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Sea-Eye setzt Rettungsmissionen im Mittelmeer nach Gewaltandrohung aus

 

Die private Regensburger Hilfsorganisation Sea-Eye e.V. unterbricht vorerst ihre Rettungsmissionen im Mittelmeer, nachdem es zu Gewaltandrohungen der Libyer kam.

"Eine Fortsetzung unserer Rettungsarbeiten ist unter diesen Umständen aktuell nicht möglich. Wir können dies auch gegenüber unseren Crews nicht mehr verantworten", so Sea-Eye-Gründer Michael Buschheuer: "Wir hinterlassen eine tödliche Lücke im Mittelmeer".

Ach die "Ärzte ohne Grenzen" haben angesichts der neuen Sicherheitslage ihre Seenotrettung unterbrochen.


WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mittelmeer
Quelle: mittelbayerische.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.08.2017 19:35 Uhr von Misuke
 
+43 | -5
 
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Endlich werden diese Schlepperhelfer aus dem Mittelmeer vertrieben.
Schade das sie für ihr verbrecherisches Tun nicht zur Verantwortung gezogen werden, sowie die vom beschlagnahmten Schiff.
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13.08.2017 19:50 Uhr von NordHorst
 
+36 | -4
 
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"nachdem es zu Gewaltandrohungen der Libyer kam"

Soso. Die Ansage eines Landes, sein Hoheitsgebiet und seine Souveränität zu sichern und illegale Eindringlinge ggf. festzusetzen ist jetzt also "Gewaltandrohung"...
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13.08.2017 19:55 Uhr von 24slash7
 
+21 | -0
 
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http://www.lastampa.it/...

Save the Children will sich, im Hinblick auf die ernsthafte Absicht der Libyer ihre Gewässer zu schützen, ebenfalls vorerst zurückziehen.
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13.08.2017 20:43 Uhr von Leichenvater
 
+17 | -4
 
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was wollten die denn retten Flüchtlinge oder nur Wirtschaftsemigranten.

das sollte Sie mal lieber erst klar stellen. Denn da ist ja nur ein feiner Unterschied. Sollten Sie ihn nicht kennen lieber mal nach lesen.
Denn man ist schnell Kriminell aber das ist wohl denen egal.
Das bedeutet wir haben erst mal Luft
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13.08.2017 21:54 Uhr von Falap6
 
+4 | -20
 
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13.08.2017 22:34 Uhr von NordHorst
 
+16 | -5
 
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@ Falap6

Es ist illegal, sich unberechtigt in fremdem Hoheitsgebiet aufzuhalten. Und es ist illegal, sich als Helfer von Schlepperorganisationen zu betätigen und damit Menschenleben bewußt aufs Spiel zu setzen.
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13.08.2017 22:35 Uhr von funi31
 
+3 | -16
 
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13.08.2017 22:39 Uhr von funi31
 
+3 | -13
 
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13.08.2017 23:25 Uhr von Mauzen
 
+9 | -3
 
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Was ist denn an dem Verhaltenskodex so schlimm, dass die NGOs so stur sind, und deswegen Menschenleben gefährden?
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13.08.2017 23:43 Uhr von dr-snuggles
 
+14 | -4
 
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wenn ich mich mit einem schlauchboot sehenden auges aufs mittelmeer begebe und das boot nicht sinkt, bin ich doch auch keiner der "schiffbruch" erlitten hat, oder? diese scheinheiligen argumente. die bezahlen so viel für ne illegale überfahrt, da könnten die sich auch ein echtes flugticken kaufen und legal einreisen. aber das wollen die ja garnicht, weil die meisten (52%) verbrecher jeglicher art sind...
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14.08.2017 00:47 Uhr von Max97
 
+15 | -1
 
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@funi31

Du machst es einem nicht leicht, denn du appellierst an die Menschlichen Gefühle, die jeder hat. Was aber wenn ich paar Penner von der Straße aufsammle, bei dir an der Tür klingele und sage - diesem Menschen geht es schlecht, ich werde sie jetzt bei dir einquartieren, und du musst für sie sorgen. Ein - ich habe kein Platz, Familie, Kinder, nicht genug Geld, lasse ich nicht gelten. Ich werde dir eine Geschichte erzählen die dein Herz angreift.

Sieh mal, wenn jeder aus Afrika das Recht hat bei uns Schutz zu suchen, dann kann jeder einen Penner bei dir einquartieren.

"Menschen die nicht vor Krieg fliehen sind für dich ausnahmslos Wirtschafstflüchtlinge?"

Diese Menschen fliehen nicht vor Krieg. Das sind keine Syrer. Außerdem können sie auch in eine andere Richtung fliehen. Fluchtmöglichkeiten gibt es viele. Warum nach Europa, warum nicht in das innere von Afrika, wo es kein Krieg gibt. Ich denke die EU wird mit Zelten und Essen den Fliehenden helfen. Also, wenn du es vor die rechtfertigst, dass diese Menschen vor Krieg fliehen, dann belügst du dich selbst.

"Also Menschen die vor Wasserknappheit und Hunger fliehen sind für dich Wirtschaftsflüchlinge?"

Ich habe viele Geschichten aus den Asylunterkünften gehört, aber noch nie, dass jemand vor Wasserknappheit oder aus Hunger nach Deutschland oder Europa geflohen ist. Was ich aber letztens gelesen habe ist, dass zig Tausende junge Männer ihre Orte und Familien verlassen um nach Europa überzusiedeln. Diese junge Männer fehlen nun dort, die Ernten können nicht eingefahren werden, sie verdörren auf den Feldern. Die Folge werden Hungersnöte sein. Wenn Ernten nicht eingeholte werden können, dann fehlt die Nahrung. In einigen Gebieten fehlen fast alle jungen Männer, weil sie weg nach Europa sind. Die Alten und Frauen sind nun allein und können die Felder nicht bewirtschaften. Das sind deine Hangenden. Das sind keine Hangenden, dass sie wohlgenährte Junge Männer die ihre Familien verlassen und in Europa ein besseres Leben zu haben.

"Wo bleibt denn da dein "feiner Unterschied". Verhungern und verdursten können die da unten die lassen wir nur rein wenn da Krieg ist oder was?"

Du bastelst dir da etwas zusammen, was nicht stimmt.

"Aber das wir mitschuldig sind das die da unten verhungern und verdursten....ist doch auch ein feiner Unterschied. "

Nein, sind wir nicht.

"Bloß nichts gegen Konzerne wie Nestle sagen"

Dann sag, dass Nestle schuld ist, nicht WIR. WIR sind nicht schuld.

Außerdem verkauft Nestle das Wasser nicht nach Europa, sondern im Land. Ich kenne das Problem, es ist schlimm, es betrift aber weniger Leute als du denkst. Nur weil Nestle paar Brunnen in Afrika hat (einem ganzen Kontinent), sind WIR nun schuld an allem in Afrika?

"Darauf mal ne schöne Flasche kaltes Wasser trinken."

Dann sorge dafür, dass Nestle für die Kosten aufkommt. Nestle mag mag den Leuten das Wasser klauen, du klaust den Deutschen paar Milliarden an Geld, weil du sagst, dass WIR für die Folgen aufkommen müssen. Und genauso wenig wie Nestle die Bewohne der Regionen fragt, fragst du die Bürger dieses Landes ob sie damit einverstanden sind. Du bestimmst einfach, dass wir schuldig sind und die Kosten Fragen müssen.

"Sowas auch nicht viel mit abendländischem christlichem Gedankengut zu tun"

Bist du ein Christ?

"die nicht weiter als 2m Feldweg denken können und Zusammenhänge vom Konsum der 1. Welt mit der Ausbeutung der 3. Welt nicht erkennen."

Dieser Satz zeigt, dass du keine 2m denken kannst, denn das ist ein Standardargument verschiedener Gruppierungen. Du hast dir das noch nicht mal selbst ausgedacht, du hast es ungefiltert übernommen. Es zeigt, dass du nicht selbst denkst, sondern andere für dich denken lässt. Und dann kritisierst du die anderen?
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14.08.2017 07:56 Uhr von funi31
 
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14.08.2017 10:10 Uhr von Perkeo68
 
+9 | -2
 
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Wer sich gern in Gefahr begibt, kommt darin um.
(Jesus Sirach 3, 27)
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15.08.2017 12:29 Uhr von Achilles244
 
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Ist doch ganz einfach ,sollen doch die ganzen Hilfsorganisationen die Flüchtlinge aus Seenot retten .Aber nicht Taxi nach Italien sondern Taxi zurück nach Libyen ,sollst mal sehen wie schnell sich das erledigt hat .denn dann bezahlt keiner mehr ,Schlepperproblem gelöst.
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15.08.2017 18:24 Uhr von Falap6
 
+1 | -2
 
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@Nordhorst
"Es ist illegal, sich unberechtigt in fremdem Hoheitsgebiet aufzuhalten."
Haben Sie ja bisher nicht"

"Und es ist illegal, sich als Helfer von Schlepperorganisationen zu betätigen und damit Menschenleben bewußt aufs Spiel zu setzen."

Wieso ist man Helfer von Schlepperorganisationen, wenn man in Seenot geratene Menschen vor dem Ertrinken bewahrt?


@Mauzen
Welche Menschenleben wurden durch die NGOs gefährdet?

@Drsnuggels
"wenn ich mich mit einem schlauchboot sehenden auges aufs mittelmeer begebe und das boot nicht sinkt, bin ich doch auch keiner der "schiffbruch" erlitten hat, oder? diese scheinheiligen argumente. die bezahlen so viel für ne illegale überfahrt, da könnten die sich auch ein echtes flugticken kaufen und legal einreisen. aber das wollen die ja garnicht, weil die meisten (52%) verbrecher jeglicher art sind..."
Wo kommt denn diese Phantasiezahl her? 52%? Zumindest die Kinder auf diesen Booten begebn sich nicht "sehenden [A]uges" aufs Mittelmeer, um mal hier einen kleinsten gemeinem Nenner aufzuzeigen.

"Achilles"
"Ist doch ganz einfach ,sollen doch die ganzen Hilfsorganisationen die Flüchtlinge aus Seenot retten .Aber nicht Taxi nach Italien sondern Taxi zurück nach Libyen ,sollst mal sehen wie schnell sich das erledigt hat .denn dann bezahlt keiner mehr ,Schlepperproblem gelöst."

Dürfen sie ja nicht, wurde ihnen von Lybien ja verboten.

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