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Studie: Kinderkriegen schädigt das Klima am meisten

 

Die wachsende Erderwärmung ist ein großes Problem auf der Welt und jeder Einzelne kann etwas dafür tun, um das Klima zu schützen. Regierungen empfehlen zum Beispiel, dass die Menschen Strom sparen, recyclen, Flugreisen meiden oder kein Auto besitzen sollten.

Die Forscher Seth Wynes von der Universität Lund, Schweden, und Kimberly Nicholas von der University of British Columbia im kanadischen Vancouver haben allerdings herausgefunden, dass etwas ganz anderes den größten Effekt bringt und zwar der Verzicht auf mehr Nachwuchs.

"Eine US-amerikanische Familie, die auf ein Kind verzichtet, spart genauso viel Emissionen ein wie 684 Teenager, die für den Rest ihres Lebens strikt recyceln", so die Wissenschaftler. Nach ihrer Studie entspricht ein Kind weniger dem Einsparen von 58,6 Tonnen Kohlendioxid im Jahr.


WebReporter: WalterWhite
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Studie, Klima
Quelle: spiegel.de

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31 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.07.2017 18:01 Uhr von RainerLenz
 
+2 | -17
 
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17.07.2017 18:48 Uhr von gerndrin
 
+2 | -8
 
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Und warum genau eine amerikanische Familie?
Haben wohl überdurchschnittlich Kinder...
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17.07.2017 19:13 Uhr von erdengott
 
+16 | -1
 
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"Und warum genau eine amerikanische Familie?"
Weil die überdurchschnittlich viel CO2 produzieren und man damit auf eindrucksvollere Zahlen kommt.
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17.07.2017 19:51 Uhr von Mauzen
 
+13 | -6
 
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"Kinderkriegen schädigt das Klima am meisten"

Nö, die Kinder selbst produzieren erstmal nicht viel CO2. Das passiert bei der Produktion der Dinge, die sie so brauchen, und hängt damit letztendlich von der Industrie ab. Würde die Industrie sauberer arbeiten, würde da ganz schnell was anderes die Liste anführen.
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17.07.2017 19:58 Uhr von architeutes
 
+18 | -6
 
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Die Menschheit brauchte 100.000 Jahre um auf eine Milliarde Menschen anzuwachsen , weitere 100 um diese Zahl zu verdoppeln.
In den letzten Jahrzehnten ist die Zahl auf über 7 Milliarden angewachsen.............

Solche Studien kommen längst zu spät.

[ nachträglich editiert von architeutes ]
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17.07.2017 21:23 Uhr von G-H-Gerger
 
+3 | -6
 
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Von diesem Effekt hat mein Vater (Versicherungsmathematiker) schon vor mhr als 50 Jahren gesprochen.
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17.07.2017 21:24 Uhr von Ecler
 
+7 | -1
 
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@Mauzen
Du hast nur zum Teil recht, wir können alle soviel Co2 Emissionen versuchen zu senken wie wir wollen solange die Erdbevölkerung aber so rasant wächst wie bisher wird all das nichts nutzen.Dazu kommt dann noch unser idiotischer Konsum, es fragt sich doch heute noch kaum einer ob er etwas wirklich braucht oder nicht, Hauptsache er kann es sich leisten und die Wirtschaft brummt.

Die Idiotie dabei ist doch folgende, nimmt man Europa + Nordamerika zusammen, stoßen beide Kontinente weniger CO2 aus wie z.B. China, obwohl beim CO2 Ausstoß die USA an 2. Stelle steht und der Westen überlegt tatsächlich wie mann z.B. den Methanausstoß bei Kühen reduzieren kann.

2 Länder in Asien China (1,39 Milliarden Ew) + Indien (1,36 Milliarden Ew) = ca.45% des weltweiten CO2 Ausstoßes.

Die einzige Lösung vielleicht wäre:
1.Erdbevölkerung darf nicht mehr ansteigen
2.der unsinnige Konsum müsste gestoppt oder zumindestens gedrosselt werden (würde aber der Wirtschaft schaden)

[ nachträglich editiert von Ecler ]
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17.07.2017 21:30 Uhr von CoffeMaker
 
+7 | -1
 
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"Nö, die Kinder selbst produzieren erstmal nicht viel CO2. Das passiert bei der Produktion der Dinge, die sie so brauchen, und hängt damit letztendlich von der Industrie ab. Würde die Industrie sauberer arbeiten, würde da ganz schnell was anderes die Liste anführen. "

Das würde den Prozess nur verlangsamen, selbst wenn wir total sauber produzieren würden würde der Mensch irgendwann in seiner eigenen Scheiße ersaufen. Das Problem der Massentierhaltung gäbe es nicht wenn der Mensch sich nicht massiv vermehren würde. Und zuguterletzt kommt noch die Gesellschaftsordnung Kapitalismus dazu, die den Wirtschaftswachstum nicht mit Wohlstand generiert sondern mit Bevölkerungswachstum und die Güter mit begrenzter Lebenszeit produziert damit man immer wieder nachkaufen muss, nicht zuvergessen die blöde Ansiedlung von Industriezentren die von den Arbeitern eine kilometerlange Anfahrt verlangen was ebenfalls nicht gesund für die Umwelt sein kann.

Das ganze System ist einfach nur krank wenn man es genauer betrachtet.
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17.07.2017 21:41 Uhr von Jackyl
 
+8 | -4
 
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Yeah! Und fette Polit-Bonzen schädigen ebenfalls das Klima mit ihren Sonderfahrten, Privatflügen, Konferenzen usw. Da sollten wir zuerst "Das Klima retten"!
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17.07.2017 21:58 Uhr von hxmbrsel
 
+2 | -4
 
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Schade das die meisten Menschen ihre Kommentare nicht lesen, denn da steht es ja ganz Deutlich:

Was brauchen wir denn wirklich und was zeigen wir unseren Kindern von Geburt an?

Wir zeigen unseren Kindern alles dass was wir nicht brauchen, Das fängt schon beim Fernsehen an, und das Tv ist nunmal, Erzieher Nummer 1 in den meisten deutschen Familien, so wollen unsere Kinder was sie nicht brauchen, sie wollen es weil die Werbung sagt: Ohne kannst du nicht gut leben.
Nun woher wissen denn unsere Kinder was ein gutes Leben ist?
Sie wissen es von ihren Eltern, welche sich darüber beklagen, dass alles teurer wird, das man sich dass nicht leisten kann, folglich wächst in dem Kind der Gedanke, " Was ich mir nicht leisten kann, macht mein Leben wertvoller, also strebe ich nach dem was ich mir nicht leisten kann.
Das führt dazu das wir mit dem Finger auf andere zeigen, welche sich noch weniger leisten können.

Doch leider führt das dazu dass wir niemals erfahren werden, wer wir wirklich sind.

Ich werde in eine Welt gehen in der ich von Kindern lernen darf.
Denn zu lernen gibt es viel, zu wissen: Ja zu wissen, gibt es gar nichts :)

Alles Liebe für euch.
Bald seid ihr Frei :)
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17.07.2017 22:08 Uhr von architeutes
 
+1 | -0
 
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@Jackyl
Das Klima zu retten wäre nur ein kleiner Teil der Lösung , es geht darum die Menschheit zu retten.
Der Natur ist es völlig egal wenn ein weiteres Artensterben (unseres) eintritt , ist nichts ungewöhnliches.
Auch nach uns erholt sich die Erde wieder wie eh und je.

"Bonzen" "Systeme" "Sozialismus" "Kapitalismus""Religionen"......., im großen und ganzen lenkt das nur vom wirklichen Problem ab.

Irgendwer muss ja die Schuld kriegen , wenn man hilflos mit ansehen muss wie uns der Planet entgleitet.

[ nachträglich editiert von architeutes ]
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17.07.2017 22:21 Uhr von klemmbrett
 
+2 | -2
 
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Kinderkriegen schädigt das Klima am meisten.

Wieso, weil die Frauen beim entbinden furzen? ;)

[ nachträglich editiert von klemmbrett ]
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18.07.2017 01:27 Uhr von Mauzen
 
+0 | -2
 
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@Ecler, CoffeeMaker

Ein ganz wesentlicher Teil des CO2 stammt doch nunmal aus fossilen Brennstoffen zur Energiegewinnung. Und ein ganz wesentlicher Teil der potentiellen Einsparung durch "Kindereinsparung" ergibt sich aus der Energie, die die Kinder in ihrem Leben verbrauchen würden, auf welche Weise auch immer. Würde man das ganze mal mit erneuerbaren Energien durchrechnen, dann würde das Verzichten aufs Auto ziemlich sicher weit über dem Verzichten aufs Kind stehen.

Nahrungsprobleme durch Überbevölkerung etc sind nochmal eine andere Geschichte, aber ich hab jedenfalls keine Lust, mir irgendwann mal sagen zu lassen, wie viele Kinder ich haben soll, nur weil das System bei der Umstellung auf nicht-fossile Energien nicht den Arsch hochbekommt ;)
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18.07.2017 02:22 Uhr von Bielefelder
 
+0 | -0
 
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18.07.2017 03:19 Uhr von auru
 
+0 | -4
 
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Dann müsste ja in Ländern mit wenig Nachwuchs die CO2-Belastung ständig zurückgehen.
Als Hauptursache sehe ich den globalen Personen- und Gütertransport. Im Land selber ist z. B. der starke Pendlerverkehr ein Problem, dadurch verursacht, weil Arbeitsplätze am falschen Platz, sprich in Ballungszentren und dort geschaffen werden, wo schon viele Arbeitsplätze sind (z.B. an Flughäfen).
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18.07.2017 04:34 Uhr von wapolexx
 
+3 | -1
 
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Dann hat ja Flintenuschi das Klima sehr viel geschädigt.
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18.07.2017 06:31 Uhr von jpanse
 
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Naja, indirekt schon. Durch Kinder sichern wir den Fortbestand der Menschheit und wie wir wissen zerstören wir unseren Planeten sehr nachhaltig. Kommt halt immer darauf an was wir den kleinen mitgeben und vielmals ist das leider nichts gutes.
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18.07.2017 08:42 Uhr von wonderfool69
 
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Das denke ich mir jeden Tag wenn ich den überfüllten Restmüllbehälter sehe von meinen Nachbarn die einen kleinen Jungen grossziehen. Und weils nicht reicht für den Windelwahnsinn wurde noch ein zweiter Behälter angeschafft - für einen Jungen !. Un natürlich bekommt auch er Plastikspielzeug, ne elekrtronische Orgel, diese megalauten Plastikrad Schubsen die ich sofort verbieten würde aus diversen Gründen. Die sind einfach alle verrückt. Viel zu junge Eltern sie sich Null gedanken machen was Sie da tun. Der Kleine braucht den ganzen Schrott nicht aber die Eltern "denken" das kaufen alle also braucht das unser Kleiner auch. Dem soll es an nichts fehlen.. oh mann.. :-((
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18.07.2017 10:06 Uhr von Brit2
 
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18.07.2017 10:47 Uhr von Phrix84
 
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Schön schön. Dann brauch ich wegen der großen Maschine in meinem Auto ja nun keine Gewissensbisse mehr zu haben :p
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18.07.2017 15:15 Uhr von oldtime
 
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Das Kinderkriegen erzeugt so viel CO2 weil man den Ausstoss des Kindes und seiner Nachkommen mit in die Rechnung mit einbezieht.

Und das ist völlig Schwachsinnig. Denn im Normalfall wird das Kind unendlich nachkommen haben, denn sonst sterben wir aus. Und diese Nachkommen erzeugen natürlich alle Emissionen.

So gesehen wäre ein neuer Weltkrieg oder eine Pandemie ein Segen für das Klima. Warten wir mal auf grüne Massenmörder.
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18.07.2017 21:00 Uhr von ungetrackt-erwischt
 
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Also in meinen Augen ist es Lobbyismus, weil die Lobby für Öl und Energiebedarf täglich dafür sorgt, daß wir alle nahezu das 5 fache vom nötigen verbrauchen.
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19.07.2017 10:14 Uhr von Tilt001
 
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Ich sehe das Problem nicht, bereits die Dinosaurier lebten vor 65 Millionen Jahren unter einer ca. dreimal so hohen CO2 Konzentration wie heute, man siehe diese Grafik:

https://de.wikipedia.org/...
Klimawandel#/media/File:CO2_60Mio.jpg

und da war es doch nun wirklich grün, also was soll die ganze Aufregung?

Mal abgesehen davon CO2 tendiert bei Windstille immer zum Boden, das ist kein in die Atmosphäre aufsteigendes Gas.

Ein CO2 gefüllter Ballon drückt z.B. auch immer nach unten. Je mehr es dort ist um so größer ist aber auch das Pflanzenwachstum dort. (Deswegen konnten die Dinosaurier auch so groß werden, die hatten immer genug zu fressen, dank des CO2 für die Pflanzen am Boden)

Durch eben diese Pflanzen, selbst wenn es nur Nutzpflanzen sind, ist der CO2 Gehalt aber auch ein absolut selbstregulierender Prozess!

Je mehr CO2 es gibt um so schwieriger ist es auch einen weiteren PPM davon in die Luft zubringen, weil die Pflanzen eben auch immer mitwachsen.

Dieser Aspekt des Klimawandel wird immer völlig vernachlässigt, dabei ist das der entscheidende! Mehr CO2 bringt auch mehr Pflanzenerträge weltweit! Man muss also für den gleichen Ertrag weniger Fläche mit Maschinen bewirtschaften!

Das ist ein Segen für die Umwelt und die Menschen und keine Katastrophe!

Diese ganze Aufbaustudie hier die nur auf falschen Annahmen basiert, kann man also auch getrost in die Tonne werfen!

Man darf auch nicht vergessen höhere Temperaturen bringen nicht nur Hitze sondern vor allem auch mehr Niederschläge für Bewässerung. Die Wolken entstehen nämlich zum Großteil auch über dem Meer und bringen damit auch mehr Niederschläge an Land, nicht umgekehrt!

Der Menschengemachte Klimawandel ist also auch ein Segen für alle, selbst Afrika wird bereits immer grüner.

In diesem Sinne sollten wir auch zu jedem dort geborenen Menschen gratulieren. Die Hungernden sind allein dem Verteilungsproblem zwischen Arm und Reich geschuldet, vor allem und gerade auch in Afrika, weswegen hier externe Spenden auch völlig fehl im Platz sind!

Die müssen erst mal Formen der Demokratie bei sich schaffen und die minimalen Umverteilungskonzepte die damit einhergehen!
Wer in das Elend nur spendet, macht es also auch nur schlimmer!

[ nachträglich editiert von Tilt001 ]
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19.07.2017 11:34 Uhr von Hallominator
 
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Was Kinder betrifft, so sind es eigentlich hauptsächlich die Windeln.

Da Eltern heutzutage auch gern mit Babys/Kleinkindern in Bus und Bahn sitzen, kann man Autofahrten schon mal relativieren, also herausrechnen, in einigen Fällen.

Wenn man dann noch verantwortungsbewusster beim Kauf von Spielzeug ist, hat man eigentlich schon alles gerettet. Wenn man gutes Spielzeug besorgt, dann ist weniger definitiv manchmal mehr. Heutzutage werden Kinder aber auch oft mit billigem Plastikmüll ruhiggestellt. Dass das schlecht für die Umwelt ist, ist ja klar. Hier sollte man Qualität über Quantität empfehlen.
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19.07.2017 16:32 Uhr von bine4711
 
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Also keine Kinder mehr bekommen. Auf Dauer wird das bestimmt positiv aus das Klima auswirken.

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