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Hildesheim: Bankkunden müssen Unwetterschäden ihrer Schließfächern selbst tragen

 

Ein Unwetter überflutete in einer Sparkasse in Bad Salzdetfurth bei Hildesheim viele Bankschließfächer und den Schaden tragen die Kunden.

Die Nutzer von 280 vollgelaufenen Schließfächern werden wegen einer fehlenden Versicherung gegen so genannte Elementarschäden wohl auf dem Schaden sitzen bleiben.

Die Sparkasse erstattet den Kunden aber jeweils 50 Euro "für die entstandenen Unannehmlichkeiten": Der Inhalt und der Wert der Fächer ist nur den Kunden bekannt. Normalerweise gelten solche Fächer eigentlich als sehr sicherer Ort für wichtige Dokumente, aber auch Wertgegenstände.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Hildesheim
Quelle: spiegel.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.08.2017 11:03 Uhr von stahlbesen
 
+29 | -6
 
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Die Bank gewinnt immer...

Der Kunde ist, wie immer, in den A**** gekniffen.
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13.08.2017 11:18 Uhr von Zwergenvogel
 
+30 | -4
 
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Als Hausbesitzer müsste doch die Sparkasse eine Elementarversicherung haben die den Kunden Schäden ersetzt.

Das ist doch wohl ein schlechter Witz,soll ich mir etwas beim mieten eines Schließfaches die Versicherungspolicen der Bank ansehen ?

Den Schaden auf die Kunden abwälzen das ist das was hier gemacht wird.
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13.08.2017 11:22 Uhr von LaMonalisa
 
+16 | -3
 
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Sparkasse in Bad Salzdetfurth sollte man schließen.

[ nachträglich editiert von LaMonalisa ]
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13.08.2017 11:48 Uhr von tutnix
 
+13 | -4
 
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ob es da noch ein gerichtliches nachspiel gibt? die chancen stehen nicht schlecht für den/die kläger.
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13.08.2017 12:29 Uhr von Leichenvater
 
+0 | -15
 
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13.08.2017 13:02 Uhr von Obvi
 
+6 | -1
 
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Leichenvater

Bei Paketdiensten muss ich im Vorfeld auch nicht angeben, was genau versendet wird um sie im Schadensfall haftbar zu machen. Dass sie sich gerne quer stellen, Verpackung bemängeln etc. mal außer Acht gelassen.

Die Frage ist doch zunächst, was in den Geschäftsbedingungen steht. Da im Schließfach wichtige, teils schwierig oder unersetzbar Dinge verwahrt werden, sollten diese aufmerksamer gelesen werden, als die Nutzungsbedingungen bei der Installation einer Computersoftware... Ich bin zwar aufgrund der Preisstruktur und Ausgabenprioritäten bei der Sparkasse nicht deren Freund, auf Besuch in deren pompösen Glaspaläste kann ich zugunsten vernünftiger Konditionen verzichten, aber wenn ich einen Vertrag mit der Klausel "Bei höherer Gewalt (Naturkatastrophen etc.) haftet der Schließfachinhaber für den Inhalt" oder, mache ich das doch, oder?
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13.08.2017 14:38 Uhr von bo0z
 
+9 | -1
 
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Die setzen jetzt zur Schadensbegrenzung auf den Klageweg. Klar müssen die für die Sicherheit sorgen, auch die elementare Sicherheit. Nun zwingen die die Besitzer, sich ihr Recht einzuklagen und hoffen, dass es nicht alle machen.
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13.08.2017 15:11 Uhr von Steven_der_Weise
 
+0 | -15
 
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13.08.2017 16:33 Uhr von bigpapa
 
+14 | -1
 
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@ Steven_der_Weise

Du machst deinen Nick 0 Ehre. ;)

Einige Leute haben da z.b. letzte Briefe ihrer toten Angehörigen drin. Sollen die dann mit ein Geisterbeschwörer zum Friedhof laufen, sie ausbuddeln damit die die Briefe neu schreiben können.

Ich zu vergessen gibt es Anteilsscheine von Unternehmen wo der Besitzer IMMER der Eigentümer ist. Da gilt dann, weg ist weg. Mal eben ne Mio. in Pampe verwandelt. ;)

Viele meiner Bekannten legen da auch Festplatten rein, um bei einen Einbruch / netten Virus etc. eine sicheres Backup zu haben.
Und wie das ist wenn Festplatten absaufen, kannst du mal bei einigen Firmen in Leipzig nachfragen.

Ich frag mich allerdings was das für "Schliessfächer" sind. Ich dachte immer das so was hinter einer Einbruch und auch Wasserdichten Stahltür wäre.

Was den Schaden angeht. Da der Inhalt der Fächer eh geheim ist, und der Schaden in den seltensten Fällen beziffert werden kann, sollte eine Bank die maximale Summe im Vertrag festlegen (notfalls die Kosten anpassen) und dann auch für ALLE Schäden haften. Bisher dachte ich auch das dem so ist.

Ansonsten reicht auch ein billig Tresor vom Discounter mit 4 Schrauben aus den Baumarkt. ;)

Gruß

BIGPAPA

[ nachträglich editiert von bigpapa ]
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13.08.2017 20:10 Uhr von Der_Spiegel
 
+0 | -1
 
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Ich schätze meine Sparkasse, aber nicht für ihre Leistung.

[ nachträglich editiert von Der_Spiegel ]
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14.08.2017 00:18 Uhr von Steven_der_Weise
 
+0 | -6
 
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Was ist euer Problem
1. Hab ich im allgemeinen geschrieben.
2. Briefe von Toten kann auch keine Versicherung ersetzen.(Und das ist ja eigentlich das Hauptthema der News) außerdem sind das ja auch Dokumente.
3. Backupfestplatten sagt ja schon der Name, dann wird das original ja noch vorhanden sein und eine neue kostet höchstens um die 100€.

Wenn ihr euch schon muckiert dann lest wenigstens vorher worüber, und ich gebe mir wirklich Mühe hier aus gutem Grund keine Fremdwörter zu verwenden, also wenn dann bringt wenigstens logische Gegenargumente.
Und das Schließfächer nur bessere Blechkisten sind, sollte eigentlich auch jeder Wissen und Wasserdichte Tresore hat sicher auch kaum eine andere Bank(Lüftung,Kabelführungen etc.verhindern sowas normal).
Man bekommt da schon den Eindruck das die Leute nicht über den Tellerrand gucken können, weil sie in Suppenschüsseln mit Deckel sitzen.

[ nachträglich editiert von Steven_der_Weise ]
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14.08.2017 20:52 Uhr von Thoretische-Technik
 
+1 | -0
 
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banken lügen und betrügen...das war und ist so.
jemand der für staat und banken arbeitet ist immer jemand der keine soziale intigrität haben kann...da sein handeln immer seinen "kunden" schadet...da er sich ja bereichern will (auch als angestellter).

das also eine "spaarkasse" die immer als staatlich angesehen werden kann, da IMMER der örtliche bürgermeister ein veto recht hat (bei allen entscheidungen) und auch nocht aufsichtsrats vorsitzender ist (übrings wie bei bahn,post,telekom,vw).
wenn also die sparkasse den schaden nicht ersetzt, ist es logischerweise aus habgirr, politisch so gewollt.

die gemeinden bereichern sich recht gut mit spaarkassen und "stadtwerken" zu ungunsten der bürger.

[ nachträglich editiert von Thoretische-Technik ]
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14.08.2017 21:45 Uhr von cyberax99
 
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