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NRW: Anwesenheitspflicht an Universitäten soll wieder eingeführt werden

 

Vor drei Jahren hatte die rot-grüne Landesregierung in Nordrhein-Westfalen die Anwesenheitspflicht an Universitäten abgeschafft. Jetzt soll sie nach der neuen Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen wieder eingeführt werden.

Sie will generell den Wissenschaftsstandort NRW weiterentwickeln und dazu gehöre, dass jede Universität frei entscheiden sollte, ob sie eine Anwesenheitspflicht verlangt oder nicht. Viele Professoren begrüßen wohl diesen Schritt, da sie vor drei Jahren gegen die Abschaffung protestiert hatten.

Studierendenvertretungen sind dagegen nicht davon begeistert. Sie verlangen ein "freies und selbstbestimmtes Studium für alle Studierenden". Vor allem für Studenten, die arbeiten oder ein Kind haben, sei die verpflichtende Präsenz schwierig.


WebReporter: WalterWhite
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: NRW
Quelle: spiegel.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.10.2017 15:41 Uhr von Brit2
 
+20 | -4
 
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Finde ich auch gut. Auch wenn es an Kindergarten erinnert. Meine Tochter hat in ihrem Studium in 2 kompletten Semestern so gut wie gar keine Vorlesung besucht. Begründung: langweilig. Wenn ich an meine Zeit früher denke - gerade die Veranstaltungen montags und freitags waren alle mit Anwesenheitskontrollen. Es war gut so.
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01.10.2017 17:35 Uhr von Grognard
 
+25 | -1
 
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Gute Idee, aber sehr gefährlich !!!
Lernen könnte man schließlich auch zu hause im Bett vorstellen.
Aber eine Anwesenheitspflicht für Politiker im Bundestag, -rat und usw wäre dann doch denkbar und aus meiner Sicht sinnvoll, schließlich ist das ihr Arbeitsplatz !
Bekannt sind schließlich die Anwesenheitslisten im Europaparlament, wo sogar eine Unterschrift geleistet werden muss. Trotzdem wird hier von Abgeordneten "beschissen". Was wohl Arbeitgeber hier mit einem Arbeitnehmer machen würde, wenn dies herrauskommen würde ?!?!?!?
Außerdienstliche Aktivitäten müßte man gleichfalls einschränken. Aber wir bezahlen die Politiker ja für ganztags und nicht halbtags.
"Zweitjobs" sollten ohnehin streng geprüft und
nur in Ausnahmsweise erlaubt werden. Schließlich
geht es hier um mögliche Interesssenskonflikte,
Inanspruchnahme von Arbeitszeit und -
-ressourcen, die der Steuerzahler aufbringt. Und selbst den Anschein sollte man hier vermeiden.
Niemand wird gezwungen Politiker zuwerden,
schließlich ist das ein Dienst am und für das Volk und keine Versorgungsanstalt oder Bereichungsmöglichkeit.

Nur die dümmstes Lämmer wählen ihre Schlächter
selbst !
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01.10.2017 17:51 Uhr von shadow#
 
+2 | -17
 
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01.10.2017 18:23 Uhr von bigX67
 
+6 | -0
 
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@brit:

und hat deine tochter das studium trotzdem geschafft?
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01.10.2017 18:29 Uhr von rubberduck09
 
+13 | -1
 
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Ich bin dafür eine Anwesenheitsquote von z.B. 80% zu fordern. Denn: Entweder studiert man, dann ist man auch an der Uni oder man studiert nicht dann raus.
Nicht da sein und studieren nennt man ´Fernstudium´ und ist eine komplett andere Schiene.
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01.10.2017 19:30 Uhr von MrSchmitty
 
+3 | -1
 
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Lernen kann man auch alleine Zuhause... Aber das wichtige - Kontakte - lernt man erst durch Präsenz kennen...
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02.10.2017 02:58 Uhr von Steven_der_Weise
 
+5 | -3
 
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Da die meisten Studenten kaum lesen und schreiben können, halte ich das schon für richtig, im Labern und Zuhören müßten sie ja im Handyzeitalter einigermaßen geübt sein.
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02.10.2017 13:03 Uhr von AL2000
 
+1 | -1
 
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Ich würde auch eine Anwesenheitpfliicht mit Überprüfung für Angeordnete in Bundestag und auch im EU Parlament begrüßen, es gibt kaum soviel Betrug wie dort!
Es wird zum Wochenende noch Anwesenheit eingeschrieben, fährt aber dann direkt nach Einschreibung ins Wochenende, kassiert aber die Gelder ! DAS IST KLARER BETRUG !!!!

[ nachträglich editiert von AL2000 ]
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02.10.2017 13:17 Uhr von nilpeerd
 
+1 | -1
 
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Meine Empfehlung: das Pferd zunächst mal von "hinten" aufzäumen, d.h. am Ende des Semesters wird vom zuständigen Dozenten per mündlicher und/oder schriftlicher Prüfung festgestellt wer das Lernziel erreicht hat. Sollte das definierte Ziel verfehlt werden besteht nur beim Zutreffen und nachweisen von akzeptierten Abwesenheiten ( z.B. Krankheit usw. ) die Möglichkeit das Semester zu wiederholen. Damit wird auch die Selbstverantwortlichkeit unterstützt. Der Vorschlag kann beliebig ergänzt werden und damit selbstverständlich je nach Bundesland (Föderalismus sei Dank) individualisiert werden.
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02.10.2017 13:34 Uhr von TheRoadrunner
 
+4 | -0
 
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Da geht´s um die Anwesenheitspflicht in Universitäten, und die Hälfte schreibt über die Anwesenheitspflicht von Politikern.
Meine Meinung: die Universitäten sollten das selbst und abhängig von Studiengang und Veranstaltung entscheiden. Bei einer Massenvorlesung mit Hunderten Studenten, die vielleicht noch aufgezeichnet wird, wäre eine Anwesenheitspflicht absurd. Bei kleineren Veranstaltungen mit viel Interaktion mit Professoren, deren Assistenten oder Kommilitonen halte ich das dagegen für durchaus sinnvoll.

@ Steven_der_Weise
"Da die meisten Studenten kaum lesen und schreiben können, halte ich das schon für richtig, im Labern und Zuhören müßten sie ja im Handyzeitalter einigermaßen geübt sein."
Hast du denn selbst studiert? Falls ja, frage ich mich schon sehr, was das war, wenn deine Erfahrungen so aussehen.
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03.10.2017 16:45 Uhr von Fomas
 
+1 | -1
 
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Ich weiß noch, als die Anwesenheitspflicht eingeführt wurde. Da war die Empörung auch seitens der Dozenten groß. "Jeder soll selbstverantwortlich sein Studium durchführen dürfen, ohne Anwesenheitslisten. Wir sind hier doch nicht im Kindergarten." war da noch der Tenor. Dann sollte sie wieder abgeschafft werden und plötzlich war es genau andersrum. "Buhuhuuu, dann kann es ja passieren, dass man als Dozent in einer leeren Veranstaltung sitzt." wurde jetzt plötzlich von den gleichen Leuten geheult. Die können sich einfach nicht entscheiden.
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04.10.2017 09:41 Uhr von PrinzAufLinse
 
+0 | -0
 
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Völliger Blödsinn.
Wer einen Stundenplan braucht, der ist besser auf eine Fachhochschule aufgehoben.
Für alle Anderen gilt:
"Lehr- und Lernfreiheit, 1848 von den Studenten gefordert und durchgesetzt, fand nur als Lehrfreiheit im heute noch gültigen Staatsgrundgesetz von 1867 ihre Verankerung ("Die Wissenschaft und ihre Lehre ist frei"), die Lernfreiheit musste hingegen bald durch Studienpläne und Pflichtkollegien wesentliche Einschränkungen hinnehmen. Sie wurde jedoch im § 5 des Allgemeinen Hochschul-Studiengesetzes von 1966 wieder ausdrücklich festgehalten, allerdings "nach Maßgabe der Studienvorschriften"."
- http://www.aeiou.at/...

[ nachträglich editiert von PrinzAufLinse ]
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06.10.2017 13:57 Uhr von DJCray
 
+2 | -0
 
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Das würde ich anders aufziehen.
Bafög-Empfänger: Anwesenheitspflicht.
Wenn Eltern das ganze finanzieren (müssen): Anwesenheitspflicht.
Wer selber finanziert: Der kann manchmal nicht immer in den Vorlesungen gehen. Da muss abgewägt werden.
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07.10.2017 20:03 Uhr von dch
 
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"freies und selbstbestimmtes Studium für alle Studierenden"

Ne Waldorf-Uni? Garniert mit ganz vielen Safe Spaces für alle möglichen Kinkerlitzchen?
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11.10.2017 17:17 Uhr von psycoman
 
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Es gab auch mal Studiengebühren und gibt es mancherorts noch. Wenn ich dafür bezahlen, gehe ich da hin, wann ich will.

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