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Arbeitgeber fordern oberes Limit für Sozialbeiträge

Arbeitgeber fordern von der nächsten Bundesregierung einen Erhöhungsstopp für Sozialversicherungsbeiträge. "Steigende Sozialabgaben wirken wie Bleiwesten für Beschäftigte und Unternehmen", meinte Ingo Kramer, Präsident der BDA.

"Die Summe, die vom Bruttolohn für die Sozialversicherungen abgezogen wird, darf 40 Prozent nicht übersteigen." Möglichkeiten der Senkung sieht er dagegen bei der Arbeitslosenversicherung. Diese solle bei einer entsprechenden Reserve gesenkt werden.

Auch versicherungsfremde Leistungen sollten steuerlich finanziert werden. Rentenerhöhungen von z.B. Müttern solle das steuerlich zu lösen sein und Arbeitnehmer und Unternehmen nicht allein belasten.


WebReporter: bo0z
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Arbeitgeber, Limit
Quelle: n-tv.de

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.09.2017 16:13 Uhr von WerWeissWass
 
+19 | -2
 
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Macht Sinn, vor allen Dingen sollen endlich die Einmalzahlungen wie Urlaubs-und Weihnachtsgeld von der Steuer und Sozialversicherungen befreit sein, so könnten sich auch Familien mit geringem Einkommen einen Urlaub leisten.

[ nachträglich editiert von WerWeissWass ]
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02.09.2017 16:18 Uhr von meisenfdazu
 
+26 | -0
 
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Fast alle großen Unternehmen haben in der BRD Sonderverträge mit dem Fiskus ausgehandelt und zahlen nur mickrigste Steuerabgaben.
Haben aber gleichzeitig viele Vorteile z.b. günstiger Strom.

Jetzt möchten sie wohl auch noch an den Sozialversicherungen sparen.

Die kriegen den Hals nicht voll.
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02.09.2017 16:23 Uhr von hannes759
 
+2 | -2
 
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Alter Trick

https://youtu.be/...

(7:19)
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02.09.2017 16:30 Uhr von Mauzen
 
+18 | -0
 
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"Möglichkeiten der Senkung sieht er dagegen bei der Arbeitslosenversicherung"

Guter Punkt. Seit Jahren sinken die Arbeitslosenzahlen, zumindest in der Tagesschau, dann müssten die Kosten für die Arbeitslosenversicherung doch auch gewaltig sinken.
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02.09.2017 16:41 Uhr von klemmbrett
 
+4 | -0
 
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Ist das bei der KV nicht schon so?
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02.09.2017 17:54 Uhr von ljjogi
 
+11 | -0
 
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Die Arbeitgeber sollten erstmal anfangen den Leuten die nur im Bürostuhl sitzen und außer zu überlegen wo man noch Kosten sparen kann damit die eigenen Boni noch höher werden das Gehalt kürzen und Managern die nach Fehlentscheidungen die Konzerne verlassen nicht noch Millionen von Abfindungen in den Hintern blasen, dann könnten sie auch die Arbeitnehmer die produktiv für Umsatz sorgen ordentlich bezahlen und sich die Sozialbeiträge leisten....
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02.09.2017 17:55 Uhr von DesWahnsinnsFetteKuh
 
+5 | -2
 
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WIe wäre es man würde einfach die Arbeitsplätze der Verfasser streichen? Dann hätten wirklich alle was davon.

[ nachträglich editiert von DesWahnsinnsFetteKuh ]
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02.09.2017 20:28 Uhr von Fishkopp
 
+9 | -0
 
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Na als wenn die Lohnnebenkosten das Problem wären. Erstmal die Eklatante Lohnsteuer auf ein verträgliches Maß runterschrauben, dann würde dem Arbeiter auch mal was vom Geld bleiben. Der Staat frisst einem doch die Hälfte weg.
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02.09.2017 20:53 Uhr von ptahotep
 
+2 | -0
 
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Hmmm?
Für was gibt es dann die "Beitragsbemessungsgrenze"? Und jeder der weniger als 76.200 EUR gnädigerweise zum Überleben bekommt hat zu Recht einen höheren Beitrag zu zahlen. Da wäre es sinnvoller den edlen Arbeitgeber zu entlasten und den AG-Anteil der Sozialversicherungen und Steuern dem Untergebenen aufzubürden.
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02.09.2017 22:28 Uhr von Tilt001
 
+7 | -0
 
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Alles was Arbeitgeber fordern kann man im Grunde in die Tonne treten, das sind alles nur versteckte Versuche die Profite der Reichen und Bosse zu erhöhen, auf Kosten der Arbeiter, Armen und Rentner!

Es gibt keine Ausnahme davon. Deswegen sind alle Politiker die nur für die Wirtschaft und Konzerne sprechen, im Grunde auch nur korrupt und gekauft und haben ihre Wähler verraten!

[ nachträglich editiert von Tilt001 ]
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02.09.2017 22:41 Uhr von Steven_der_Weise
 
+4 | -0
 
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Ja Arbeitgeber entsagt euch jeglicher Verantwortung für Angestellte die heute eh nur befristet eingestellt werden wenn denn überhaupt Leiharbeiter sind ja noch praktischer. Warum etwas für ein notwendiges übel Zahlen.
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03.09.2017 02:28 Uhr von ar1234
 
+4 | -0
 
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@meisenfelddazu: Der so genannte Arbeitgeebranteil ist ebenfalls der Lohn des Arbeitnehmers. Denn dieser Anteil ist ebenfalls das, was der Chef letztlich nur für die Arbeitsleistung des Arbeitnehmers zahlt. Die Aufteilung in Arbeitenehmeranteil und Arbeitgeberanteil ist nur dazu da, um die Bevölkerung zu verarschen und die Zahlen zu schönen.
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03.09.2017 11:07 Uhr von Rebecca Bock
 
+2 | -0
 
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Ja, ja, der BDA, oder der BDI, vielleicht auch die INSM oder sonstwer aus diesen Kreisen warnt davor, dass "steigende Sozialausgaben" wie Blei wirken würden.

Und reden von 40 %, die von den Bruttolöhnen abgezogen würden. Komisch, dass in diesen 40 % sogar die Einkommenssteuer enthalten sind.
Und damit wird klar: Mann will von vornherein verhindern, dass da irgendwas erhöht werden und damit den Gewinn kürzt.

Und natürlich wäre es für die Firmen sehr schön, wenn die halbseitig von den Arbeitgebern gezahlten Sozialausgaben noch weiter, genau wie die Krankenversicherung, auf die Schultern der Arbeitnehmer verteilt werden.

Und damit den Gewinne der Firmen steigen würde. Selbst in einem mittelständischen bei rund 200 Mitarbeitern sind allein 2 Euro, die irgendwo für Sozialausgaben eingespart würden, 400 Euro Gewinn für die Firma und da das einmal im Monat wäre, dann eben mal 12. damit sind es 4800 € Gewinn für diese Beispielfirma.
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03.09.2017 11:26 Uhr von Jamobo
 
+3 | -3
 
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Einigen fällt hier das Lesen wohl etwas schwer. Zumindest das Textverständnis ist eher Mangelhaft.
Dort steht "Steigende Sozialabgaben wirken wie Bleiwesten für Beschäftigte und Unternehmen" Es geht um den Anteil, welcher vom BRUTTOLOHN abgezogen wird.
Aber nö, da steht ja was von Arbeitgeber..und die müssen ja böse und Ausbeuter sein.
Das muss man sich mal reinziehen: Da machen die mal einen guten Vorschlag, der dafür sorgen könnte das jeder Arbeitnehmer ein paar Euro mehr in der Tasche hat, aber ihr kommt hier nur mit eurem Frust um die Ecke, ohne euch auch nur für eine Sekunde Gedanken darüber zu machen. Mich wundert hier gar nichts mehr...
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03.09.2017 12:15 Uhr von michel29
 
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ja, oder noch besser ALLE Angestellten Beamte Politiker und und und, einfach alle die ein Einkommen haben Zahlen in die Sozialversicherungssysteme ein...Gleichberechtigung kann durchaus "einfach" sein
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03.09.2017 12:44 Uhr von Thoretische-Technik
 
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sie beschweren sich?

schon bei den krankenkassenbeiträgen sind die arbeitgeber asoziales pack! PUNKT
weil die beiträge auf arbeitgeberseite gedeckelt sind und somit keine beiträge (oder extrem geringe) von den arbeitgebern in deutschland kommt...aber mehr lohn in dem sin gibt es auch nicht...da im grunde seit über 10 jahren keine realzuwächse für arbeitnehmer existieren.

ich behaupte mal: deutsche firmen sind asozial...weil sie ganz klar die menschen (angestellten in JEDEM fall ausbeuten und betrügen.

da lass ich auch nicht zu, das bei verteuerung arbeitspläze verloren gehen, oder produktion in deutschland unmöglich würed...da die firmen die sowas behaupten, eh den großteil der produktion achon ausgelagert haben: siemens, bosch, vw, bmw, mercedes etc pp.

nichts wo "made in germany" draufsteht ist zu 100% in deutschland erstellt. somit gibt es in wirklichkeit keine deutschen produkte.
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03.09.2017 12:47 Uhr von Thoretische-Technik
 
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@mauzen
die beiträge dafür können nicht fallen, da das sgb so geändert wurde, das man vile leistungen von harz4 darüber finanziert. deutschland hat sozusagen die alte leistung "hilfe zum lebensunterhalt" (sozialhilfe) auf die arbeitslosenversicherung draufgeschlagen.
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03.09.2017 14:45 Uhr von Leichenvater
 
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Arbeitgeber sollten sich lieber fragen warum die Ausgaben steigen und dieses dann auch mal sagen. Aber die denken immer nur an ihre eigene Tasche.
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03.09.2017 17:49 Uhr von Jamobo
 
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@Kessel-Reini

Zu Zeitarbeit kann und will ich nichts sagen. Jedenfalls nichts Positives ;-) Ist, meiner Meinung nach, modernes Raubrittertum auf höchster Stufe und es ist für mich ein Armutszeugnis, dass es sowas in Deutschland überhaupt gibt.
Aber Deine Einstellung, bezüglich H4 und so, gefällt mir...sehen viele leider anders.

Abermals: Lesen und verstehen:

Arbeitgeber fordern "Haltelinie" für Sozialbeiträge
Die Arbeitgeber verlangen von der künftigen Bundesregierung, eine Erhöhung der Sozialversicherungsbeiträge zu stoppen. "Steigende Sozialabgaben wirken wie Bleiwesten für Beschäftigte und Unternehmen", sagte der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Ingo Kramer. "Die Summe, die vom Bruttolohn für die Sozialversicherungen abgezogen wird, darf 40 Prozent nicht übersteigen." Kramer forderte einen politischen Konsens, die "Haltelinie" von 40 Prozent bei den Sozialbeiträgen nicht zu überschreiten. Bei der Arbeitslosenversicherung könnte der Beitrag gesenkt werden, sobald die Bundesagentur für Arbeit für wirtschaftlich schwierige Zeiten eine Reserve von 20 Milliarden Euro aufgebaut habe. Bei weiterhin guter Konjunktur werde das voraussichtlich 2019 möglich sein. Bei versicherungsfremden Leistungen wie der Mütterrente wäre eine Steuerfinanzierung der richtige Weg gewesen, sagte Kramer. Wenn die Politik höhere Renten etwa für Mütter wolle, müsse sie das aus Steuergeldern finanzieren und dürfe es nicht den Arbeitnehmern und Unternehmen allein aufbürden.

Es geht um eine ZUKÜNFTIGE Erhöhung! Und diese wird durch die "Neue" Bundesregierung garantiert kommen. Wenn dann hier ein Prozent mehr Arbeitslosenversicherung und da ein halbes Prozent mehr Rentenversicherung bezahlt werden soll, gucken alle wieder doof aus der Wäsche.
Also: Vollkommen legitime Forderung! Wie hier dann einige direkt auf den Modus "Arbeitgeberbashing" kommen, ist mir Schleierhaft.
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03.09.2017 18:32 Uhr von Grognard
 
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... und trotzdem boomt die Wirtschaft, ohne das etwas bei den "kleinen Verdienern" ankommt.
Aber die Gewinne der Unternehmen und die Boni
der Manager sind wieder gesichert und gestiegen,
wahrscheinlich wieder auf Kosten anderer.

Denkt daran : GEHT WÄHLEN und überlegt euch genau wem ihr da Vertrauen schenkt.
Es muss ein Ruck durch die Politik gehen !
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04.09.2017 00:11 Uhr von LuisedieErste
 
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wenn man das so liest: eine typisch deutsche Diskussion...;-)...


gegen die (jahrelange Erhöhung von sozialversicherungsabgaben, teilweise nur noch für Arbeitnehmer mit gleichzeitiger dauernder Leistungskürzung) kann man ja sowie so nichts machen.

Wer ist das Volk? Und was sind Politiker?

Eigentlich gewählte Diener des Volkes die die Interessen des Volkes zu vertreten haben.

Von Schuldenuhr in Berlin über dauernde (Steuer-) Erhöhungen von Ökosteuer über Sozialabgaben über eine milliardenteure Elbphilharmonie bis zur ach so nicht sicheren Rente bei ca. 20% Arbeitgeber u- Arbeitnehmeranteil wäre es vielleicht mal Aufgabe es Volkes gewesen, höflich und berechtigt zu fragen, wie denn Bilanzen und Buchhaltung so aussehen.

Aber nein, die Unternehmen sind grundsätzlich schuld, was bei ein paar denn durchaus sein kann (Amazon z.B. die keine Steuern zahlen wollen)
76000 schon mal eindeutig zu viel, die eigentlich gute Fachkräfte auch verdienen (sollten), 30000 wären es vermutlich auch?


Zeitarbeitsverträge bei erfolgreichen Unternehmen mit guter Auftragslage werden dann einfach mal ignoriert. Vermutlich auch weil 950 Euro brutto ja auch reichen.

Und so geht es denn weiter, zumindest teilweise hier in den Postings.
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04.09.2017 07:43 Uhr von Steven_der_Weise
 
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An die Leute die sich hier was schönrechnen wollen, es hat und wird sicherlich niemals Beitragssenkungen für Arbeitnehmer geben, wer dafür Beweise braucht kann sich ja mal die letzten 70 Jahre anschauen, wer da irgendwas findet was Arbeitnehmern mehr Geld in Taschen gebracht hat, ohne das es woanders wieder abgezockt wurde möge mir das gerne mitteilen, außer Lohnerhöhungen. Und seit die Gewerkschaften abgebaut oder zusammengeführt wurden(bzw. entmachtet oder in Arbeitgeberhände gefallen sind) hat sich dieser Fakt ja auch erledigt, da kommt ja höchstens noch eine unregelmäßige Inflationsanpassung raus.

[ nachträglich editiert von Steven_der_Weise ]

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