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Julian Assange bietet wegen Sexismus entlassenem Google-Techniker einen Job an

 

Ein Google-Entwickler hatte in einem internen Manifest, das an die Öffentlichkeit geraten war, geschrieben, dass Frauen aus biologischen Gründen keine guten Techniker sein könnten: Deshalb sei deren Förderung Zeitverschwendung und diskriminiere wiederum Männer.

Wegen dieses sexistischen Schreibens entließ Google den Mann, dem nun von Wikileaks-Gründer Julian Assange ein Job angeboten wurde.

"Zensur ist für Verlierer", schreibt Assange auf Twitter. Frauen und Männer verdienten Respekt. Dazu gehöre aber auch, dass man sie nicht kündige, wenn die "höflich ihre Ideen hervorbringen". Assange verband sein Jobangebot dann noch mit Werbung für sein neues Buch "When Google Met Wikileaks".


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Google, Job, Google+, Julian Assange, Sexismus, Techniker
Quelle: derstandard.at

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.08.2017 14:25 Uhr von tfs
 
+3 | -2
 
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> ... der mit einem sexistischen Manifest vor einigen Tagen
> für Aufsehen sorgte...
>
> Damore vertritt die Ansicht, Frauen seien aus biologischen
> Gründen weniger für technische Jobs geeignet

Wrooonk.

Nichts in diesem "Manifest" (na wer sich dass wohl ausgedacht hat), was eigentlich einfach nur ein Memo ist, ist sexistisch, und genau so wenig behauptet es dass Frauen grundsätzlich weniger für technische Jobs geeignet wären.

Hier kann es jeder selbst nachlesen:

http://diversitymemo.com

Und dann sollte man sich mal fragen wie vertrauenswürdig die Medien eigentlich noch sind, wenn sie selbst bei etwas so einfach zu widerlegendem so dreist lügen.
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09.08.2017 15:22 Uhr von tfs
 
+1 | -1
 
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Ein erstes Interview mit dem nun Ex-Mitarbeiter, und einem weiteren (anonymen) Noch-Mitarbeiter::: https://youtu.be/...
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11.08.2017 00:53 Uhr von ungetrackt-erwischt
 
+1 | -0
 
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So wie ich bisher den Artikel gelesen habe, der von diesem Mann geschrieben wurde, kann man ihm wirklich keinen Sexismus vorwerfen. In meinen Augen sieht es eher so aus, als ob jemand die Dummheit der Menschen ausgenutzt hat hier mit einem Schlagwort einfach mal einen Arbeitsplatz frei zu machen. Möglicherweise ging es nur darum, jemanden auf seine Position zu bringen.

Mir gefällt es nicht, wenn Menschen nicht mehr normal über Dinge Sprechen können, die alltäglich sind. Wenn sie jedes Wort auf die Goldwage legen müssen. Deshalb habe ich es nicht eingesehen, daß man dem Mann derart zugesetzt hat und ich verstehe Herrn Assange bestens, wenn er diesem Menschen einen Job anbietet.

Das Beste an der Sache ist, daß man im Artikel eher das Gefühl bekommt, daß es eine nüchterne Betrachtung von Unterschieden ist und man viel mehr auf das ein geht, was die Ursache für manches ist.

Vermutlich verstehe ich nicht allles im Artikel völlig, weil ein paar der Englischen Worte nicht gleich für mich völlig verständlich sind. Im großen und Ganzen jedoch ist der Artikel sicher nicht Sexistisch. Jene die ihn für das halten jedoch schon.
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11.08.2017 01:05 Uhr von ungetrackt-erwischt
 
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ich sehe das ähnlich wie bei dem Wort Neger.

Jene die alte Bücher kennen, die nur bis 1956 zurück gehen, wo sogar ein Neger als Firmenemblem erwählt wurde, weil der Besitzer der Firma Neger hies, wissen, daß im Deutschen dieses Wort die spezielle Bezeichnung für einen Schwarzen Menschen ist. Wird in dieser Sprache jemand oder etwas nur nach einer Farbe oder einer anderen Eigenschaft bezeichnet, hat es normal keinen Anspruch auf irgend eine höhere Wertung, da noch nicht mal ein Eigenname dafür existiert. Daraus ist leicht abzulesen, daß die Bezeichnung Schwarzer eine Beleidigung darstellt, die Neger jedoch nüchtern nur die Bezeichnung für einen Schwarzen ist.

Jene Menschen, die sich jedoch am Wort Neger stören haben in ihrem Kopf das Wort Nigger als Muster für den Neger genutzt und verknüpfen es mit dem Schwarzen Sklaven, den es in Deutschland so nie gegeben hat. Sie jedoch sind folglich die wahren Rassisten, da sie schon bei der normalen Bezeichnung für Schwarze in Deutschland an Sklaven denken. Sie beseitigen folglich im Verlauf irgend welcher Debatten dann Wörter wie Mohrenkopf oder Negerkuß, die deutlicher nicht den Wert des Wortes anheben können, denn kein normaler Mensch würde eine zum Verkauf angebotene Leckerei mit einem Schimpfwort belegen. Folglich haben weder die Menschen, die den Negerkuß entwickelt haben noch jene, die ihn kauften dabei an etwas schlechtes gedacht und da diese keine Rassisten waren konnten sie nicht auf die Idee kommen, daß hier Rassismus vorhanden sein könnte. Jene Kranken Köpfe jedoch, in denen Rassismus fest verankert ist sahen in dieser Bezeichnung ein Vergehen und haben sie bekämpft. Nun Seit das Wort nicht mehr Positiv genutzt werden darf ist es logischer Weise im Volksmund gefallen, da die Wertigkeit für den Nutzer von seiner Benutzung abhängt.

Nur die Wahren Rassisten sind somit jene, die das Wort bekämpfen und ähnlich verhält es sich mit dem Sexismus in diesem Fall.

Die Sexisten sind jene, die den Artikel nicht vollständig gelesen haben sondern ihn einfach so verurteilt haben. Hätten sie alles verstanden könnte der Vorwurft nicht bestehen und deshalb kann man deutlich sehen, daß die Sexisten jene sind, die das sexistisch finden. Sie sind vorgeprägt und haben geurteilt ohne wirklich zu lesen, was der Mann geschrieben hat, jedoch in ihrem Kopf ist seine Aussage Sexistisch. Somit ist klar wie sie selbst denken.

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