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Nepal: Dreijährige zur lebender Gottheit bestimmt

 

In Nepal wurde ein drei Jahre altes Mädchen zur lebenden Gottheit ernannt und bestimmt: Das Kind wird nun getrennt von seiner Familie in einem Palast leben.

Die Zeremonie nach einem alten Ritual fand in der Hauptstadt Kathmandu statt: "Nach unseren Gebeten und tantrischen Ritualen wird sie auf dem Kumari-Thron Platz nehmen", so der Priester Uddhav Man Karmacharya.

Kinderrechtsaktivisten kritisieren diesen Brauch: Den Mädchen werde ihre Kindheit genommen. Zur Pubertät müssen die Mädchen den Palast wieder verlassen, eine makellose Haut ist ein Auswahlkriterium sowie "Schenkel wie ein Reh". Beim Schlachten eines Büffels dürfe das Mädchen zudem nicht weinen.


WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Nepal
Quelle: sueddeutsche.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.09.2017 12:33 Uhr von Stephan186
 
+4 | -4
 
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"getrennt von ihren Familien"... wie viele Familien hat ein Kind denn in Nepal?
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28.09.2017 13:50 Uhr von hypertrax
 
+3 | -2
 
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Wie jetzt, im Kindesalter wird man verwöhnt ohne Ende und wenn man erwachsen wird schmeißt man die wieder raus? Die kann dann vermutlich nix selbstständig machen und kann dann in die Schule gehen Oo
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29.09.2017 12:52 Uhr von paulpaul
 
+2 | -1
 
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Auch wieder solch geistig umnachtete Gesellen.
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29.09.2017 13:00 Uhr von Berlin0r
 
+3 | -0
 
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@hypertrax

Genau das ist das Problem, danach kann man diese Mädchen eigentlich völlig vergessen, da sie kein Stück Selbstständigkeit erlernt haben.
Glaube dazu gab es auf Youtube auch mal ne Doku.
Die Kleine kann einem leid tun.
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29.09.2017 17:45 Uhr von BoroBMW
 
+7 | -4
 
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ALLE RELLIGIONEN VERBIETEN UND ABSCHAFFEN!!!!!!!

Dann haben wir Ruhe.


Willst Beten?
Ok,mach es zu Hause.
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29.09.2017 18:37 Uhr von Morcan
 
+3 | -1
 
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@hypertrax @Berlin0r

Das war früher mal der Fall. Die Mädchen bekommen mittlerweile Unterricht durch Privatlehrer und außerdem eine "Pension" sowieso staatliche Unterstützung um in ein normales Leben zu finden.

Nicht überall lebt man noch im Mittelalter, obwohl ich diese Tradition trotzdem verurteile. Das Kind wird trotz Hilfe sicher kein einfaches Leben haben.
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30.09.2017 05:40 Uhr von Steven_der_Weise
 
+1 | -2
 
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Wenn sie über den Boden schweben könnte oder sowas könnte ich es ja noch verstehen aber so, die sollten lieber ihr W-lan und Handynetz ausbauen dann wären die Leute da vielleicht anderweitig beschäftigt als mit sowas.
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02.10.2017 21:10 Uhr von Thoretische-Technik
 
+0 | -0
 
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oh pedo prister...pedophieler glaube...
für mich macht das ehr den eindruck von kindesmißbrauch, als glaube/religion getarnt.

@morcan:
mitlerweile bin ich buddist...aber sowas ist einfach abscheuliches verhalten...welche von keinerlei religion/glaube gedeckt wird.
es sind reinen pedophiele gelüste die da von den "pristern" ausgelebt werden


[ nachträglich editiert von Thoretische-Technik ]

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