20.08.17 18:39 Uhr
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Ladestationen in Tiefgaragen für E-Autos sind von der Regierung abgelehnt worden

 

Neue Gebäude wollte die EU-Kommission zwangsweise mit Zuleitungen für Ladestationen ausstatten lassen. Die Bundesregierung und andere Mitgliedstaaten haben sich nun offenbar dagegen ausgesprochen und lehnen diese Art der Förderung der Elektroautos ab.

Während dem Energieministerrat am 26. Juni in Luxemburg habe sich der deutsche Vertreter, Wirtschaftsstaatssekretär Rainer Baake, gegen die EU-Pläne der Zwangsverkabelung ausgesprochen

Deutschland hatte argumentiert, die von der EU verpflichtend vorgeschlagene "Elektrotankstelle" würde zu einer Kostenexplosion für dringend benötigten neuen Wohnraum führen. Die Verkabelung würde zwischen 1.000 und 2.000 Euro oder sogar weniger kosten.


WebReporter: Bycoiner
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Regierung
Quelle: golem.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.08.2017 18:46 Uhr von hostmaster
 
+23 | -1
 
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Putzig, üblicherweise setzt die Bundesrepublik doch stets von der EU verpflichtend vorgeschlagene "Ideen" sang- und klanglos um. Mir fällt da spontan die neue Staubsaugerverordnung ein.
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20.08.2017 18:49 Uhr von Talandrea
 
+29 | -1
 
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supi, wollen ne Quote für E-Autos aber wo man sie laden soll ist denen wieder wurscht haha
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20.08.2017 18:54 Uhr von NordHorst
 
+15 | -3
 
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"Die Verkabelung würde zwischen 1.000 und 2.000 Euro oder sogar weniger kosten."

Wer soll das für das Geld machen und womit? Rumänische Wanderarbeiter ziehen Alu-Kabel und bauen dann chinesische No-Name-Ladestationen an? Deutschland ist aber auch beteiligt. Die stellen dann die Feuerwehrmänner...
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20.08.2017 19:00 Uhr von cat008
 
+14 | -0
 
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Na wie soll man die schon laden, ist doch ganz klar. Stell dir so eine Plattenbausiedlung wie Berlin Mahrzahn oder Hellersdorf vor und jeder hängt nen Kabel über den Balkon zu seinem Auto auf dem Parkplatz runter und kann mit seiner 16 Ampere Steckdose seinen 90 kwh Akku in 24 Stunden aufladen!
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20.08.2017 19:27 Uhr von bo0z
 
+8 | -4
 
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Wie massiv das E-Auto versucht wird durchzudrücken. Was soll das? Die Teile sind noch lange kein Ersatz für normale Benziner/Diesel. Hier werden in Wochenabständen Pläne gemacht, die Jahrzehnte an Vorbereitung und eine bessere Technik erfordern.
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20.08.2017 19:30 Uhr von stahlbesen
 
+11 | -2
 
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Ich kenne jemanden, der wollte vor seinem Haus einen Stellplatz für seine E-Schleuder errichten, um ihn dort laden zu können.

Das Bauamt hat abgelehnt, er solle doch ein Verlängerungskabel quer über den Gehsteig verlegen....Ergebnis: er fährt jetzt wieder einen Benziner.
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20.08.2017 20:03 Uhr von bigpapa
 
+9 | -2
 
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Es geht um NEUbauten.

Und was das angeht so wird die EU da eh nicht wirklich gefragt. Ich als "Architekt" würde diese Anschlüsse (Nur ein Kabel in der Wand) grundsätzlich vorsehen. Die Kosten dafür fallen unter "ferner liefen" aber der Werbefaktor für den Makler ist gigantisch.

So nach den Motto. "MODERNSTER Neubau mit Möglichkeit zum einfachen Einbau einer Ladestadtion fürs E-Auto".

Wenn die E-Autos nämlich sich wirklich durchsetzen spart man als Eigentümer dann nämlich gigantische Umbaukosten.
Und wenn nicht, Na und. Dann liegen halt ein paar Meter Kupfer in der Wand ; Egal. ;)

Das ist in meinen Augen ein echtes Verkaufsargument. Allerdings nicht für Sozialwohnungen. Sorry ist aber so.

Gruß

BIGPAPA
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21.08.2017 01:21 Uhr von Steven_der_Weise
 
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Die sollten lieber Klos mit Wasserreinigung für den Arsch einbauen das wäre sinnvoller für die Umwelt.
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21.08.2017 09:20 Uhr von rubberduck09
 
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Es geht ja NUR um das Kabel vom Stromhauptverteiler in die Tiefgarage. Nicht um Ladestationen. Nur um ein totes Stück Kabel damit später eine Nachrüstung überhaupt möglich ist.
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21.08.2017 09:51 Uhr von tutnix
 
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@NordHorst

es geht nur um das verlegen eines geeigneten kabels und das kostet tatsächlich fast nur materialkosten, wenn man schonmal alles aufgebuddelt hat, um strom und wasser zu verlegen.
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21.08.2017 10:27 Uhr von PrinzAufLinse
 
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"...würde zu einer Kostenexplosion für dringend benötigten neuen Wohnraum führen" - Dann ganz einfach die Grunderwerbssteuer für Immobilien senken und schon ist das Thema durch.
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21.08.2017 12:50 Uhr von Fanille
 
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Wenn man keine Ahnung hat und alles nur auf das Kabel schiebt wundert einen nix mehr.
Genau genommen unterliegt eine Batterieladestation - nichts anderes ist das - weitaus mehr Normen und verlangt die Einhaltung unzähliger Vorschriften. Brand- und Ex-Schutz Maßnahmen treiben auch die anderen Kosten in die Höhe zB muss dazu auch ein spezieller Boden her und alle eingesetzten Lüfter müssen EX-geschützt sein. Ah und mit einen Verbrenner darf man auch nicht mehr in der Nähe so einer Säule fahren bzw. parken.
Entweder die Regulierungen werden an die E-Auto Batterien angepasst bzw. erweitert oder man bekommt zu jeden E-Auto in Zukunft eine Kurbel mit Dynamo zum Laden mitgeliefert.
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21.08.2017 14:12 Uhr von erdengott
 
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"es geht nur um das verlegen eines geeigneten kabels und das kostet tatsächlich fast nur materialkosten, wenn man schonmal alles aufgebuddelt hat, um strom und wasser zu verlegen."
Kabel zu verlegen ohne genau zu wissen wie groß der Verbraucher daran sein wird ist immer Mist. Da muss man überdimensionieren um nicht nachher noch mehr Arbeit zu haben als ohne vorverlegtes Kabel. Besser leicht überdimensionierte Leerrohre vorschreiben.
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21.08.2017 14:37 Uhr von bigpapa
 
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@ Fanille

Deine Aussage verstehe ich nicht. JEDES Auto hat ein Batterie, gefährlichen Treibstoff an Bord und erzeugt gifte Abgase.

Ergo sind deine ganzen "Sicherheitsmaßnahmen" eh schon vorhanden.

Was die Batterie angeht in einen E-Auto.

Diese ist nur etwas größer als die normale. Und ich bin sicher das sie genau wie der Akku deines Handys mit einer Menge Überlastschutztechnik ausgestattet ist. Diese "Ladestationen" sind genau das selbe wie dein USB-an-220 Volt Stecker. Ein Kabel in der Wand und eine kleine Steckdose mit einen speziellen Stecker MEHR NICHT. Alles andere steckt im Auto. Und da ist die Brandgefahr genau so hoch als wenn man sein Handy am USB-Ladestecker vergisst.

Ach und des Aussage das ich mit ein Verbrenner nicht neben einer Ladestation parken darf ist purer Unsinn. Es gibt einige Orte wo Autos schon aufgeladen werden und daneben parken normale Autos. Was zum Teufel so da passieren.

Dein Besondere Boden ist wegen des "sauen" eines Autos (die schön schimmernden Flecken aus Öl und Sprit) nötig und um Schäden an der Bausubstanz zu vermeiden.

Ich denke sogar das wenn man die Garage für Verbrenner verbietet die Kosten sich gewaltig senken.

Gruß

BIGPAPA

[ nachträglich editiert von bigpapa ]
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22.08.2017 07:33 Uhr von Floppy77
 
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Jeder soll wenn möglich von Benziner auf Elektro umsteigen nur wo man die aufladen will muss man dann selber sehen...

Wo soll der ganze Strom dafür überhaupt her kommen? Aus AKW in den Nachbarstaaten die direkt an der deutschen Grenze stehen?
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22.08.2017 11:48 Uhr von walker007
 
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Vermutlich denkt ja die EU-Komission, man fährt sein E-Auto solange bis die Batterie leer ist und kauft sich anschließend wieder ein Neues!

Das würde die Automobilwirtschaft mal richtig ankurbeln! ;-)

[ nachträglich editiert von walker007 ]
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22.08.2017 14:01 Uhr von Fanille
 
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nunja die Batterie eines Verbrenners mit der eines E-Autos zu vergleichen ist wirklich mutig.
Und ja das ist genauso gefährlich. Darum wird die Batterie von einen Verbrennerauto auch nicht im stehen geladen, sondern nur wenn sich der Motor auch dreht.
Im freien ist es immer etwas anders als in einem geschlossenen Raum - dazu zählt nunmal auch eine Tiefgarage.
Und ja vielleicht ist es nix anderes als ein Handy aufzuladen - zB ein Samsung Galaxy Note 7.
Nur mit den Unterschied, dass beim Auto die Spannung raufgeregelt wird um mit der Stromstärke nach unten zu kommen. nur damit das Ladekabel nicht so stark ist wie mein Unterarm.
Warum befinden sich die Tesla Säulen an den Tankstellen immer so weit weg von den Diesel und Benzin Zapfern?
Mir sind schon zahlreiche Akkus ohne Grund um die Ohren geflogen - ein Brennstofftank noch nie. Und man sollte immer im Hinterkopf behalten dass Batterien und Akkus gefährlich sind.
Ich bitte auch folgende Normen und Regelungen zu beachten bevor wieder jemand sagt es geht nur um ein besch... Kabel.
ArbSchG, BetrSichV, TRBS1201, TRBS1111,TRBS1201/1+3, TRBS1203, TRBS2131, TRBS2152, TRBS2153, ElexV, GPSGV, ExVO, BGV A 1, BGV A 3, BGV A 8, BGR A3, BGR 104, BGR 191, BGI 578, BGI 600, BGI 5027, BGI5090, BGI5121, BGI5190, VDE 0100-410, VDE 0100-420, VDE 0100-482, VDE 100-530, VDE 0100-600, VDE 0100-731, VDE 0100-737, VDE 0105-100, VDE 0117-1, VDE 0165-1, VDE 0165-10-1,VDE 165-101, VDE 0170, VDE 0300-4-1, VDE 0470-1, VDE 0510, VDE0680

Dabei muss aber beachtet werden, dass gerade die schlagende Norm DIN 57510 VDE 0510 aus dem Jahre 1977 stammt. Erneuert die Norm und alle anderen Normen, Vorschriften usw. können den heutigen Stand der Technik angepasst werden und es geht am Ende wahrscheinlich wirklich nur noch um ein lächerliches Kabel - derzeit ist es aber die PFLICHT den gesamten Rattenschwanz abzuarbeiten bevor man OFFIZIELL eine Batterieladestation für Elektrofahrzeuge errichten und betreiben darf!!!!
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22.08.2017 17:17 Uhr von bigpapa
 
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Ich kenne diese ganzen Normen nicht das gebe ich zu.

Aber ich weiß was eine Autobatterie in der heutigen Zeit leisten muss. Und ich weiß auch was technisch möglich ist.

Warum die Ladestadtionen so weit weg stehen müssen. Wegen den Benzingestank. Ist mein Ernst. Bei einer zu hohen Sättigung der Luft mit entzündlichen Gasen kann es durch Funkenüberschlag BUMS machen.

Der Witz an der Sache ist nur, das ich mal an einer Tankstelle gearbeitet habe, und in den 6 Monaten über 10 Leute unfreudlich darauf hingewiesen habe, Ihre Kippe auszumachen.

Ergo sind die Benziner schuld an den ganzen Theater. Das kann man aber ganz einfach lösen. In den man Parkplätze nur für E-Autos macht. Was sogar von Vorteil wäre, damit die Benziner nicht die Ladestationen blocken.

Fakt ist aber. Die Explosionsgefahr die du ansprichst ist IMMER da. Wegen der Benziner. Da ist eine Ladestation nur ein Gefahrenfaktor mehr. Und den kann man problemlos minimieren.

Wenn dir Akkus um die Ohren fliegen, gebe ich dir mal 2 gute Ratschläge.

1. Lade nicht mit einen Ladegerät was nicht in der Lage ist, mit den Akkus umzugehen. Akku ist NICHT GLEICH AKKU. Mir fallen auf Anschlag gleich 3 verschieden chemische Bauweisen ein. Dazu gehört auch der Richtige Ladestrom (in A) Ältere intelligente Ladegeräte benötigen meist nur ein Firmware-Update dazu.

2.) Kauf Akkus aus einer seriösen Quelle. Dann kannst du auch sicher sein, das die Sicherheitselektronik in den Akku war taugt, und für den richtigen Ladestrom sorgt bzw. sich weigert sich laden zu lassen.

Ach ja. In ein Auto ist genug Platz das man eine gescheite Steuer- und Überwachungsplatine einbauen kann.

Was das NOTE angeht. Wie viele Rückrufe von GAS-Autos gab es denn, Wie oft wurde ein Auto wegen Problemen mit der Elektrik zurückgerufen. ??

Ist halt immer ein gewisses Restrisiko. Das macht das Leben wenigstens spannend ;)


Gruß

BIGPAPA

[ nachträglich editiert von bigpapa ]
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23.08.2017 07:41 Uhr von Teufelskeks
 
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Tja, hier merkt man mal wieder den Einfluss der Automobilindustrie - Lobby.
Das E-Auto soll weiter zu teuer und unattraktiv bleiben.

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