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Braunschweig: Wütender Mob geht auf mutmaßlichen Kinderschänder los

 

In der Landesaufnahmebehörde für Asylsuchende in Braunschweig mussten 25 Polizisten einen Sudanesen beschützen, den ein wütender Mob attackierte.

Der Mann soll eine zwölfjährige Serbin sexuell belästigt haben, die etwa 100 Landsleute des Mädchens reagierten daraufhin sehr aggressiv und wollten Selbstjustiz verüben.

Die Beamten konnten die aufgebrachte Menge nur mit Pfefferspray abhalten, ein Polizist wurde bei dem Vorfall leicht verletzt. Gegen den 26-Jährigen wurde Strafanzeige wegen des Verdachts auf sexuelle Belästigung gestellt.


WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Kinderschänder, Braunschweig, Mob
Quelle: spiegel.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.07.2017 17:10 Uhr von tante_mathilda
 
+31 | -8
 
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@flixer:

nein, der rechtsstaat geht vor selbstjustiz.
(wie oft werden auch unschuldige des sexuellen missbrauchs beschuldigt. den fall können wir nicht bewerten, das müssen andere tun).
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17.07.2017 17:20 Uhr von Wackelpudding3000
 
+12 | -27
 
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17.07.2017 17:39 Uhr von ungetrackt-erwischt
 
+14 | -8
 
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Ich denke der Rechtsstaat wird anerkannt, wenn er für Recht sorgt. Leider ist das in letzter Zeit immer weniger der Fall gewesen. Vergewaltigerschutz und Frauenopfer sollten im Rechtsstaat nicht vor kommen. Folglich ist die Reaktion der Bevölkerung nur nahe liegend.

Wenn jemand weiß, daß seine Rechte gewahrt werden, dann will er sie gar nicht selbst einfordern, weil er weiß, eine Instanz ist da, die sie wahrt und ihm die Arbeit abnimmt. Nur wenn diese Instanz auf Kuschelkurs geht und die sogar Vergewaltiger züchtet, dann sieht das ganze anders aus. Die Polizei ist letzten Endes nur ein Opfer der Fehlgeleiteten Richter, die ja sogar der Polizei laufend in den Rücken fallen. Sie G20 Gipfel.
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17.07.2017 18:29 Uhr von klemmbrett
 
+3 | -16
 
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17.07.2017 18:51 Uhr von Thomas66
 
+11 | -4
 
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Selbstjustiz geht mal gar nicht.Aber was haben 100 Serben hier verloren?
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17.07.2017 19:01 Uhr von walker007
 
+7 | -3
 
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Schönes, buntes Deutschland!
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17.07.2017 19:33 Uhr von DarkBluesky
 
+6 | -7
 
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Warum machen wir das nicht wie in deren Heimat? Straftäter werden dort Aufgehangen!!!! Aber nein, der bekommt eine Einzelzelle im Knast 3 Mahlzeiten, Heimatfernsehen Gratis. Ein Rückflug wäre besser.
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17.07.2017 21:00 Uhr von Suffkopp
 
+3 | -3
 
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@DarkBluesky - 1. weil wir zum Glück keine Todesstrafe haben

2. bist Du ja voll Pro Asylant. Ihn in die Heimat schicken ohne Strafe. Super Idee, dann kann er ja gleich wieder kommen.
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17.07.2017 21:17 Uhr von El-Diablo
 
+3 | -8
 
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Wenn er es wirklich war, hat er sich aber schnell "integriert"
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17.07.2017 21:31 Uhr von Anima_Amissa
 
+2 | -6
 
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@suffkopp
"weil wir zum Glück keine Todesstrafe haben"

ob das nun wirklich als glück zu bezeichnen ist kann man sich streiten...

[ nachträglich editiert von Anima_Amissa ]
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17.07.2017 22:13 Uhr von AL2000
 
+3 | -0
 
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Konsequenzen?
Keine !

so wird das sein....
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17.07.2017 22:58 Uhr von Suffkopp
 
+1 | -1
 
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@Anima_Amissa - dann erzähl doch mal für welche Straftaten Du eine Todesstrafe befürworten würdest und unter welchen Rahmenbedingungen.

@Al2000 - Hellseher? Keine Konsequenzen für wen? Den Lynchmob oder den mutmaßlichen Täter?
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18.07.2017 00:19 Uhr von lolo1
 
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JA Ja sudanese was hat der hier zu suchen ? und was haben die serben in der unterkunft zu suchen? lachhaft die haben ja wohl mal überhaupt kein asyl grund
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18.07.2017 10:19 Uhr von Anima_Amissa
 
+0 | -1
 
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@suffkopp
"dann erzähl doch mal für welche Straftaten Du eine Todesstrafe befürworten würdest und unter welchen Rahmenbedingungen."

Z. B. bei Mord und Totschlag wenn die Tat 100%ig dem Angeklagten nachgewiesen werden kann.
Jemand, der mit Vorsatz einen Menschen tötet, ist nicht nur eine Gefahr für die Allgemeinheit sondern hat auch durch die Tat mMn sein Anrecht aufs eigene Leben verwirkt. Das Urteil gehört zeitnah vollstreckt
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20.07.2017 06:04 Uhr von ungetrackt-erwischt
 
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@Anima_Amissa

ich finde, Du solltest Dir ein paar Dinge bewußt machen. Der einzelne Mord ist oft eine Affekthandlung und selbst wenn er gewollt ist aus Sicht des Mörders in dem Moment möglicherweise eine Nothandlung. Deshalb muß man ihn nicht gut heißen. Jedoch ist deshalb nicht gesagt, daß der Mensch von Grund auf schlecht ist und es kann sogar sein, daß durch ungute Verknüpfungen Ungerechtigkeiten entstehen, durch die man den Mörder zumindest verstehen kann. Solch einen Mörder dann gleich zu exekutieren empfinde ich nicht richtig und als falsch.

Vielleicht lasse ich mir eingehen, daß man jemanden exekutiert, der ein Massenmörder ist und somit nicht nur einen Menschen umbringt, und dies vor allem laufend tut und bei dem der Verdacht bestätigt werden kann, daß er weiterhin die gleiche Gefahr in sich birgt. Da ist wirklich nicht einzusehen, daß man ihn durchfüttert.

Allerdings gibt es noch ein kleines Lückelchen, welches zusätzlich beleuchtet werden muß. Selbst bei scheinbar eindeutiger Beweislage kann es möglich sein, daß jemand unschuldig ist. Hier ist dann die Endgültige Lösung immer falsch obwohl man ja annimmt sie sei richtig.

Nun vielleicht noch mal darüber nach denken und dann überlegen, wie man wohl bessere Strafsysteme aufstellt. Wobei ich zum Bsp. nicht verstehe, warum man einem Menschen aus dem Lande X nicht bei Verurteilung dann einen Knastaufenthalt im Lande X gönnen sollte, sofern dieser günstiger ist als der hiesige. (Wobei man günstiger hier genauer definieren muß, weil man kann nicht einfach nur den Kostenaufwand für die Unterbringung rechnen, sondern muß noch den Geldrückfluß mit berücksichtigen.) Ein Knast in X ist nur dann günstiger, wenn er deutlich unter unseren hiesigen Kosten liegt, denn das Geld, daß in den hiesigen Vollzug wandert bleibt zum Teil in Deutschland. Wobei man noch zu unterscheiden hat, ob der Vollzug bei uns die Kapazität hat oder nicht. Unnötige Vergrößerung der Anlagen vergrößert zum Bsp. auf lange Zeit die Ausgaben.

Allerdings werden Gelder die für den Knastaufenthalt in X bezahlt würden möglicherweise das Land X attraktiver machen, weshalb zum Bsp. Wirtschaftsflüchtlinge sich dadurch verringern würden.
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20.07.2017 11:44 Uhr von Anima_Amissa
 
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@ungetrackt-erwischt
"Der einzelne Mord ist oft eine Affekthandlung"

also eine tat von einem menschen begangen, welcher sich nicht unter kontrolle hat und aufgrund eines bestimmten reizes sogar einen menschen tötet. solche menschen sind eine gefahr für die allgemeinheit.

"selbst wenn er gewollt ist aus Sicht des Mörders in dem Moment möglicherweise eine Nothandlung."

in solch einem fall wäre die tat aber kein mord mehr sondern tötung infolge einer notwehrhandlung. ob die tötung in der situation gerechtfertigt war müsste dann das gericht feststellen

"es kann sogar sein, daß durch ungute Verknüpfungen Ungerechtigkeiten entstehen, durch die man den Mörder zumindest verstehen kann."

zb die nervige dauernörgelnde schwiegermutter zu töten wäre also für dich ein nachvollziehbarer grund, der die härte der tat schmälern würde...?

"Selbst bei scheinbar eindeutiger Beweislage kann es möglich sein, daß jemand unschuldig ist."

deshalb meine voraussetzung, dass die tat 100%ig dem täter nachgewiesen werden kann. bei kleinsten zweifeln gehören diese entweder bestätigt oder vertrieben
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22.07.2017 19:55 Uhr von ungetrackt-erwischt
 
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@Anima_Amissa

und genau da sehe ich das Problem, Gerichte stellen viel zu oft etwas fest, daß für viele nur noch fragwürdig ist. Ich selbst habe schon mal eine Verhandlung erlebt in der nicht mal eine entsprechende Frage zu einem Physikalischen Problem bearbeitet wurde, das sofort belegt hätte, daß die dargestellte Vermutung der einen Seite falsch ist.

Nur mangels etwas Wissen auf der einen Seite und eines sehr unmutigen Gutachters auf der anderen Seite war damals völlig blödsinnig Recht gesprochen worden.

Nun sind mir jedoch mehr Urteile geläufig, in denen weniger Recht als Vururteile und Geld das Recht bestimmt haben. Wenn so auf diese Weise geurteilt wird, werden immer Fehler entstehen und dadurch leider bei Todesstrafe viele zu unrecht sterben.

Und wenn du meinst das Gericht kann im nachhinein feststellen ob ein Mord wirklich aus der möglichen Notwerhandlung entspringt oder nicht, dann kann ich dich nur beunruhigen. Jemand, der gut ist kann dem Gericht fast vor machen, daß die Kugel dem anderen Menschen in den Körper gekrochen ist und jemand der das nicht kann, wird obwohl die Waffe nur vom Fenstersims gefallen ist und er sie dann nach der Lösung eines Schusses aufgehoben hat zum Mord verurteilt.

Leider ist das heute immer öfter so, obwohl die Forensischen Methoden heute weit verbessert sind und man so was sogar nachprüfen könnte. Schmauchspuren etc. Nur weiß ich, daß wenn die Polizei denkt alles ist klar, die Spuren nicht mal mehr so gesichert werden, daß man das am Tag danach noch nachweisen kann.

Warum sollte eine Tötung der nervigen Schwiegermutter ok sein? Die Schwiegermutter bringt meist niemanden in not und welche Verknüpfung sollte also einem solchen Täter den Eindruck verschaffen, er müßte zum Bsp. den Mord an seinem Kind abwenden, indem er schießt. Weil das was Du anbringst kann wohl kaum nachvollzogen werden und schon gar nicht verstanden.

Und leider kann man oft hinterher die Beweise nicht mehr so sicher herbei bringen, wenn irgend wo im System jemand meinte, daß es anders war und deshalb ein paar fehlen.

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