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Einjahresfrist: Homosexuelle wollen früher Blut spenden dürfen

 

Homosexuellen Männern ist es in Deutschland nun erlaubt, Blut zu spenden, aber nur, wenn sie ein Jahr lang keinen Sex hatten. Vorstand der deutschen Aids-Hilfe, Björn Beck, kritisiert diese neue Richtlinie allerdings, denn sie ginge nicht "weit genug".

Eine HIV-Infektion kann man nämlich schon sechs Wochen nach dem letzten Geschlechtsverkehr sicher ausschließen. Die aktuelle Frist von einem Jahr "schließt die meisten schwulen und bisexuellen Männer weiterhin unnötig von der Blutspende aus."

Deswegen sollten Schwule schon früher Blut spenden dürfen. Schottland und England seien in dieser Angelegenheit bereits weiter. "Dort gilt ab 2018 eine Frist von nur noch drei Monaten", so Beck.


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WebReporter: WalterWhite
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Blut, Homosexuelle
Quelle: welt.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.08.2017 15:57 Uhr von Tyranos
 
+7 | -13
 
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Wo ist hier das Geschrei nach Gleichbehandlung?
Und wenn man es genau nimmt dürfte dann niemand mehr Blut spenden der innerhalb des letzten Jahres Sex hatte.

[ nachträglich editiert von Tyranos ]
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10.08.2017 15:59 Uhr von madcyric
 
+13 | -9
 
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Schade, dass du beim Biounterricht komplett gepennt hast.

1.) ist AIDS nun mal eine Krankheit, die überwiegend in Risikogruppen verbreitet ist und übertragen wird - und das sind nun mal homosexuelle und bisexuelle Männer

2.) wird AIDS durch Verletzungen beim Sex übertragen und die ereignen sich nun mal viel leichter beim Anal- als beim Vaginalverkehr

[ nachträglich editiert von madcyric ]
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10.08.2017 16:03 Uhr von Tyranos
 
+10 | -14
 
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@madcyric

Haben Heteros keinen Sex? Kann Aids nicht durch Blutkonserven übertragen werden? Haben Heteros keinen Analverkehr?
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10.08.2017 17:22 Uhr von Max97
 
+8 | -3
 
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Hätte, hätte? Hätte Oma einen Bart, wäre sie Opa.

Frauen verdienen klein wenig weniger als Männer. Nur paar Prozente. Fast nicht der Rede wert. Aber der kleine Unterschied stört trotzdem alle. Letztendlich heißt es, selbst wenn es nur paar Prozente sind, ist es zu viel.

Erkenntnis: auch paar Prozente sind zu viel.

Hier ist es anscheinend umgekehrt, Ja, auch Heteros üben Analverkehr aus, aber deutlich weniger. Sie haben eine Alternative. Selbst wenn das eine oder andere Pärchen mal Analsex hat, es ist nicht wie in Pornos, wo Anal immer dabei ist. Hier geht es einfach drum, dass Homosexuelle Analsex in der Regel immer haben, und Analsex immer mit kleinen Rissen verbinden ist, sich der Homosexuelle also beim Sex immer verletzt, und somit eine Übertragung fast sicher ist. Beim Heterosex ist eine Verletzung der Frau nicht zwangsläufig. Somit ist die Übertragungsgefahr geringer. Die Wahrscheinlichkeit ist bei Homosexuellen viel höher sich mit HIV zu infizieren.

Obwohl hier also der prozentuale Unterschied auch da ist, sagt man, dass der egal ist. Beim Gehalt sind die paar Prozent sehr wichtig, hier sollen sie unwichtig sein?
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10.08.2017 19:28 Uhr von cat008
 
+3 | -3
 
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man könnte Blutkonserven von Homosexuellen doch markieren. Es stehen doch sonst auf jeder Verpackung Inhaltsangaben. Jeder kann dann selbst für sich entscheiden ob er dieses Blut akzeptiert!
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10.08.2017 19:34 Uhr von Max97
 
+4 | -1
 
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Eigentlich eine Gute Idee. Man könnte auch in den Ausweisen eine K und eine P Markierung einführen. K für Konservativ, P für Progresiv. Wer ein P hat, bekommt ungefragt das Blut von Homosexuellen. In dem Fall kann man auf das eine Jahr Sperre verzichten und deren Blut gleich behandeln. Nur bekommen es eben nur die Progressiven.
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10.08.2017 22:42 Uhr von Mauzen
 
+2 | -0
 
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Markierte "schwule Blutkonserven" führen doch nur dazu, dass sich jede Menge Deppen weigern, das Blut anzunehmen um sich nicht mit den schwulen Genen anzustecken oder so.

Kann man nicht einfach jede Spende einzeln testen? Stichprobenmäßig ist da doch sowieso schon viel abgedeckt. Und zu beklagen, dass es zu wenig Spenden gibt, gleichzeitig aber eine große Gruppe potentieller Spender pauschal auszuschließen ist irgendwie paradox. Kein Wunder, dass es nicht so viele Spender gibt, so dringend kann es dann ja nicht sein.
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10.08.2017 22:51 Uhr von VegaVincent
 
+2 | -2
 
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Das erste ist ja aus welchem Grund möchte der schwule unbedingt Blut spenden und zum zweiten finde ich es eine Frechheit zu sagen ein schwuler wahrscheinlich auch Bisexulle dürfen ein Jahr kein Sex haben und dürfen dann erst Blutspenden.

Hetero Männer vögeln doch auch zwischendurch und dürfen Blutspenden und ich finde es auch eine Frechheit das diese Frage überhaupt gestellt wird wann hatten sie das letzte mal Sex.

Ich verstehe das es hier um HIV geht welcher sich erst nach sechs Monaten zeigt aber es gibt doch Tests die schon vorher irgendwie anzeigen ob jemand HIV ist oder nicht und auch bei Heterosexuellen besteht dieses Risiko.
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11.08.2017 01:06 Uhr von SirGenius
 
+2 | -0
 
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Geht es bei Blutspenden wirklich um Wahrscheinlichkeiten und Prozentpunkte?
Theoretisch kann jede Blutprobe positiv sein, werden nicht alle getestet? Dann ist Blutspende bzw -empfang ja russisch Roulette.
Abgesehen davon, steht "homosexuell" oder "bi" auf der Stirn?
Oder wann man das letzte Mal Sex hatte?
Man verlässt sich also auf die Ehrlichkeit der Blutspender.
Wenn der Spender doch positiv war, es aber auch andere Möglichkeiten gibt sich zu infizieren, kann eine Lüge nicht unterstellt werden.

Wenn nun jemand ein Jahr keinen Sex mehr hatte, wie ist dann gewährleistet, dass er nicht HIV-Positiv ist?
Sinnig wäre keine Fristen und ein Test der Spende, alles andere ist ausgemachter Unsinn und unnötiges Risiko.

[ironie]Evtl. sollte man noch abchecken, ob der potentielle Spender indianische Wurzeln hat, er könnte in den letzten Monaten eine Blutsbrüderschaft besiegelt haben.
Oder Boxer ist, da kommt man auch schonmal mit fremden Blut in Berührung.[/ironie]

[ nachträglich editiert von SirGenius ]
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11.08.2017 06:53 Uhr von Leichenvater
 
+1 | -2
 
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ich weiß nicht was die noch alles wollen. Wenn es eine Verordnung ist dann ist es so. Was soll das Ganze nur immer Extra Würste.

Immer das Gleiche die müssen immer aus der Reihe Tanzen das ist schon peinlich.
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11.08.2017 10:04 Uhr von diREKTor
 
+0 | -1
 
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jede blutspende wird untersucht ... ansonsten hätte blutspenden gar keinen sinn.

wenn du hepatitis oder hiv hast, wird dir das mitgeteilt & du wirst für immer ausgeschlossen.

also könnte man sich einen aidstest sparen & einfach mal blutspenden gehen ;)

so nebenbei: die eine blutspende kostet den träger (rotes kreuz oder haema usw) ein paar hundert euro, wegen der maschine, den tests usw.

[ nachträglich editiert von diREKTor ]
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12.08.2017 18:35 Uhr von matze319
 
+0 | -1
 
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kleiner finger -> ganze hand.

boah sollen doch froh sein das die überhaupt spenden dürfen.
gleichberechtigung...letztens mit frau essen gewesen, nicht die tür aufgehalten -> gemecker. ich dann so: ihr wollte doch die gleichberechtigung. zum glück hat sie den gleichen humor wie ich :D

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