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Künstlerin lässt für ein Mischwesen ihre Eizelle in eine Hundezelle einsetzen

 

Beim Prix Ars Electronica in Linz wurde die slowenische Künstlerin Maja Smrekar für ein außergewöhnliches Projekt mit der Goldenen Nica ausgezeichnet.

Die Künstlerin ließ sich in ihrem Projekt namens "ARTE_mis" in eine ihrer Eizellen eine Hundezelle einpflanzen, so dass daraus theoretisch ein Mischwesen entstehen könnte.

Die Aktion sorgte auch für viel Kritik, Österreichs Kulturminister Thomas Drozda wehrt sich dagegen: Die Freiheit der Kunst bringe es mit sich, "dass dem Staat hier keine Urteilsfunktion zukommt".


WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Künstlerin, Eizelle
Quelle: heute.at

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.08.2017 14:33 Uhr von Clemens-Martin
 
+31 | -1
 
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Ein wohl eindeutiger Hinweis, dass wir mehr Ingenieure als Künstler brauchen.
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09.08.2017 15:02 Uhr von DoomZ
 
+17 | -2
 
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Was heutzutage auf der Welt abgeht, ist wirklich schockierend.
Ich glaube, es gibt zu wenig Probleme auf der Welt, andernfalls kann ich mir nicht erklären, wie man auf so einen Schwachsinn kommt.

Aber ich zweifle das Gelingen dieses ... Experiments ... sowieso an.
Wie soll das denn funktionieren? Das geht doch aus rein biologischer Sicht überhaupt nicht.
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09.08.2017 15:54 Uhr von Fomas
 
+17 | -1
 
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Die bekommt einen Preis dafür, dass sie sich an der Natur vergeht? Ist sie denn auch bereit, das Mischwesen als ihr leibliches Kind zu akzeptieren und das Leben lang zu pflegen? Den Hund mit menschlichem Bewusstsein? Mensch Meier manche Leute denken echt nicht nach.
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09.08.2017 16:15 Uhr von DoomZ
 
+8 | -1
 
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@Fomas

Ich glaub nicht, dass das funktioniert.

Würde es das, bin ich mir sicher, dass man längst schon mal so ein Hunde/Menschen-Mischwesen zu Gesicht bekommen hätte :D
Das ist biologisch nie und nimmer möglich.
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09.08.2017 16:40 Uhr von diREKTor
 
+6 | -1
 
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https://youtu.be/...

fiel mir spontan dazu ein ^^
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09.08.2017 17:21 Uhr von El-Diablo
 
+2 | -6
 
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der untergang des abendlandes
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09.08.2017 18:41 Uhr von Joeiiii
 
+10 | -1
 
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Daß man für diese Versündigung gegen die Natur eine Auszeichnung bekommt, ist schon bedenklich. Noch schlimmer finde ich, daß diese "Künstlerin" vermutlich staatliche Zuwendung in Form von (hoffentlich nicht österreichischem) Steuergeld bekommt.
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09.08.2017 19:04 Uhr von ManiacDj
 
+11 | -1
 
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Also wenn man etwas moralisch und ethisch verwerfliches macht und es dann als Kunst deklariert, ist das legal?
Wäre dann ein reales "SAW" auch Kunst?

Auf jeden Fall passt hier "ist das Kunst, oder kann das weg?"
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09.08.2017 19:46 Uhr von dashandwerk
 
+7 | -0
 
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Was für ein Arzt macht sowas?

Ist diese Goldene Nica so etwas wie ein Darwin Award?
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09.08.2017 22:45 Uhr von Tilt001
 
+2 | -0
 
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Hundezellen ist ein alter Hut. In diesem Land ist der Beweis das man auch Seifenblasen mit menschlicher DNA kreuzen kann, doch längst erbracht.
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10.08.2017 10:40 Uhr von RZH
 
+3 | -0
 
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Der Übergang zwischen Arroganz und Geisteskrankheit scheint bei (einigen) "Künstlern" fließend zu sein...
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10.08.2017 10:57 Uhr von wapolexx
 
+8 | -0
 
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Vielleicht sollte sie sich besser eine Hirnzelle einpflanzen lassen.
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10.08.2017 11:05 Uhr von BurnedSkin
 
+1 | -8
 
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Natur ist das Gegenteil von Kultur, und menschlich sein heißt unnatürlich sein. Natur ist nichts gutes, das schützenswert ist, sondern ein Korsett, das gesprengt werden muss. Und solange es "Menschen" gibt, die dumme Fragen stellen à la "Die bekommt einen Preis dafür, dass sie sich an der Natur vergeht?", solange ist offensichtlich, wie kulturell verblödet die Menschheit immer noch durch das Weltgeschehen torkelt.
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10.08.2017 13:21 Uhr von T.Doub
 
+0 | -0
 
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Leute beruhigt euch doch alle mal!
Ich kann ja verstehen das dass Kunstverständnis hier an seine Grenzen stößt, das geht mir auch nicht anders.
Die Frau wird demnächst bestimmt kein bipedales sprechendes Hündchen gebären.
Das geht biologisch schon nicht: der Mensch hat 46 Chromosomen, der Hund dagegen 78. Da käme nichts lebensfähiges bei raus.
Desweiteren wird sich das ganze wohl in einem Regenzglas abspielen und nach spätestens 14 Tagen "entsorgt".
Die Medizinische Forschung macht sowas schon seid Jahren, was daran Kunst sein soll darf allerdings fraglich sein.
Vorerst wird uns auf jedenfall nicht demnächst ein Hund bei Aldi an der Kasse bedienen.
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10.08.2017 13:54 Uhr von PrinzAufLinse
 
+1 | -0
 
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Was macht die denn auf dem Symbolbild mit dem Hund in der Badewanne? - räusper -
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10.08.2017 14:59 Uhr von El_kritiko
 
+0 | -0
 
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Die Ägypter glaubten an solche Mischwesen.
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11.08.2017 00:06 Uhr von Fomas
 
+0 | -0
 
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@BurnedSkin

Wenn man jedes Wort auf die Goldwaage legt, dann magst du Recht haben. Ich bin jedoch jemand, der nicht an das Gute und Böse als eigene, objektive Entitäten glaubt. Sie entstehen vielmehr aus dem, was wir als gut oder schlecht definieren. Schon die alten Griechen dachten, dass das, was natürlich ist, auch gut ist. Daher ist Sex zu Spaß- und nicht Fortpflanzungszwecken auch immer noch verpöhnt, obwohl es keine objektiven Argumente dagegen gibt. Und ja, unser Körper ist ein Gefängnis mit begrenzten Möglichkeiten. Ich finde, man kann an der Natur manipulieren wie man will, aber sobald man ein Wesen erschafft, das potenziell ein reflexives, menschliches Bewusstsein besitzt, muss man sich in dem Fall fragen, ob das wirklich eine gute Sache ist, oder ob eben auch ein verkrüppeltes Wesen dabei rauskommen kann, das seine Situation aber versteht und weiß, dass es ein misslungenes Genexperiment ist. Noch toller wird es, wenn das reflexive Bewusstsein eben auch dazu führt, dass man diesem Wesen gewisse Rechte einräumen muss, bevor es nicht mehr nur als Experimentalobjekt angesehen wird. Es entstehen ethische Konflikte und, ganz egal ob man nun etwas als gut oder schlecht definiert, besitzen Menschen doch immerhin Empathie, können sich demnach in andere gedanklich hineinversetzen. Wenn man sich mal in dieses hypothetische Krüppelwesen versetzt, erkennt man, dass es vielleicht doch nicht so toll für dieses ist, wenn man es erschafft.

[ nachträglich editiert von Fomas ]
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11.08.2017 09:11 Uhr von schaefchen11
 
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also ich bin zwar kein biologe und aus der Schule bin ich auch schon eine weile raus, aber meiner meinung nach bringt das gar nix eine zelle in eine andere zelle einzupflanzen.
wenn dann kann man höchstens den zellkern in eine zellmembran von einem anderen lebewesen plazieren. aber bei einer befruchtung, wenn das dann überhaupt noch funktionieren würde, spielt die hülle keine rolle weil die dna sich im kern befindet.
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11.08.2017 10:59 Uhr von henry2110
 
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Ich gehe davon aus, dass er Körper des Hundes diese Zelle astösst.
Dass man für solchen Schwachsinn auch noch ausgezeichnet wird, ist schon sonderbar.
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11.08.2017 14:18 Uhr von Tomo85
 
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Dass hier einige ernsthaft darüber nachdenken müssen ob das ginge - herrlich xD
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12.08.2017 01:08 Uhr von Mauzen
 
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Im Namen der Wissenschaft schon immer verrufen und als ethisch verwerflich eingestuft. Aber im Namen der Kunst gibts dafür auch noch einen Preis?

"Theoretisch" kann daraus sowieso auch kein "Mischwesen" entstehen, die DNA von Hunden und Menschen ist völlig inkompatibel, da reicht so ein "einpflanzen" nicht.

BTW https://www.youtube.com/...

[ nachträglich editiert von Mauzen ]
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12.08.2017 01:08 Uhr von Mauzen
 
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Doppelbug.

[ nachträglich editiert von Mauzen ]
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13.08.2017 00:26 Uhr von Hallominator
 
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So etwas ist keine Kunst und kann auch keine Kunst sein. Wie denn auch?

Meiner Meinung nach ist es ethisch gesehen zweifelhafter Bullshit, der bestraft gehört.

Vor allem, wenn "theoretisch" tatsächlich ein Mischwesen entstehen könnte.
Wenn ich in Bio allerdings richtig aufgepasst habe, dann ist es in der Theorie unmöglich. Zum Glück. Aber das macht diese Tat auch nicht plötzlich zu Kunst.

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