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Braunschweig: Gericht weist Schadensersatzklage von VW-Kunden ab

 

Das Landgericht Braunschweig hat eine Klage von VW-Käufern abgewiesen, die einen Schadensersatz wegen der Abgasmanipulationssoftware bei ihren Diesel-Fahrzeugen wollten.

Zwar verstoße eine Abschalteinrichtung gegen geltendes Recht, so die Richter: Dennoch können die Autos im öffentlichen Verkehr wegen ihrer Typengenehmigung weiterhin genutzt werden.

Zudem betonte das Landgericht, die Abgasvorschriften seien keine Schutznormen für Autokäufer.


WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, VW, Braunschweig
Quelle: spiegel.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.09.2017 15:03 Uhr von bo0z
 
+17 | -2
 
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Das Verhalten des Gerichts ist sicherlich auch politisch gewollt. VW muss und muss und muss geschützt werden, sonst bricht eine Schlüsselwirtschaft weg und wir haben ein Problem.
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01.09.2017 15:28 Uhr von AlphaTierchen1510
 
+27 | -0
 
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Trotzdem...
Kunde in den USA:
-Kein Software update, Auto darf einfach so weiter fahren
- 10.000$ (oder so) als Entschädigung

Kunde Deutschland:
-Muss ein Update machen oder darf nicht mehr fahren
-Durch das Update ist der Verbrauch höher oder die Leistung niedriger
--> das hat der Kunde nicht gekauft
-Entschädigung für Betrug: 0
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01.09.2017 16:07 Uhr von 0088
 
+2 | -5
 
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Das ist wohl das sofortige aus für die AU beim TÜV da jeder diese Typengenehmigung hat.
Ich schlage vor dass Deutschland vom Pariser Übereinkommen zum Klimaabkommen zurücktretet.
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01.09.2017 16:58 Uhr von funi31
 
+2 | -7
 
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Für gute Autos gibt man ja auch gerne etwas mehr Geld aus:-). Man wird danach zwar im Stich gelassen aber who cares. Hauptsache ein gutes deutsches Auto und keinen ausländisches Dreck
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01.09.2017 16:59 Uhr von hostmaster
 
+9 | -1
 
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"Dennoch können die Autos im öffentlichen Verkehr wegen ihrer Typengenehmigung weiterhin genutzt werden."

Schön.

Damit sind somit etwaige Fahrverbote für Diesel der Euro-Abgasnorm 5 und 6 hinfällig.

Dank an das Landgericht Braunschweig.
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01.09.2017 17:00 Uhr von bigpapa
 
+4 | -2
 
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@0088

Falsch. Die AU prüft nur nach ob das Auto die Werte der Typengenehmigung einhält. Diese können sich nämlich durch Abnutzung/Falsche Einstellungen (Chip-Tuning z.b.) etc. gewaltig ändern. Ergo sind neue Auslegungen für die AU uninteressant.

Bei der Klage vor den Gericht ging es nur um "Falsche Angaben zum Produkt". Rechtlich gesehen nennt man das "versteckten Mängel" so wie "fehlerhafte Angaben zum Produkt" .

Und das Gericht hat diese Mangel hat nicht als "Mangel" anerkannt. So was ist vor Gericht sehr oft eine "Ansichtsache" des Richters.

Gruß

BIGPAPA

[ nachträglich editiert von bigpapa ]
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01.09.2017 17:06 Uhr von bigpapa
 
+2 | -2
 
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Kleiner Nachtrag.

Sollte es zu Fahrverboten kommen, sieht die Sache völlig anders aus, in meinen Augen.

In den Fall würde eine neue Klage die Autohersteller in den Ruin treiben.

Grund : Es ist kein Mangel mehr dann, sondern ein fehlerhaftes nicht seine Bestimmung nach nutzbares Produkt.

Und da wird dann vor Gericht nur noch die Nutzzeit auf den Neupreis festgelegt, und für den Rest gibt es ein fetten Scheck.

Gruß

BIGPAPA
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01.09.2017 17:48 Uhr von wapolexx
 
+6 | -1
 
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Tja, wo leben wir?
Genau in Deutschland.
Wenn die Wirtschaft bei der Gesetzgebung mit am Tisch sitzt und die Gerichte sich unterwerfen, wird es nicht mehr lange dauern bis ... ach lassen wir das.
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01.09.2017 18:17 Uhr von VegaVincent
 
+3 | -2
 
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Wer sich ein VW kauft istvaelber schuld so einfach da kann man niemand für Belangen.
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01.09.2017 19:30 Uhr von fraro
 
+5 | -1
 
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"Zudem betonte das Landgericht, die Abgasvorschriften seien keine Schutznormen für Autokäufer."

Nur komisch, wenn man seine Steuern bezahlen muss, gelten diese Normen...

In Deutschland ist es leider so: Recht haben und Recht bekommen sind zwei unterschiedliche Sachen. Gerade was Autohersteller bzw. Autohändler betrifft, hat der Kunde in D sehr, sehr schlechte Karten.
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01.09.2017 20:53 Uhr von Steven_der_Weise
 
+2 | -1
 
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Was ist daran zum Aufregen "Landgericht Braunschweig´sagt doch alles, gibt ja noch Bundesgericht und EU Gericht, bei denen man es Versuchen kann, sein geschädigtes Ego als besonderes schlauer, aber nun gelackmeierter Dieselautokäufer einzuklagen
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01.09.2017 21:12 Uhr von Mauzen
 
+2 | -1
 
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Vielleicht sollte man hier mal eine Art "Umweltgericht" einführen, dass bei Umweltverschmutzung etc "Mutter Erde" vertritt, denn die ist dabei schließlich die Geschädigte.
Ansonsten funktioniert das hier ja offenbar nicht, während der Rest der Welt dabei keine Probleme hat.

Mal ganz abgesehen von der irreführenden Werbung, die sonst schon bei der "gesunden Milchschnitte" strafbar ist.
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02.09.2017 12:38 Uhr von denksport
 
+2 | -0
 
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Die ganze Chose würde ich mal als "typisch deutsch" bezeichnen.

[ nachträglich editiert von denksport ]
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03.09.2017 13:23 Uhr von maki
 
+0 | -1
 
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Nazi-Gurke abstottern und dann auch noch als Diesel - solch Gesocks gehört hinter Gitter, weil eh gesellschaftlich nicht tragbar...

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