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Wissenschaftler fordern einen starken öffentlich-rechtlichen Rundfunk

Über 40 Wissenschaftler haben in zehn Thesen für die Stärkung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks plädiert. Auch sie sehen Reformbedarf, mahnen aber den Grundversorgungsauftrag der Sender an: "Der Auftrag bestimmt den Beitrag - nicht umgekehrt".

Die Initiative geht auf den Berliner Wissenschaftler Volker Grassmuck und die Grüne Medienpolitikerin Tabea Rößner zurück: Sie wollen zeigen, dass es nicht nur lautstarke Kritiker, sondern auch Befürworter des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gibt.

Die Forscher fordern zum Beispiel, dass der Online-Auftrag weiter gefasst werden müsse und Senderseiten Plattformen für nichtkommerzielle und öffentliche Institutionen werden könnten.


WebReporter: mozzer
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Wissenschaftler, Rundfunk
Quelle: tagesspiegel.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.09.2017 14:22 Uhr von Frankone
 
+17 | -8
 
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Millionen Deutsche fordern die Abschaffung der GEZ!
Diese Kosten könnten die Staatsbediensteten allein aus Ihren Einkommen aus Bundestags-Agententätigkeit und Vorstandstätigkeiten abdecken!
Online müssen die ÖR gar nichts tun, denn das Internet ist FREI und ein Selbstläufer, damit müssen nicht noch Kosten generiert werden.

Das kann man sogar nachlesen in einem Gutachten des Bundesfinanzministeriums (Der öffentlich rechtliche Rundfunk in seiner jetzigen Form hat keinen Existensgrund mehr)
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11.09.2017 14:32 Uhr von Frankone
 
+5 | -3
 
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11.09.2017 14:38 Uhr von Dennis112
 
+20 | -1
 
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Das mit dem Grundversorgungsauftrag ist schon richtig. Der wäre aber auch erfüllt wenn MDR, WDR und so weiter alle einen Kanal hätten. Aber die haben ja alle noch 20 regionale Ableger auf denen 90% der Zeit sowieso das gleiche kommt.
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11.09.2017 14:40 Uhr von G-H-Gerger
 
+3 | -6
 
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Erst mal und vordringlich muss alle Reklame - auch Schleichwerbung - weg aus den öffentlich-rechtlichen. Japan machts mit NHK vor.
Phönix, Alpha und Arte würde ich gerne behalten, genauso wie die Dritten ("Mit den Dritten beisst sich besser" sagte einst Dieter Hildebrand)
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11.09.2017 14:45 Uhr von Brit2
 
+9 | -3
 
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Zitat "Der Auftrag bestimmt den Beitrag.
Plattformen für nichtkommerzielle und öffentliche Institutionen."
Wieso assoziiere ich automatisch: Wahlkampf reicher Parteien gezielt unterstützen und Lobbyismus legalisieren --- und dafür vom Bürger GEZ kassieren?
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11.09.2017 15:01 Uhr von VegaVincent
 
+2 | -12
 
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11.09.2017 15:12 Uhr von Perkeo68
 
+3 | -3
 
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"Plattformen für nichtkommerzielle und öffentliche Institutionen werden könnten....."

also Propaganda Medium für die Politik der Rundfunkräte...
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11.09.2017 15:16 Uhr von bo0z
 
+6 | -1
 
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Politiker raus aus dem Vorstand, Werbung weg, Doppelsender abschalten. So einfach wäre das. Ach Moment, dann müsste man erklären, wieso man 8 Mrd. Euro im Jahr braucht.
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11.09.2017 15:35 Uhr von hostmaster
 
+6 | -0
 
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"Die Forscher fordern zum Beispiel, dass der Online-Auftrag weiter gefasst werden müsse"

Die Forscher haben anscheinend keinen technischen Durchblick. Internet ist eben ganz und gar kein Rundfunk. Frei aufrufbare Internetseiten sind durchweg GEBÜHRENFREI erreichbar. Ansonsten wären sie paßwortgeschützt.

Dennoch erheben nahezu alle Rundfunksender in Europa eine Abgabe für "neuartige Rundfunkempfänger", die gar jedoch keine sind.

Vollkommen unverständliches Procedere.
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11.09.2017 15:53 Uhr von alter.mann
 
+4 | -1
 
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wenn sich die ör mal auf GRUNDversorgung beschränken würden, d.h. ein oder zwei tv-programme und dito radio. aber nicht hundert und auch keine pensionszahlungen, die der gebührenzahler zu tragen hat. dann könnten sie sich vermutlich selbst finanzieren ...
nun gut - ich muss ja diesen mist nicht zahlen. aber aufregen ... aufregen tut es mich jedes verdammte mal.
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11.09.2017 16:22 Uhr von Abdul_Tequilla
 
+2 | -6
 
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Die öffentlich-rechtlichen Sender haben durchaus ihre Darseinsberechtigung, da auch wichtige Sendungen ausgestrahlt werden, die kein Privatsender ausstrahlen würde:
Die Übertragung der Paralympics oder die Übertragung des Neujahrskonzertes sind beispielsweise nicht von werbetechnischer Relevanz. Dennoch sind sie von kultureller und gesellschaftlicher Bedeutung. Hinzu kommt, dass die Öffentlichen ein Netzwerk von Auslandskorrespondenten unterhalten, die sich Privatsender nicht leisten wollen.

Auf der anderen Seite muss man aber auch deutlich sagen, dass viele Sendungen, die das öffentlich-rechtliche Fernesehen ausstrahlt, hier nicht hingehören, weil diese Form von Unterhaltungsformaten auch gut von den Privatsendern abgedeckt werden: "Um Himmels Willen", "Rote Rosen", "Sturm der Liebe", "Wer weiß denn sowas?", "die Küchenschlacht" .... um nur einige zu nennen.

Deshalb: Öffentlich-rechtlicher Rundfunk ist eine wichtige Säule, Einsparpotentiale sind aber durchaus vorhanden. Solange diese nicht ausgeschöpft werden, macht es keinen Sinn, über eine Erhöhung der Rundfunkgebühren nachzudenken. Öffentlich-rechtliche Sender (auch Hörfunk) sollten nur da auftreten, wo das privatwirtschaftliche Angebot klare Defizite aufweist.
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12.09.2017 10:48 Uhr von JaGutGell
 
+0 | -1
 
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Der Bericht stammt übrigens von der Bundesregierung um die Beiträge zu rechtfertigen..

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