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Auch China steht vor Verbot von Verbrennungsmotoren

Nach einigen Ländern hat nun auch China angekündigt, Verbrennungsmotoren verbieten zu wollen.

Vizeindustrieminister Xin Guobin verkündete: "Diese Maßnahmen werden sicherlich tief greifende Veränderungen für die Entwicklung unserer Autoindustrie mit sich bringen".

Vor allem für die deutsche Autoindustrie sollte dies ein Weckruf für den Umstieg auf Elektromobilität sein, denn der wichtige Absatzmarkt China würde dann wegfallen.


WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Auto
Schlagworte: China, Verbot
Quelle: sueddeutsche.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.09.2017 13:12 Uhr von Lommels
 
+6 | -1
 
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Also in gewissen Teilen Chinas würde sich das lohnen! Es ist kaum zu glauben wie hoch in manchen Regionen die Feinstaubbelastungen sind! Gibt ja genug Bilder im Netz die zeigen wie das dann aussieht. Zudem würden dort dann auch die Sterbefälle aufgrund von Lungenerkrankungen zurückgehen!

[ nachträglich editiert von Lommels ]
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11.09.2017 14:03 Uhr von Jean_Luc_Picard
 
+9 | -8
 
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Klar, weil die Luftverschmutzung in China ja auch hauptsächlich von Verbrennungsmotoren kommt...

Die sollen ruhig machen, dann reicht das Öl länger für uns...
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11.09.2017 16:22 Uhr von Petabyte-SSD
 
+6 | -0
 
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Daumen hoch für China. Die verrecken wie die Fliegen am Smog, wenigstens in den Städten wird die Luft jetzt sauberer...
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11.09.2017 18:14 Uhr von michel29
 
+2 | -4
 
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sind deren Stromnetze auf den Stromverbrauch ausgelegt und wo kommt der ganze Strom her..??

https://www.mein-onlinerechner.com/...

http://www.shortnews.de/...

und die Millionen KFZ tanken zu meist ähnlichen Zeiten (nach der Arbeit..) und da werden die Netze aber ganz schon in die Knie gehen, Unterhaltungselektronik/Essen zubereiten und dann noch das Auto laden, den Hausanschluss will ich sehen (gerade bei nen Parkhaus in einer etwas größeren Stadt)

Und dann noch die ausbleibenden Steuern auf den herkömmlichen Kraftstoff, da müsste der Strom in Zukunft deutlich teurer werden
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12.09.2017 13:36 Uhr von walker007
 
+1 | -1
 
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@michel:
Warum führt man denn wohl zusätzlichen Steuern/Abgaben jetzt ein ala PKW-Maut um eben genau diesen Wegfall bei den herkömmlichen Kraftstoffen zu kompensieren.
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12.09.2017 22:20 Uhr von Thoretische-Technik
 
+2 | -4
 
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das grundproblem:
man hat keinerlei atequare gegentechnologie zum verbrennungsmotor!

ein elektroauto würde ich schon allein wegen der geringen reichweite NICHT kaufen...zumal der "auflade" preis pro 100km ein vielfaches des benzin/diesel preises ist.
die tenologie e-auto ist leider viel zu unausgegoren. auch wäre der energieverbrauch (wenn man wirklich alle autos ersetzt) so hoch sein, das man das nicht mit erneuerbaren energien zur strmgewinnung hinbekommt...also wieder hunderte atom.- kohle.- kraftwerke?
da ist ein grober denkfehler in der technologie selber!

[ nachträglich editiert von Thoretische-Technik ]
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13.09.2017 02:36 Uhr von Tilt001
 
+4 | -0
 
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"also wieder hunderte atom.- kohle.- kraftwerke?"

Unsinn, wenn man das Erdöl in großen Gasturbinen- oder noch besser in Gas-und-Dampf-Kombikraftwerken für die Stromgewinnung verbrennt (im 24h Stunden Betrieb und ohne Turboloch) ist das immer noch viel effizienter als die Verbrenner im Stop-and-Go Verkehr mit dem Sprit auf der Straße.

Es kommt mit dem E-Auto also in jedem Fall zur eine Einsparung der Primärressourcen.

Außerdem ist das E-Auto erheblich pflegeleichter, das sollte man nicht unterschätzen. Der Wartungsaufwand ist sensationell niedrig, das bringt also auch noch mal einen großen volkswirtschaftlichen Mehrwert, durch die Befreiung von menschlichen Ressourcen!

[ nachträglich editiert von Tilt001 ]
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13.09.2017 05:12 Uhr von ungetrackt-erwischt
 
+0 | -5
 
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Eigentlich wäre das eine Abkehr von Jing und Jang die ich mir kaum vorstellen kann. Es ist ja nicht so, daß aktuell das Elektrofahrzeug wirklich Umweltverbessernd ist. Man hofft nur daß man dann den Dreck nicht in der Stadt sieht.

Generell wird man in absehbarer Zeit ein Auto nur noch benutzen, wenn man zu viel Gepäck hat. Weil die Lösung, die mir vorschwebt ist so viel kostengünstiger und schneller, daß man überhaupt nicht mehr in Versuchung gerät ein Auto zu benutzen.

@Lommels

die Feinstaubbelastung zum Bsp. in Stuttgart deutet auf einen besonders starken Verkehr abends um 20:00 hin, weil da ist das Maximum der Belastung und im allgemeinen gibt es eine über die Nacht andauernde generelle Anhebung der Feinstaubwerte, weshalb man in Stuttgart wohl irgend eine Art von unsichtbarem Fahrzeug haben muß daß speziell in kalten Nächten besonders eifrig umher fährt. Oder um es mal mit anderen Worten zu sagen, der Feinstaub ist nur zu sehr geringem Anteil überhaupt dem Verkehr zu verdanken. Er ist jedoch eine Komponente, die mit der Bevölkerungsdichte zu nimmt und vermutlich ist der Hauptverursacher ein Gerät, daß immer dann in Betrieb genommen wird, wenn man Heizen muß.

Also vielleicht mal überlegen, warum man in Europa solche Werte unabhängig von der Bevölkerungsdichte definiert - also nicht pro Kopf und wer davon etwas haben könnte, wenn die Wirtschaft eines Landes am Boden liegt, weil man ihm die Mobilität genommen hat, so wie es aktuell in Baden-Württemberg immer mehr gemacht wird. Vielleicht ist eine Bevölkerung, die nichts mehr zu verlieren hat leichter zum Kampf bereit und läßt sich leichter zu einem Krieg überreden.

[ nachträglich editiert von ungetrackt-erwischt ]
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13.09.2017 09:57 Uhr von DEvB
 
+4 | -0
 
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Es wundert mich doch immer wieder was für einen beschränkten Horizont und geringe Vorstellungskraft viele haben. Niemand hat vor den Verbrennungsmotor heute oder morgen zu verbieten, die meisten Länder planen für 2030 oder 2040. Das ist unendlich viel Zeit für technische Entwicklungen. Guckt euch doch einfach mal an, was in den letzten 20 Jahren schon alles geschehen ist, das hätte damals niemand für möglich gehalten. Die heutigen technischen Probleme werden bis dahin gelöst werden, besonders wenn man jetzt Druck aufbaut. Außerdem werden dann auch nicht alle Autos direkt ersetzt werden müssen, wie hier einige glauben, sondern es werden nur Neuzulassungen verboten. Mal ganz abgesehen davon, dass es, sobald das autonome Fahren richtig funktioniert, sowieso kaum einer noch ein eigenes Auto braucht... ich vermute die Zahl der Autos wird dann um 80-90% sinken. Wer eins braucht bestellt sich eins per App und 2 Minuten später hält es vor der Tür...
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14.09.2017 00:58 Uhr von ungetrackt-erwischt
 
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Generell ist das Verbieten immer ein Fehler, weil entweder ist das Fahrzeug sinnvoller und somit günstiger in der Anwendung oder nicht. In einem Neuronalen Netz finden die Knoten immer von alleine das optimale Ergebnis. Jede Einmischung wird einen Mehraufwand kreieren, der dadurch umweltschädlich wird.

Man kann die Entwicklung von etwas fördern um es konkurrenzfähig zu machen. Jedoch jedes Verbot wird immer ein Fehler sein, weil es an anderer Stelle einen höheren Aufwand schafft.

Und der Horizont eines Menschen, der laufend aktiven Umweltschutz betreibt ist meist größer als der von Leuten, die sich nicht mal damit beschäftigen, wie etwas funktioniert. Wenn etwas das Auto verdrängt, dann nur etwas das viel weniger Energie benötigt und dafür um einiges schneller ist. Alles andere macht überhaupt keinen Sinn. Der Antrieb wird immer so erfolgen, daß es funktioniert und der Aufwand wird immer der Gesamtaufwand sein, den der Betreiber händeln muß. Eventuell ist somit die Ladezeit jene Zeit, die ein Gerät unbrauchbar macht, weil kein Mensch hat unendlich viel Zeit, sonst könnte man immer mit dem Fahrrad fahren.

Ein Verbot macht jedoch deutlich, daß ein Fahrzeug praktischer ist als ein anderes und somit immer nicht wirklich einen Vorteil darstellt. Allerdings muß man natürlich dafür sorgen, daß irgend jemand dieses Fahrzeug erst mal herstellt. Aus eben jenem Grund hat es oft schon Intriegen gegeben, die gute Bewegungsmittel irgend wie anders verhindert haben.
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14.09.2017 19:24 Uhr von Petabyte-SSD
 
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Niemals setzen sich diese Pferdelosen Kutschen durch!
http://www.live-counter.com/...
Holzvergaser, ok vielleicht in Ausnahmefällen, aber es geht nichts über Gras fressende Antriebe...

[ nachträglich editiert von Petabyte-SSD ]
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17.09.2017 21:44 Uhr von RycoDePsyco
 
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Ihr sucht immer nach Möglichkeiten warum es NICHT geht.

Wenn in Deutschland kein Verbrennungsmotor mehr lohn weil China nimmer will, dann gibts plötzlich ganz schnell Elektroautos. Werdet Ihr sehen. Dann geht alles viel viel schneller als die aktuelle Schlafwagenlandschaft in Sachen Fahrzeugherstellung.
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18.09.2017 10:39 Uhr von HerrVorragend15
 
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Die Verbote für den Verbrenner lohnen schon gar nicht mehr. Das regelgt sich allein. Wenn sich die Verbreitung des Elektroautos seit 2011 der Nissan Leaf eingeführt wurde so weiterentwickelt ist nach aktuellen Rechnungen 2026 jeder Neuwagen weltweit elektrisch.

Ich kann das auch aus eigenen Beobachtungen bestätigen. Wenn ich auf meinem Fußweg zum Bus vor 3 Jahren noch 0 E-Autos pro Tag gesehen habe, sehe ich jetzt jeden Tag 5-10 (Schön zu erkennen am E-Nummernschild). Und das sind meistens private. Der große Umschwung kommt ja eher durch die Nutzfahrzeuge des ÖPNV (ab nächstes Jahr komplette Umstellung aller 1000 Busse hier in HH), der Verteilerlogistik (siehe StreetScooter der Post) und von Handwerksbetrieben.

http://www.spiegel.de/...

[ nachträglich editiert von HerrVorragend15 ]
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18.09.2017 16:42 Uhr von Fishkopp
 
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Dabei stinkt die Ökobilanz der Elektrokutschen jetzt schon komplett gegen Fahrzeuge mit Gasantrieb ab. Naja, wers braucht :)

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