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USA: IT-Firmen wie Facebook gehen gegen rechtsradikale Nutzer vor

 

Nach der gewaltsamen Demonstration von Neonazis in der US-amerikanischen Stadt Charlottesville gehen Tech-Firmen nun gegen rechtsradikale Kunden vor.

Unternehmen wie Facebook, Paypal und Reddit werfen solche Menschen momentan von ihren Plattformen und löschen ihre Inhalte. Sie berufen sich dabei auf ihre AGB. Damit es soll der Alt-Right-Bewegung erschwert werden, Geld zu sammeln und sich zu organisieren.

Zum Beispiel wurde versucht, für den rechtsradikalen Autofahrer, der eine Frau tot fuhr, Geld zusammenzutragen. "Diese Kampagnen haben kein Geld eingesammelt und wurden sofort entfernt", so ein Mitarbeiter der Plattform GoFundMe.


WebReporter: WalterWhite
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: USA, Facebook, Nutzer, IT, Firmen
Quelle: spiegel.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.08.2017 15:12 Uhr von bo0z
 
+3 | -1
 
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Facebook hat JETZT erst gemerkt, dass es ein Problem gibt... während seit Jahren White Power bei denen (USA) floriert. JETZT müssen wir endlich was tun, in Europa hatten wir da noch nicht so Bock drauf.... Dieser Aktionismus ekelt einen heutzutage von allen Seiten an.

Ja, Nazis sind scheiße. Ja, bei einer Demo ist einer durchgedreht und hat dabei viele Menschen verletzt und einen getötet. Ich hoffe, er wird entsprechend bestraft.

...aber lasst einen doch in Ruhe mit euren Fixideen, was man heute wieder ändern kann. Morgen gibts dann wieder neue Ideen, was man ändern kann, wer der neue Teufel ist oder worüber man sich mit den gemeinsamen Freunden aufregen kann. SJW nerven nicht nur Nazis...

[ nachträglich editiert von bo0z ]
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17.08.2017 15:17 Uhr von rubberduck09
 
+4 | -3
 
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Selbstjustiz wo man nur hinschaut. Hier sperrt Facebook User und Beiträge, Dort blockt Apple den Geldfluss, das ist eine komische Welt geworden.
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17.08.2017 15:22 Uhr von tutnix
 
+2 | -2
 
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geworden? war doch schon immer so, das die menschen gegen unerwünschtes vorgegangen sind.
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17.08.2017 16:02 Uhr von Kurkuma
 
+5 | -3
 
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Ist doch schön das sie um Strafen vorzubeugen mehr Leute einstellen (für Deutschland + 500) die Beiträge überprüfen und löschen.
___

Wenn sie dann nicht nur gegen die angesprochenen rechtsradikalen Kunden vorgehen sondern auch zB gegen den schwarzen Block damit die sich für den nächsten G8 nicht verabreden können etc. umso besser?

Hunderte verletzte Polizisten und Millionen an Schäden die man da vermeiden könnte.
___

Absprachen für einen Flashmob "Ficki Ficki" a la Köln fallt dann natürlich auch darunter, Teddybärwerfer die Schleichrouten über die Grenzen und Abholungen planen ebenfalls, Schiffstaxi über das Mittelmeer etc. etc.

Oder doch nicht? Scheinbar geht es nur gegen die bösen illegalen Rechten und nicht gegen Linksextremismus, illegale Zuwanderer (laut Bericht wären 2016 unter 1000 legal eingereist Rest unter u.a. Dublinvereinbarung gefallen), etc. etc.

Modetrends, vorauseilender Gehorsam und Angst vor Finanzstrafen - was wirklich wo interessiert interessiert von den Firmen eh keinen solange die Kassa passt ;)
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17.08.2017 17:30 Uhr von bigX67
 
+3 | -5
 
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@rubberduck:

die anwendung der AGB ist selbstjustiz?
hast du auch gemotzt, als sie jahrelang white-power (oder kameradschaften, oldschool society, AFD, NPD, ...) haben ihren dreck verteilen lassen?

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