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Dieselskandal: Hohe Nachfrage nach eigenentwickeltem Elektrotransporter der Post

 

Die Deutsche Post bat vor Jahren die Autobranche einen Elektrotransporter für sie zu entwickeln, doch niemand zeigte Interesse: Daraufhin ließ die Post einen solchen Streetscooter in Eigenregie entwickeln.

Nun, nach dem Dieselskandal, steigt die Nachfrage nach der Eigenproduktion, die man nun auf 20.000 Fahrzeuge verdoppeln möchte: Kommunen und Handwerker zeigen großes Interesse an dem Scooter.

Zudem wird die Modellpalette zusammen mit Ford weiterentwickelt und ein großer Transporter ist in Planung. Die Post selbst ist mit ihrem Scooter-Modell zu einem führenden Hersteller von Elektrotransportern aufgestiegen.


WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Post, Nachfrage
Quelle: spiegel.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.08.2017 10:48 Uhr von dragonling
 
+26 | -2
 
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Wußte gar nicht, daß die Post sowas entwickelt hat. Geile Aktion. Aber klar, daß die Medien das nicht so breit getreten haben, denn es zeigt deutlich diese scheiß Arroganz der deutschen Automobilbauer, daß sie sich nicht für fortschrittlichere Technologie einsetzen und sie eher zurückhalten.
Jeder Fortschritt wird mit dem Kommentar "Das kostet Arbeitsplätze" abgeschmettert. Wie sagte Volker Pispers (Kabarettist) so schön: "Ich kann mir das nur so erklären, daß die Arbeitsplätze irgendwie direkt mit dem Schadstoffausstoß zusammen hängen müssen..."

In den 1950ern stellte man sich das Jahr 2000 so vor, daß wir alle fliegende Auto hätten. Die deutschen Automobilbauer waren mal die Entwickler der fortschrittlichen Mobilitätstechnologien, aber würden sie nicht so an ihren inzwischen antiquierten fossilen Verbrennungstechnologien festkrallen, dann wären sie nicht inzwischen vom Rest der Welt als "neue Technologieentwickler" abgelöst und hätten sich nicht selbst ins Abseit manövriert.
Und evtl. hätten wir heute wirklich alle fliegende Autos ;)

[ nachträglich editiert von dragonling ]
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10.08.2017 10:59 Uhr von wapolexx
 
+6 | -6
 
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Letztens im Fernsehen gesehen, das Teil ist garnicht so gut wie die Werbung verspricht.
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10.08.2017 11:04 Uhr von dragonling
 
+22 | -2
 
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Das mag sein, aber, etwas polemisch ausgedrückt, nichts ist so gut, wie die Werbung verspricht :D

Jeder Fortschritt beginnt mit einer Idee, kleinen Schritten und großen Rückschlägen. Erfolg stellt sich immer dann ein, wenn man nicht aufgibt.
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10.08.2017 11:30 Uhr von Filzpiepe
 
+19 | -2
 
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Unsere Postis sind damit auch unterwegs und zufrieden.

Zumal kein Dieselstinker mehr dröhnend vor der Haustür steht, wenn die mal kurz die Post einwerfen.

Da muss noch mehr Power hinzuentwickelt werden, damit die Kraft auch für LKW/Müllautos reicht. Naja, paar Jahre noch, steckt ja alles noch in den Kinderschuhen, wie dieses Internetz ;)
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10.08.2017 11:53 Uhr von spagnolo
 
+10 | -3
 
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da fehlt ein Hinweis auf die RWTH Aachen...
Weitere Info :
Die Scooter haben nur eine Reichweite von 80 km, was aber für fast alle Zustellbereiche ausreicht.

[ nachträglich editiert von spagnolo ]
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10.08.2017 13:54 Uhr von HerrVorragend15
 
+8 | -1
 
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Schon super diese Kisten. Die wurden ja sogar in Zusammenarbeit mit den Fahrern entwickelt, sodass die da noch ein paar gute Ideen mit einbringen konnten, die am ende tatsächlich umgesetzt wurden. Wieder ein Beispiel dafür, wie die Autobauer hinterherhinken, wenn ein Professor und die Post ein besseres Lieferauto für Verteiler- und Nahverkehr produzieren können.
Ich glaube das Teil ist sicher auch super für selbstständige Handwerker, die nicht allzu weit fahren müssen. Hausmeisterservice oder sowas.
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10.08.2017 19:43 Uhr von fraro
 
+8 | -1
 
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Finde ich ziemlich clever von der Post.
Und dass nach solchen Fahrzeugen, wenn sie gut funktionieren, eine grosse Nachfrage kommen wird, ist wohl auch klar.

Ist nur wieder mal die finanzielle Frage...
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12.08.2017 11:24 Uhr von henry2110
 
+2 | -1
 
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Hallo Schulz, die Post hat auf Dich gehört bevor Du die Quote für E-Autos verlangt hast.
Fahre hin und lasse Dich vor einem gelben Auto fotografieren.
Vorbildlich!!
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14.08.2017 00:37 Uhr von Thoretische-Technik
 
+3 | -6
 
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beim stand der technik...ist kein e-auto ein ersatz..nichmal nen tesla würde ich kaufen...

und sowieso: auf keinem fall mehr ein deutsches auto, da deutsche bewust und gewollt die leute betrügen, wie amerikaner!

[ nachträglich editiert von Thoretische-Technik ]
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14.08.2017 01:25 Uhr von Max97
 
+6 | -3
 
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@dragonling

"daß sie sich nicht für fortschrittlichere Technologie einsetzen und sie eher zurückhalten."

Was ist an einem Elektroauto bitte Fortschritt? Elektroautos gibt es so lange, so lange es auch Autos mit Verbrennungsmotoren gibt. Und am Anfang wusste man nicht auf was man setzen soll, auf Elektroautos oder mit Verbrennungsmotoren. Damals hat man gerne gegeneinander Rennen gefahren um zu testen welches System besser ist. Und schon damals lieferte das Elektroauto bessere Ergebnisse. Trotzdem entschied man sich für den Verbrennungsmotor. Warum?

Weil das Tanken 2 Minuten dauert. Ist die Energie alle, geht man tanken und gut ist es. Das Elektroauto ist für die tolle, die eigenes Haus haben, oder einer von den wenigen Ladestationen vor der Tür. Fehlt die, gibt es Probleme. Nun sag mir wie ich es lösen soll mit einem Elektroauto, wenn ich morgens aufstehe, merke die Energie ist alle, und ich muss 30 km zu Arbeit. Erst eine halbe Stunde irgendwo strom Tanken.

An dem Tag, an dem man in 2 Minuten Strom tanken kann, wird das Elektroauto Fortschritt sein. Bis dato ist es nur eine Träumerei.
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14.08.2017 21:48 Uhr von hellboy13
 
+2 | -1
 
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Da bereits der Wahlsieger feststeht ,wird Merkel weitere 4 Jahre
die Elektroautos der Post als Einstieg nehmen.Das bedeutet
das sich die Betrogenen Wähler jetzt doch auf Elektro Umstellen müssen.
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17.08.2017 10:54 Uhr von DJCray
 
+0 | -0
 
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Richtig mobil wird das Elektro-Auto erst dann, wenn die Batterien/Akku eigentlich nur gewechselt werden (leer gegen voll).
Nur dann hat man kurze Standzeiten und gleichzeitig wird geprüft ob die Batterien noch funktionieren. Außerdem kann der Akku schonender geladen werden, wenn keine Hektik entsteht.

Das Problem: Die Dinger sind derzeit sauschwer und zu groß. Da müsste ein Roboter die Teile schon Ein- und Ausbauen.

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