27.09.17 10:08 Uhr
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TU Darmstadt: Biologie-Dozent soll Schwule als "krank" bezeichnet haben

 

In der TU Darmstadt muss sich ein Biologie-Dozent Rassismus- und Homophobie-Vorwürfen stellen.

Studenten führten über Aussagen des Dozenten Protokoll, der demzufolge Schwule als "krank" und "behindert" bezeichnete und sagte: "Neger, das darf man ja so jetzt leider nicht mehr sagen...". Zudem empfahl er den Studierenden NS-Literatur.

Das Präsidium der TU hat dem Dozenten nun vorläufig die Lehrerlaubnis entzogen.


WebReporter: mozzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Darmstadt, Biologie, Schwule, TU, Dozent, krank
Quelle: spiegel.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.09.2017 10:43 Uhr von brycer
 
+5 | -1
 
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Vielleicht wollte der Dozent nicht mehr und hat sich überlegt, wie er möglichst schnell aus seinem Vertrag raus kommt. ;-)
Oder lehrt der diesen Quatsch schon länger? Dann verwundert es doch sehr dass das nicht schon früher ans Tageslicht gekommen ist. ;-P
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27.09.2017 11:38 Uhr von weitwech
 
+2 | -0
 
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@fromdusktilldawn

bezeichne es eher mal als genetische Veränderung!

Was jetzt jeder daraus schließen möchte ist sein Problem
Vielleicht möchten einige Wissenschaftler deswegen genetische Überprüfung bei der Zeugung neuen Lebens einführen?
Früher oder später kommt das eh!
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27.09.2017 12:04 Uhr von Max97
 
+6 | -5
 
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Mal eine allgemeine Frage: warum muss man Schwule mögen?

Jetzt nicht falsch verstehen, das ist keine Frage bezüglich der Toleranz gegenüber Schwulen und anderen sexuellen Ausrichtungen. Das ist also keine Frage darüber ob wir eine tolerante Gesellschaft sein sollen, sondern die Frage, wieso man Schwule mögen muss.

Eine eigene Meinung zum Thema Homosexualität zu haben ist etwas anderes als jemand rechtlich oder sozial zu diskriminieren. Zuerst ist es schon de facto verboten zu hinterfragen ob Homosexualität Normal, Krank oder ein Gendefekt ist. Diese Frage ist politisch entschieden worden. Wer eine andere Meinung hat als - dass Homosexualität normal ist - bekommt Probleme. Die Normalität zu hinterfragen ist inzwischen de facto verboten. Nicht per Gesetz, aber sozial. Somit ist die Freiheit der Forschung politisch eingeschränkt (sonst bekommt man Ärger).
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27.09.2017 12:44 Uhr von Rechtschreiber
 
+3 | -4
 
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@Max:

"Muss man Schwule mögen?" - hier impliziert schon die Frage das Problem. Die Sexualität hat keinen Einfluss darauf, wie sich eine Person verhält (und damit meine ich jetzt keine Obertucken, die selbst Homosexuelle nicht immer mögen). Einen Mensch auf seine sexuelle Gesinnung zu reduzieren, ist einfach dumm.

Die Frage sollte eher lauten: Habe ich / warum habe ich ein Problem mit homosexuellen Menschen?

Diese Frage kann sich nur jeder selbst beantworten.
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27.09.2017 13:23 Uhr von Max97
 
+3 | -3
 
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@Rechtschreiber

Die Frage ist wohlüberlegt und richtig gestellt. Du hast die Frage so verändert, das es ein Problem des Fragestellers ist.

Die Frage ist: warum muss man Schwule mögen?

Anders gefragt: warum muss man Zitroneneis mögen?

Nicht verstanden? Dann anders gefragt: Warum muss man Radfahrer mögen?

Warum muss man T-Shirt Träger mögen?
Warum muss man Brillenträger mögen?
Warum muss man Sitzpinkler mögen?
Warum muss man Kaffeetrinker mögen?
Warum muss man Colatrinker mögen?

Du versuchst deine eigene Weltanschauung zum Problem des anderen zu machen. Wenn du etwas als normal empfindest, der andere wiederum nicht, sagst du nicht einfach, dass der andere eine andere Meinung hat, sondern dass der andere ein Problem hat.

Ich hotte du hast verstanden was ich sagen will.
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27.09.2017 14:41 Uhr von haguemu
 
+2 | -2
 
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Da braucht man nicht zu den Nazis zurückgehen.

Erst 1990 hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Homosexualität von der Liste psychischer Krankheiten gestrichen.

http://www.tagesspiegel.de/...

Also keine Aufregung wenn einige nicht aktuell sind.
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27.09.2017 15:18 Uhr von cat008
 
+3 | -2
 
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Schwul sein ist auch keine Krankheit oder ein Gendefekt. Schwul sein ist ein Firmwarefehler vielleicht gibt´s in einigen Jahren mal ein Update von MS oder Android hierfür.

Solange ich mich nicht dafür entschuldigen muß das ich normal bin ist doch alles gut, manchmal komme ich aber schon so vor als wenn die normal Veranlagten Problemfälle sind.

[ nachträglich editiert von cat008 ]
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27.09.2017 16:42 Uhr von Abdul_Tequilla
 
+2 | -1
 
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@ Max97

Stell dir vor, Du lernst jemanden (z.B. im Urlaub) kennen, ihr unterhaltet euch über Fußball, ihr seid euch sympatisch, Du magst denjenigen.

Am nächsten Tag stellt sich heraus, dass derjenige schwul ist. Magst Du ihn dann plötzlich nicht mehr?

@ cat008
"Solange ich mich nicht dafür entschuldigen muß das ich normal bin ist doch alles gut."

Natürlich muss sich niemand für seine sexuelle Neigung entschuldigen. Mich irritiert das Wort "normal". Das ist ein Begriff, denn man auf Menschen nicht sinnvoll anwenden kann.

Sachverhalte können "normal" sein. Z.B.: ist der Wasserpegel der Weser "normal" für diese Jahreszeit.

Oder verwechselst Du "normal" mit "üblich", "durchschnittlich", "Großteil der Bevölkerung", etc?

[ nachträglich editiert von Abdul_Tequilla ]
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27.09.2017 17:37 Uhr von henry2110
 
+2 | -2
 
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Ich finde es auch gewöhnungsbedürftig, wenn z. B. 2 Männer glauben sich in der Öffentlichkeit ablecken zu müssen, aber ich finde, dass man Kindern die Chance geben sollte selbst zu entscheiden, ob sie dies als normal empfinden und akzeptieren, oder ob sie es ablehnen, ohne Einflussnahme von außen. Kein Pädagoge sollte versuchen ihnen einzureden, dass diese Kranke sei oder Behinderte seien.
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27.09.2017 18:10 Uhr von cat008
 
+4 | -2
 
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@ Abdul Tequilla
Irgendwas muss sich die Natur dabei gedacht haben, daß es Männlein und Weiblein gibt, das ist nun mal der Normalfall also "Normal" das andere demzufolge "Unnormal".
Du kannst sollange probieren wie du willst wenn du 2 Steckdosen aneinanderdrückst wird kein Strom fliessen, so hat es auch die Natur vorgesehen Schwule werden die Art nicht erhalten können, bei Menschen wie bei Tieren!
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27.09.2017 19:12 Uhr von Max97
 
+2 | -1
 
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@Abdul_Tequilla

"Am nächsten Tag stellt sich heraus, dass derjenige schwul ist. Magst Du ihn dann plötzlich nicht mehr?"

Das war nicht meine Frage. Meine Frage war: warum muss man Schwule mögen?
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27.09.2017 20:52 Uhr von Danymator
 
+1 | -0
 
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Der hatte mit Sicherheit keine Lust mehr.
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28.09.2017 06:49 Uhr von brycer
 
+1 | -0
 
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@cat008:
"...Irgendwas muss sich die Natur dabei gedacht haben, daß es Männlein und Weiblein gibt,..."
Da hast du zwar Recht, aber andererseits muss sich die Natur auch was dabei gedacht haben, dass es Homosexualität gibt. Sowohl beim Menschen als auch im Tierreich.
Da Homosexualität keine Modeerscheinung oder Erfindung des modernen Menschen ist, sondern sie auch schon immer in der Natur vorhanden war, ist sie damit gewissermaßen auch der ´Normalfall´.
Wobei... ´Normal´... irgendwie ein seltsamer Begriff. Normal sagt ja was von Norm. Wer legt diese Norm fest? Der Mensch!
Wenn du mit Natur argumentierst, dann sollte dir klar sein dass es in der Natur keine Normen gibt.
Was sich die Natur dabei gedacht hat auch Homosexualität zu zu lassen, das wird der Mensch mit seinem, im Vergleich zur Natur, sehr eingeschränkten Horizont nie ergründen können.
Wir Menschen glauben, wir wären allwissend. Jedoch sind wir davon wahrscheinlich so weit entfernt wie die Erde vom Zentrum der Milchstraße.
Lernt doch einfach mal dass man eben auch Dinge akzeptieren muss, weil sie eben vorhanden sind.

Übrigens:
Wenn die Natur sich immer nur auf den ´Normalfall´ beschränkt hätte, dann hätte es keine Mutationen, keine Evolution und somit auch nie den Menschen gegeben.

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