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SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz fordert eine Quote für Elektroautos

 

Der SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hat seine Konsequenzen aus der Dieselkrise gezogen und einen Fünf-Punkte-Plan erarbeitet.

Darin fordert er zum Beispiel eine verpflichtende Quote für Elektroautos, schärfere gesetzliche Regeln für die Autoindustrie sowie konsequente Kontrollen der Emissionsgrenzwerte.

"Wir werden der Industrie deutlich mehr Druck machen", so Schulz. Wenn sich zeige, dass die Updates nicht ausreichen, "müssen technische Umrüstungen her - natürlich auf Kosten der Hersteller".


WebReporter: mozzer
Rubrik:   Auto
Schlagworte: SPD, Quote, Kanzlerkandidat, Martin Schulz
Quelle: spiegel.de

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11.08.2017 11:10 Uhr von Max97
 
+8 | -1
 
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Welche Wähler will er damit ansprechen? Die Grünen Wählen? Die Deutsche Industrie aus ideologischen gründen schwächen, so dass sie noch mehr auswandert, bringt auch nichts. Das wird Arbeitsplätze kosten. Unserer Wohlstand hängt an einem seidenem Faden. In der Geschichte waren bereist andere Länder reich, bis das was sie reich machte irgendwann weggefallen ist. Wir sollten also auch klein wenig egoistisch sein und nicht so leichtfertig mit unserem Wohlstand spielen. Dieselautos haben die letzten 70 Jahre die Luft verpestet, und das sogar stärker. Wir gehen jetzt wegen der paar Punkte unter. Man sollte stets klaren Kopf behalten und nie im Panik verfallen. Zumindest als Politiker.

Martin Schulz sollte sich andere Berater suchen. Die, die er hat, haben eigene Interessen, die nicht unbedingt die breite Bevölkerung ansprechen.
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11.08.2017 11:13 Uhr von henry2110
 
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Will der so seinen Arsch retten?
Nachdem sie jahrelang Kungeleien mit den Autobauern getrieben haben und dafür fette Posten in den Chefetagen erhalten haben, hat Tesla hier in Deutschland Elektro Autos gebaut und vertrieben, trotz aller Widerstände.
Und im Wahljahr, 6 Wochen vor der Wahl fällt es Schulz ein damit Wahlkampf zu machen.
Wie armselig und blamabel ist das denn?
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11.08.2017 11:22 Uhr von Mein-Bein-tut-weh
 
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So lange wie es keine Elektroautos gibt, die genauso wirtschaftlich und komfortabel sind wie Benziner, macht so eine Forderung null Sinn!

Man kann ja damit anfangen, unsere "Elite" mit diesen Kackautos auszustatten vielleicht sehen sie dann das, dass noch ein paar Jahrzehnte dauert, bis Elektroautos an Benziner herankommen.
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11.08.2017 15:27 Uhr von det_var_icke_mig
 
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@mein-bein-tut-weh: kommt darauf an was du mit deinem Auto machst

ich fahre in der Hauptsache täglich damit auf Arbeit, da würde mir auch ein kleiner Elektroflitzer mit 100km/h topspeed und 100km Reichweite unter widrigsten Bedingungen reichen

da ich aber keinen Zugriff auf ein anderes Fahrzeug habe, was für die restlichen Reisen herhalten könnte schüpper ich halt meinen Benziner durch die Gegend

und ich wohne eher ländlich

also wenn man brauchbare und bezahlbare Alternativen zum Zugriff auf "Reise- und Transportfahrzeuge" schaffen würde würde denke ich mal rund 70-80% der Bevölkerung mit einem kleinen Elektrozweisitzer auskommen

solange aber auch die Meisten der Meinung sind mindestens 200 PS für 50km/h topspeed innerhalb der Stadt auf dem Weg zur Arbeit zu brauchen und natürlich nur 1x im Monat tanken wollen wird das nix
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11.08.2017 17:28 Uhr von AdiSimpson
 
+10 | -2
 
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@ det_var_icke_mig
da nicht jeder ein haus hat um sich seine persönliche ladesäule zu installieren...
so nun stell dir einen blockkomplex mit 120 mietparteien vor. jeder parkplatz braucht eine ladesäule.
wer zahlt den umbau ? auf wen werden diese kosten umgelegt ? inkl. gesetzlich vorgeschriebener wartung und prüfung.
wo kommt der strom her ? bei einer maximal leistung mit schnellladung (supercharger tesla z.b 135 kW) und im worst-case szenario mit entsprechend 120(x135kw) fahrzeugen ?

erkläre mir bitte wie eine funktionierende infrastruktur in absehbarerzeit umgesetzt werden soll, damit ich gerne bereit bin meinen geliebten diesel in rente zu schicken.

danke

[ nachträglich editiert von AdiSimpson ]
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11.08.2017 18:00 Uhr von Mein-Bein-tut-weh
 
+3 | -1
 
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det_var_icke_mig,

"...unter widrigsten Bedingungen reichen"

Und genau das ist der Punkt, ich will keine widrigen Bedingungen!

Ich will das was ich habe, ohne Einbußen, bei gleichen Kosten, dann bin ich auch bereit zuwechseln.
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11.08.2017 19:23 Uhr von capricorn5x
 
+6 | -1
 
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OK, hat der jemals ein Elekto Auto gesehen oder gefahren???

Fangen wir bei den Abgeorneten an, alle nur noch in Berlin per elektro Auto, wenns weiter gehen soll die Bahn und wenn die Familie woanders wohnt sollte sie unziehen damit Herrchen oder Frauchen nicht die Umwelt belastet mit den ewigen Heimreisen. Zu guter letzt kann er/sei auch länger arbeiten, haben keine doppelte Haushaltsführen (Steuern für dieGemeinschaft) und haben dann auch abends was von dem Sozialpartner.
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11.08.2017 20:32 Uhr von NordHorst
 
+3 | -1
 
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Schulz ist weissgott nicht das hellste Licht auf der Torte und es hatte einen Grund, weshalb er nach Brüssel abgeschoben wurde.

Aber wie stellt sich der Mann so eine Quote vor? Es werden nur so viele konventionelle Autos zugelassen, dass die Quote stimmt? Nach zwei konventionellen Autos muss man als drittes ein Elektroauto kaufen?
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11.08.2017 22:20 Uhr von Bifa1972
 
+2 | -0
 
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Ist dem sein Dienst A8 nicht auch ein Diesel?

Vieleicht sollte die Politik mal mit gutem Beispiel voran gehen und auf Elektro umsatteln....
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12.08.2017 10:29 Uhr von sunny.crockett
 
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Die Grünen in Österreich wollten mit einem E-Bus auf Wahlkampftour gehen. Allerdings hat man dann festgestellt, dass E-Mobilität doch im praktischen Betrieb noch Mist ist. Jetzt fährt man bei den Grünen wieder Diesel

http://www.krone.at/...
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12.08.2017 13:22 Uhr von det_var_icke_mig
 
+2 | -1
 
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@AdiSimpson: wenn schon worst-case, dann reichen deine 120 Fahrzeuge aber nicht, denn dann musst du mit 2 Fahrzeugen pro Mietpartei rechnen ;)

und warum soll ich dir erklären wie die Infrastruktur aussehen soll?

ich habe nur unterstellt, dass bei den meisten Fahreugbesitzern für den Alltag ein E-Auto in Frage kommen würde, denn alle anderen Argumente zielen fast immer auf die eher seltenen Reise und Transportaufgaben ab, wo ein E-Auto ungünstig ist, weswegen auch ich nach wievor einen Benziner habe und nicht ernsthaft über ein E nachdenke

@Mein-Bein-tut-weh: was du willst ist unerheblich, denn du hast das Argument nicht verstanden

z.Zt. wird die Reichweite unter optimalen Bedinungen angegeben, ein irreführender Wert

und die Sache mit den gleichen Kosten: rechne doch erstmal deine aktuellen wirklichen Kosten aus, dann kannst du schreien, es soll nicht mehr werden

aber es ist euer typisches Gebaren nur nicht nachdenken, einfach nur abfertigen und nichts ändern wollen, deswegen gewinnen immer die Konservativen, die wollen auch nichts ändern, wenn es sich irgendwie vermeiden lässt
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12.08.2017 14:01 Uhr von hofn4rr
 
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E- Mobilität hat erwiesenermaßen eine ökologisch negative Bilanz.

Die Grenzwerte für Stickoxide in Büroräumen sind zehnmal höher wie auf der Straße.

Von anderen Absurditäten mal abgesehen, wer soll sich die E-Mobilität massenhaft leisten können?

Die Mehrheit mit "Normallöhnen" benötigt eine leistbare Mobilität.
Quoten machen da überhaupt keinen Sinn, außer man will den Standort Deutschland nachhaltig zerstören.

Billige Akkus (wohl das teuerste bei E- Autos) können nur in Ländern wie China günstig hergestellt werden, wo die Energiepreise entsprechend niedrig sind.
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13.08.2017 03:30 Uhr von ungetrackt-erwischt
 
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Dumme Umweltverschmutzer.

Solch eine Quote sorgt doch nur dafür, daß erheblich mehr Autos als notwendig gekauft werden müssen und nichts davon bringt wirklich was für die Umwelt, weil der Umweltschaden schon bei der Erzeugung der Fahrzeuge entsteht.

Das heutige Problem ist Hausgemacht. Wenn man es beseitigen will, muß man nur richtig und ordentlich aktive werden. Warum fahren die Menschen Autos, weil alle anderen Lösungen versagen und unpraktisch sind. Wenn man ohne Auto 4 mal schneller, und 10 mal Billiger ist, dann wird es fast keine mehr geben, außer eben da wo sie benötigt werden. Nur das packt keiner wn, weil vermutlich die Energielobby sich da verweigert.
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13.08.2017 08:55 Uhr von wombie
 
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Rein politisch gesehen haben die ein riesenproblem:

Elektroautos sind technisch erheblich einfacher gestrickt als Benziner/Diesel. Regelmaessige Oelwechsel braucht man nicht mehr. Schaltgetriebe auch (meist) nicht.

Viele Autowerkstaetten muessten schliessen. Viele Bereiche in der Zulieferindustrie gaebe es nicht mehr.

Und nicht zu vergessen, die sehr maechtigen Oelbarone und Scheichs haben sehr hohes finanzielles Interesse daran dass weiterhin viel Getriebeoel und Sprit gebraucht wird. Ohne Oelmilliarden wuerden viele Laender im Nahen Osten den Bach heruntergehen.

Politisch Quoten zu fordern ist voelliger Schwachsinn. Wenn ueberhaupt, muss die Infrastruktur erheblich umgekrempelt werden.

* Gueter muessen auf Bahnstrecken, und das muss entsprechend mit Infrastruktur unterstuetzt werden.
* Wenn Elektromobilitaet gewuenscht ist, muessen verpflichtende Standards geschaffen werden, z.B. fuer Ladetechnik.
* Dieseltechnik ist schlicht dreckig, das laesst sich auch einfach nachweisen. Folglich muessten zumindest private Dieselfahrzeuge langfristig von den Strassen.

Politisch wird das keiner Anfassen, da jeder Poliker der sowas in Angriff nimmt damit auch automatisch seine politische Karriere unfreiwillig beendet.
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13.08.2017 15:18 Uhr von det_var_icke_mig
 
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" Gueter muessen auf Bahnstrecken, und das muss entsprechend mit Infrastruktur unterstuetzt werden"

da läuft immer das Argument gegen, dass die Bahn zu langsam sei

ein Argument was ich in gewissen Grenzen nachvollziehen kann, allerdings frag ich mich immer, warum man beim Transitverkehr Ost/West und Süd/Nord nicht auch Ro-Ro Züge nutzt, wie man es bei den Fähren macht

Tagsüber in Grenznähe beladen und über Nacht an die andere Seite rollen, da können sie morgens wieder runter fallen und die Fahrer können friedlich in ihrer Kabine pennen
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14.08.2017 11:38 Uhr von teufel788
 
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warum eigentlich e-auto. für die herstellung allein der batterie wird soviel c02 ausgestossen, dass ich 8 jahre oder 160.000 km mit einem benziner fahren kann um die gleiche menge auszustoßen.
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15.08.2017 14:53 Uhr von Steven_der_Weise
 
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Warum der Umweg über Strom? Entwickelt endlich die Wasserstoffmotoren weiter deren Pläne seit über 20 Jahren in der Schublade liegen oder Brennstoffzellen oder eine von den anderen vielversprechenden Lösungen.
Das stinkt hier doch nur nach Lobbyarbeit der Energieversorger.
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16.08.2017 22:31 Uhr von Snowbird
 
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Schonmal an die steigende Zahl der Verkehrstoten in Zukunft gedacht weil E- Fahrzeuge kaum Lärm machen und deshalb von Fußgängern zu spät bis garnicht wahrgenommen werden?
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16.08.2017 22:50 Uhr von Mauzen
 
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"eine verpflichtende Quote für Elektroautos"

Und wenn dann zu viele Benziner verkauft wurden, bekommt man für den Rest des Jahres keine mehr? Wer sich dann kein Elektroauto leisten kann, muss dann eben Bahn fahren und jeden zweiten Tag zu spät zur Arbeit kommen. Vollkommen realitätsfremd.

Wenn sie mehr Elektroautos haben wollen, dann müssen sie die nunmal auch für jeden bezahlbar machen. Halbiert man die Diäten eines einzelnen Budnestagsabgeordneten, dann bleibt genug Geld übrig, um jedes Jahr mindestens ein E-Auto auf einen Benzinerpreis "herunter zu subventionieren". Bei allen Abgeordneten käme da ja schon einiges zusammen. Aber nein, lieber immer nur heiße Luft von sich geben, anstatt mal was zu tun.
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16.08.2017 23:38 Uhr von Tilt001
 
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"warum eigentlich e-auto. für die herstellung allein der batterie wird soviel c02 ausgestossen, dass ich 8 jahre oder 160.000 km mit einem benziner fahren kann um die gleiche menge auszustoßen."

Also der E-Auto Marktführer Tesla produziert seine Akkus in der Gigafactory 1 nur mit Solarenergie.

Wem die Umwelt am Herzen liegt, der kauft eben einfach einen Tesla und kein deutsches E-Auto.

Hier was zum Thema:
"Sustainability:
GF1 is an all-electric factory with no fossil fuels (natural gas or petroleum) directly consumed. We will be using 100% sustainable energy through a combination of a 70 MW solar rooftop array and solar ground installations. The solar rooftop array is ~7x larger than the largest rooftop solar system installed today. All-electric allows for greater efficiency in the factory itself along with zero carbon emissions. A large portion of building heating is provided by waste heat recovered from production processes. Gigafactory’s closed-loop water supply system uses six different treatment systems to efficiently re-circulate about 1.5 million liters of water, representing an 80% reduction in fresh water usage compared with standard processes. Construction is underway for an on-site recycling facility that will safely reprocess all types of Tesla battery cells, modules, and packs, into various metal products for reuse in new cells. "
ecomento.de/2017/01/11/
tesla-gigafactory-erhaelt-
weltweit-groesstes-solardach/

Hier mal zum Vergleich das VW Werk in Wolfsburg:
http://www.news38.de/...
crop208115641/607383154-w960-
cv16_9-q85/vw-volkswagen-
werk-wolfsburg.jpg

Doch voll der Dinosaurier im Vergleich, wie wollen die eigentlich die Kurve kriegen?

[ nachträglich editiert von Tilt001 ]
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17.08.2017 00:23 Uhr von Tilt001
 
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Nochmal das Bild:
https://tinyurl.com/...

Beim Tesla muss der Akku geschätzt erst nach 10 Jahren oder 160.000 Kilometern ausgetauscht werden. Man soll ihn aber auch sehr gut recyceln können. Das sollte man bei den CO2-Bilanzen auch mal berücksichtigen.

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