13.08.17 12:54 Uhr
 4.431
 

Nur für 905 Asylsuchende wäre Deutschland im Jahr 2016 zuständig gewesen

 

Laut Bundespolizei hätte es 2016 von 280.000 eingereisten Migranten nur für 906 Personen laut Gesetzeslage zu einem Asylanspruch gereicht. Diese Personen kamen direkt über Flughäfen oder Seehäfen in Deutschland an, also nicht über sichere Drittstaaten.

Die Hunderttausende Asylanträge waren nur durch Bruch des Grundgesetzes Artikel 16 und des Paragrafen 18 des Asylgesetzes ("Dem Ausländer ist die Einreise zu verweigern, wenn er aus einem sicheren Drittstaat einreist") möglich.

Die Regierung sieht EU-Recht aber vor Grundgesetz, allerdings müsste laut EU-Vereinbarung auch da nach Prüfung der Zuständigkeit der illegal Eingereiste an das zuständige EU-Land zurückgewiesen werden. In Ausnahmefällen kann vom Selbsteintrittsrecht gebrauch gemacht werden, was aber jetzt Regel ist.


WebReporter: sunny.crockett
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Jahr, Asylsuchende, Jahr 2016
Quelle: welt.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

3.500 fremdenfeindliche Angriffe auf Flüchtlinge im Jahr 2016
Mehr als 3.500 Angriffe auf Flüchtlinge und Asylheime im Jahr 2016
Im Jahr 2016 gab es einen Rekord an weiblichen Protagonisten in Filmen

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
13.08.2017 13:15 Uhr von ptahotep
 
+5 | -29
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
13.08.2017 13:16 Uhr von sunny.crockett
 
+32 | -4
 
ANZEIGEN
Man müsste meinen, dass sich Länder wie Griechenland, Italien oder Spanien gegen das Dublin-Abkommen stellen würden. Machen sie aber nicht. Sehe da nur einen Grund dafür, und zwar Milliarden Euros von der EU für die Flüchtlingsaufnahme. Da diese Länder auch wissen, daß die Migranten dann sowieo nach Norden in Richtung Deuschland oder Österreich weiterziehen, bekommen sie viel Geld und sind die Migranten dann auch schnell wieder los. Nicht umsonst sind in Deutschland dieses Jahr schon mehr Asylbewerber angekommen, als überhaupt über das Mittelmeer gekommen sind.
Kommentar ansehen
13.08.2017 13:53 Uhr von AntiDepp
 
+2 | -16
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
13.08.2017 14:01 Uhr von Suffocatio
 
+19 | -4
 
ANZEIGEN
Wie sagte Jens Spahn kürzlich:
„Es geht darum, den Wandel so zu verlangsamen und zu gestalten, dass er erträglich wird.“

Frau Merkill geht es aber nicht schnell genug, mein Liebster!
Sie will ihre Früchte noch ernten, bevor sie von dannen geht.

http://youtu.be/...
Kommentar ansehen
13.08.2017 14:45 Uhr von Leichenvater
 
+16 | -2
 
ANZEIGEN
Dass das die Realität war, das wussten viele schon lange aber die Regierung hat uns in unverschämter weise belogen. Und diesmal ist nur Merkel und Ihre
Vasallen. Jetzt wo es um Ihre Posten geht kommen Sie aus dem Bau gekrochen und machen Stimmung.
Und wer vorher was gegen Schmarotzer und ähnliches gesagt hat wurde mehr als nur beschimpft.
Es wird zeit das wir wieder uns selber bestimmen und nicht von einer Horde von Lügnern und Heuchlern verarscht werden.

Aber wie immer wird am Tag der Wahl die eigenen Feigheit siegen und die Volksver....er werde nwieder gewählt.
Kommentar ansehen
13.08.2017 14:49 Uhr von bo0z
 
+18 | -2
 
ANZEIGEN
Es liegt an nur einer Person und ihrem Wort. Anhand der Flüchtlingskrise sieht man, wie durchsetzungsfähig die EU ist - nämlich gar nicht. Es reicht, wenn Merkel der Meinung ist, es sei OK, sich über geltendes Recht hinweg zu setzen.

[ nachträglich editiert von bo0z ]
Kommentar ansehen
13.08.2017 15:00 Uhr von stahlbesen
 
+13 | -4
 
ANZEIGEN
...und selbst 905 hätte ich schon als problematisch gesehen.
Kommentar ansehen
13.08.2017 15:11 Uhr von WerWeissWass
 
+16 | -3
 
ANZEIGEN
Wenn sich das Klima weiter so rasant negativ entwickeln wird, werden wir Flüchtlingsströme ungahnten Ausmasses erleben. Dann reden wir nicht mehr über Tausende sondern über Millionen. Gesamt Nordafrika wird in den nächsten 10 Jahren austrocknen. Und wenn dann die ganzen Menschen aus Ost-und Zentralafrika in diese Länder strömen kann sich ja jeder selber ausmahlen was passieren wird. Es wird unweigerlich zu Verteilungskämpfen kommen. Der regenreiche Norden und der trockene Süden. Ein explosives Gemisch. Aber die ganzen GUTMENSCHEN haben das ja bereits bedacht und in ihre Planungen mit aufgenommen ^^
Kommentar ansehen
14.08.2017 05:46 Uhr von det_var_icke_mig
 
+4 | -10
 
ANZEIGEN
tja Wasser auf die Mühlen der Ausländer und Menschenfeinde, das ist das wahre Gesicht des Dublinabkommens: nur das Problem nicht bis an meine Haustür kommen lassen, sollen sich mal andere drum kümmern

und Leute wie Sunny und Konsorten jubeln und denken keinen Deut darüber nach wie man es besser und richtig machen könnte, hauptsache ist man kann sich hinstellen und sagen "nicht mein Problem"
Kommentar ansehen
14.08.2017 09:07 Uhr von sunny.crockett
 
+7 | -1
 
ANZEIGEN
@det
Das was du sagst, ist reiner Linkspopolismus und Aufruf zum Brechen von Gesetzen.
Wieso sage ich nicht, wie man es richtig machen soll ?? Man soll die Gesetze einhalten, d.h. man muss das Dublin-Abkommen erstmal einhalten, es aber möglichst schnell mal anpassen. Aktuell gehen die südlichen EU-Länder nicht gegen das Abkommen vor, weil ganz Europa sich nicht um das Gesetz schert, welches laut unserer Regierung noch über dem Grundgesetz steht. Die südlichen EU-Länder leben mit der Situation aktuell besser als mit einem anderen Gesetz.
Würde man im EU-Parlament eine andere Regelung als das Dublin-Abkommen vereinbaren, wäre das wohl eine Verschlechterung für die südlichen EU-Staaten. Man würde die Migranten nicht mehr einfach nach Norden weiterschicken können, sondern eine bestimmte Quote bekommen, dazu wohl weniger Milliarden an Hilfe. Deutschland, Österreich und Schweden haben überdurchschnittlich viele Migranten aufgenommen, obwohl man das gar nicht müsste. Wenn man neue Gesetze festlegen würde und diese auch eingehalten (!) werden würden, wäre das für die drei genannten Länder von Vorteil.
Und nochwas habe ich schon öfters gesagt. Wenn man die "in Seenot" geratenen Flüchtlingsboote nach geltendem Seerecht zum nächsten Hafen (also nach Libyen oder Tunesien) zurückbringen würde, gingen viel weniger Migranten auf Schleuserboote. Damit würden auch weniger Menschen im Mittelmeer sterben.

[ nachträglich editiert von sunny.crockett ]
Kommentar ansehen
14.08.2017 13:40 Uhr von Hallominator
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Dann sollten die Gesetze geändert werden, wenn man sie eh nicht einhält, umgeht, oder die Gesetze eben an der Realität gescheitert sind.

Die längst hinfälligen Formulierungen so stehen zu lassen, ist keine gute Idee.
Besonders, wenn sich künftige Entscheidungsträger daran orientieren sollen. Es darf jedenfalls nicht die Regel werden, dass jeder, selbst der Gesetzgeber, ständig auf Gesetze scheißen darf, wie er lustig is.
Bzw. NUR der Gesetzgeber. Der Normalbürger natürlich NIEMALS!
Kommentar ansehen
14.08.2017 19:06 Uhr von det_var_icke_mig
 
+1 | -5
 
ANZEIGEN
@Sunny: was ist Linkspopulismus? der Inhalt des Dublin-Abkommens?

na dann ...

und wo rufe ich zum Brechen von Gesetzen auf?

du scheinst dich damit gut einzurichten, dass das Problem an andere abgeschoben wurde/wird

du wurdest von der Realität überholt so wie viele andere

und Leute die von Anfang an gesagt haben, dass Dublin nur das Problem an andere abschiebt wurden schon bei Abschluss niedergeredet

Dublin war von Anfang an ein Fehlkonstrukt aber von Leuten wie dir bejubelt und gewünscht nur halt an der Realität vorbei, was du nicht wahr haben willst, weswegen du imemr noch darauf bestehst, dass Dublin unbedingt wieder aufgerichtet werden muss, um Deutschland ein Zaun gezogen und das Problem ausgesperrt

mach das und das nächste mal wird dich das Problem mit noch mehr Macht überrollen als 2015

aber jubel du nur Problemignorierern wie der AfD zu, die Realität wird dich auch noch kriegen

Refresh |<-- <-   1-12/12   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

3.500 fremdenfeindliche Angriffe auf Flüchtlinge im Jahr 2016
Mehr als 3.500 Angriffe auf Flüchtlinge und Asylheime im Jahr 2016
Im Jahr 2016 gab es einen Rekord an weiblichen Protagonisten in Filmen


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?