uhr von strellnikoff
 
+12 | -17
 
ANZEIGEN
Die Ratten verlassen das braune stinkende Schiff? Ganz Nebenbei verraten Sie auch ihre Wähler.
Aber wie sagt man so schön. "Vox populi. Vox Rindvieh"
Kommentar ansehen
05.10.2017 11:26 Uhr von henry2110
 
+10 | -14
 
ANZEIGEN
Und Käpt’n Gauleiter bleibt tapfer auf der Brücke, bis der Dampfer abgesoffen ist.
Kommentar ansehen
05.10.2017 12:09 Uhr von dillschwaiger
 
+7 | -6
 
ANZEIGEN
Er verläßt die Fraktion und nicht die Partei.
Kommentar ansehen
05.10.2017 12:10 Uhr von Max97
 
+10 | -13
 
ANZEIGEN
@gerndrin

"Und wo genau ist nun das Chaos?"

genau das Gleich wollte ich auch fragen: wo genau ist das Chaos? Es ist eine junge Partei die sich selbst finden muss, gab es auch bei den Grünen. Auch wenn ich die Petry mag, ich fürchte die wird bald in der Bedeutungslosigkeit untergehen. Sie will Realpolitik machen, was auch gut ist, Gauland geht es zu dem Zeitpunkt eher darum zu zeigen wo die Probleme liegen, auch wenn das bedeutet, nicht zu regieren. Somit ist die Partei gespalten zwischen Realpolitik und Oposition.
Kommentar ansehen
05.10.2017 12:37 Uhr von HerrVorragend15
 
+8 | -8
 
ANZEIGEN
Das wird solange weitergehen, bis der Rest (eine neue NPD?) übrigbleibt. Nur schade, dass man mit den Austritten noch die Wahl abgewartet hat, damit keine Stimmen verloren gehen. Für mich ist sowas Wahlbetrug, der sicherlich bewusst von Gaulandt & Weidel so mitgesteuert wurde. Dass Petry und Pretzell aus der Partei wollten / sollten, war ja jedem Blinden mitm Krückstock seit Monaten klar, garantiert auch Weidel & Gaulandt. Aber Hauptsache, noch die gemäßigten Wählerstimmen mitnehmen vorher.

[ nachträglich editiert von HerrVorragend15 ]
Kommentar ansehen
05.10.2017 12:41 Uhr von Suffkopp
 
+12 | -16
 
ANZEIGEN
Unser AfD-Anhänger @Max97 mal wieder am Verteidigen.

Chaos ist sicherlich ein zu hoch gegriffenes Wort. Man könnte es wohl eher als "Die Wahrheit zeigt sich" bezeichnen. Wie war das noch im Juni mit der verkauften Demokratie?
Kommentar ansehen
05.10.2017 12:44 Uhr von funnymoon
 
+10 | -9
 
ANZEIGEN
Kennt eigentlich noch jemand der hier munter Kommentierenden den Namen Oskar Lafontaine? Der war sogar mal Kanzlerkandidat der SPD und hat die Partei anschließend verraten. Geht also nicht nur einer jungen Partei so, sondern auch einer alten Tante SPD! Und allgemein gilt da: "Im Twesten nichts Neues"!


[ nachträglich editiert von funnymoon ]
Kommentar ansehen
05.10.2017 13:32 Uhr von Launcher3
 
+11 | -10
 
ANZEIGEN
@Paul78

<<Die AfD ist und war und wird nie eine Alternative für Deutschland sein ! Weil diese pseudo Partei nur aus schwachköpfen besteht.
Traurig aber wahr.>>

Die sog. Altparteien waren und werden NIE eine Alternative zur Lösung der drängendsten Probleme unserer Zeit sein, da diese Pseudoparteien in der Hauptsache aus geldgeilen Karrieristen und Stümpern bestehen.
Traurig, nicht? Aber wohl wahr.

[ nachträglich editiert von Launcher3 ]
Kommentar ansehen
05.10.2017 14:19 Uhr von scorsese
 
+11 | -15
 
ANZEIGEN
Die AfD ist die EINZIGE Alternative für Deutschland..................weil die allermeisten Politiker der Altparteien Schwachköpfe sind !

Schönen Tach noch.............
Kommentar ansehen
05.10.2017 15:39 Uhr von HerrVorragend15
 
+8 | -9
 
ANZEIGEN
@funnymoon: Da hast Du schon Recht. Aber ich verstehe nicht, warum die Partei dann das A im Namen trägt, wenn man ihr dann alle Fehltritte verzeiht mit der Begründung: "Die anderen Parteien oder Politiker sind doch auch so". Welchen Sinn macht diese Alternative dann überhaupt, wenn sie am Ende alles genauso scheiße machen darf? Ich dachte, man will sich gerade von den Etablierten (also auch einem Lafontaine) abgrenzen. Wie kann man dann sagen, bei uns ist es OK weil es bei den Etablierten auch schon mal so war?
Kommentar ansehen
05.10.2017 15:50 Uhr von derlausitzer
 
+2 | -4
 
ANZEIGEN
News-Chaos:
Hier hab ich Mühe, den Inhalt zu verstehen.
Kommentar ansehen
05.10.2017 17:06 Uhr von G-H-Gerger
 
+6 | -7
 
ANZEIGEN
@der
Nicht so neu.

@HerrVorragend
Das war weit voraus im Vorfeld schon erkennbar. Z.B. die "AfD" Landtagsmitglieder hatten genau das gleiche gemacht, wir andere Politiker, insbesondere die NPD vor ihnen. Eine Alternative sieht ganz anders aus. Ohne Grips kriegt man jedoch keine Alternative hin.
Kommentar ansehen
05.10.2017 17:07 Uhr von Tilt001
 
+6 | -3
 
ANZEIGEN
"Kennt eigentlich noch jemand der hier munter Kommentierenden den Namen Oskar Lafontaine? Der war sogar mal Kanzlerkandidat der SPD und hat die Partei anschließend verraten."

Die SPD wurde eher von Schröder mit der ganzen Agenda 2010 verraten, ab da war es mit der Sozialdemokratie auch am Ende.

Wer aus dem schlechtesten Wahlergebnis seit 1949 (29,2 %) immer noch nicht dazu lernen will (2013 25,7 % und 2017 20,5 %) der darf sich sicher aber auch bald darüber wirklich einen Kopf machen.

Wenn die dann Schröder wieder wie kürzlich für den Wahlkampf engagieren, dann ist es bis zu den 5 % aber auch nicht mehr weit. Diese total merkbefreite Partei hat bestimmt nicht nur Lafontaine kaputt gemacht.
Kommentar ansehen
05.10.2017 19:32 Uhr von Leichenvater
 
+2 | -3
 
ANZEIGEN
das stinkt nach starker Beeinflussung. wenn nicht alles Verräter oder Feiglinge.
Kommentar ansehen
06.10.2017 00:08 Uhr von Max97
 
+2 | -5
 
ANZEIGEN
@Tilt001

"Die SPD wurde eher von Schröder mit der ganzen Agenda 2010 verraten, ab da war es mit der Sozialdemokratie auch am Ende."

Das Problem der SPD war, dass sie sich je mit den Grünen eingelassen haben. Agenda 2010 mag ein Problem der SPD gewesen sein, nicht aber das eigentliche Problem. Auch die große Koalition war weniger das Problem. Das eigentliche Problem fing mit den Koalitionen mit den Grünen.

Bis zu der Zeit hatte die SPD ein eigenes Profil. Ab da passten sie sich immer mehr den Grünen an. Betrachtet man sich die Grünen und die SPD der letzten 30 Jahre an, haben sich die Grünen nicht an die SPD angepasst. Die Grünen blieben die Grünen. Die SPD dagegen wurde ein wenig grün. Plötzlich waren Umweltschutz große Themen, Frauenquoten, noch mehr Umweltschutz, Gender, Flüchtlingspolitik, Asyl, Kampf gegen rechts, usw. Die SPD wurde eine billige Kopie der Grünen. Statt zu sagen - unsere Wähler sind Arbeiter, auch auf im Niedriglohnsektor - schlägt das Herz der SPD plötzlich für die Flüchtlinge. Noch beziehen fast alle Flüchtlinge Hilfe, ab er sie werden bleiben, und dann den Arbeitern die Jobs kosten, oder die Löhne drücken.

Wie gesagt, die SPD hat sich von ihren Wählern entfernt, weil sie immer grüner wurden. Nur warum mit der SPD eine billige Kopie der Grünen wählen, wenn man gleich die Grünen wählen kann.
Kommentar ansehen
06.10.2017 09:09 Uhr von funi31
 
+4 | -4
 
ANZEIGEN
max97 - Vor kurzem klang das aber noch so von dir das es super ist das Petry die Fraktion verlassen habe und die AfD dadurch stärker ist und es es ein kluger schachzug von ihr FÜR die AfD wäre aus der fraktion auszutreten (???)
jetzt wird sie in der bedeutungslosigkeit verschwinden? und das ist für die afd besser eben weil sie realpolitik machen will was auch gut ist?????

Hhäääääääääääääääää?

komische alternative seid ihr
Kommentar ansehen
06.10.2017 09:12 Uhr von strellnikoff
 
+4 | -2
 
ANZEIGEN
Eine einsame Frauke macht weder eine Revolution noch ändert Sie etwas in dem Land. Sie hat aber volle Bezüge und kann sich an die nächste Partei verkaufen, wenn es denn Vorteile bringt. Das ist schon reale deutschen Politik...
Kommentar ansehen
06.10.2017 11:17 Uhr von Max97
 
+3 | -4
 
ANZEIGEN
@funi31

Wo siehst du da einen Widerspruch? Ich habe geschrieben, dass das der AfD nicht schaden wird, dass sie dadurch stärker wird habe ich nicht geschrieben. Hörstens, wenn beide zusammen arbeiten.

Frauke Petry wird zuerst vier Jahre im Bundestag bleiben, aber ich sehe für sie keinen Erfolg mit einer neuen Partei.
Kommentar ansehen
06.10.2017 13:33 Uhr von Suffkopp
 
+6 | -2
 
ANZEIGEN
Ach datt wissen wir doch das @Max97 aka @trallala2 sich die Wahrheit immer so dreht wie er sie gerade braucht oder er nimmt es eben mit der Wahrheit nicht so genau.

Refresh |<-- <-   1-25/30   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Bundesbank: 12,67 Milliarden D-Mark noch im Umlauf
Olympische Winterspiele 2018: Russen dürfen starten
US-Weltraumpläne: Trump will Mond- und Marsmission


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?