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Ukraine: Prorussische Separatisten erklären mit "Kleinrussland" eigenen Staat

 

Im umkäpften Kriegsgebiet Ostukraine haben prorussische Separatisten nun ihren eigenen Staat namens "Kleinrussland" ausgerufen.

Separatistenführer Alexander Sachartschenko verkündete: "Wir gehen davon aus, dass die Donezker Volksrepublik und die Luhansker Volksrepublik gemeinsam die einzigen Territorien der Ukraine sind, die Krim nicht mitgerechnet, in denen eine gesetzliche Regierung gewahrt wurde".

Mit der Erklärung ist das Minsker Friedensabkommen nun erneut in Gefahr.


WebReporter: mozzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Staat, Ukraine, Separatisten
Quelle: spiegel.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.07.2017 16:09 Uhr von RogeM
 
+9 | -7
 
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Wenn die dort lebende Bevölkerung mehrheitlich dafür ist, warum nicht?
Man muss sich auch nicht alles gefallen lassen was die geputschte Ultra Rechte Kiewer Regierung dort alles anstellt
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18.07.2017 16:24 Uhr von sark_is_back
 
+9 | -3
 
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@roge
was ist mit duisburg marxloh,

mehrheitlich alles kanaken, sollen die jetzt auch kleintürkei ausrufen?
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18.07.2017 16:33 Uhr von RogeM
 
+6 | -8
 
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Das kannst du nicht damit vergleichen...die dort lebenden Menschen (Kanaken ist das falsche Wort) werden nicht dauerhaft beschossen.

Und genau das nutzt das Militär aus (mehrheitlich Ultra rechte) um dann ständig auf den Minsker Abkommen Bruch hinzuweisen...
Irgendwie müssen die sich ja wehren...das sind dann die bekannten "seperatisten"
Ich hätte auch kein Bock das meine Kinder so aufwachsen würden....schau dir die Reden von Poroschenko genau an, wie er die Bevölkerung im Osten nennt! Für ihn sind das keine Menschen...Furchtbar

Schau dir an welchen Preis das Land zahlen muss für diese wunderschöne Visafreiheit....
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18.07.2017 18:13 Uhr von tutnix
 
+4 | -2
 
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tja nachdem die ukrainische "regierung" über ein jahr politisch, obwohl vertraglich dazu verpflichtet, nichts unternommen hat, haben die nun den salat. typischer fall von selbst dran schuld.
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18.07.2017 18:23 Uhr von Dao-Lin-Hay
 
+4 | -3
 
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Sachartschenko ist ein Idiot, denn sein " Kleinrussland " ( Malorossija ) war mit Niemand abgesprochen. Nicht mal die Luhansker wußten davon. Auch Russland ist dagegen.
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18.07.2017 19:58 Uhr von detluettje
 
+4 | -4
 
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Da sich die aktuelle Regierung in der Ukraine an die Macht geputscht hatte, ist dies legitim.
Es ist ukrainisches Gebiet und bleibt es auch.
Nur die Hauptstadt wird verlegt.

Da noch Klagen gegen die Putschisten der Ukraine laufen bin ich jetzt gespannt wie das endet.

Rechtlich gesehen hat der Typ recht.
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18.07.2017 21:13 Uhr von ungetrackt-erwischt
 
+0 | -3
 
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Wie das Abkommen wurde doch schon aufgekündigt. Man hat einfach mal die Führer der Separatisten, einen nach dem Anderen ermordet. Wenn in einem Krieg eine Partei einen Frieden mit der anderen beschließt und dann deren Köpfe demontiert, ist für mich der Frieden gebrochen und beseitigt. Meinem Empfinden nach hätten die Befehlenden in diesen Fällen ihre Daseinsberechtigung verloren und jegliches Recht auf irgend einen Friedensvertrag mit ihnen, da Verräter kaum einen weiteren einhalten werden. Solches Unkraut ist in meinem Empfinden nur durch ordentliches beseitigen zu bekämpfen. Allerdings kann es sein, daß die Oberbefehlshaber, die diese Vertragsbrüche angeordnet haben nicht nur in der Ukraine zu suchen sind.

Ohne den Friednszwang von seiten Welt, würde jetzt frieden in der Ukraine herrschen, weil Poroschenko nicht mehr wäre und die Separatisten das ganze Ukrainische Gebiet beherrschen würden. Poroschenko hat nur eingewilligt, nach dem seine Front zusammen gebrochen ist und wurde praktisch dazu überredet nun darauf ein zu gehen. Die Separatisten, welche von Anfang an friedliebend waren, haben darauf vertraut, daß er sich an das Abkommen hält. War nicht so, nur hat nun der Westn ihn wieder verstärkt, so daß ihm nicht mehr so viel passieren kann.

[ nachträglich editiert von ungetrackt-erwischt ]
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20.07.2017 10:43 Uhr von Tilt001
 
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Das Minsker Friedensabkommen hat noch nie die geringste Rolle gespielt, das ist nur die Schlaftablette um vor allem die EU aus dem Spiel zu halten.
Da haben die nämlich ein schickes Papier und können darauf so viele Pirouetten drehen wie sie wollen, mit Merkel als Cheftänzerin.

In Wahrheit verteidigt die Ukraine schlicht ihre Grenzen gegen eine russische Invasion. Die Separatisten sind nur die Marionetten dafür.

Normalerweise hätte die ukrainische Armee diese Kunstkreation Kleinrussland längst in Wochen auflösen können aber es funktioniert natürlich nicht, wenn die Seperatisten tatsächlich mehr und die moderneren Panzer, Mörser und Millionen Granaten dafür plötzlich hat.

Putin nimmt damit Revanche für die Ukraine-Ambitionen sich der EU anzunähern und nicht Russland. Vor dem Krieg galt die Ukraine sogar schon als ferner Euro-Kandidat, davon ist leider überhaupt nichts mehr zu sehen.

Die Ukraine muss diesen Krieg einfach gewinnen! Die Russen werden das Land einfach nicht in Frieden lassen. Für die Ukraine macht das Minsker Abkommen aber auch keinen Sinn. Wenn die Russen sich ihr Kohlereviere im Donbas klauen, dann ist die Ukraine und die ist verdammt kalt im Winter, auf lange Sicht auch ökonomisch am Ende!

In diesem Sinne muss die NATO also auch die Ukraine in jeder Hinsicht voll unterstützen! Das Merkel aber auch Gabriel weiter ihrer Minsker Pirouetten für nichts drehen, muss man dabei einfach mal ignorieren!

Die Hoffnung liegt jetzt also viel eher bei Trump und den anderen EU-Staaten, die nicht mal halb so viele Putinversteher haben!

[ nachträglich editiert von Tilt001 ]
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20.07.2017 10:55 Uhr von thugballer
 
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@sark is back
Die Urbevölkerung in Marxloh sind aber nicht die Migranten
Die Russen in der Ostukraine schon
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20.07.2017 11:25 Uhr von Premier-Design
 
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Ob das nun gut oder schlecht ist, sei dahingestellt. Aber Fakt ist nun einmal, dass der Regierungsputsch, welcher von den "westlichen Staaten" unterstützt wurde (genauso wie die orangene Revolution 2004, als Janukowitsch nach dem ersten Wahldurchgang Wahlmanipulation unterstellt wurde und als dann Juschenko mit knapper Mehrheit Präsident wurde, sei dann alles sauber gelaufen) den Ukraine-Konflikt ins Rollen gebracht hat. Da hat nicht Russland Schuld daran. Janukowitsch erklärte, dass die Finanzierung der benötigten Reformen nicht gegeben sei, ohne der Bevölkerung extrem hohe Mehrkosten auferlegen zu müssen. Er hat daraufhin keinerlei Unterstützung der "westlichen Staaten" erhalten und deswegen konnte er zu dem Zeitpunkt nichts unterschreiben. Mittlerweile geht es der Bevölkerung deutlich schlechter, Lehrer und Ärzte müssen mit 70-100,- EUR monatlich auskommen, die Nebenkosten sind um das 5-fache gestiegen, ein komplettes Gehalt geht nur für die Nebenkosten drauf, trotz Eigenheim bei der Mehrzahl der Bevölkerung. Visafreiheit ist zwar schön und gut, aber der Preis dafür ist sehr hoch. Vorher konnte man auch schon per Touristenvisum problemlos in der EU Urlaub machen, aber wer soll denn jetzt in die EU kommen dürfen? Diejenigen mit Geld konnten das auch schon vorher. Jetzt werden wir demnächst mehr Schwarzarbeiter haben, die den Bulgaren und Rumänen Konkurrenz machen werden (die an sich ja schon Lohndumping betreiben) und mehr Prostituierte aus der Ukraine antreffen. Ich komme selbst aus dem Donbass und das sind keine Spekulationen...

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