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Charlottesville: FBI übernimmt die Ermittlungen für Rassisten-Aufmarsch

 

Bei einer Kundgebung rassistischer Gruppen kam es im US-Bundesstaat Virginia zu gewaltsamen Ausschreitungen. Ein Auto fuhr in eine Menschengruppe, dabei starb eine Frau. Die Stadt sprach daraufhin von drei Toten und über 30 Verletzten.

Die Reaktion von US-Präsident Donald Trump wird nun kontrovers diskutiert. Zwar sprach er sich gegen den Gewaltakt, der sich ereignete, im Allgemeinen aus, jedoch benannte er die Rechtsextremisten nicht ausdrücklich als Urheber.

Es wurde ein Verdächtiger festgenommen, bei dem es sich um den 20-Jährigen James F. aus Ohio handelt. Er saß in dem Auto, welches in die Menschengruppe raste, weswegen nun gegen ihn wegen vorsätzlicher Tötung ermittelt wird.


WebReporter: milly26
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: FBI, Ermittlungen
Quelle: spiegel.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.08.2017 11:12 Uhr von tfs
 
+10 | -12
 
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Die Neo-Nazis und Ethno-Nationalisten die dort aufmarschiert sind waren ja auch nicht Urheber der Ausschreitungen, so beknackt deren Aufmarsch auch war (mit Tiki-Fackeln gegen den Untergang der weißen Rasse, also bitte), er war friendlich bis die Antifanten aufgetaucht sind und angefangen haben mit Steinen zu werfen.

Und nun hat sich eventuell gar einer von diesen was-auch-immer-Nationalisten dazu berufen gefühlt ein Paar Leute niederzumähen. Das ist genau dass wovor schon so lange gewarnt wurde, dieser "Anti-Weiß" Narrativ wurde und wird 24/7 in Medien und Politik gefahren, und die Gewalt der Linksextremisten wurde und wird ignoriert und klein geredet, so dass die alt-right Bewegung ordentlich an fahrt gewonnen hat, es war ja sonst niemand da der die von der regressiven Linken ausgestoßenen aufgefangen hätte, und nun ist es "endlich" zu einer Gegenreaktion gekommen - herzlichen Glückwunsch, das ist das Resultat der jahrelangen Identitätspolitik, aber hinterher will´s natürlich wieder niemand gewusst haben.

Ich prognostiziere dass keine der beiden Seiten etwas daraus lernen wird, sich die Fronten nur noch weiter verhärten, und die Dinge noch weiter ausufern.

[ nachträglich editiert von tfs ]
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13.08.2017 11:48 Uhr von tfs
 
+9 | -6
 
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> 13.08.2017 11:27 Uhr von nichmitmich
> [...]
> Klar , und wer sich nicht ins Geschichtsbuch sch...lässt
> ist ein Rassist und Nazi. Was sonst ?

Naja, diese Verbindung ziehen Medien und Politik natürlich immer gerne um ihre "Gegner" zu diskreditieren, in diesem Fall war es aber tatsächlich eine Ansammlung von größtenteils Ethno-Nationalisten (tatsächliche alt-rightler), und einer Handvoll Neo-Nazis die dort mit Hitler Grüßen, Nazi Flaggen, usw. geglänzt haben. Die Paar "normalos" die da aus Prinzip für das Denkmal protesitiert haben, die fallen da nicht in´s Gewicht.

Die Ethno-Nationalisten sind praktisch auch nur einen Schritt von den Neo-Nazis entfernt, deren Ziele für den ethnisch reinen Staat unterscheiden sich mehr oder weniger nur durch die Anwendung von Gewalt für das erreichen des Ziels. Sprich man kann diesen Aufmarsch durchaus einen Aufmarsch von Rassisten nennen, mal ganz unabhängig von dem Grund für den Protest.

In Amerika haben sie allerdings jedes Recht dazu, anders als hier bei uns gibt es dort ja tatsächlich ein Recht auf freie Meinungsäußerung, welches alle Meinungen schützt, selbst die verachtenswerten, von daher sehe ich grundsätzlich auch kein Problem damit wenn diese Gruppen aufmarschieren, oder damit dass man sie Rassisten nennt, wenn es denn welche sind.

[ nachträglich editiert von tfs ]
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13.08.2017 12:03 Uhr von TendenzRot
 
+8 | -5
 
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@nichmitmich

> Die haben gegen den Abbau eines Denkmal für einen
> grossen Nationalhelden demonstriert.

Der große Nationalheld verteidigte heldenhaft die Rassentrennung und Sklaverei im Süden der USA. Ganz großer Mann. Die da demonstrierten sind die gleichen Typen die hier regelmäßig auf irgendwelchen Soldatenfriedhöfen rumlungern.
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13.08.2017 12:23 Uhr von sunny.crockett
 
+7 | -8
 
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@TendenzRot
"Der große Nationalheld verteidigte heldenhaft die Rassentrennung und Sklaverei im Süden der USA. Ganz großer Mann. Die da demonstrierten sind die gleichen Typen die hier regelmäßig auf irgendwelchen Soldatenfriedhöfen rumlungern. "

Die Grünen wollen in Berlin einige Straßennamen umbenennen, auch eine zum Gedenken an Nzinga von Matamba. Die Frau hat aus Afrika zehntausende Sklaven nach Europa verschiffen lassen. Auch eine große Nationalheldin.

Aber zur News: Dieser Terrorist, der in die Menschenmenge gefahren ist, wird dort zumindest die verdiente Strafe bekommen, entweder Todesstrafe oder eine so lange Haftstrafe, dass er auch bei Haftverkürzung nie mehr in Freiheit kommen wird. Zusammengetroffen sind dort extreme Rechte incl. KKK und Antifa. Warum man gegen den KKK in den USA nie was macht, ist genauso unglaublich wie bei uns, wo RoteFlora oder Rigaerstr. auch Narrenfreiheit haben.
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13.08.2017 13:56 Uhr von Perkeo68
 
+4 | -0
 
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Provokateur des Ganzen ist wohl der Bürgermeister von Charlottesville, der das Denkmal von General Lee beseitigen wollte.
Und der Stellenwert von General Lee in den Südstaaten entspricht ungefähr dem der Kreuze im Vatikan......

Wer sich dagegen wehrt ist wohl nicht unbedingt ein Nazi ........
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13.08.2017 14:29 Uhr von funi31
 
+1 | -7
 
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irgendwie wenige hier die sich davon distanzieren...wie das bei Terroranschlägen immer von den Moslems gefordert wird. Sagt doch alles.
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13.08.2017 16:25 Uhr von jupiter12
 
+0 | -7
 
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schoen wie unsere patriotischen Short Nazis hier das relativieren anfangen.....Uebrigens, es gibt keine "Antifa" in der USA.
Selbst die Nazi scene ist hier Relativ klein, aber sehr Gewaltbereit, der KKK ist eigendlich nicht mehr existent, jedenfalls seit langen Zeit nicht mehr aktiv.

Aber, ihr wisst ja alle Bescheid...
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13.08.2017 17:06 Uhr von sonikku
 
+4 | -1
 
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Linke Chaoten zerlegen ganze Stadtteile in einen Trümmerhaufen: Protest, Demonstration. Rechte versammeln sich friedlich: Aufmarsch, Aufstand, Ausschreitungen.
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13.08.2017 17:55 Uhr von tfs
 
+3 | -1
 
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> 13.08.2017 16:25 Uhr von jupiter12
>
> [..] Uebrigens, es gibt keine "Antifa" in der USA. [...] Aber, ihr wisst ja alle Bescheid

Man könnte fast meinen du leidest an Eisenmangel und schreibst daher mit Absicht solchen Unfug. Nur weil die Antifa Idioten in den USA noch nicht so organisiert sind wie in anderen Teilen dieser Welt, sind sie dennoch nicht weniger real.
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13.08.2017 20:11 Uhr von architeutes
 
+2 | -4
 
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Die Spaltung der Gesellschaft in zwei Lager ist Programm , und das nicht nur in den USA , und gerade die Rechten dieser Welt sehen nur darin ihre Chance.
Deshalb werde Ängste geschürt und Feindbilder gestreut , und das in Stundentakt.
Manchmal kommt es mir vor als ob alle irre geworden sind.
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14.08.2017 04:32 Uhr von jupiter12
 
+1 | -1
 
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@nichmitmich,
Informier Dich und hoere auf zu eine DummSinn zu schreiben.
Du scheinst auch einer dieser Fake Accounts hier zu sein. Angemeldet am 2.7.17 - also schon 6 Wochen dabei.....
Du bist auch so ein kleiner rechts aussen Clown, oder?
Vielleicht solltest Du in den USA leben, da gibt es an jeder Ecke eine Therapie Moeglichkeit wie Typen wie Dich....


@tfs,
einfach mal nichts schreiben wenn man keine Ahnung hat.
Du unterstelltst mir Eisenmagel, hast aber selber Durchblutungsstoerungen im Hirn - anders ist Dein total Ausfall nicht zu erklaeren....

Aber bei der braunen Drecksbrut ist ja alles was nicht Rechts ist gleich Antifa.....Ihr muesst mal klarkommen, einfach mal weniger Drogen nehmen.

[ nachträglich editiert von jupiter12 ]
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14.08.2017 11:21 Uhr von doncazadore
 
+2 | -0
 
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@sonnikku
"Rechte versammeln sich friedlich..."
"Nach Fernseh- und Augenzeugenberichten waren mehrere Kundgebungsteilnehmer mit Baseballschlägern bewaffnet...
Als ein Großteil der Kundgebungsteilnehmer bereits abgezogen war, raste ein Auto in eine Gruppe Gegendemonstranten und rammte an einer Kreuzung zwei Autos..."

drei Tote und über 30 Verletzte.
friedlicher gehts ja kaum noch.

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