24.07.17 11:23 Uhr
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Trotz Vertrag mit Wladimir Putin: Siemens Gasturbinen landeten dennoch auf Krim

 

Die russische Firma Technopromexport hatte Anfang 2015 vier Gasturbinen bei der deutschen Firma Siemens bestellt.

Im Vertrag wurde vereinbart, dass diese nicht auf der annektierten Krim-Insel verwendet werden dürfen und Präsident Wladimir Putin persönlich billigte diese Klausel.

Doch die Turbinen im Wert von 120 Millionen Euro landeten genau dort, obwohl die geltenden Wirtschaftssanktionen das verbieten. Siemens trennt sich nun als Konsequenz daraus von seiner Minderheitsbeteiligung an der russischen Ingenieurfirma Interautomatika.


WebReporter: mozzer
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Vertrag, Siemens, Wladimir Putin, Putin, Krim
Quelle: focus.de

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25 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.07.2017 11:39 Uhr von detluettje
 
+9 | -4
 
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Ich wusste ja nicht das Putin eine Firma ist.

Entweder die Emfängerfirma hat die Turbinen auf die Krim geschickt oder Siemens Tochterunternehmen.

Aber Putin?
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24.07.2017 12:32 Uhr von Bobbelix60
 
+8 | -4
 
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Eine echte mozzer-News. Wirres Geschreibsel mit allem (un)möglichen Hineininterpretiere.

Vertrag war wohl kaum zwischen Siemens und Putin. Nur die Klausel wurde von Putin genehmigt. Ob sich die Firma daran hält ist wohl kaum Putins Problem.
Und wenn Siemens sich das leisten kann, sollen sie sich halt trennen.
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24.07.2017 12:47 Uhr von Naikon
 
+2 | -3
 
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Es hat sich aller höchster Wahrscheinlichkeit nach genau so abgespielt:

"Oh nein, wir haben mal wieder Geld verdient.."
"Das kann so nicht weitergehen, wir müssen unbedingt einen wohlhabenden Kunden loswerden."

[ nachträglich editiert von Naikon ]
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24.07.2017 14:08 Uhr von Mauzen
 
+5 | -2
 
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Und weil sich der eine Kunde nicht an den Vertrag hält, beendet man die Partnerschaft mit einem anderen Kunden.
Lächerlich.
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24.07.2017 14:14 Uhr von Feinripptraeger
 
+4 | -7
 
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Wenn du ein Auto kaufst und der Händler schreibt in den Vertrag, dass du damit nicht nach München fahren darfst, hälst du dich daran?

Einfach lächerlich bestimmen zu wollen, was der Erwerber mit seinem Eigentum dann macht.
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24.07.2017 14:19 Uhr von G-H-Gerger
 
+4 | -6
 
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Wie kann man so naiv sein und glauben, dass sich Putins Russland noch an Verträge hält?
- Helsinki-Akte = gebrochen von Russland
- Budapester Protokoll = gebrochen von Russland

Man kann mit Putins Russland keine Verträge mehr machen. Das ist sinnlos, wie dieses Beispiel wiederum eindeutig belegt.
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24.07.2017 14:21 Uhr von G-H-Gerger
 
+4 | -6
 
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"...hälst du dich daran?"

Wenn Sie den Vertrag unterschrieben haben, ja. Ansonsten wäre es Vertragsbruch.
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24.07.2017 15:56 Uhr von tutnix
 
+5 | -4
 
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tja nach russischen verständnis (die viele völkerrechtler durchaus teilen) ist die krim aber nicht annektiert worden. da macht so eine klausel im vertrag nicht wirklich sinn ;).

p.s. es gibt kein budapester protokoll und helsinki haben die westlichen staaten in europa vorher zu genüge gebrochen. das interesssiert unsere trolle aber nicht weiter, nicht wahr g.h-gerger? ;)
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24.07.2017 16:39 Uhr von hurg
 
+1 | -0
 
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Überraschung !
ne nicht wirklich.
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24.07.2017 17:31 Uhr von Chiccio
 
+3 | -4
 
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die deutschen gutmenschen nixblicker politiker sollen endlich das Theater um die Krim als Tatsache hinnehmen ...Putin gibt das eh nimmer her was auch verständlich ist .....da nützen auch Sanktionen und dummes Gelaber nix ....schluss damit und endlich das thema lösen und ferrtig
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24.07.2017 17:31 Uhr von TheRoadrunner
 
+2 | -2
 
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Sowas aber auch.
Die Neuigkeit schlechthin, dass Sanktionen umgangen werden ;)

@ tutnix
"p.s. es gibt kein budapester protokoll"
Wenn du mal kurz gegoogelt hättest, wärst du auf den Wiki-Eintrag zu Budapester_Memorandum gestoßen.
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24.07.2017 18:53 Uhr von G-H-Gerger
 
+1 | -5
 
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Chiccio:

Die Türken wollen auch das annektierte Nordzypern nicht mehr hergeben. Durch die Sanktionen und internationalen Proteste ist die Türkei gezwungen, 35000 Mann Soldaten dort durchzufüttern, also so richtig Spaß haben sie damit nicht. Genauso wirds Putin mit der Krim gehen, ebenso jahrzehntelang.

tutnix:
1. Ihnen ist wohl nichts peinlich.
2. Wann hat "Der Westen" seit 1948 in Europa Grenzen verschoben zu eigenen Gunsten?
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24.07.2017 19:47 Uhr von Mauzen
 
+1 | -4
 
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@Gergi
2: Du weißt schon, dass die Grenze des "Ostblocks" vor nicht mal 30 Jahren von der DDR bis Bulgarien verlief?
Heute ist die Grenze des "Westens" Estland bis Rumänien. Das sind ~800km bzw was-weiß-ich-wie-viele km² Fläche Unterschied. Mit den Bemühungen die Türkei und Ukraine mit in die EU zu bekommen würde sich die Grenze noch weiter verschieben.
Und ja, ich bezeichne die Grenzen der EU als Grenzen des Westens, egal ob das nun ein Land ist oder mehrere, weil sich nunmal jedes Mitglied der EU an die westlichen Werte und Gesetze halten muss.
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24.07.2017 20:16 Uhr von Thoretische-Technik
 
+0 | -2
 
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ist doch logisch, wenn man was nach russland verkauft...gehört es ihnen...ergo...setzen die es ein wo sie wollen.

so naiv von den geldgeilen deutschen managern...die so das embargo wohl umgehen wollten, um ihr schmiergeld zu kassieren.

[ nachträglich editiert von Thoretische-Technik ]
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24.07.2017 21:10 Uhr von G-H-Gerger
 
+1 | -1
 
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Mauzibubi

Jetzt müssen Sie nur noch angeben, durch welchen Krieg.
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24.07.2017 21:38 Uhr von Mauzen
 
+1 | -3
 
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@Gergischatzi
"2. Wann hat "Der Westen" seit 1948 in Europa Grenzen verschoben zu eigenen Gunsten? "
"Jetzt müssen Sie nur noch angeben, durch welchen Krieg."

Nein. Muss ich nicht.
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25.07.2017 03:56 Uhr von ungetrackt-erwischt
 
+1 | -1
 
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Also ich sehe es so, daß ich zum einen nicht verstehe, warum man Gasturbinen nicht auf der Krim einsetzen darf, wenn sie in Russland einesetzt werden dürfen. Zum anderen jedoch die Firma Siemens vielleicht an ein Embargo gebunden ist, daß da irgend wie umgangen wurde und damit auf die Firma nichts zurückfällt, hat man sich kurzer Hand von der Firma getrennt, die das dumme aufgeflogene Geschäft getätigt hat.

Wenn das nächste mal Gasturbinen benötigt werden, dann bin ich überzeugt davon, daß es einen Weg geben wird, der ebenso daran vorbei führt. Das ganze Geplänkel ist eh nicht zu verstehen, falls man nicht davon aus geht, daß Deutschland besetzt ist.

@GHG

Ab Dez 2019 wird das wohl kein Problem mehr sein, da kann man dann ohne weiteres nach Russland einkaufen fahren und wenn der Poroschenko noch ein wenig mit den Waffen vor den lieben Freunden in Luhansk rumfuchtelt, dann kann es sein, daß diese ihm mal wieder nach hinten los gehen so, daß er noch mal einen Frontzusammenbruch hat, weil er den Vertrag gebrochen hat. Dann jedoch wird man von Seiten der Separatisten nicht warten, bis die sich neu formatieren.

Und ich glaube, daß die lieben Freunde, auf die der sich verläßt ihn ganz schnell im Stich lassen, wenn es irgend wo mit China krachen sollte.

[ nachträglich editiert von ungetrackt-erwischt ]
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25.07.2017 13:58 Uhr von G-H-Gerger
 
+0 | -0
 
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"Nein. Muss ich nicht. "

Doch. Aber Sie können es nicht. Sie verstehen auch überhaupt nicht, was Sache ist.
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25.07.2017 14:00 Uhr von G-H-Gerger
 
+0 | -0
 
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"...daß ich zum einen nicht verstehe, warum man..."

Endlich mal wahre Worte von Ihnen.
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26.07.2017 12:48 Uhr von Mauzen
 
+0 | -2
 
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Geiles-Häschen-Gerger

Man braucht keinen Krieg um sich Land anzueignen. Ganz einfache Kiste. Wer meint, dass aggressive Ausbreitung nicht friedlich ablaufen kann, der ist ziemlich blind und taub und geschichtsresistent.

[ nachträglich editiert von Mauzen ]
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27.07.2017 19:48 Uhr von tutnix
 
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@TheRoadrunner

das budapester memorandum ist mir bekannt und es stellt wie schon der name sagt, kein vertragswerk dar.
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27.07.2017 19:49 Uhr von tutnix
 
+0 | -2
 
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@G-H-Gerger

"2. Wann hat "Der Westen" seit 1948 in Europa Grenzen verschoben zu eigenen Gunsten?"

äh kosovo? aber das ist offenbar schon vergessen im troll-lager.
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30.07.2017 19:17 Uhr von G-H-Gerger
 
+0 | -0
 
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Serverfehler

[ nachträglich editiert von G-H-Gerger ]
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30.07.2017 19:17 Uhr von G-H-Gerger
 
+1 | -0
 
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^^ Tutix und verstehtnix
Ganz Jugoslawien ist durch innere Konflikte zerbrochen. Der Kosovo ist selbstständig geworden, so wie Kroatien, Slowenien, Serbien, Mazedonien.

Was hatte "Der Westen" davon? Nichts außer Frieden.
Dumpfbacke
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05.08.2017 19:16 Uhr von ungetrackt-erwischt
 
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@GHG es gefällt ihnen andere zu beleidigen.

Vielleicht können sie mir nur folgendes beantworten. Wofür kann man diese Turbinen nutzen? Stromerzeugung? Ok, Warum benötigen Truppen so viel Strom, daß ihre Aggregate dafür nicht ausreichen oder waren die Turbinen eher zur Versorgung der Krim Bevölkerung gedacht. Also für etwas, daß eher jeder Liefern sollte, der humanitäre Hilfe leisten will?

Wenn es letzteres ist, dann sollte man in Europa die aktuellen Nazis möglichst Schnell ausfindig machen, bevor sie solchen Schaden wie damals im 3. Reich anrichten und was zu beachten ist, diese Kerle müssen dann im Aktuellen Regierungsgefüge eine Position besitzen. Es sind also nicht jene machtlosen Individuen, die wir immer als Nazis angeprangert bekommen und die mangels Unterstützung meist wenig wirkungsvoll überhaupt aggieren. Sonder es sind Funktionäre die solch einen Verkauf oder solch eine Lieferung unterbinden können. Fragt sich nur ob sie eben Amerika oder Europa übernommen haben.

Und damit man mich nicht falsch versteht, ich beurteile einen Menschen an hand seines Menschenfeindlichen Verhaltens und an hand diesem halt ich ihn für einen Nazinachfolger oder nicht. Nicht weil er aussieht wie ein Nazi, sondern weil er mordet wie ein Nazi oder das plant oder es anleiert zu morden. Für mich waren damals nicht alle Deutschen Nazis und Verbrecher und ich verallgemeinere das heute noch nicht. Differenzierung unterscheidet uns von ihnen.

Unterlassen sie bitte weitere Unterstellungen!

[ nachträglich editiert von ungetrackt-erwischt ]

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