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Strafzahlungen: Puppe "Cayla" muss von Besitzern nachweislich zerstört werden

 

Die Puppe "Cayla" wurde von der deutschen Bundesnetzagentur (BNetzA) als Spionagegerät eingestuft und Besitzer müssen das Spielzeug nun nachweislich zerstören.

Es drohen sonst Strafzahlungen von bis zu 25.000 Euro: Beim Recylinghof kann man sich zum Beispiel die Vernichtung mit einem Nachweis bestätigen lassen.

Die Puppe kostete 90 Euro und kann Fragen beantworten sowie Geschichten vorlesen. Über eine ungesicherte Bluetooth-Verbindung zwischen Smartphone-App und "My Friend Cayla" können Unbefungte Kontakt zu den Kindern herstellen, die mit der Puppe spielen.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Puppe
Quelle: derstandard.at

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.09.2017 13:24 Uhr von henry2110
 
+22 | -4
 
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Warum einem Kind das Spielzeug wegnehmen, wenn man das Ding mit einem kostenlosen Softwareupdate unschädlich machen kann?
Nächste Möglichkeit: Hersteller muss die Puppe zurücknehmen.
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11.09.2017 13:43 Uhr von Kickstone
 
+17 | -0
 
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Presse-Panikmache: Wer sollte das denn verfolgen bzw. verfolgen wollen? Und können? Wer lässt schon in einem Spielzeugwarenladen seine kompletten Personaldaten?

Zudem: Wo kein Kläger, da kein Richter. Die zuständigen Behörden haben sicherlich Besseres zu tun, als Spielzeugpuppen nachzujagen.
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11.09.2017 14:19 Uhr von Lucianus
 
+18 | -1
 
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Und wo genau ist hier der Unterschied zu zum Beispiel "Alexa" oder "Siri"?
Also was genau macht DAS zu einem Spionagegerät und "Alexa" oder diverse andere Apps (dementsprechend also jedes Smartphone) nicht?
Wenn ich mir die Software der Puppe auf ein Handy spiele, ist dann das Handy ein Spionagegerät oder geht es hier um die Puppe als solches?
Wir leben in einer Zeit in der wirklich jeder langsam geschnallt haben sollte, das Geräte die sich Dinge merken können, auf Sprachbefehle oder Fragen interaktiv reagieren und nen Anschluss über bluetooth oder WLAN haben wollen ... Mit einem Server kommunizieren ...
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11.09.2017 14:53 Uhr von Brit2
 
+6 | -3
 
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@Lucianus: Stichwort Smarthome. Der Hype um die Vermarktung wird von Monat zu Monat agressiver. Der Mensch wird künftig nichtmal mehr ohne WLAN wissen, was im Kühlschrank steht. Selbst kreativ Kochen kann auch niemand mehr - ohne Thermomix etc. Wir verblöden und finden es toll. (fortgeführt - wozu braucht man eigentlich noch Schule und Abitur - wo es doch WLAN und Helferlein gibt, die alles alleine tun ...)
Ich vermute, dieser Aufruf zum Zerstören der Puppe wurde falsch interpretiert. Entfernt man die Technik und unterbindet WLAN sollte es genügen. Woher bitte will eigentlich jemand wissen und konkret mit Strafe drohen, welches Kind so eine Puppe hat (falls bar bezahlt)? Panikmache.
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11.09.2017 15:22 Uhr von TendenzRot
 
+6 | -5
 
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@Lucianus

"ungesicherte Bluetooth-Verbindung" ist das Stichwort. Sicher muss man schon ziemlich grenzdebil sein um sich Alexa und Co ins Wohnzimmer zu stellen. Aber da macht man sich eben aktiv nackig vor Google oder MS oder Amazon oder wem auch immer. Diese komischen Puppen kann aber *jeder* kapern der sich in ausreichender Reichweite befindet.
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11.09.2017 17:35 Uhr von RZH
 
+5 | -0
 
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"Wenn ich mir die Software der Puppe auf ein Handy spiele, ist dann das Handy ein Spionagegerät oder geht es hier um die Puppe als solches?"

Ein Spionagegerät ist JEDES Smartphone auch ohne Puppensoftware.

"Sicher muss man schon ziemlich grenzdebil sein um sich Alexa und Co ins Wohnzimmer zu stellen."

Du scheinst gar nicht zu wissen, wie viele so grenzdebil sind, ja es ist inzwischen eine regelrechte Sucht.

[ nachträglich editiert von RZH ]
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11.09.2017 19:00 Uhr von RZH
 
+7 | -0
 
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"Die Puppe "Cayla" wurde von der deutschen Bundesnetzagentur (BNetzA) als Spionagegerät eingestuft und Besitzer müssen das Spielzeug nun nachweislich zerstören."

Nach dieser Logik müsste jeder Besitzer eines Smartphons dieses nachweislich zerstören. :-D
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11.09.2017 21:24 Uhr von azapp
 
+1 | -0
 
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@Kickstone Bei Amazon zum Beispiel ...
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11.09.2017 23:09 Uhr von VERONlQUE
 
+0 | -4
 
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Puppe Kayla? ist das die Neue von Scooter-Baxter?
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12.09.2017 00:59 Uhr von TendenzRot
 
+0 | -2
 
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@RZH

> Ein Spionagegerät ist JEDES Smartphone auch ohne
> Puppensoftware.

Das ist sicherlich richtig. Allerdings kann man mit ein wenig Knowhow sein Smartphone schon wesentlich sicherer machen, als es mit Werkseinstellungen ist. Zum Beispiel kein Googlekonto mit dem Smartphone verbinden. Alexa und Siri und wie all diese hippen Teile heißen, spielen da schon in einer anderen Liga. Alle Sprachanweisungen werden erst einmal zum entsprechenden Diensteanbieter zur Analyse übertragen, Denn diese findet auf den Servern von Microsoft, Apple, Amazon und wie die alle heißen statt, nicht auf dem Gerät. Nicht umsonst kannst du z.B. Siri nicht ordentlich nutzen wenn du im Flugmodus bist. Da man diese Dienste ohne ein Konto bei den jeweiligen Diensten nicht (sinnvoll) nutzen kann, macht man sich komplett nackig. Aber selbst das ist noch gar nichts im Vergleich zu dem, was mit diesen Puppen schief läuft. Da kann nämlich *jeder*, der sich mit einem Bluetooth fähigen Laptop, oder was auch immer, in der Nähe dieser Puppe aufhält, die komplette Kommunikation belauschen und steuern. Ich möchte nicht, dass, wenn meine Tochter ihrer Puppe des Abends ihre intimsten Geheimnisse anvertraut, draußen vor der Tür irgendein obskurer Typ Mütze Glatze spielt.

Das ist eine ganz andere Hausnummer und deshalb gehören diese Teile so schnell wie möglich auf den Müll. Da sollten Strafen bei Nichtbefolgung gar nicht nötig sein. Das befiehlt der gesunde Menschenverstand. Man sollte allerdings den Hersteller in Regress nehmen.
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12.09.2017 08:16 Uhr von henry2110
 
+2 | -0
 
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@Kickstone

Zudem: Wo kein Kläger, da kein Richter. Die zuständigen Behörden haben sicherlich Besseres zu tun, als Spielzeugpuppen nachzujagen.

Wir leben in Deutschland, unsere Ämter sind sich für keinen Fauxpas zu schade, egal wie viel Steuergelder dafür verschwendet werden müssen.
Hier werden sogar Leute angeklagt die neben einer Polizistin abgelüftet haben
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12.09.2017 10:42 Uhr von Steven_der_Weise
 
+2 | -0
 
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Hmm Östereichische Journalisten scheinen recht gut mit denen der Bildzeitung konkurrieren zu können.
Frei nach dem Motto große Überschriften, keine Recherche und null Ahnung.
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12.09.2017 20:51 Uhr von Hexxxer1959
 
+3 | -2
 
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Ein Gerät wie "Alexa", oder etwas ähnliches wird in nicht all zu ferner Zukunft in jedem Haushalt Pflicht sein, damit der Staat auch mithören kann, was im Hause vor sich geht.

Erich Mielke rotiert schon wieder im Grab, weil er solche Technik nicht hatte.
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13.09.2017 12:15 Uhr von auru
 
+0 | -1
 
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Elektronik ausbauen oder das Bluetooth unbrauchbar machen, Antenne abschirmen usw., muss reichen.
Wer sie besitzt, hätte sich ohnehin schon strafbar gemacht.

https://dejure.org/...

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